Armut / soziale Gerechtigkeit

hilfreich – Schule sozial

Großes bewirken.

Bei dem Projekt "hilfreich – Schule sozial" sammeln Schüler drei Wochen lang Pfandflaschen in einem schulinternen Wettbewerb. Von dem Erlös werden durch den Projektpartner "wortundtat" Trinkwasserbrunnen in Indien gebaut. Das Versprechen: 100 Prozent der Pfandflaschen werden gespendet, sodass der gesamte Erlös direkt den Hilfsbedürftigen zugute kommt. Alle Unkosten, die entstehen (z.B. für Flyer), werden von Sonderspenden gedeckt.

Der Verein hilfreich e.V. versteht sich dabei als Plattform: Er unterstützt Schüler in ganz Deutschland dabei, ein solches Projekt in Eigenverantwortung an ihrer Schule durchzuführen. Dazu stellt er das Konzept, Anleitungen und Vordrucke, Flyer und Plakate, Sammelcontainer und vieles mehr bereit.

Das Motto lautet dabei: "Lokal Bewusstsein wecken" - unter Schülern in Deutschland für die Lebensumstände von Menschen in ärmeren Teilen der Welt - "und global Leben retten" - durch Brunnenbau in Indien vom Erlös aller gesammelten Pfandflaschen.

hallo nachbar!

Das hallo nachbar!-Team möchte Menschen aus ihrem Alleinsein holen.

Im Rahmen der Initiative „hallo nachbar!“ kümmern sich Ehrenamtliche um einsame, meist ältere Menschen in Düsseldorf. Sie nehmen zu ihnen Kontakt auf und besuchen sie zuhause. Sie erledigen Dinge des täglichen Lebens, gehen gemeinsam spazieren, trinken Kaffee und reden miteinander. Durch diese Form des Sich-Kümmerns wird im Laufe der Zeit ein Netz nachbarschaftlicher Beziehung geknüpft, wie es in großen Städten heutzutage oft nicht mehr vorhanden ist. Diese Aufgaben einer aufsuchenden Hilfe nehmen zurzeit 27 Ehrenamtliche wahr, die sich um eine gleiche Anzahl von „Nachbarn“ kümmern. Die Zusammensetzung des Teams der Ehrenamtlichen ist - bezogen auf Alter und Beruf - sehr differenziert; so wird auch erreicht, dass Begegnungen zwischen alten und jungen Menschen entstehen. Auch dauern manche dieser Verbindungen an. Die Ehrenamtlichen haben sich zu gemeinsam entwickelten Leitlinien verpflichtet, deren wesentlichen Inhalte Nächstenliebe, Vertrauen und Zuverlässigkeit sind.

Schulstart – Gleiche Chancen für alle

„Schulstart“ sorgt dafür, dass sich Familien, die auf die Neuruppiner Tafel angewiesen oder als Geflüchtete zu uns gekommen sind, den Schulanfang ihrer Kinder ohne finanzielle Sorgen und mit Freude begehen können. In Zusammenarbeit mit der AWO OPR, der Tafel, dem Übergangswohnheim, dem Leoclub, der PeHa GmbH, den Wirtschaftsjunioren und dem Lions Club, werben wir gemeinsam um Spenden. Im Jahr 2016 kamen so mehr als 25.000 EUR zusammen. Die große Bedeutung zeigt sich auch in der Unterstützung zahlreicher Politiker. Ziel ist es, allen bedürftigen Kindern (bis zur 10. Klasse), den jährlichen Kauf einer Grundausstattung an Schulbedarf zu ermöglichen. Für jedes Kind bekommen die Familien einen Gutschein in Höhe von 50 EUR. Alle Kinder die eingeschult werden, bekommen ein Schulranzen-Set im Wert von 150 EUR. Ab dem Jahr 2016 bieten wir Informationsveranstaltungen zum „Bildungs- und Teilhabepaket“ für die Eltern der Zielgruppe an und helfen bei der Beantragung der finanziellen Hilfen.

H.I.K. – Heimatlos in Köln e.V.

Hinsehen und nicht weg gehen

„Hinsehen und nicht weggehen“: Heimatlos in Köln e.V. hilft Menschen, wieder in ein geregeltes Leben zu finden. Der gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere obdachlose Frauen und Mädchen zurück in die Gesellschaft zu führen. Durch Beratung, Tipps und Begleitung bei Amtsgängen, Einzelfall- und Nothilfe, Genesungsbegleitung, soziale Events für Obdachlose und eine Selbsthilfegruppe können betroffene Menschen Austausch und Unterstützung erfahren sowie neuen Mut gewinnen. Linda Rennings (Kölsche Linda), selbst einmal fünf Jahre obdachlos, ist Gründerin des Vereins und eröffnet mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung Betroffenen Zukunftsperspektiven und persönliche Entwicklungswege.

Schneekönige e.V.

ein Verein für obdachlose Menschen in München

Der Schneekönige e.V. wurde im Oktober 2015 gegründet und verfolgt das Ziel, obdachlosen Menschen in München Herzenswünsche zu erfüllen. Obdachlose Menschen leiden neben der Armut vor allem psychisch, da sie sich von der Gesellschaft ausgegrenzt und dadurch einsam fühlen. Meistens haben sie niemanden, der ihnen zu einem der Feststage im Jahr eine Freude macht. Doch gerade Obdachlose haben oft viele unerfüllte Wünsche und sind genau wie Kinder in der Lage, sich wie „ein Schneekönig zu freuen“. Zu den Herzenswünschen der Betroffenen können sowohl materielle Dinge, wie beispielsweise eine neue Brille oder ein Musikinstrument als auch Immaterielles wie z.B. ein Theater- oder ein Restaurantbesuch zählen. Durch die Erfüllung lang ersehnter Wünsche möchte der Schneekönige e.V. obdachlosen Menschen Hoffnung und neuen Lebensmut schenken. Gleichzeitig möchte Verein den Betroffenen mit Respekt begegnen und einen Beitrag zur Integration obdachloser Menschen in unserer Gesellschaft leisten.

Schüler-Mappi-Stationen

gegen Diskriminierung und Mobbing für Fairness und Chancengleichheit

„Schüler-Mappi-Stationen“ ist ein Projekt von Menschen helfen Menschen in & um Berlin e. V., bei dem einkommensschwache Familien und besonders deren Kinder unterstützt werden. Dies geschieht unter anderem mit der Einschulaktion „Ranzen, Tüte, Los!“, bei der ABC-Schützen in Not zur Einschulung mit einem hochwertigen Ranzen und einer Schultüte unterstützt werden. Um die Nachhaltigkeit dieser Aktion zu gewährleisten, hat der Verein die „Mappi-Stationen“ ins Leben gerufen. Hier können sich nachweislich einkommensschwache Familien im vierteljährigen Turnus und im Rahmen der Vereinsmöglichkeiten mit benötigten Schulutensilien unterstützen lassen. Über eine Scheckkarte mit Lichtbild des Kindes und einem Codestreifen können die Kinder zukünftig die Schulutensilien kostenlos und in Eigenverantwortung an den „Mappi-Stationen“ abholen.

United for Hope

United we stand. In hope we move forward.

„United for Hope e.V.“ ist eine gemeinnützige Organisation, die mit einem nachhaltigen Dorfentwicklungsmodell die Lebensqualität im ländlichen Indien messbar verbessern möchte. Im Mittelpunkt stehen der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Energie aus nachhaltigen Quellen, Bildung sowie die Schaffung zusätzlichen Einkommens. Die Nachhaltigkeit der Programme und die Integration der Betroffenen sind wichtige Aspekte der Projektdurchführung. „United for Hope“ wurde 2013 von Tara McCartney in München gegründet, nachdem sie während ihrer Reisen im ländlichen Indien Zeuge davon wurde, mit welcher Armut die Dorfgemeinschaften dort zu kämpfen haben.

Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V.

Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden - Jonathan Swift

„Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V.“ entsendet weltweit Künstler in Flüchtlingslager und Krisengebiete. Der Verein wurde 2007 als gemeinnütziger Verein ohne politische und religiöse Ausrichtung gegründet. Der Zweck ist die Verbreitung von Lachen, Hoffnung und Freude bei Kindern und ihren Familien, die unter schwierigen Bedingungen leben. Mit ihrem Können tragen die Clowns zur Verbesserung ihrer Situation bei und stärken so ihr Umfeld mit positiven Erinnerungen. In den Shows sind nicht nur Humor eingeflochten, sondern auch Aspekte von Freundschaft, Respekt und Stärkung des Selbstbewusstseins. Der Verein kooperiert mit deutschen und internationalen Partnern und achtet auf die Nachhaltigkeit seiner Projekte. Der Verein konnte seit seiner Gründung weltweit 23 ­Reisen durchführen. Dabei wurden umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich unterschiedlichster Krisen gesammelt. Auch in Deutschland ist der Verein in der Flüchtlingshilfe aktiv.

KiKu – Kinderhaus Kumasi e.V.

Für ein Leben mit einer fairen Chance

Der gemeinnützige Verein „KiKu – Kinderhaus Kumasi e.V.“ wurde im März 2011 von engagierten Studentinnen in Bremen gegründet. Ziel des Vereins ist der Bau und das Betreiben eines Kinderhauses in Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas. In dem Kinderhaus sollen 25 teilweise voll- oder halbverwaiste Kinder ein neues und sicheres Zuhause finden. Den Kindern soll eine langfristige Perspektive mit einer qualitativ hochwertigen Betreuung, Bildung und Gesundheitsfürsorge geboten werden. Der Verein möchte die Kinder zu selbstständigen Erwachsenen erziehen. Der nachhaltige Ansatz beinhaltet die ausschließliche Anstellung von ghanaischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Verein „KiKu“ kooperiert außerdem eng mit den örtlichen Behörden sowie mit der lokalen Dorfgemeinschaft.

Kham Nomadenhilfe e.V.

Zur Verbesserung der Lebenssituation der Kham Nomaden haben Tibeter im osttibetischen Kham und Deutsche aus Köln 2007 eine Zusammenarbeit unter der Leitlinie „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegründet. Die gemeinnützige „Kham Nomadenhilfe e.V.“ wurde 2008 gegründet. Ziele des Vereins sind die Verbesserung der Bildungschancen und medizinischen Versorgung sowie der Aufbau von Einkommen schaffenden Initiativen. Bisher wurden zwei Grundschulen und eine Krankenstation errichtet sowie Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Durch die Initiative können mittlerweile 200 Jugendliche weiterführende Schulen besuchen und 100 alleinerziehende Frauen sich selbst versorgen. In Deutschland werden die finanziellen Mittel akquiriert, zudem ist der Verein in Köln mit einem Informationsangebot an Schulen aktiv. Die Schülerinnen und Schüler erfahren einiges über das Leben der Kham Nomaden und können eigene Ideen zur Unterstützung erarbeiten.

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