Bayern

Oma lacht wieder

Planegg, Bayern
Gesund und munter im Alter durch Lachtraining

Viele ältere Menschen erfahren Vereinsamung und verlieren die Freude am Leben. Einsamkeit macht krank. Das Projekt Oma lacht wieder hilft präventiv, Einsamkeit und Depression im Alter abzuwenden. Es richtet sich an Menschen ab 55 Jahre, die noch zu Hause leben. Als Methoden werden Atem- und Lachtraining sowie geführte Gesprächskreise eingesetzt. Es gibt zwei Arten von Veranstaltungen: 1.) wöchentliche, offene, integrative, generationsübergreifende Lachtreffs in Parks mit bis zu 50 Teilnehmenden. Die Wirkung: Kommunikation, Verbindung, Gemeinsamkeit, Gemeinschaftsgefühl, Wohlbefinden. 2.) den Kurs „Lachen und Gespräche“ über 6 Nachmittage in den Alten- und Service-Zentren (ASZ) mit bis zu 15 Teilnehmern. In den intensiven Gesprächskreisen im geschützten Rahmen öffnen sich die Teilnehmer. Viele beginnen Unternehmungen miteinander, Freundschaften entstehen. Beides ist effizientes Gruppentraining mit niederschwelligem Zugang. Ziel ist es, mehr Lachtreffs und mehr Kurse anzubieten.

integrAIDE

Würzburg, Bayern
Geflüchtete in Arbeit bringen. Regional. Effizient. Perfekt betreut.

integrAIDE schließt langfristig durch neue und innovative Ideen Lücken in dem drängenden Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Beim Job Coach-Konzept werden ehrenamtliche Helfer in einem praxisnahen Seminar im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ausgebildet. Job Coaches sind Ehrenamtliche, die die Arbeitssuche und -vermittlung von Geflüchteten planen, mit Behörden koordinieren, Geflüchtete schulen und den Unternehmen bei der Suche und Einstellung von Geflüchteten und der Gewinnung von Fördermitteln helfen. Die Job Coaches werden von integrAIDE zudem betreut und vernetzt. Dabei erhalten sie die Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, den Weg von Geflüchteten in Arbeit signifikant zu verbessern und zu beschleunigen. Bis Ende 2018 sollen 1.000 Job Coaches dazu beitragen, dass 20.000 Geflüchtete schneller eine Arbeit finden. Ein großer Beitrag zur Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung. Und die öffentliche Hand spart mindestens 100 Millionen EUR.

Wunsch am Horizont e.V.

Schöllkrippen, Bayern
Wir helfen, letzte Herzenswünsche wahr zu machen

Wunsch am Horizont e.V. wurde 2014 gegründet, um unheilbar erkrankten Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Es sind die besonderen Erlebnisse, die in der schweren Zeit des Abschiednehmens Momente des Glücks und Kraft schenken. Dafür arbeitet Wunsch am Horizont sehr eng mit den Mitarbeitern von Hospiz- und Palliativstationen zusammen. Denn neben der Familie sind sie enge Vertraute, die Wunscherfüllungen oftmals initiieren und dann auch begleiten. Unter ärztlichem Einverständnis ermöglicht der gemeinnützige Verein kleine Herzensangelegenheiten aber auch interkontinentale Flugreisen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Vereinsarbeit liegt in der Organisation von kurzzeitigen Einreisen der Familienmitglieder schwersterkrankter Flüchtlinge nach Deutschland. Alle entstehenden Kosten der Wunscherfüllungen werden vollständig vom Verein getragen. Zusätzlich ist es den Initiatoren ein Anliegen, Sterben in unserer Gesellschaft aus dem Tabubereich ins Leben zu bringen.

ToolUpYourLife

München, Bayern
Fit für den Alltag

ToolUpYourLife ist eine Münchner Bildungsinitiative zur Stärkung der „Alltagskompetenz“ junger Menschen. Mit einem interaktiven und flexibel einsetzbaren Lernspiel erfahren Schüler, wie sie mit Herausforderungen, beispielsweise dem Abschluss von Verträgen, der Suche nach Versicherungen oder der eigenen Altersvorsorge umgehen. Durch die selbstständige Bearbeitung lernen sie so auch, wie sie Informationen finden und bewerten und ausgehend davon, verantwortungsvolle Entscheidungen für ihr eigenes Leben treffen. Das Lernspiel kann von den Schulen flexibel und einfach eingesetzt werden und soll so eine möglichst große Zahl junger Menschen erreichen. Langfristig hofft das Team, einen Beitrag zur Senkung der Zahl von Neuverschuldungen junger Menschen leisten zu können. Vertrauen junge Menschen mehr in ihre eigenen Fähigkeiten und entwickeln eine bessere Informationskompetenz, stellen sie sich eher den oft als lästig empfundenen Fragestellungen des Alltags und wissen, diese zu meistern.

Kleeblatt

Goldbach, Bayern
„Wer ein vierblättriges Kleeblatt findet, der hat Glück.“

Kleeblatt ist ein Mentorenprogramm von Gymnasiasten der Oberstufe für Grundschüler mit Migrationshintergrund, das diese beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt und sich somit der bildungstechnischen Anpassung der Chancengleichheit zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund widmet. Das Projekt sieht sich allerdings nicht als reine Nachhilfe oder Hausaufgabenunterstützung, sondern auch als Integrationshilfe, die eine Verbindung schafft und Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen schlägt. Hierfür besuchen die Mentoren einmal die Woche die Grundschüler zur Hilfestellung bei Schwierigkeiten mit Hausaufgaben, beim Verstehen des Schulstoffes oder zum Erlernen neuer Fähigkeiten. Ziel des Projektes ist es, Grundschüler unabhängig von finanziellen Mitteln, Herkunft, Religion und Geschlecht zu fördern und ihnen einen angenehmen Start in das (Schul-)Leben zu ermöglichen.

Waterfilter

München, Bayern
Making water safe

Die Vision von Waterfilter ist es, Menschen zu unternehmerischem Handeln zu befähigen, um sich und anderen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Täglich sterben mehr als 10.000 Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers. 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihnen fehlen die nötigen Mittel und das Wissen, um sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Die Lösung ist ein einfacher Tonfilter, hergestellt aus lokalen Ressourcen. Waterfilter hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, welches Menschen dazu befähigt, Wasserfilter zu bauen und zu verkaufen. Gleichzeitig schafft das Projekt an Schulen und in der Gesellschaft ein Bewusstsein für sauberes Trinkwasser. Das Pilotprojekt läuft im Westen Tansanias. Vor Ort wurde ein Waterfilter-Shop mit integrierter Werkstatt eingerichtet und mit Maschinen ausgestattet. Neben der Herstellung des Filters umfasst die Ausbildung der sogenannten Waterpreneure den Aspekt der Wasseraufklärung.

Boxt euch durch München

München, Bayern
Lerne dir selbst zu helfen

Die Tageseinrichtung Boxt euch durch München ist für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie Kinder und Jugendliche unterhalb der Armutsgrenze eine fixe und wochentägliche Anlaufstelle. Die Kids sind - anders als in einem Jugendtreff - fest angemeldet. Dadurch kann Boxt gut den Kontakt zu Heimen, Pflegeeltern, Eltern und Ämtern halten. Nach der Schule gibt es erst einmal ein warmes Mittagessen. Dies ist sehr wichtig! Denn oft werden dabei tägliche Probleme, aber auch politische Gegebenheiten besprochen. Unter professioneller Betreuung erledigen die Kids ihre Hausaufgaben und erhalten Nachhilfe sowie Unterstützung, z.B. bei der Praktikumsplatzsuche und Bewerbungen. Sie lernen, durch Kickbox-Training Aggressionen abzubauen und durch Präventionskurse, Gewalt vorzubeugen. Aber sie üben so auch Disziplin und Durchhaltevermögen, einen respektvollen Umgang miteinander, übernehmen Verantwortung und eröffnen ihrer Zukunft neue Perspektiven. Boxt bietet den Kids ein zweites Zuhause!

Miracle's Hilfsprojekt e.V.

Regensburg, Bayern

Das Miracle's Hilfsprojekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, hilfsbedürftigen sowie vernachlässigten, behinderten Kindern und Jugendlichen in Nigeria zu helfen. Unzählige Kinder verloren dort aufgrund von Korruption und Gewalt ihr Zuhause, ihr soziales Umfeld und ihre Aussicht auf ein lebenswertes Leben. In dieser Situation möchte das Projekt den Kleinsten und Schwächsten in Nigeria helfen und ihnen beistehen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf Bildungshilfe für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Nigeria. Alle Programme des Vereins sind darauf ausgerichtet, Kindern eine positive Lebensperspektive zu geben, durch Hilfe zur Selbsthilfe. Von 2007 bis 2011 wurde von dem Projekt eine Schule errichtet, die seit 2011 von der Tagesmutter bis zum Gymnasium Betreuung und alle Bildungsmöglichkeiten bietet.

Burnout-Selbsthilfe München "Yourway2life"

München, Bayern

Die ehrenamtlich organisierte Münchener Burnout-Selbsthilfegruppe Yourway2life bietet betroffenen und erkrankten Menschen eine Anlaufstelle. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 tut sie dies mit stetig steigendem Zulauf. Der Gruppe geht es darum, Hilfe, Orientierung und Halt zu geben. Darüber hinaus möchte sie zur öffentlichen Aufklärung über die zumeist tabuisierte und oft auch lebensgefährliche Volkskrankheit beitragen und damit auch zur allgemeinen Burnout-Prävention. Hauptaufgabe der Gruppe ist es, als Ergänzung (nicht als Ersatz!) zu bestehenden professionellen Gesundheits- bzw. Beratungsangeboten einen geschützten, von gegenseitigem Respekt getragenen Rahmen zu schaffen, der einen positiven Austausch von Erfahrungen im Zusammenhang mit Burnout ermöglicht. Erkrankte Menschen erleben, dass sie nicht alleine sind und erkennen, dass Wege zur Gesundung bestehen. Gemeinsam finden sie so den Weg zurück in einen normalen, zufriedenen Alltag.

Ethikverein

Essen, Bayern
Ethik in der Psychotherapie e.V.

Der Ethikverein verfolgt das Ziel, Missbrauch in psychotherapeutischen Behandlungen zu bekämpfen und Ethikstandards zu etablieren. Für Betroffene bietet der Verein Hilfe durch Aufklärung, eine niederschwellige, kostenlose und vertrauliche Beratung, Mediation und Vermittlung von Folgebehandlung. Mit der Begleitforschung wird die Arbeit dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet. Die Veröffentlichung der Daten und Fortbildungen hierzu leisten einen Beitrag zur Enttabuisierung der Thematik Missbrauch, zur Fehlerkultur in der Medizin sowie zur Prävention. Im Rahmen von startsocial hat der Verein erkannt, dass die Problematik des Missbrauchs alle Patienten im Gesundheitswesen betrifft, so dass Überlegungen entwickelt wurden, das Angebot des Ethikvereins für alle Patienten zu öffnen. Dies führte zur grundlegenden Überarbeitung der Projektkonzeption zur schrittweisen Erweiterung mit tragfähiger Organisationsstruktur, diversifizierter Finanzierung und verändertem Kommunikationskonzept.

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