füreinanderda

Ehrenamtliche Mentorinnen der Generation 50+/- entlasten ein- bis zweimal pro Woche Einelternfamilien, wovon 6.250 in Augsburg leben. Die Entlastung der Alleinerziehenden bewirkt die Zuwendung der Mentorinnen auf die Kinder, die es genießen, mit jemandem, der nichts mit dem Familiensystem zu tun hat, zu spielen. Für drei Generationen ergibt sich dabei ein Gewinn: Die Alleinerziehenden erleben Entlastung, andere Werte und Normen, und die Bereitschaft zur positiven Veränderung ist groß. Die Kinder erleben die ungeteilte Zuwendung und die Mentorinnen erleben die Arbeit mit den Kindern als Geschenk: die Frische und Spontaneität der Kinder und deren besondere Gabe, im Augenblick zu leben. „füreinanderda“ lebt und erlebt Integration: a) sozial durch die Vernetzung der Mütter untereinander; b) wirtschaftlich/beruflich: gelungene Wiedereingliederung einer Mutter mit drei abgebrochenen Lehren, von Hartz IV lebend, in eine von der IHK unterstützte Teilzeitausbildung zur Lageristin; c) gesellschaftlich: gegenseitiger Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen = füreinanderda.