fluchterfahren

Migrations- und Fluchterfahrung als Kompetenz

„fluchterfahren“ setzt sich für den Abbau von Vorurteilen und für die demokratische Teilhabe von Geflüchteten ein. Das politische Klima in Deutschland hat sich seit 2015 durch infrastrukturelle Überforderung, politische Kontroversen und Polarisierung stark verschlechtert. Rund um die Themen Flucht, Asyl und Migration haben laute, aber oft wenig sachkundige Diskussionen zu einem Erstarken rechter Positionen geführt. An der öffentlichen Debatte sind Geflüchtete selbst selten beteiligt. „fluchterfahren“ soll dem entgegenwirken! Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass Geflüchtete durch ihre biografischen Erfahrungen einiges über den Wert von Demokratie und Menschenrechte zu sagen haben. Im Mittelpunkt steht die besondere Kraft der persönlichen Begegnung für den Abbau von Vorurteilen. Um das zu erreichen, werden Personen mit eigener Einwanderungsgeschichte oder Fluchterfahrung und weitere Ehrenamtliche gemeinsam zu Multiplikator*innen der politischen Bildung ausgebildet. Auf Basis ihrer eigenen Biografie können diese Menschen eindrucksvoll die Themen Flucht, Asyl und Demokratie vermitteln. Die gewünschten Begegnungen finden in (außer)schulischen Bildungseinrichtungen statt.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.