Letzte Hilfe Kurse für Kids und Teens

Mut machen für mehr Mitmenschlichkeit-Füreinander sorgen am Lebensende

Die Themen Krankheit, Tod und Sterben gehen alle etwas an. Die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause zu sterben. Grundsätzlich könnten alle Menschen Sterbende begleiten und umsorgen, oft fehlt es nur an Ermutigung und Basiswissen. Letzte Hilfe sollte genauso selbstverständlich sein wie Erste Hilfe. Die vierstündigen Letzte-Hilfe-Kurse für Kids und Teens richten sich primär an Acht- bis 16-Jährige und vermitteln Basiswissen und Orientierung sowie einfache Handgriffe und praktische Tipps für die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Die wissenschaftliche Evaluation der Pilotkurse hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche über das Sterben sprechen wollen und ihre Fragen im Kurs beantwortet werden, ohne sie zu überlasten. Kinder und Jugendliche haben das Recht zu verstehen und sensibel eingebunden zu werden. Die flächendeckende Verbreitung und Aufnahme von Letzte-Hilfe-Kursen für Kids und Teens in die Schulcurricula könnte helfen, die Themen Tod und Sterben zu enttabuisieren und zu einer mitmenschlichen Gesellschaft beizutragen. Dies könnte langfristig für viele Menschen zu einer verbesserten Umsorgung am Lebensende führen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.