Rent a Jew

Miteinander sprechen statt übereinander

Der Antisemitismus nimmt zu, dabei kennen viele Menschen in Deutschland keine Juden persönlich. Rent a Jew schließt diese Lücke, indem es Begegnungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen ermöglicht. Die Initiative vermittelt kostenlos ehrenamtliche jüdische Referent*innen an Bildungseinrichtungen wie Schulen, Vereine oder Kirchengemeinden, um durch Dialog das oft abstrakte Bild von Juden aufzubrechen und ihnen ein Gesicht zu geben. Rent a Jew ist jüdisches Leben aus erster Hand sowie die Möglichkeit Fragen zu stellen, ohne Tabus. Die Referent*innen bilden einen Querschnitt der vielfältigen jüdischen Bevölkerung in Deutschland ab, von säkular über liberal bis orthodox, von der Studentin bis zum Rentner. Mit Rent a Jew wird es möglich, miteinander statt übereinander zu reden und Vorurteile abzubauen. Rent a Jew?! Darf man sich so nennen? Ja. Humor gemischt mit ein wenig Chuzpe ist das beste Mittel, um offen miteinander ins Gespräch zu kommen.