Armut / soziale Gerechtigkeit

Altersarmut begegnen

Immer mehr ältere Menschen stehen vor dem Problem, über nicht genug Einkommen zur Gestaltung des Lebensunterhaltes zu verfügen. Bei sinkenden Einkünften und gleichzeitig steigenden Kosten (Gesundheitskosten, Mieterhöhungen, etc.) droht Altersarmut. Insbesondere Frauen sind aus verschiedensten Gründen zunehmend von Altersarmut und Überschuldung bedroht. Im Projekt „Altersarmut begegnen“ finden von Armut bedrohte oder betroffene Personen über 55 Jahre Unterstützung durch intensiv geschulte und durch die Projektleitung stetig begleitete Ehrenamtliche. Die Ehrenamtlichen helfen in aufsuchender Arbeit einen Überblick über die finanzielle Situation der Betroffenen zu erhalten. Durch praktische Hilfen wie dem Sortieren von Unterlagen, einer finanziellen Haushaltsplanung, der Begleitung bei Ämtergängen zur Sicherung der Rechte und Ansprüche sowie der Unterstützung bei Korrespondenz aber auch der Vermittlung an weitere Hilfen soll gemeinsam ein Ausweg aus der Situation gefunden werden.

The Justice Project e.V.

Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution

The Justice Project e.V. ist eine, in Karlsruhe tätige, soziale Organisation, die Prostituierten und Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung hilft. Hierfür betreibt The Justice Project zum einen eine Beratungsstelle für in der Prostitution tätige Frauen, begegnet den Frauen mit Aufsuchender Arbeit direkt im Rotlichtmilieu und steht ihnen mit Beratung, Begleitung, Vermittlung an Ärzten und Ausstiegshilfen nach den Grundsätzen akzeptierender Hilfe zur Seite. Zum anderen liegt der Fokus auf Frauen aus Westafrika, welche zum Zweck der sexuellen Ausbeutung von Menschenhändlern nach Europa gebracht wurden. In diesem Bereich bietet die Organisation Identifizierungsarbeit in Flüchtlingsunterkünften, ein Schutzhaus für betroffene Frauen und ihre Kinder, sowie ein vorbereitendes Integrationsprogramm und die Begleitung im Asylverfahren an. Zudem setzt The Justice Project auf Präventionsarbeit an Schulen und betreibt im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit ein fairtrade Modelabel.

STELP e.V.

supporter on site

STELP e. V. ist eine junge gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich stark macht für eine Welt, in der alle Menschen selbstbestimmt in Würde und Sicherheit leben und ihre Zukunft aus eigener Kraft gestalten können. Durch Projekte auf mittlerweile drei Kontinenten lindert sie akute Not durch schnellen und direkten Zugang zu Lebensmitteln, warmer Kleidung, Unterkünften, Sanitärprodukten und sauberem Wasser. Ihr langfristiges Ziel ist es aber, durch Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Aktuell ist STELP mit Suppenküchen und der Betreuung von Flüchtlingen in der Türkei, Griechenland, Bosnien und im Jemen aktiv. Wer STELP unterstützt, steht für ein immer größer werdendes Kollektiv, das fest davon überzeugt ist, die Welt positiv verändern zu können. Ob es die Musikerin, der Unternehmensberater, die Studentin, der Arzt oder der Tätowierer ist. STELP bringt immer mehr Menschen aus Stuttgart und Umgebung zusammen, um Not leidenden Menschen zu helfen.

wirmachenwelle

mit Surfen die Welt verbessern

Seit 2018 stellt wirmachenwelle e.V. mittels Surftherapie Teilhabechancen her, die eine positive Veränderung im Selbstbild und damit im Leben von benachteiligten Jugendlichen bewirken.
Die Art und Weise wie wir aufwachsen prägt maßgeblich unseren weiteren Lebensweg. Fehlende Möglichkeiten und psychische Belastungen führen zu sozialer Benachteiligung und das wiederum zu einem erhöhten Risiko, den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter nicht erfolgreich zu meistern. Eine gute körperliche und psychische Verfassung wirkt als Schutzfaktor. Surfen verbindet die positiven Effekte körperlicher Betätigung mit dem Therapieort „Meer“ und fördert stark den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. In drei Phasen begleitet wirmachenwelle e.V. die Jugendlichen. In der 6-monatigen Vorbereitung im urbanen Raum (1) werden sie langsam an die Herausforderung “Surfen“ herangeführt, das Gelernte bringen sie im Surfcamp am Meer (2) zum Einsatz. Im Anschluss bleiben sie Teil der wirmachenwelle Community (3).

GoBanyo

Waschen ist Würde

GoBanyo bringt mit Hilfe des Projektes »Duschbus« die prekären Hygienebedingungen, den Verlust vom Würdegefühl von Obdachlosen und die gesellschaftliche Verantwortung dafür auf die Agenda.
Immer mit dem Ziel, dass es am Ende des Weges keine klassische Obdachlosigkeit mehr in Deutschland gibt.
Für ein solches Ziel braucht es ein starkes Team, das in turbulenten Zeiten mehrere Anker hat:
Prozessstrukturen, die Philosophie »all-profit« statt non-profit und eine Finanzplanung, die nicht auf Träumen aufgebaut ist.
Durch eine kosten- und barrierefreie Nutzung des Angebots kann der Duschbus eine Grundlage schaffen, um Wege aus der Obdachlosigkeit heraus leichter anzugehen.
GoBanyo - Waschen ist Würde!

Gastelternprogramm Ausland

Ferien für Kinder

Das Gastelternprogramm wurde bereits seit 1961 vom Berliner Senat durchgeführt und dann an den IBKJ e.V. übertragen. Der Verein IBKJ e.V. wurde 1994 von sieben damaligen Reisebegleitern gegründet und das Programm im Ehrenamt weiter geführt. Zur kontinuierlichen Unterstützung wurden drei Hauptamtliche in Teilzeit eingestellt und organisieren seitdem die Reisen der Gastkinder. Alle drei begleiteten das Programm bis zu ihrem Renteneintritt und haben ihr Wissen nun an die nachfolgenden Kollegen weiter gegeben. Der Vorstand des Vereins und dessen Stellvertretung sind im regelmäßigen Kontakt mit dem Büro. Das Programm profitiert von ihrer beruflichen Erfahrung im Controlling und der sozialen Arbeit mit Kindern.

Rechtsambulanz Sozialhilfe e.V.

Erste Hilfe im Sozialhilferecht

Die Rechtsambulanz Sozialhilfe e.V. verfolgt den Zweck, einkommensschwachen und hilfsbedürftigen Menschen bei sozialhilferechtlichen Problemen zu helfen. Ehrenamtlich tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bieten dazu in unserer Beratungsstelle im Berliner Wedding kostenlose Rechtsberatung in allen Fragen des Sozialhilferechts an. Auf diese Weise wird dem Defizit in der Beratung von sozial Schwachen begegnet, das aus einer komplizierten Gesetzeslage und Einsparungen der öffentlichen Hand erwächst. Der Verein tritt mit seiner Tätigkeit in eine Lücke, welche Sozialarbeiter mangels Qualifikation häufig nicht ausfüllen können und viele Anwälte mangels finanzieller Attraktivität nicht ausfüllen wollen. Zugleich kann vielen Bedürftigen durch diese Form der Beratung die Scheu vor dem Gang zum Anwalt genommen werden. Zudem gehört es zu den ausdrücklichen Zielen des Vereins, mit seinem Angebot auch Sozialarbeitern beratend zur Seite zu stehen.

Alltags­helfer Greven­broich

Hilfe schenken - Hilfe annehmen

Der Dienst Alltagshilfe ist ein ehrenamtliches Hilfeangebot, dass sich an Menschen mit unterschiedlichen Problemlagen wendet. Dieses Angebot ist inhaltlich und räumlich angebunden an einen Seelsorgebereich, bestehend aus fünf Pfarrgemeinden. Diese Unterstützung basiert auf vier Säulen: Alltagshelfer, Soziallotsen, Café Alltäglich und Lebensmittelausgabe "Fairer Tisch", die alle in einem Gemeindezentrum untergebracht sind. Im Café Alltäglich kommen die Menschen zusammen, tauschen sich aus und können in Gemeinschaft frühstücken. Zu den Öffnungszeiten sind im Café Alltagshelfer und Soziallotsen anwesend. Diese können dann auf Anfrage bei alltäglichen Problemen (z.B. Einkäufe tätigen oder Begleitung zu Ärzten) und darüber hinaus in sozialbegleitenden Bereichen (z.B. Ausfüllen von Bescheiden, Beantragung von Sozialhilfeleistungen) unterstützen. Projektziel ist es, für Menschen da zu sein, ihnen ein offenes Ohr zu geben, Netzwerke aufzubauen und nachhaltig den Sozialraum zu gestalten.

Serve the City Berlin e.V.

#seidabei #playyourpart

Viele Menschen wollen gerne Gutes tun, ihnen stehen aber nur sehr begrenzte Zeitressourcen zur Verfügung. Serve the City Berlin e.V. (STC) mobilisiert Freiwillige für soziales Kurzzeit-Engagement. STC ist eine Plattform, die nicht nur Projekte und Freiwillige zusammenbringt, sondern auch die Umsetzung organisiert und begleitet. Durch das Leben der fünf STC Werte (Hoffnung, Demut, Mut, Mitgefühl, Respekt) und das Schaffen von Begegnungen mit Menschen andersartiger Herkunft, schafft STC neue Communities. Neben regelmäßigen Aktionstagen gibt es weitere Events und Projekte, z.B. Social Days für Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering. Der Verein ist Teil einer internationalen Organisation von praktisch gelebter Freundlichkeit und Engagement. Im gemeinsamen Tun entstehen besondere Momente, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. All dies stärkt das Wir-Gefühl in der Stadt, fördert eine beteiligungsoffene Mitmachgesellschaft und ermöglicht sinnstiftende Erfahrungen aller Akteure.

StrassenBLUES e.V.

Wir zeigen kreative Wege aus der Armut.

StrassenBLUES e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Hamburg. Er will mit kreativen Aktionen Obdachlosen neue Perspektiven schaffen und durch Begegnungen auf Augenhöhe Menschen nachhaltig verändern. Das langfristige Ziel: Es werden gesellschaftliche Bedingungen für Menschen geschaffen, die die Obdachlosigkeit abschafft. Für Wohnungs- und Obdachlose realisiert StrassenBLUES e.V. vielfältige Publikationen und kreative Produkte, um das Leben der Menschen auf der Straße zu verbessern. Mit dem Projekt StrassenKREATIONEN möchte er Beschäftigungen für Obdachlose ermöglichen. StrassenKREATIONEN sind kreative Arbeiten von Wohnungs- und Obdachlosen, die sie selbst herstellen, die verkauft werden und durch die zukünftig Jobs entstehen. Das können geschnitzte Stöcke sein, Basteleien oder Straßenmalereien. Das Besondere: Obdachlose und ihre Werke werden durch empathisches, professionelles Storytelling begleitet, sodass sie sichtbar werden und damit leichter Wege aus der Armut finden.

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