Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V.

Kopf-Hals-Mund-Krebs-trotzdem weiter!

In der Krebs-Selbsthilfe sind derzeit ca. fünf Prozent aller Krebsbetroffenen beteiligt. Aus Erhebungen (z.B. Shild Studie) wird deutlich, dass der Zugewinn durch die Selbsthilfe in den Feldern "Krankheitsbewältigung", "Informationen zur Erkrankung", "Informationen zu sozial-rechtlichen Fragen" deutlich über den Durchschnittswerten außerhalb der Selbsthilfe liegt. Daher gilt es Selbsthilfe bekannt zu machen und zu verdeutlichen, dass das alte Image vom 'Im Stuhlkreis sitzen und traurige Geschichten austauschen' längst überholt ist. Wir sprechen Menschen in Rehabilitations- und Anschlussheilbehandlungen an, da hier über die längere Verweildauer, die gesundheitliche Stabilisierung, eine Neuausrichtung für das künftige Leben gesprochen wird. Hier wollen wir dem Patienten Raum schaffen, Selbsthilfe kennen zu lernen und erste Erfahrungen mit diesen Möglichkeiten zu erlangen. Im Rahmen des dreiwöchigen Aufenthalts soll jeder betroffene Patient einen Kontakt zur Selbsthilfe haben.