Armut / soziale Gerechtigkeit

Kulturliste Düsseldorf e.V.

Kultur für alle zugänglich machen

Idee und Ziel der Kulturliste Düsseldorf: Kultur für Jeden! Die Kulturliste will Menschen mit geringem Einkommen die kostenfreie Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen. Dazu werden an angemeldete Gäste Kartenkontingente vergeben, die von Kulturpartnern zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit ihren Partnern öffnet die Kulturliste die Türen zu den zahlreichen Kunst- und Kulturveranstaltungen der Stadt und ermöglicht ein breitgefächertes Angebot. Die Kulturpartner unterstützen das Engagement, Kultur für Jeden zugänglich zu machen, und übernehmen soziale Verantwortung. Es ist eine klassische Win-Win-Situation entstanden, von der alle Beteiligten profitieren: Veranstalter füllen leere Plätze, Künstler spielen vor besetzten Sälen, die Gäste der Kulturliste kommen in den Genuss von Kunst und Kultur und nehmen am sozialen Leben teil. Außerdem erreicht die Kulturliste mit ihrem Engagement auch Menschen, die an Kultur bisher wenig interessiert waren, und schafft so eine neue Zielgruppe.

Jugendreisen für alle

Jugendfreizeiten und Workshops für die Region

Ferienfahrten und kostenlose Freizeitprojekte sind für Kinder aus sozial schwachen Familien oft die einzige Möglichkeit, einmal Abstand zu bekommen. Das betrifft zum einen häusliche Probleme wie Gewalt und Suchterkrankung der Eltern, aber auch die mangelnden Bildungsmöglichkeiten bzw. die fehlende Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld. Hier geht es aber nicht nur um die klassischen ALGII Empfänger, die Initiative richtet sich auch an die vielen alleinerziehenden Mütter und Väter, die teilweise nur über einen Teilzeitjob verfügen und aus eigenen Mitteln Freizeiten oder moderne Bildungsangebote für ihre Kinder nicht bestreiten können. Jugendreisen54 hat sich zur Aufgabe gemacht, allen Kindern die gleiche Chance auf Freizeit und Bildung in einem angemessenen Rahmen zu ermöglichen. Die Finanzierung der angebotenen Freizeiten und Bildungsangebote für Kinder aus sozial schwachen Familien bestreitet die Initiative ausschließlich über Spenden.

Kulturparkett Rhein-Neckar e.V.

Kultur darf kein Luxus sein!

Kulturparkett Rhein-Neckar ist eine Initiative aus Mannheim, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Bürgern einsetzt, die über ein geringes oder gar kein Einkommen verfügen und deshalb vom kulturellen Leben der Stadt ausgeschlossen bleiben. Kultur sollte zur Grundversorgung gehören, deshalb darf nicht der Geldbeutel über die Teilhabe am kulturellen Leben entscheiden! Das Kulturparkett will dazu beitragen, den nötigen Ausgleich herzustellen. Der gemeinnützige Verein gibt seit 2013 den Kulturpass aus, der Inhaber berechtigt, kostenlos Karten für Theater, Konzerte, Lesungen und vieles mehr zu erhalten. Der Verein wird von den Städten Mannheim und Heidelberg finanziell und organisatorisch unterstützt und erhält Kartenspenden von über 40 Partnern aus der gesamten Rhein-Neckar Region. Der Laden des Vereins in der Mannheimer Innenstadt bietet eine Anlaufstelle für Beratung und verschiedene Formate zum gemeinsamen Kulturerleben.

Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.

Perspektiven und Vielfalt

Der Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V. ist seit 1997 in der Jungen- und Männerarbeit aktiv. Auf gesellschaftlicher und individueller Ebene setzt sich der Verein im Rahmen seiner drei Projekte “Café Strich-Punkt“, “info4escorts“ und “Antihelden*“ für einen offenen Umgang mit Geschlechtern, Sexualitäten, Prostitution und sexualisierter Gewalt ein. Das startsocial-Projekt des Vereins umfasst die wesentlichen Herausforderungen der Tagesarbeit, nämlich die Finanzen und Finanzplanung, die Ausweitung der Aktivitäten über ehrenamtliche Helfer und Erhöhung der Anzahl der Vereinsmitglieder sowie einer punktuellen Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit. Die Finanzen sind von gewichtiger Bedeutung, insbesondere weil die intensive Präventionsarbeit bei Antihelden* sehr personalkostenintensiv ist und das Projekt auf den Erhalt von öffentlichen Förderungen angewiesen ist. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln kann der Verein nur einen kleinen Teil der Bedarfe abdecken.

hilfreich – Schule sozial

Großes bewirken.

Bei dem Projekt "hilfreich – Schule sozial" sammeln Schüler drei Wochen lang Pfandflaschen in einem schulinternen Wettbewerb. Von dem Erlös werden durch den Projektpartner "wortundtat" Trinkwasserbrunnen in Indien gebaut. Das Versprechen: 100 Prozent der Pfandflaschen werden gespendet, sodass der gesamte Erlös direkt den Hilfsbedürftigen zugute kommt. Alle Unkosten, die entstehen (z.B. für Flyer), werden von Sonderspenden gedeckt.

Der Verein hilfreich e.V. versteht sich dabei als Plattform: Er unterstützt Schüler in ganz Deutschland dabei, ein solches Projekt in Eigenverantwortung an ihrer Schule durchzuführen. Dazu stellt er das Konzept, Anleitungen und Vordrucke, Flyer und Plakate, Sammelcontainer und vieles mehr bereit.

Das Motto lautet dabei: "Lokal Bewusstsein wecken" - unter Schülern in Deutschland für die Lebensumstände von Menschen in ärmeren Teilen der Welt - "und global Leben retten" - durch Brunnenbau in Indien vom Erlös aller gesammelten Pfandflaschen.

hallo nachbar!

Das hallo nachbar!-Team möchte Menschen aus ihrem Alleinsein holen.

Im Rahmen der Initiative „hallo nachbar!“ kümmern sich Ehrenamtliche um einsame, meist ältere Menschen in Düsseldorf. Sie nehmen zu ihnen Kontakt auf und besuchen sie zuhause. Sie erledigen Dinge des täglichen Lebens, gehen gemeinsam spazieren, trinken Kaffee und reden miteinander. Durch diese Form des Sich-Kümmerns wird im Laufe der Zeit ein Netz nachbarschaftlicher Beziehung geknüpft, wie es in großen Städten heutzutage oft nicht mehr vorhanden ist. Diese Aufgaben einer aufsuchenden Hilfe nehmen zurzeit 27 Ehrenamtliche wahr, die sich um eine gleiche Anzahl von „Nachbarn“ kümmern. Die Zusammensetzung des Teams der Ehrenamtlichen ist - bezogen auf Alter und Beruf - sehr differenziert; so wird auch erreicht, dass Begegnungen zwischen alten und jungen Menschen entstehen. Auch dauern manche dieser Verbindungen an. Die Ehrenamtlichen haben sich zu gemeinsam entwickelten Leitlinien verpflichtet, deren wesentlichen Inhalte Nächstenliebe, Vertrauen und Zuverlässigkeit sind.

Schulstart – Gleiche Chancen für alle

„Schulstart“ sorgt dafür, dass sich Familien, die auf die Neuruppiner Tafel angewiesen oder als Geflüchtete zu uns gekommen sind, den Schulanfang ihrer Kinder ohne finanzielle Sorgen und mit Freude begehen können. In Zusammenarbeit mit der AWO OPR, der Tafel, dem Übergangswohnheim, dem Leoclub, der PeHa GmbH, den Wirtschaftsjunioren und dem Lions Club, werben wir gemeinsam um Spenden. Im Jahr 2016 kamen so mehr als 25.000 EUR zusammen. Die große Bedeutung zeigt sich auch in der Unterstützung zahlreicher Politiker. Ziel ist es, allen bedürftigen Kindern (bis zur 10. Klasse), den jährlichen Kauf einer Grundausstattung an Schulbedarf zu ermöglichen. Für jedes Kind bekommen die Familien einen Gutschein in Höhe von 50 EUR. Alle Kinder die eingeschult werden, bekommen ein Schulranzen-Set im Wert von 150 EUR. Ab dem Jahr 2016 bieten wir Informationsveranstaltungen zum „Bildungs- und Teilhabepaket“ für die Eltern der Zielgruppe an und helfen bei der Beantragung der finanziellen Hilfen.

H.I.K. – Heimatlos in Köln e.V.

Hinsehen und nicht weg gehen

„Hinsehen und nicht weggehen“: Heimatlos in Köln e.V. hilft Menschen, wieder in ein geregeltes Leben zu finden. Der gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere obdachlose Frauen und Mädchen zurück in die Gesellschaft zu führen. Durch Beratung, Tipps und Begleitung bei Amtsgängen, Einzelfall- und Nothilfe, Genesungsbegleitung, soziale Events für Obdachlose und eine Selbsthilfegruppe können betroffene Menschen Austausch und Unterstützung erfahren sowie neuen Mut gewinnen. Linda Rennings (Kölsche Linda), selbst einmal fünf Jahre obdachlos, ist Gründerin des Vereins und eröffnet mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung Betroffenen Zukunftsperspektiven und persönliche Entwicklungswege.

Schneekönige e.V.

ein Verein für obdachlose Menschen in München

Der Schneekönige e.V. wurde im Oktober 2015 gegründet und verfolgt das Ziel, obdachlosen Menschen in München Herzenswünsche zu erfüllen. Obdachlose Menschen leiden neben der Armut vor allem psychisch, da sie sich von der Gesellschaft ausgegrenzt und dadurch einsam fühlen. Meistens haben sie niemanden, der ihnen zu einem der Feststage im Jahr eine Freude macht. Doch gerade Obdachlose haben oft viele unerfüllte Wünsche und sind genau wie Kinder in der Lage, sich wie „ein Schneekönig zu freuen“. Zu den Herzenswünschen der Betroffenen können sowohl materielle Dinge, wie beispielsweise eine neue Brille oder ein Musikinstrument als auch Immaterielles wie z.B. ein Theater- oder ein Restaurantbesuch zählen. Durch die Erfüllung lang ersehnter Wünsche möchte der Schneekönige e.V. obdachlosen Menschen Hoffnung und neuen Lebensmut schenken. Gleichzeitig möchte Verein den Betroffenen mit Respekt begegnen und einen Beitrag zur Integration obdachloser Menschen in unserer Gesellschaft leisten.

Schüler-Mappi-Stationen

gegen Diskriminierung und Mobbing für Fairness und Chancengleichheit

„Schüler-Mappi-Stationen“ ist ein Projekt von Menschen helfen Menschen in & um Berlin e. V., bei dem einkommensschwache Familien und besonders deren Kinder unterstützt werden. Dies geschieht unter anderem mit der Einschulaktion „Ranzen, Tüte, Los!“, bei der ABC-Schützen in Not zur Einschulung mit einem hochwertigen Ranzen und einer Schultüte unterstützt werden. Um die Nachhaltigkeit dieser Aktion zu gewährleisten, hat der Verein die „Mappi-Stationen“ ins Leben gerufen. Hier können sich nachweislich einkommensschwache Familien im vierteljährigen Turnus und im Rahmen der Vereinsmöglichkeiten mit benötigten Schulutensilien unterstützen lassen. Über eine Scheckkarte mit Lichtbild des Kindes und einem Codestreifen können die Kinder zukünftig die Schulutensilien kostenlos und in Eigenverantwortung an den „Mappi-Stationen“ abholen.

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