Hamburg

climb – clever lernen, immer motiviert bleiben

schlaue Ferien für schlaue Kinder

„climb“ steht für „clever lernen, immer motiviert bleiben“ und der Name ist Programm. Mit einem innovativen pädagogischen Programm begeistert „climb“ Grundschulkinder und junge Erwachsene in den Ferien fürs Lernen. Über „climb“ lernen Kinder, was in ihnen steckt; das Programm macht aber auch junge Lehrer stark. Gemeinsam gestalten alle eine gerechtere Bildungslandschaft. In einer Welt, die Lernen mit Zwang verbindet und auf wachsende Komplexität mit Angst und Anpassung reagiert, tritt „climb“ an, um bei großen und kleinen Menschen Lust auf Lernen und Mut zur Verantwortung zu wecken und leistet damit einen Beitrag zu einer mutigeren Gesellschaft.

Human@Human e.V.

Menschen vernetzen Menschen

Ziel des Vereins Human@Human e.V. ist HamburgerInnen mit Geflüchteten zusammenzubringen, um diese auf ihrem Weg in unserer Gesellschaft zu erleichtern und ein gegenseitiges Miteinander und Verständnis zu fördern. Die Grundidee, dahinter ist, dass diese Förderung am besten über eine 1:1-Patenschaft erfolgt und dass durch Vernetzung vieler Akteure Wissen und Erfahrung sinnvoll, nachhaltig und ressourcenschonend geteilt und angewendet werden können. Integrationsprogramme und Kurse können nie zu 100% auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Person eingehen. Die 1:1-Vernetzung, die der Verein als Patenschaft beschreibt, kann das. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt, von denen jeder nur einen kleinen Teil zum Erfolg eines besseren Miteinanders beizutragen braucht. Die Paten leisten Hilfe zur Selbsthilfe und nutzen das Netzwerk des Vereins, welches sie bei vielfältigen Themen und Fragen sinnvoll unterstützt.

Weekendschool Deutschland e.V.

"Ich weiß, was ich will"

Die Weekendschool Deutschland bietet Schülern aus Stadtteilen mit niedrigem Sozialindex ein auf 2,5 Jahre ausgelegtes Programm an. Hier treffen sie am Samstag auf Erwachsene, die begeistert über Ihren Beruf sprechen. I. d. R. lernen die Kinder diese Vielfalt an Menschen nicht persönlich kennen. Beginnend in der 5. Klasse erläutern die ehrenamtlichen Gastdozenten anschaulich warum sie der Meinung sind, sie haben den besten Job der Welt. Durch die autentische Vorstellung werden sie zu Vorbildern. Die Workshops werden durch praktische Arbeiten lebendig und Exkursionen runden das Programm ab. So erhalten Kindern eine Inspiration für Ihre eigene Zukunft, da sie diese oft nicht durch ihr Elternhaus oder ihr Umfeld erfahren. Wir starten bewusst vor der Pupertät, um die noch vorhandene kindliche Neugier sich mit der Zukunft zu beschäftigen, zu nutzen. Nach dem zweieinhalbjährigen Programm können die Kinder sagen: "Ich weiss was ich will!"

Das Teemobil e.V.

Wenn wir jetzt nicht zusammen halten Wann dann??

Das Teemobil e.V. steht für Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammenhalt und Willkommen. Als gemeinnütziger Verein widmet sich, Das Teemobil e.V. der Aufgabe, Geflüchtete und Menschen in Not bei der kulturellen und sozialen Integration in die lokale Gesellschaft zu unterstützen. Der Verein schafft das, was sich so viele wünschen: er baut Brücken zwischen den alten und den neuen Nachbarn. Der Verein ist, eine Teestube mit festen Standorten und Teams, die die Geflüchteten in den Unterkünften zum Teetrinken und Beisammensein einlädt. Liebevoll vorbereitet, immer eine kleine Teestuben- Ausgabe mit Köstlichkeiten. Ein herzliches und lebhaftes Beisammensein, umrundet von Freizeitaktivitäten und Bildungsangeboten. Während die einen mit der wöchentlichen Ausgabe beschäftigt sind, kommen die anderen ins Gespräch. Worum es geht ist meistens egal. Es zählen das Miteinander und der Kontakt zu den alten Nachbarn, der so vielen der neuen Nachbarn wichtig ist. Miteinander und nicht Nebeneinander.

Hacker School PLUS

Die Hacker School ist ursprünglich eine Initiative aus der Wirtschaft, welche Kinder und Jugendliche für Informationstechnik begeistern will. Pro Wochenendkurs unterrichten zwei professionelle Programmierer (Inspirer) zehn Kinder. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten mit Spaß und Begeisterung eigene Projekte, die sie sich selbst aussuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Arbeit für den Integrationserfolg setzt Hacker School PLUS als Hamburger Pilotprojekt darauf auf: den Hacker School-Inspirern wird jeweils ein Geflüchteter mit IT-Vorkenntnissen und/oder zumindest großer IT-Begeisterung an die Seite gestellt, um gemeinsam ehrenamtlich an Kinder „zurück“- und „weiterzugeben“. Durch den direkten Kontakt entsteht die Möglichkeit eines Praktikums mit Richtung Ausbildung oder Berufseinstieg für nachhaltige Arbeitsverhältnisse oder die Klarheit bezüglich möglicher Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ergebnis ist eine Triple-Win-Situation für Kinder, Geflüchtete und Unternehmen.

Wohnbrücke Deutschland

So gelingt Integration!

Die Wohnbrücke vermittelt unbefristet vermietete Wohnungen an wohnungslose Menschen, deren ehrenamtliche Unterstützer das Mietverhältnis begleiten. Als in ihrem Stadtteil engagierte Menschen bauen die "Wohnungslotsen" Brücken in die neue Nachbarschaft. Für diese Aufgabe werden sie durch die Wohnbrücke geschult, weiter begleitet und untereinander vernetzt. Dadurch wird ihr Engagement gefördert und verstetigt. Die Wohnunglotsen sind zusätzlicher Ansprechpartner für Vermieter und Nachbarn und gewährleisten Begegnungen auf Augenhöhe von Anfang an. Auch die (künftigen) Mieter werden auf freiwilliger Basis geschult.
Das Konzept wurde für geflüchtete Menschen in Hamburg entwickelt und umgesetzt. Nun soll es in Zusammenarbeit mit lokalen Trägern in deutschen Großstädten etabliert werden. Damit will die Wohnbrücke Strukturen für die erfolgreiche Integration von sozial Benachteiligten in unsere Gesellschaft stärken.

COACH@SCHOOL

"Im Koffer zur Familie"

Jüngste Studien zeigen, dass jeder fünfte Viertklässler nicht richtig lesen kann. Deshalb haben wir ein Programm entwickelt, das die Lesekompetenz der Kinder stärkt und Eltern, Lehrer und Schulbehörde nachhaltig einbindet. Unseren mehrsprachigen „Hamburger Bücherkoffer“ ‒ angefüllt mit Büchern, die interkulturelle Inhalte vermitteln ‒ stellen wir Grundschulen mit hohem Anteil an mehrsprachigen Schülern zur Verfügung. Jede Woche rollt der Bücherkoffer mit einem Kind nach Hause. Damit erreichen wir alle Familien eines Jahrgangs, honorieren Mehrsprachigkeit und motivieren so zum gemeinsamen Lesen und Vorlesen. Für die Eltern bieten wir einen Workshop zu Lesemethoden mit einer Schauspielerin an. Mit dem Programm FLY (Family Literacy) der Schulbehörde haben wir für die Lehrer eine Fortbildung in den Bereichen Mehrsprachigkeit und Interkulturalität gestaltet. Zusätzlich wurden Unterrichtsmaterialien zu den zwei mehrsprachigen Büchern, die in der Klasse verwendet werden, entwickelt.

Weltenöffner

Erstorientierung für geflüchtete Frauen und Kinder im Alltag

Der Verein hat sich im Mai 2016 aus dem Gefühl heraus gegründet, dass nach dem Ende des „Willkommens-Sommers“ die eigentliche Arbeit jetzt erst beginnt. Weltenöffner ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der Geflüchteten, insbesondere Frauen und Kindern, bei der Erstorientierung in Hamburg hilft. Fast alle Aktivitäten werden über Sponsoring bzw. Spenden und ehrenamtliche Tätigkeiten finanziert. Dabei kooperiert der Verein mit Institutionen in den verschiedenen Stadtteilen. Ziel ist es, die Geflüchteten nicht nur bei der Aneignung der neuen Sprache zu unterstützen, sondern ihnen auch Angebote außerhalb der Unterkünfte aufzuzeigen.

Hanseatic Help e.V.

Einfach machen!

Hanseatic Help versorgt und unterstützt seit Herbst 2015 bedürftige Personen und verteilt dabei Spenden der Hamburger Bürger an alle gemeinnützigen Träger und Organisationen. So unterstützt der Verein Geflüchtete, Obdachlose, Kinderheime und Frauenhäuser in Hamburg und anderen Bundesländern kostenlos mit Kleidung und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus werden Hilfsgüter in Krisenregionen wie Syrien, Nordirak, Kenia, Ukraine oder Griechenland geliefert. Wenn ein gemeinnütziger Bedarf erkannt wird und die nötigen Ressourcen mobilisierbar sind, gilt die Regel: Einfach machen! Übergeordnetes Ziel ist es, bedürftige Menschen nach den Prinzipien der Humanität und Solidarität zu unterstützen und hinter den akuten Herausforderungen eine große Chance für unsere gesamte Gesellschaft zu sehen. Dafür gilt es, Mitmenschen eine bessere Perspektive auf soziale und berufliche Integration zu bieten: Weitermachen. Gemeinsam. Für mehr Miteinander. Für eine gelingende Integration.

Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V.

Gemeinsames Engagement für 240.000 ME/CFS-Kranke in Deutschland

In Deutschland sind ca. 240.000 Menschen an der Myalgischen Enzephalomyelitis/dem Chronic Fatigue Syndrome erkrankt. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung mit oft hohem Grad der körperlichen Behinderung. Ein Viertel der Betroffenen kann das Haus nicht mehr verlassen oder ist bettlägerig. Weit über 60 % der Erkrankten ist arbeitsunfähig. Das Problem: Trotz der hohen Anzahl Betroffener und der Schwere der Erkrankung ist ME/CFS in der Öffentlichkeit und Medizin nahezu unbekannt. Dadurch erhalten ME/CFS-Betroffene in Deutschland aktuell so gut wie keine medizinische oder soziale Versorgung. Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS hat sich Anfang 2016 in Hamburg als Patientenorganisation gegründet. Sie macht aufmerksam, arbeitet an der Aufklärung und kämpft für die Anerkennung von ME/CFS, damit Betroffene endlich die Unterstützung bekommen, die sie benötigen!

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