Armut / soziale Gerechtigkeit

Frauennotruf Ebersberg

Fachberatungs- und Interventionsstelle

Der Verein Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V. wurde 1989 gegründet und hat sich als Fachberatungsstelle für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen etabliert. Ziel ist die Förderung des Selbstbestimmungsrechtes und die Hilfe für Frauen, die von Notlagen und Gewalt in jeder Form betroffen sind. Alle Hilfe ist darauf ausgerichtet, Frauen solidarisch und uneigennützig zu unterstützen und die Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frauen zu stärken (gem. Art.3 GG). Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig, ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, im bff (Bundesverband Fachberatungsstellen und Frauennotrufe) und in der LAG Mädchenpolitik in Bayern. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos, vertraulich und ggf. anonym und wird von angestellten Fachkräften und Ehrenamtlichen ausgeübt. Ein zu gründendes Frauenhaus neben der bereits bestehenden Krisenwohnung soll der nächste Schritt sein.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Langar - die Freie Küche

Gemeinsam gegen den Hunger auf den Strassen

Der Sikh-Verband Deutschland hat in der Pandemie die Entscheidung getroffen, kostenlose Mahlzeiten direkt zu den Bedürftigen in einzelne Städte zu bringen. Pilotstandort für die Initiative ist die Region Offenbach/Frankfurt und es war ein bundesweiter Roll-Out geplant. Die ehrenamtlichen Helfer aus der lokalen Sikh-Organisation stellen derzeit die Mahlzeiten her und liefern diese auch lokal selbständig aus. Die Anzahl der monatlich ausgegebenen Mahlzeiten wurde kontinuierlich ausgeweitet. Es wurden einige Kooperationspartner gefunden, die zur Essensausgabe beitragen und auch als Sammelpunkt für Bedürftige bereitstehen. Zur Zeit entwickelt Langar eine digitale App mit dem Namen Freie Küche App, welche jedem der einzelnen Unterstützer (Vereine) die Möglichkeit gibt, ihr Angebot zentral für Bedürftige bereitzustellen. Der Prototype steht bereits und der Rollout ist für dieses Jahr geplant.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Essen für Alle (EfA)

Gemeinsam - für Mensch und Umwelt

Die rund 50 ausschließlich ehrenamtlichen Helfer des gemeinnützigen Vereins Essen für Alle (EfA) retten im Kreis-Groß-Gerau/Rhein-Main überzählige Lebensmittel und verteilen sie an soziale Einrichtungen, sowie an Menschen, die keine andere Unterstützung haben. EfA geht zu den Menschen. Wöchentlich werden rund 2 Tonnen Lebensmittel gerettet und rund 1.000 Menschen, davon rund 70 % Kinder, unterstützt. Alles wird restlos verwertet und in den Kreislauf der Natur zurückgeführt. Auch Fruchtaufstriche, Brotbier und mehr werden hergestellt. EfA ist wirtschaftlich selbsttragend. Was nicht zum menschlichen Verzehr geeignet ist, geht an Tierschutzstationen. Alle EfA-Helfer sind sehr engagiert, damit überzählige Lebensmittel dorthin kommen, wo sie gebraucht und wertgeschätzt werden. Da im Privathaushalt besonders viele Lebensmittel unnötig weggeworfen werden, macht EfA zudem viele Koch- und Aufklärungs-Workshops an Schulen und für Erwachsene.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Global Brigades Germany e.V.

Resolving Health and Economic Disparities

Global Brigades (GB) Germany e.V. ist ein Verein für Entwicklungszusammenarbeit und interkulturellen Austausch. Organisiert in einer internationalen NGO (Global Brigades) arbeiten Gruppen von Freiwilligen (Brigaden) zusammen mit der lokalen Bevölkerung in Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama, Ghana und griechischen Refugee Camps in verschiedenen Projekten, um die Lebenssituation der Menschen vor Ort nachhaltig und langfristig zu verbessern. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Je nach Bedarf der Partner-Communities werden Projekte im Bereich Gesundheitsversorgung, Sanitäranlagen,Trinkwassersystem, Microfinance und Community-Owned Banking durchgeführt. Das Empowerment der Community steht dabei im Zentrum. Die Programme bilden das gemeinschaftliche Eigentum der Community und werden in Zusammenarbeit konzipiert und implementiert. Die BewohnerInnen erhalten Zugang zu Weiterbildungen und verwalten ihre Projekte langfristig und nachhaltig selbst.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Harburg-Huus

für obdachlose Menschen mit Hund

Das „Harburg-Huus“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben obdachloser Menschen nachhaltig zu verändern und die Sichtweise auf Obdachlosigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung neu zu denken. Die Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte des DRK Hamburg-Harburg lindert nicht nur die direkte Not ihrer obdachlosen Gäste, sondern zeigt auf, dass es Möglichkeiten gibt, dem prekären Leben auf der Straße zu entkommen. Das „Harburg-Huus“ ist eine einmalige Einrichtung in Deutschland: Im Gegensatz zu normalen Unterkünften sind hier Hunde willkommen. Die obdachlosen Gäste müssen sich nicht von ihren treuen Vierbeinern trennen. Als einzige Notunterkunft südlich der Elbe hilft die kleine, familiäre Einrichtung schnell und unbürokratisch, wenn Menschen in Not geraten. Eine engmaschige Betreuung, Freizeitangebote sowie eine ganze Bandbreite an Beratungsangeboten begleiten obdachlose Menschen zudem langfristig auf ihrem Weg zurück in ein selbst bestimmtes Leben.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Teilhabe für zukunftsfähige Dörfer sichern

In ganz Europa gibt es Dorfbewegungen, nur in Deutschland nicht. Dabei sind die Probleme hierzulande ähnlich. Die Dörfer spielen in der Politik kaum noch eine Rolle. Weshalb sich viele Menschen „abgehängt“ und „unverstanden“ fühlen. Wir haben die „Dorfbewegung Brandenburg – Netzwerk Lebendige Dörfer e.V.“ gegründet, da auch Deutschland eine starke Stimme für die Dörfer braucht. Als „Pilot“ für ganz Deutschland sorgen wir dafür, dass die „Stimmen der Dörfer“ wieder gehört und „Lebendige Dörfer“ sichtbar werden. Mit Dialogformaten wie dem „Parlament der Dörfer“ bringen wir die Dörfer mit der Politik und Fachöffentlichkeit ins Gespräch. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir (Weiter-)Bildungsangebote für das Dorf. Und wir machen mit unserer Gremien- und Netzwerkarbeit Lobbyarbeit für die Brandenburger Dörfer. Wir agieren überparteilich, aber nicht unpolitisch. Denn wir stehen für die Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung sowie für eine offene Gesellschaft.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Courage Schülerstiftung

Schüler setzen Zeichen

Die Courage Schülerstiftung wurde 2006 von dem Abiturjahrgang des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Münster Kinderhaus gegründet. Die Stiftung fördert Kinder, die aufgrund ihrer Herkunft, Sprache oder finanziellen Ausgangssituation in der schulischen und gesellschaftlichen Teilhabe benachteiligt sind. Um aktiv etwas für die Chancengleichheit zu unternehmen, werden die Ferienworkshops, Lesenachmittage und Patenschaften regelmäßig ehrenamtlich von Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums für Grundschulkinder des Stadtteils geplant und organisiert. Die Grundidee, eine Chance für Veränderung zu schaffen, wird bis heute von der Schülerschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Münster von Stufe zu Stufe weiter getragen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

BaseMent e.V.

Nachhilfe weitergedacht.

BaseMent e.V. ist ein gemeinnütziger, studentischer Verein, der 2011 gegründet wurde und es sich zum Ziel gemacht hat, zur Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit beizutragen. Ehrenamtliche Studierende begleiten Kinder und Jugendliche als Mentor:innen auf ihrem Lebensweg und unterstützen sie in schulischen sowie privaten Belangen. Sie sind Nachhilfelehrer:in, Freund:in und Ansprechperson auf Augenhöhe. Dadurch wird eine Konstante im Leben geschaffen, die unabhängig von Elternhaus und Schule existiert, somit auch unbeeinflusst bei Problemen hinzugezogen werden kann und neue Perspektiven bietet. Das Mentoring-Prinzip fördert die Persönlichkeitsentwicklung beider Seiten. So wird die lokale Jugendarbeit aktiv durch Ehrenamtliche mitgestaltet.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Connected Differences

Intersectional Perspectives in Film, Theatre, Arts and Media

„Crew Connected“ ist eine Online-Plattform und Datenbank, deren Ziel es ist, eine gleichberechtigte Sichtbarkeit für bisher benachteiligte Kunst- und Kulturschaffende wie auch Künstler*innen aus dem Bereich Film, Theater, Kunst und Medien zu gewährleisten. Damit trägt die Plattform dazu bei, die fehlende Diversität in diesen Berufsfeldern auszugleichen und ein vielfältiges Kunst- und Kulturprogramm für unsere vielfältige Gesellschaft zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Künstler*innen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität, ihrer Behinderung, ihrer Herkunft, Klasse, Alter, Religion oder andere Identitätsmerkmale diskriminiert werden. Durch die Erstellung eines eigenen Profils auf „Crew Connected“ können die Mitglieder nicht nur von potentiellen Arbeitgeber*innen gefunden werden, sondern auch Teil eines großen Netzwerkes werden, das von den diversen Perspektiven seiner Mitglieder lebt.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Villa Wertvoll

Du bist brillant!

In der Villa Wertvoll erleben Kinder und Jugendliche, dass sie bedingungslos wertvoll sind. In kostenlosen Kursen in Musik, Tanz und Theater können sie ihre Talente entdecken und entfalten. Sie entwickeln in den Workshops eigene Theaterstücke, Choreographien und Musikstücke, die sie später aufführen. So stärken sie Selbstbewusstsein und Selbstkompetenz. Durch die langfristige Begleitung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden entstehen haltgebende Beziehungen. Denn belastbare Beziehungen sind entscheidend für die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Schließlich können die Teilnehmenden das hausinterne Beratungsangebot von therapeutisch geschulten Mitarbeitenden wahrnehmen. So können auch besonders herausfordernde Lebenssituationen adäquat betreut werden. Die Zielgruppe sind benachteiligte Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Neue Neustadt in Magdeburg, der durch hohe Arbeitslosigkeit und Kinderarmut geprägt ist.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Seiten