Armut / soziale Gerechtigkeit

Känguru – hilft und begleitet

Das Baby ist da - Känguru hilft und begleitet

Das Projekt Känguru – hilft und begleitet unterstützt Eltern und Kinder in den ersten 24 Monaten nach der Geburt. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Eltern mit unzureichender sozialer Anbindung. Ziel ist es, Familien alltagspraktisch zu entlasten, damit sie ihre neue Lebenssituation erfüllt und mit Freude erleben und sich eine positive Familiendynamik entwickeln kann. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter gehen zu der Familie nach Hause, sie betreuen einmal wöchentlich für drei bis vier Stunden das Baby oder die Geschwisterkinder, begleiten die Eltern zum Arzt oder hören auch einfach mal nur zu. Die professionelle Beratung der Eltern übernimmt eine Systemische Beraterin. Das gesamte Angebot ist für die Familien kostenfrei. Träger des Projekts Känguru sind das Diakonische Werk Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz e.V. und die Koepjohann’sche Stiftung Berlin.

Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“

Essen und Wärme

Zur Aktion „Essen und Wärme für Bedürftige“ lädt die Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“ seit 25 Jahren von Anfang November bis Mitte März ein. In diesem Zeitraum können Bedürftige täglich von 11.30 - 14.00 Uhr ein warmes Mittagessen, ein kleines Lunchpaket und Getränke zum symbolischen Wert von 1 € erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch Gespräche mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Initiative und – 14-tägig – einer Mitarbeiterin der Lebensberatung der Caritas. Zu der Aktion laden 12 christliche Gemeinden unterschiedlicher Konfession, die Frei-religiöse Gemeinde und die Ahmadiyya Muslim Jamaat jeweils für 1 oder 2 Wochen in ihr Gemeindezentrum ein. Getragen wird die winterliche Aktion dabei ausschließlich durch Spenden und die ehrenamtliche Tätigkeit der MitarbeiterInnen. In den Sommermonaten wird das Angebot für die Tischgäste durch ein Frühstück (Do 9 - 11) in der Gemeinde St. Paul und seit 2010 durch einen Tagesausflug zu interessanten Zielen in Hessen ergänzt.

ARTHELPS

We love people. We love art.

ARTHELPS ist eine Initiative von Kreativen und Künstlern, die Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen – insbesondere Kinder und Jugendliche – auf ganz besondere Art und Weise hilft: mit Kunst. Die verschiedenen fantasievollen Projekte, die regional und weltweit stattfinden, bieten eine Bühne, auf der sie ihr künstlerisches Potenzial entdecken, kennenlernen und ausleben können. ARTHELPS gibt ihnen eine Stimme, denn durch die Ausstellung und den Verkauf der Ergebnisse werden ihre Hoffnungen und Ängste in die Öffentlichkeit getragen. ARTHELPS kümmert sich um den «inneren Menschen». Mut, Selbstbewusstsein, Vertrauen, Wahrnehmung eigener Talente und Fähigkeiten sind oft Dinge, die von außen nicht sichtbar, aber wesentliche Bestandteile des Menschen und für jeden von großer Bedeutung sind. Die ermutigenden Wahrnehmungen eigener Fähigkeiten sollen den Workshop-Beteiligten sichtbar und bewusst werden. Gleichzeitig gestalten sie ihr Umfeld mithilfe ihrer eigenen Kreativität neu.

Vereinsheimsurfing

Gemeinsam Neues erleben

Wir bauen ein Netzwerk aus kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten auf, von Jugendgruppen für Jugendgruppen. Die Teilnehmenden Ortsgruppen der DLRG stellen ihren Gruppenraum als Unterkunft zur Verfügung. Ziel ist es, die Übernachtungskosten zu senken, um somit Jugendfreizeiten günstiger werden zu lassen. Durch die Senkung der Beiträge bekommen Familien, welche finanzielle Schwierigkeiten haben oder kinderreich sind, auch die Möglichkeit, ihre Kinder auf Freizeiten zu schicken. Besonders Kinder aus finanziell schwächeren Familien sind belastet und wünschen sich meistens sehr, einmal an einer Jugendfreizeit teilzunehmen, um entspannen zu können.

Treffpunkt Suppenküche Bad Doberan

… mehr als eine warme Mahlzeit!

Zwei bedingungslose Einladungen: Kommen, sich satt essen und anderen begegnen und/oder mitarbeiten. Von Montag bis Freitag sind alle dazu eingeladen. Ab 8 Uhr wird gemeinsam gekocht, ab 11 Uhr können alle zum Essen kommen. Zwei Essen stehen zur Wahl. Die Tische sind gedeckt mit Brot und Kuchen, damit man essen kann, ohne fragen zu müssen. Alle werden bedient. Es gibt Kaffee, Tee, Wasser und alle Speisen ohne Begrenzung. Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht. Es kann eine Spende gegeben werden. Die Bedingungslosigkeit der Einladungen hat eine große Heterogenität sowohl der Gäste als auch der Mitarbeitenden zur Folge. Dadurch werden Begegnungen möglich, die im Alltag kaum noch oder gar nicht mehr stattfinden. Feste Rollenzuweisungen von denen, die immer geben, und denen, die immer nehmen, werden durchbrochen. Die gemeinsam gemachte Erfahrung bedingungslos gleichberechtigter Teilhabe ist unverzichtbar für gelingendes Leben und das friedliche Zusammenleben aller an einem Ort.

Kinderpatenschaften Leipzig

Das Projekt Kinderpatenschaften Leipzig (KiPaLe) des Internationalen Bundes (IB) vermittelt und betreut ehrenamtliche Patenschaften für Leipziger Kinder in schwierigen Lebenssituationen und aus Familien mit Multiproblemlagen. Die Patenkinder sind bei Vermittlung zwischen vier und zwölf Jahre alt und werden von ihren Paten über mindestens ein Jahr begleitet. Die Paten sind engagierte Leipziger Bürger aus allen Altersgruppen, die sich in der Regel einmal wöchentlich mit ihrem Patenkind treffen und ja nach individuellen Bedürfnissen unterstützen. Hauptziel des Projekts ist es, den Kindern, unter Berücksichtigung und Akzeptanz ihrer Lebenswelt, Einblicke sowie Zugänge zu Bildungs-, Kultur- und sonstigen Erlebniswelten außerhalb des familiären Kontextes durch die Paten und Patinnen zu gewähren und die Teilhabe-, Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder positiv zu beeinflussen.

Brot am Haken

EINFACH. FREUDE. SCHENKEN.

Brot am Haken e.V. (BaH) macht versteckte Armut sichtbar, fördert das eigene Bewusstsein und verbindet verschiedene Gesellschaftsschichten. Die Hakenbretter stehen als Erinnerung an die eigene und direkte Möglichkeit zum Handeln. Die Idee von BaH ist ganz einfach: Ein Kunde kauft bei seinem Lieblingsbäcker um die Ecke zwei Brezen, nimmt aber nur eine mit. Der Bon für die zweite wird als „Gutschein“ an den Haken gehängt. Das Geschenk kann jeder vom Haken nehmen und eintauschen. Durch das Schaffen des Raumes für nachbarschaftliche Begegnungen in den Läden ermöglicht BaH einen Austausch von Menschen in ihrer nächsten Umgebung. Bedürftigkeit wird nicht kontrolliert, sondern grundsätzlich auf Vertrauen gesetzt. Der Mehrwert für alle ist eine „gelebte Normalität“, in der der Mensch im Vordergrund steht. Die positiven Rückmeldungen bestätigen das tägliche Bestreben von BaH, noch mehr Menschen in den Stadtvierteln zu verbinden und die Philosophie EINFACH. FREUDE. SCHENKEN. zu verbreiten.

Heart of Mercy

Hilfe mit Herz

Heart of Mercy ist eine christliche Hilfsorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bedürftige Menschen mit Kleidung, Spielzeug, Kinderwagen, Haushaltswaren, Möbeln, etc. zu versorgen. Dazu nimmt die Initiative Sachspenden aus der Bevölkerung entgegen und verschenkt diese wiederum an bedürftige Personen in ganz Ostfriesland. In Großefehn gibt es ein großes Zentrallager, wodurch es möglich ist, schnell und unkompliziert bedürftige Mitmenschen mit Sachspenden zu versorgen. Mit Hilfe eines Transporters können auch die bedürftigen Personen erreicht werden, die nicht mobil sind. Heart of Mercy legt großen Wert auf Netzwerkarbeit mit Kirchen und sozialen Einrichtung ostfrieslandweit, sodass die Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Neben der kostenlosen Weitergabe von Sachspenden bietet Heart of Mercy auch Projekte zur Förderung der Gemeinschaft durch Begegnungscafés, Kreativ-Werkstätten für jedermann/-frau sowie individuelle Hilfeleistungen.

Euregio-Aachen hilft

Hilfe zur Selbsthilfe

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist ein Verein, der ehrenamtlich akute Notfallhilfe für wohnungs- und obdachlose Menschen leistet. Der Verein hat seinen Sitz in Aachen und ist in der Stadt Aachen so wie der StädteRegion Aachen tätig. Der Verein betreibt die einzige kostenlose Notfallhotline für wohnungs- und obdachlose Menschen in der Region. Der Verein finanziert sich durch Spenden und ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Hilfesuchende, die die Notfallhotline nutzen und für die ein Anruf erfolgte, erhalten binnen einer Stunde ein persönliches Gespräch. Es erfolgt die sofortige Unterbringung in regionale Jugendherben, Pensionen, Landgasthöfen und Hostels. Am Folgetag erfolgt die Begleitung zu den jeweils zuständigen Behörden und für eine Finanzierung der Übergangsunterbringung gesorgt. Gemeinsam mit den Behörden und kooperierenden Vereinen der Region werden dann Unterbringungen in den kommunalen Obdachlosenasylen und Wohnungen gesorgt. Damit endet die Arbeit des Vereins.

Kindercafé Knallfrosch, DKSB Bad Kreuznach

Das Kindercafé Knallfrosch des Kinderschutzbundes in Bad Kreuznach ist ein offener Treff für Jungen und Mädchen von 6 bis 12 Jahren. Es ist von Montag bis Freitag nachmittags für alle Kinder aus den verschiedensten Schichten und Herkunftsländern geöffnet. Unter pädagogischer Leitung beschäftigen sich Ehrenamtliche, die ebenfalls einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund haben, mit den Kindern. Es gibt Hilfe bei den Hausaufgaben, Spielplatzbesuche, Bastelarbeiten, Bewegungsspiele, Kochen, Tanzen, Trommeln, Ausflüge und eine Schach-AG. Der Elterntreff, zu dem auch Geschwister willkommen sind, findet monatlich statt. Manche Kinder sind von Armut sehr betroffen, andere üben die deutsche Sprache, und einige erfahren im Kica mehr über die Regeln des Zusammenlebens. Der Zusammenhalt von Menschen (Kinder und auch ehrenamtliche Betreuer) mit so verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen ist für alle sehr bereichernd und hilfreich, um Benachteiligungen abzubauen.

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