Armut / soziale Gerechtigkeit

TiMMi ToHelp e.V.

Hilf' uns, die Welt bunter zu machen!

Der TiMMi ToHelp e. V. wurde im September 2016 gegründet und verfolgt den Zweck der Förderung hilfebedürftiger, vor allem obdachloser und von Armut betroffener Personen, die infolge ihrer geistigen, körperlichen oder seelischen Verfassung auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Der Verein strebt danach, ein Prinzip der Hilfe zur Selbst- und Weiterhilfe umzusetzen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Partizipation sowie Achtsamkeit und Respekt zu fördern. Die Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei um einen weiteren Schritt, die Hilfe für andere im Gleichschritt mit der eigenen Emanzipation, ergänzt – ein „Schneeballprinzip“ der Unterstützung entsteht. Dazu leistet der Verein Inklusionsarbeit für und mit Hilfsbedürftigen: Es werden Hilfsbedürftige bei der Durchführung der Projektarbeit motiviert, selbst mit anzupacken und dabei nicht automatisch nur anderen zu helfen, sondern eigene Probleme (wie Antriebs-, Beschäftigungslosigkeit) anzugehen.

Mandelzweig-Projekthilfe e.V.

Gemeinsam Entwicklung fördern

Die Mandelzweig-Projekthilfe e.V. arbeitet mit ihren Projektpartnern in Assam, Manipur und Orissa. Derzeit ist der Verein ausschließlich in Indien tätig. Es geht um Bildungsprojekte und Programme zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Benachteiligten. In Assam hat die Mandelzweig-Projekthilfe e.V. eine soziale Teeplantage aufgebaut. Ein künftiges Projekt soll die Planung der ersten Tee-Genossenschaft in Assam sein. Der Verein möchte durch den indischen Projektpartner ELCITHS eine kleine Teefabrik aufbauen und Kleinbauern in einer Genossenschaft organisieren. Dieses Modell soll wissenschaftlich begleitet werden. Ferner engagiert sich der Verein im Bau von Sanitäranlagen an Schulen und plant das Programm "Kinderrecht auf Spiel". Spiel- und Sportanlagen sollen in Dörfern angelegt werden. Ziel der Mandelzweig-Projekthilfe e.V. ist die Abschaffung von Kinderarbeit und die Förderung von besseren Arbeitsbedingungen und besseren Löhnen u.a. für Teearbeiterinnen.

ELTERN-AG Pat*innenprogramm

Von Eltern für Eltern

Das Pat*innenprogramm schließt an die 20 regulären Treffen einer ELTERN-AG an, in denen Eltern in besonders belastenden Lebenslagen in ihren Erziehungskompetenzen gestärkt werden mit dem Ziel, Kindern bessere Bildungs- und Lebenschancen zu geben. Bei den Elternkursen geht es um Hilfe zur Selbsthilfe und um den Aufbau tragfähiger Netzwerke. Mit dem Pat*innenprogramm werden zwei bis drei freiwillige ELTERN-AG Teilnehmende zu Pat*innen geschult, um Gruppentreffen auch nach Kursende themenfokussiert, gut organisiert und strukturiert selbständig fortführen zu können. Die Eltern-Communities zur gegenseitigen Unterstützung werden nicht nur erhalten, sondern auch gefestigt. Die ehrenamtlichen Pat*innen erfahren sich durch die verantwortungsvolle Aufgabe als selbstwirksam, was wiederum ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten stärkt. So können sie die Lebenssituation für ihre Familie positiv beeinflussen und ermöglichen bessere Zukunftschancen für sich und ihre Kinder.

Elektriker ohne Grenzen e.V.

Entwicklung durch Energie

1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Dabei ist dies eine wesentliche Voraussetzung, um Zugang zu Bildung, sauberem Wasser, medizinischer Hilfe und Vorsorge zu erhalten sowie überhaupt wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Aus diesem Grund und unter dem Motto „Entwicklung durch Energie“ sind die Elektriker ohne Grenzen e.V. seit 2012 in den ärmsten Regionen der Welt im Einsatz. Auf Basis einer systematischen Bedarfsanalyse bauen sie vor Ort eine Stromversorgung mittels erneuerbarer Energien auf – immer unter Berücksichtigung der sozialen und kulturellen Besonderheiten. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Handwerkern, das Sicherstellen des Know-how-Transfers und die Einbindung der Begünstigten ist hierbei ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige Lösung der jeweiligen Probleme vor Ort. Mit ihren Projekten konnten Elektriker ohne Grenzen in sieben Jahren bereits die Lebensbedingungen von mehr als 4.000 Menschen verbessern.

Pixel Sozialwerk

„Wenn ich groß bin, werde ich ein Dieb!“ „Ich bin zweimal sitzen geblieben.“ „Alle sagen, ich kann nichts.“ Diese Sätze von Kindern hört das Team des Social Start-ups Pixel Sozialwerk regelmäßig und spiegeln gesellschaftliche Brennpunktthemen wieder: Kinderarmut, Chancenungleichheit und daraus resultierende Perspektivlosigkeit. Seit 2018 arbeitet Pixel in den zwei sozialschwächsten Erfurter Plattenbaugebieten. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagements, privaten Spenden und Fördermitteln erhalten Kinder und Familien Berufs- und Zukunftschancen. Der Konzeptansatz ist dabei mit aufsuchenden, niedrigschwelligen Angeboten Beziehungen zu ermöglichen, um darauf aufbauende tiefergreifende Hilfsangebote zu vermitteln oder selbst anbieten zu können. Wir starteten deshalb im August 2018 mit zwei wöchentlichen Spielplatzfesten und wollen diese in 2019 mit weiteren Angeboten kombinieren. Unsere Spielplatzfeste verbinden eine offene Spielezeit, selbstgeschriebene Puppentheater mit einer Snackpause.

Kunst aber gut

Kunst aber gut schafft Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Wohnung. Dazu vervielfältigt Kunst aber gut Kunstwerke als Postkarten zum Straßenverkauf für Obdachlose. 100 Prozent der Einnahmen bleibt bei den Straßenverkäufer*innen. Kunst aber gut ermöglicht so auf vielfältige Weise das gegenseitige Kennenlernen: Beim Erstellen der Postkarten wird Kunst von Obdachlosen vorrangig gedruckt. Diese Postkarten werden nicht nur von Sozialarbeiter*innen kostenlos an obdachlose Menschen weitergegeben. Jede*r engagierte Bürger*in hat die Möglichkeit, Postkarten an einen obdachlosen Menschen weiterzugeben. So und durch den Straßenverkauf der Postkarten entstehen weitere Begegnungen. Beim Versand der Kunstpostkarten entsteht letztlich eine weitere Begegnung, indem durch einen Hinweis auf der Postkarte auf das soziale Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam gemacht wird.

Känguru – hilft und begleitet

Das Baby ist da - Känguru hilft und begleitet

Das Projekt Känguru – hilft und begleitet unterstützt Eltern und Kinder in den ersten 24 Monaten nach der Geburt. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Eltern mit unzureichender sozialer Anbindung. Ziel ist es, Familien alltagspraktisch zu entlasten, damit sie ihre neue Lebenssituation erfüllt und mit Freude erleben und sich eine positive Familiendynamik entwickeln kann. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter gehen zu der Familie nach Hause, sie betreuen einmal wöchentlich für drei bis vier Stunden das Baby oder die Geschwisterkinder, begleiten die Eltern zum Arzt oder hören auch einfach mal nur zu. Die professionelle Beratung der Eltern übernimmt eine Systemische Beraterin. Das gesamte Angebot ist für die Familien kostenfrei. Träger des Projekts Känguru sind das Diakonische Werk Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz e.V. und die Koepjohann’sche Stiftung Berlin.

Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“

Essen und Wärme

Zur Aktion „Essen und Wärme für Bedürftige“ lädt die Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“ seit 25 Jahren von Anfang November bis Mitte März ein. In diesem Zeitraum können Bedürftige täglich von 11.30 - 14.00 Uhr ein warmes Mittagessen, ein kleines Lunchpaket und Getränke zum symbolischen Wert von 1 € erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch Gespräche mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Initiative und – 14-tägig – einer Mitarbeiterin der Lebensberatung der Caritas. Zu der Aktion laden 12 christliche Gemeinden unterschiedlicher Konfession, die Frei-religiöse Gemeinde und die Ahmadiyya Muslim Jamaat jeweils für 1 oder 2 Wochen in ihr Gemeindezentrum ein. Getragen wird die winterliche Aktion dabei ausschließlich durch Spenden und die ehrenamtliche Tätigkeit der MitarbeiterInnen. In den Sommermonaten wird das Angebot für die Tischgäste durch ein Frühstück (Do 9 - 11) in der Gemeinde St. Paul und seit 2010 durch einen Tagesausflug zu interessanten Zielen in Hessen ergänzt.

ARTHELPS

We love people. We love art.

ARTHELPS ist eine Initiative von Kreativen und Künstlern, die Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen – insbesondere Kinder und Jugendliche – auf ganz besondere Art und Weise hilft: mit Kunst. Die verschiedenen fantasievollen Projekte, die regional und weltweit stattfinden, bieten eine Bühne, auf der sie ihr künstlerisches Potenzial entdecken, kennenlernen und ausleben können. ARTHELPS gibt ihnen eine Stimme, denn durch die Ausstellung und den Verkauf der Ergebnisse werden ihre Hoffnungen und Ängste in die Öffentlichkeit getragen. ARTHELPS kümmert sich um den «inneren Menschen». Mut, Selbstbewusstsein, Vertrauen, Wahrnehmung eigener Talente und Fähigkeiten sind oft Dinge, die von außen nicht sichtbar, aber wesentliche Bestandteile des Menschen und für jeden von großer Bedeutung sind. Die ermutigenden Wahrnehmungen eigener Fähigkeiten sollen den Workshop-Beteiligten sichtbar und bewusst werden. Gleichzeitig gestalten sie ihr Umfeld mithilfe ihrer eigenen Kreativität neu.

Vereinsheimsurfing

Gemeinsam Neues erleben

Wir bauen ein Netzwerk aus kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten auf, von Jugendgruppen für Jugendgruppen. Die Teilnehmenden Ortsgruppen der DLRG stellen ihren Gruppenraum als Unterkunft zur Verfügung. Ziel ist es, die Übernachtungskosten zu senken, um somit Jugendfreizeiten günstiger werden zu lassen. Durch die Senkung der Beiträge bekommen Familien, welche finanzielle Schwierigkeiten haben oder kinderreich sind, auch die Möglichkeit, ihre Kinder auf Freizeiten zu schicken. Besonders Kinder aus finanziell schwächeren Familien sind belastet und wünschen sich meistens sehr, einmal an einer Jugendfreizeit teilzunehmen, um entspannen zu können.

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