Armut / soziale Gerechtigkeit

Boxt euch durch München

Lerne dir selbst zu helfen

Die Tageseinrichtung Boxt euch durch München ist für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie Kinder und Jugendliche unterhalb der Armutsgrenze eine fixe und wochentägliche Anlaufstelle. Die Kids sind - anders als in einem Jugendtreff - fest angemeldet. Dadurch kann Boxt gut den Kontakt zu Heimen, Pflegeeltern, Eltern und Ämtern halten. Nach der Schule gibt es erst einmal ein warmes Mittagessen. Dies ist sehr wichtig! Denn oft werden dabei tägliche Probleme, aber auch politische Gegebenheiten besprochen. Unter professioneller Betreuung erledigen die Kids ihre Hausaufgaben und erhalten Nachhilfe sowie Unterstützung, z.B. bei der Praktikumsplatzsuche und Bewerbungen. Sie lernen, durch Kickbox-Training Aggressionen abzubauen und durch Präventionskurse, Gewalt vorzubeugen. Aber sie üben so auch Disziplin und Durchhaltevermögen, einen respektvollen Umgang miteinander, übernehmen Verantwortung und eröffnen ihrer Zukunft neue Perspektiven. Boxt bietet den Kids ein zweites Zuhause!

Laden mit Herz

Weitergeben statt Wegwerfen

Der Laden mit Herz ist ein besonderes Kaufhaus im katholischen Sozialzentrum in Viernheim und verfolgt drei Ziele: Zum einen können bedürftige Viernheimer gebrauchte Haushaltswaren zu einem günstigen Preis erwerben. Der Laden steht allen interessierten Personen offen, Personen mit einem Sozialpass der Stadt erhalten aber fünfzig Prozent Rabatt auf die günstigen Preise. Ein weiteres Ziel ist es, ein Zeichen gegen unreflektierten Konsum und für mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Die Waren werden gespendet, anstatt entsorgt zu werden. Somit wird auch ein nachhaltiger Wiederverwendungskreislauf gefördert. Das dritte Ziel des Projektes ist es, dass Geflüchtete durch ihre Mitarbeit im Laden mit Herz berufliche Orientierung erlangen und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen entwickeln. Während ihrer Arbeit werden die Mitarbeiter des Sozialkaufhauses von Mentoren unterstützt. Zusätzlich werden Workshops angeboten, um die berufliche Qualifizierung der Mitarbeitenden zu fördern.

IMAGINE LIGHT

Saubere Energie für die indigenen Völker im Amazonas von Ecuador

ENERGIE VERÄNDERT LEBEN. Das Solarenergie-Projekt IMAGINE LIGHT ermöglicht vier indigenen Völkern im Amazonas von Ecuador Zugang zu sauberer und unabhängiger Solarenergie und damit eine nachhaltige und selbstbestimmte Entwicklung. Das soziale Projekt der Organisation LOVE FOR LIFE beruht auf der selbstformulierten Vision der indigenen Völker. Es verwirklicht nicht nur das siebte Ziel nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen „Zugang zu nachhaltiger Energie für alle“ (SDG7), sondern wirkt sich vor Ort auch katalytisch auf das Erreichen vieler weiterer Entwicklungsziele – wie Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und die Bekämpfung des Klimawandels – aus. Der ganzheitliche Projektansatz beinhaltet neben dem Einsatz von innovativer Technologie auch den Aufbau und die Stärkung von lokalen Kapazitäten durch die Ausbildung indigener Solartechniker. Effektive Armutsbekämpfung und nachhaltiger Natur- und Umweltschutz werden zukunftsweisend vereint.

Future Citizen Nepal

Wir begleiten Dich

Das Projekt Future Citizen unterstützt Kinder aus der Stadt Jiri im nepalesischen Himalaya. Diese Kinder leben in ärmlichsten Verhältnissen und haben kaum Zugang zu Lebensmitteln, Bildung, medizinischer Versorgung oder Bekleidung. Das Projekt wurde 2010 durch den in Jiri geborenen Journalisten und Bergführer Bibi Funyal gegründet. 2013 erfolgte die behördliche Zulassung. Ziel des Projektes ist es, den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese Kinder zukünftig sich und nachfolgenden Generationen helfen können. So soll ein Kreis der Hilfe zur Selbsthilfe entstehen. Die Initiative wird seit 2015 von Dr. Reiner Meierbeck und Andreas Wolter unterstützt. Aufgrund des Erdbebens im Jahr 2015 mussten die Kinder auf zwei Standorte verteilt werden. Kurzfristig ist die Finanzierung des laufenden Betriebs sicherzustellen. Mittelfristig sind Wiederaufbau des zerstörten Heims sowie Neubau einer Schule geplant.

Wittiwicht

Alle Kinder brauchen gleiche Bedingungen, um zu lernen

Wittiwicht ist ein schulinternes Projekt gegen Armut. An der Wittelsbacher-Grundschule gibt es einen kleinen Wicht, der sich um die grundlegenden Bedürfnisse der Kinder kümmert. In der Vorstellung der Kinder ist er zwei Apfel groß und wohnt auf dem Dachboden der Schule. Die 6- bis 10-Jährigen malen oder notieren ihre Wünsche, werfen sie in einen der Wicht-Briefkästen und erhalten innerhalb weniger Tage eine liebevolle Antwort und/oder das Geschenk. Grundlegende Bedürfnisse werden grundsätzlich erfüllt und die Sorgen der Kinder nimmt der Wicht sehr ernst. Jeder Brief wird beantwortet. Ziel des Projektes ist es, den Kindern eine möglichst unbeschwerte Schulzeit zu ermöglichen. Das ist die Basis, um erfolgreich und gesund groß werden zu können.

TECHO Deutschland

Gemeinsam für eine Welt ohne Armut

TECHO Deutschland unterstützt die lateinamerikanische NGO TECHO bei der Bekämpfung von extremer Armut. Neben der finanziellen Unterstützung von Projekten in Lateinamerika durch die Organisation von Events und Spendenkampagnen, versteht sich TECHO Deutschland vor allem als Projektionsfläche für gelebtes soziales Engagement. Jungen motivierten Menschen in Deutschland soll hier die Möglichkeit geboten werden, sich durch kreatives Engagement positiv in die Gesellschaft einzubringen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass sich TECHO Freiwillige persönlich und professionell weiterentwickeln. Zum Erreichen dieser Ziele arbeitet der Verein sowohl auf regionaler Ebene als auch in überregional organisierten Bereichen. Die Regionalkomitees sind dabei Teil einer Graswurzelbewegung, welche den Verein auf lokaler Ebene bekannter machen, während die Bereiche an einer fortwährenden Professionalisierung und kontinuierlichem Wachstum arbeiten.

Haiti - Studenten bauen Kindern eine Zukunft

Wasser ist das Wichtigste, was wir Menschen brauchen - Bildung ist das Wichtigste, was eine Gesellschaft braucht. In Haiti ist selbst das Wichtigste nicht selbstverständlich. Dies betrifft besonders die Kinder. Das Projekt Beaumont – Studenten bauen Kindern in Haiti eine Zukunft der Hochschulgruppe Engineers Without Borders – Karlsruhe Institute of Technology will Kindern in Haiti einen Lebens- und Lernraum schaffen, der ihnen nicht nur Schutz bietet und ihre Grundversorgung sichert, sondern ihnen nachhaltig die Möglichkeit gibt, sich und damit auch ihr Land Haiti eigenständig weiterzuentwickeln. In mehreren Bauphasen schaffen die Studenten ein Schul- und Waisenhausgelände in der Gebirgsstadt Beaumont. Dafür bauen sie erdbebensichere Gebäude zum Leben, Lernen und Arbeiten. Zudem stellen sie die technische Infrastruktur hierfür neu her: Sie installieren eine Photovoltaikanlage zur Stromversorgung, eine zuverlässige Trinkwasserversorgung sowie hygienische Sanitäreinrichtungen.

Betna – Hotline gg. häusliche Gewalt in Ägypten

Häusliche Gewalt in Ägypten zur Sprache bringen!

Der gemeinnützige Betna e.V. setzt sich für Frauen und ihre Kinder in Ägypten ein, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind und/oder in ungewollten Abhängigkeitsverhältnissen stehen. Gemeinsam mit diesen Frauen und Kindern wird eine Perspektive für Zuflucht, Vertrauen, Geborgenheit und Schutz geschaffen. Das drückt sich auch im ägyptischen Namen des Vereins aus; „Betna“ bedeutet „unser Haus“. Der erste Schritt ist die Einrichtung einer Notfallhotline für Hilfesuchende: Sie wird den Betroffenen als Anlaufstelle dienen, indem Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt werden und Kontakte zu Ärzt*innen, Anwält*innen, Psycholog*innen etc. hergestellt werden. So wird Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Um diese Hilfestellung zu ermöglichen, besteht eine Zusammenarbeit mit der ägyptischen Frauenrechtsorganisation ADEW (The Association for the Development and Enhancement of Women). ADEW betreibt in der Nähe von Kairo das einzige wirklich genutzte Frauenhaus Ägyptens.

idego

Realizing ideas together

„Das Wissen von außen ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich glaube zutiefst daran, dass Entrepreneurship unsere Probleme lösen kann.” – Henri, Unternehmer aus Ruanda. Das Ziel ist es, durch die Förderung von Unternehmertum in Entwicklungsländern den Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen, indem sie die Probleme ihres Landes eigenständig lösen können. idego ist ein internationaler Accelerator, der afrikanische Unternehmer beim Wachstum und der Entwicklung ihrer Unternehmen unterstützt und dabei von der digitalen Transformation profitieren lässt. idego unterstützt dieses Jahr 50 Unternehmer, indem diese mit Experten weltweit über eine Onlineplattform namens idegoafrica.org verbunden werden, um Wissenslücken effektiv zu schließen. Die Unterstützung findet danach von ein bis sechs Monaten vor Ort statt. Regional konzentriert sich die Organisation auf Ruanda – ein Land mit positiver wirtschaftlicher Entwicklung und ebenso gutem Ausblick.

Sozialtaler

Einfach spenden - Sozialtaler!

Der Sozialtaler bietet eine sichere Form des Spendens. Viele Menschen spenden gerne, wollen aber nicht, dass ihre Spende für Alkohol- oder Zigarettenkonsum genutzt wird. Der Sozialtaler bietet die Möglichkeit zu spenden, verbunden mit der Sicherheit, dass von der Spende keine Suchtmittel gekauft werden können. Der Sozialtaler ist ein Wertstück, mit dem der Besitzer des Talers in dem Laden, in dem der Taler erstanden ist, alles einkaufen kann mit Ausnahme von Alkohol und Zigaretten. Angesprochen werden sollen die Spender, die Vorbehalte hinsichtlich der Verwendung ihrer Spende haben, und natürlich diejenigen, die mit dem Sozialtaler in die Lage versetzt werden, sich notwendige Dinge des täglichen Bedarfs kaufen zu können (z.B. Obdachlose). Der Sozialtaler ist eine Ergänzung zum üblicherweise gespendeten Kleingeld – kein Ersatz.

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