Armut / soziale Gerechtigkeit

ira e.V.

Licht ins Dunkelfeld bringen.

ira e.V. besteht aus einem multiprofessionellen diversen Team, dass sich im März 2020 gegründet hat. Ziel ist es, Personen, die von geschlechtsspezifischen Verletzungen betroffen oder bedroht sind, zur Seite zu stehen sowie Belange und Anliegen der Zielgruppe sichtbar zu machen und für gesellschaftlichen Wandel zu kämpfen. Der Schwerpunkt von ira e.V. liegt auf Personen, die von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung betroffen oder bedroht sind. Alle Gründungsmitglieder setzten sich schon vor der Gründung in unterschiedlichen Disziplinen für Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Entstigmatisierung/Entdiskriminierung ein. Durch ira e.V. werden diese Ressourcen gebündelt und die Möglichkeiten vervielfacht. Zudem wächst das Team von ira e.V. beständig, auch durch Betroffene, die ihre Expertise einbringen. Der Verein steht für mobile und flexible Angebote, insbesondere aufsuchende Arbeit, die sich immer an den Bedarfen und der Lebenswelt der betroffenen Personen orientiert.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

KARUNA KOMPASS

Eine knallbunte Straßenzeitung mit knallharten sozialen Themen!

In Aldous Huxleys Roman „Eiland“ singen die Vögel der fiktiven Insel Pala das Wort KARUNA, um die Menschen täglich an Mitgefühl und Achtsamkeit zu erinnern. Die Berliner Straßenzeitung KARUNA KOMPASS hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Die Redaktion besteht aus ehemaligen Straßenkindern, Feuilleton-Journalisten und der Agentur Independent Connectors. Jeden Monat wird eine knallbunte Zeitung mit knallharten sozialen Themen produziert, um den Schwächsten in der Gesellschaft eine Stimme zu geben. Wie die Vögel der Insel Pala erinnert KARUNA KOMPASS die Berliner Bürger*innen täglich an ihre eigene Verantwortung, die Dinge selbst in Bewegung zu bringen – mit aktivem Mitgefühl statt passivem Mitleid.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

LieLa

LieLa ist eine Initiative von rund 20 aktiven Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Kompetenzen. Gemeinsam möchten die Mitwirkenden zu einer besseren Lebensrealität für wohnungs- und obdachlose Frauen beitragen. Das Projekt möchte den Alltag von wohnungs- und obdachlosen Frauen in Bremen durch eine Anlaufstelle, Beratungsangebote und das Bereitstellen von Dingen des täglichen Gebrauchs erleichtern und ihnen einen Schutzraum bieten. LieLa will humanitäre Unterstützung für wohnungs- und obdachlose Frauen leisten. Hierbei will das Projekt den Frauen anhand niedrigschwelliger und voraussetzungsloser Hilfsangebote schrittweise vermitteln, dass sie die Fähigkeiten und Ressourcen haben, ihr Leben selbst zu bestimmen und zu gestalten. Diese Selbstermächtigung soll im Fokus der gemeinsamen Arbeit mit den Frauen stehen. So kann ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich dauerhaft und nachhaltig aus gefährlichen Abhängigkeitsverhältnissen zu lösen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Humanity

Potenziale entfalten - Chancen geben

Die Gesellschaft steht vor großen Aufgaben und hat Herausforderungen zu meistern, bei denen jeder einzelne Mensch mit seinen Begabungen und Fertigkeiten von Bedeutung ist. Humanity bietet benachteiligten jungen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu Qualifizierungsangeboten, individuelle Begleitung und Wohnraum. Hierdurch bekommen Menschen unabhängig von ihrer sozialen, familiären und persönlichen Situation oder Herkunft die Chance, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen zu können. Das Programm von Humanity dient dazu, das volle Potenzial von jungen Menschen nachhaltig zu entwickeln. Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Übergang von Schule in Ausbildung. Mit den Bausteinen bietet Humanity stärken- und ressourcenorientierte Bildung und Qualifizierung an, stellt Begleitung und Unterstützung bei individuellen Problemlagen und alltäglichen Herausforderung sicher und ermöglicht einen geschützten Wohnraum für junge Erwachsene.

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Inopia One

Moving Forward Together

Mit dem Projekt Inopia One möchte die Inopia Foundation e.V. die schulische Leistung und Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund fördern. Dafür spendet der Verein Computer für den Online-Unterricht und bietet Lese- und Nachhilfe an, um Sprachbarrieren abzubauen. Je nach Bedarf kann hierbei das Unterstützungsangebot individuell an die Kinder und Jugendlichen angepasst werden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Silbersack Hood Talentförderung

Der Zugang zu Sport, Bildung und musischen Bereichen ist nicht allen in gleicher Art und Weise möglich. Für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen und bildungsfernen Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund ist die Teilhabe an diesen Kursen schwieriger zu realisieren als für andere Bevölkerungsgruppen. Betroffen sind hier besonders Mädchen mit Migrationshintergrund. Das gemeinnützige Unternehmen Silbersack Hood Talentförderung unterstützt genau diese Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren, wobei die Kernzielgruppe zwischen sechs und zwölf Jahren liegt. Ein Team aus ehrenamtlichen TrainerInnen, LehrerInnen und PädagogInnen bietet ein facettenreiches Angebot: Thaiboxen, Bodenkampf (Ringen), Kondition und klassisches Boxen wird an fünf Tagen in der Woche auf dem Sportplatz beim Silbersack auf St. Pauli angeboten. Zweimal pro Woche bietet das Projekt Silbersack Hood school Nachhilfe für zwölf Kleingruppen an. Mit Silbersack Hood music bekommen die Kinder Einblicke in die Welt der Musik. Die Projekte Silbersack Hood art und nature sind in Planung, um den Kindern Kunst und Nachhaltigkeit zu vermitteln.

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Aid Pioneers e.V.

#bepragmatic

Aid Pioneers e.V. ist eine Initiative von 40 jungen Studierenden, die internationale Logistik für humanitäre Hilfe neu denken. Auf diese Weise wird gegen die globale Verteilungsungerechtigkeit vorgegangen. Indem die Pioneers anderen Hilfsorganisationen die Logistikkomponente in der Projektplanung abnehmen, erleichtern sie so deren Engagement. Dazu werden Luft-, Land- und Seebrücken in Katastrophen- und Krisengebieten auf der ganzen Welt errichtet, über die schnell und effektiv Hilfsgüter zu Menschen in Not gelangen können. Der Verein transportiert zudem eigens akquirierte Hilfsgüter. Auf diese Weise konnten in nur sechs Monaten bereits mehr als 34 Tonnen an medizinischen Hilfsgütern, Schulsachen und Spielzeug in vier Ländern verteilt werden. Ziel ist es, kosteneffektive Transportwege in die Krisenregionen der Welt zu finden und so als Plattform für andere Hilfsorganisationen die effektive Hilfe für Menschen in Katastrophengebieten zu maximieren.

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Frauennotruf Ebersberg

Fachberatungs- und Interventionsstelle

Der Verein Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V. wurde 1989 gegründet und hat sich als Fachberatungsstelle für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen etabliert. Ziel ist die Förderung des Selbstbestimmungsrechtes und die Hilfe für Frauen, die von Notlagen und Gewalt in jeder Form betroffen sind. Alle Hilfe ist darauf ausgerichtet, Frauen solidarisch und uneigennützig zu unterstützen und die Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frauen zu stärken (gem. Art.3 GG). Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig, ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, im bff (Bundesverband Fachberatungsstellen und Frauennotrufe) und in der LAG Mädchenpolitik in Bayern. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos, vertraulich und ggf. anonym und wird von angestellten Fachkräften und Ehrenamtlichen ausgeübt. Ein zu gründendes Frauenhaus neben der bereits bestehenden Krisenwohnung soll der nächste Schritt sein.

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Langar - die Freie Küche

Gemeinsam gegen den Hunger auf den Strassen

Der Sikh-Verband Deutschland hat in der Pandemie die Entscheidung getroffen, kostenlose Mahlzeiten direkt zu den Bedürftigen in einzelne Städte zu bringen. Pilotstandort für die Initiative ist die Region Offenbach/Frankfurt und es war ein bundesweiter Roll-Out geplant. Die ehrenamtlichen Helfer aus der lokalen Sikh-Organisation stellen derzeit die Mahlzeiten her und liefern diese auch lokal selbständig aus. Die Anzahl der monatlich ausgegebenen Mahlzeiten wurde kontinuierlich ausgeweitet. Es wurden einige Kooperationspartner gefunden, die zur Essensausgabe beitragen und auch als Sammelpunkt für Bedürftige bereitstehen. Zur Zeit entwickelt Langar eine digitale App mit dem Namen Freie Küche App, welche jedem der einzelnen Unterstützer (Vereine) die Möglichkeit gibt, ihr Angebot zentral für Bedürftige bereitzustellen. Der Prototype steht bereits und der Rollout ist für dieses Jahr geplant.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Essen für Alle (EfA)

Gemeinsam - für Mensch und Umwelt

Die rund 50 ausschließlich ehrenamtlichen Helfer des gemeinnützigen Vereins Essen für Alle (EfA) retten im Kreis-Groß-Gerau/Rhein-Main überzählige Lebensmittel und verteilen sie an soziale Einrichtungen, sowie an Menschen, die keine andere Unterstützung haben. EfA geht zu den Menschen. Wöchentlich werden rund 2 Tonnen Lebensmittel gerettet und rund 1.000 Menschen, davon rund 70 % Kinder, unterstützt. Alles wird restlos verwertet und in den Kreislauf der Natur zurückgeführt. Auch Fruchtaufstriche, Brotbier und mehr werden hergestellt. EfA ist wirtschaftlich selbsttragend. Was nicht zum menschlichen Verzehr geeignet ist, geht an Tierschutzstationen. Alle EfA-Helfer sind sehr engagiert, damit überzählige Lebensmittel dorthin kommen, wo sie gebraucht und wertgeschätzt werden. Da im Privathaushalt besonders viele Lebensmittel unnötig weggeworfen werden, macht EfA zudem viele Koch- und Aufklärungs-Workshops an Schulen und für Erwachsene.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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