Armut / soziale Gerechtigkeit

United for Hope

United we stand. In hope we move forward.

„United for Hope e.V.“ ist eine gemeinnützige Organisation, die mit einem nachhaltigen Dorfentwicklungsmodell die Lebensqualität im ländlichen Indien messbar verbessern möchte. Im Mittelpunkt stehen der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Energie aus nachhaltigen Quellen, Bildung sowie die Schaffung zusätzlichen Einkommens. Die Nachhaltigkeit der Programme und die Integration der Betroffenen sind wichtige Aspekte der Projektdurchführung. „United for Hope“ wurde 2013 von Tara McCartney in München gegründet, nachdem sie während ihrer Reisen im ländlichen Indien Zeuge davon wurde, mit welcher Armut die Dorfgemeinschaften dort zu kämpfen haben.

Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V.

Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden - Jonathan Swift

„Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V.“ entsendet weltweit Künstler in Flüchtlingslager und Krisengebiete. Der Verein wurde 2007 als gemeinnütziger Verein ohne politische und religiöse Ausrichtung gegründet. Der Zweck ist die Verbreitung von Lachen, Hoffnung und Freude bei Kindern und ihren Familien, die unter schwierigen Bedingungen leben. Mit ihrem Können tragen die Clowns zur Verbesserung ihrer Situation bei und stärken so ihr Umfeld mit positiven Erinnerungen. In den Shows sind nicht nur Humor eingeflochten, sondern auch Aspekte von Freundschaft, Respekt und Stärkung des Selbstbewusstseins. Der Verein kooperiert mit deutschen und internationalen Partnern und achtet auf die Nachhaltigkeit seiner Projekte. Der Verein konnte seit seiner Gründung weltweit 23 ­Reisen durchführen. Dabei wurden umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich unterschiedlichster Krisen gesammelt. Auch in Deutschland ist der Verein in der Flüchtlingshilfe aktiv.

KiKu – Kinderhaus Kumasi e.V.

Für ein Leben mit einer fairen Chance

Der gemeinnützige Verein „KiKu – Kinderhaus Kumasi e.V.“ wurde im März 2011 von engagierten Studentinnen in Bremen gegründet. Ziel des Vereins ist der Bau und das Betreiben eines Kinderhauses in Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas. In dem Kinderhaus sollen 25 teilweise voll- oder halbverwaiste Kinder ein neues und sicheres Zuhause finden. Den Kindern soll eine langfristige Perspektive mit einer qualitativ hochwertigen Betreuung, Bildung und Gesundheitsfürsorge geboten werden. Der Verein möchte die Kinder zu selbstständigen Erwachsenen erziehen. Der nachhaltige Ansatz beinhaltet die ausschließliche Anstellung von ghanaischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Verein „KiKu“ kooperiert außerdem eng mit den örtlichen Behörden sowie mit der lokalen Dorfgemeinschaft.

Kham Nomadenhilfe e.V.

Zur Verbesserung der Lebenssituation der Kham Nomaden haben Tibeter im osttibetischen Kham und Deutsche aus Köln 2007 eine Zusammenarbeit unter der Leitlinie „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegründet. Die gemeinnützige „Kham Nomadenhilfe e.V.“ wurde 2008 gegründet. Ziele des Vereins sind die Verbesserung der Bildungschancen und medizinischen Versorgung sowie der Aufbau von Einkommen schaffenden Initiativen. Bisher wurden zwei Grundschulen und eine Krankenstation errichtet sowie Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Durch die Initiative können mittlerweile 200 Jugendliche weiterführende Schulen besuchen und 100 alleinerziehende Frauen sich selbst versorgen. In Deutschland werden die finanziellen Mittel akquiriert, zudem ist der Verein in Köln mit einem Informationsangebot an Schulen aktiv. Die Schülerinnen und Schüler erfahren einiges über das Leben der Kham Nomaden und können eigene Ideen zur Unterstützung erarbeiten.

Jugenderlebniswelten

Mehr als nur schöne Ferien

„Jugenderlebniswelten Hamburg e.V.“ steht für erlebnispädagogische Themenfreizeiten mit jeweils einem hauptberuflichen Pädagogen pro Team. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen aus finanzschwachen Verhältnissen die Chance zu geben, in den Schulferien mit dem Verein zu verreisen. Da die betroffenen Familien in der Regel nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um mit ihren Kindern gemeinsam zu verreisen, sind die Gruppenreisen eine gute Alternative für die Kinder. So müssen die Kinder ihre Ferien nicht alleine zu Hause verbringen. Der erlebnispädagogische Ansatz soll darüber hinaus die Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen stärken. Die Ferienfreizeiten werden von ehrenamtlichen Betreuern begleitet. Geplante Themenfreizeiten sind unter anderem Reiterferien und Filmprojekte.

4B

Geh nicht alleine zum Amt!

4B soll bedeuten, Behörden Begleitung Berlin Brandenburg! Seit nunmehr sieben Jahren bietet der Verein Concept social e.V. Sozialberatung an, mit Erfolg! In der Vergangenheit konnten wir die Rechte unserer Klienten durchsetzen und haben erheblich dazu beigetragen, Widerspruchsverfahren und letztlich Klagen vor den Sozialgerichten zu vermeiden. Die Begleitung zum Amt wollen wir mit der Gewinnung von Ehrenamtlichen und deren Weiterbildung ausbauen. Die Unterstützung von Menschen, die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII beziehen, ist eine wichtige und durchaus wirkungsvolle Methode, Ansprüche gegenüber der Behörde durchzusetzen. Hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt, ein nicht zu verachtender Gesichtspunkt ist schon der Anstoß an den Hilfesuchenden, Termine (wieder) wahrzunehmen und alle Unterlagen geordnet zu halten.

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD

Wenn Kinder spielen, gewinnt die Welt

PLAYGROUNDS FOR THE WORLD unterstützt das Recht von Kindern auf freies Spiel. Zu diesem Zweck organisieren wir Bewegungsspielplätze für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt. Die Bewegungsspielplätze sind nachhaltig angelegt und wirken daraufhin die Lebensverhältnisse von Kindern langfristig zu verbessern. Bei der Errichtung zählen wir auf die Unterstützung der lokalen Bevölkerung und Auftragnehmer vor Ort. So bauen wir nicht nur Kinderspielplätze, sondern geben auch Gemeinden einen notwendigen wirtschaftlichen Anstoß. Das Gegenteil von "Spielen" ist nicht "Arbeiten", das Gegenteil von "Spielen" ist "Nicht Spielen". Spielentzug kann verheerend für die geistige und physische Entwicklung von Kindern sein.

MHM – Menschen helfen Menschen

Soziale Ideen engagiert umsetzen

Der Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V. wurde 2004 gegründet. Wir sind ein gemeinnütziger und mildtätig arbeitender Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einkommensschwache Familien und speziell deren Kinder im Kiez zu unterstützen. In unseren Anlaufstellen haben wir Lebensmittelausgaben, Kleiderkammern sowie Kleinmöbellager. In unseren Schüler-Mappi-Stationen werden Kinder aus finanziell schwächer gestellten Familien turnusmäßig mit einem kostenlosen Angebot an Schulutensilien unterstützt. ABC-Schützen in Not erhalten ein Einschulpaket mit Ranzen und Schultüte. Sämtliche Aktivitäten werden aus unserem sozialen Zentrum heraus gesteuert und hier unterstützen wir Bürgerinnen und Bürger in vielen Lebenslagen. Nach 10 Jahren betreuen wir mit unseren ehrenamtlichen Mitgliedern mittlerweile 5324 Familien und über 5000 Kinder nutzten bislang die Schüler Mappi Stationen. So sind wir ein wichtige Institution in etlichen Problemkiezen in Berliner Bezirken geworden.

Kinder in Rio e.V.

Not lindern - Hoffnung geben

Die Armenviertel von Nova Friburgo, Petrópolis oder Rio de Janeiro sind Orte, die die meisten Touristen nie sehen und vermutlich nur selten betreten würden. Sonja Kienzle und ihr Team von "Kinder in Rio" tun dies seit mehr als 45 Jahren: In den Favelas unterstützen sie hilfsbedürftige Kinder, Jugendliche und deren Familien. Gemeinsam mit lokalen Trägern vor Ort betreuen sie aktuell rund 1.200 Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten und Bildungs- und Begegnungsstätten mit einem Angebot von Aktivitäten aus den Bereichen Bildung, Sport, Musik, Kultur, Informatik und Kunst. Weitere rund 60 Familien sind in das Projekt der aufsuchenden Familienhilfe, eingebunden. Ziel ist es dabei, Verwahrlosung vorzubeugen, Kindern und Jugendlichen Lebensperspektiven aufzuzeigen, die außerhalb von Arbeitslosigkeit, Drogen und Gewalt liegen sowie die Menschen in die Lage zu versetzen, ihren Alltag zu meistern und ihr Leben (wieder) selbst in die Hand zu nehmen.

Maua - empowerment through dance e.V.

Am Naivashasee in Kenia hat sich ein Prostitutionsmarkt entwickelt, in dem die betroffenen Frauen ihre Dienste häufig ungeschützt und zu sehr niedrigen Preisen anbieten; sie und ihre Kinder werden zudem von der Gesellschaft ausgegrenzt. „Maua – empowerment through dance“ hat zum Ziel, das Selbstbewusstsein dieser Frauen zu stärken, ihre Verhandlungssicherheit in Bezug auf die eigenen Rechte und Lebenssituation zu verbessern sowie einen Anstoß zur Reintegration in die Gesellschaft zu geben. Hierzu nutzt Maua die Methoden Tanz, Schauspiel und Selbstverteidigungstraining. Weitere Ziele des mit der kenianischen Partnerorganisation Life Bloom Services International (LBSI) und den Frauen erarbeiteten Konzepts sind medizinische und psychologische Betreuung, gynäkologische Untersuchungen und HIV-Tests. Im August 2013 führen Maua und LBSI einen 4-wöchigen Pilotworkshop in Kenia durch. Dieser wird im Anschluss mit den Frauen und Partnern eigenständig weitergeführt.

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