CHIRURGEN FÜR AFRIKA

Projekt zur nachhaltigen chirurgischen Weiterbildung in Ostafrika

CHIRURGEN für Afrika ist ein nachhaltiges Projekt zur Weiterbildung regionaler Chirurgen auf dem Gebiet der Hernienchirurgie. Seit 2013 führen wir dieses modellhafte Projekt jährlich wiederkehrend in Ruanda durch. Hernien (vor allem Leistenbrüche) sind in Afrika eines der häufigsten Krankheitsbilder, die zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit führen können. Hernienoperationen ermöglichen es den betroffenen Patienten wieder selbstständig den Lebensunterhalt zu verdienen. In vielen afrikanischen Ländern werden derzeit weniger als 20 % der betroffenen Patienten chirurgisch versorgt, meist nur in Notfallsituationen. Neben chirurgischen Materialien fehlt es auch an einer systematischen Weiterbildung der Ärzte. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium Ruandas entwickelten wir einen standardisierten chirurgischen Weiterbildungskurs für Ruanda. Dieser Kurs besteht aus einem zweitägigen theoretischen und einem fünftägigen praktischen Training.