Drogen – falsch abgebogen

Die Suchtprävention mit Betroffenen von GhJ

Das Einstiegsalter beim Drogenkonsum sinkt stetig. Ein Viertel aller Deutschen (ca. 20 Mio.) hat Erfahrungen mit illegalen Drogen (laut Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung). Also, Zeit zu handeln! Der Suchtpräventionsunterricht „Drogen-falsch abgebogen“ von "Gefangene helfen Jugendlichen e.V." setzt das Erfolgskonzept des Vereins fort und arbeitet mit zwei Säulen: Prävention für Jugendliche und Stabilisierung der ehrenamtlichen Referenten. Ehemalige und noch Inhaftierte sowie Ex-Drogenabhängige können aufgrund ihrer eigenen Vita den Schülern die schlimmen Auswirkungen des Drogenkonsums authentisch vermitteln: die physischen, psychischen, strafrechtlichen Folgen sowie die Auswirkungen auf das soziale Umfeld. Das Projekt ist bereits erfolgreich als Pilot gestartet. Analog zu den Erfahrungen aus der Vereinsarbeit verspricht die direkte Konfrontation von Betroffenen mit den Jugendlichen einen nachhaltigeren Wirkungsansatz, als klassische, pädagogische Ansätze dies vermögen.