Behinderung / Teilhabe

Autigether – Soziale Teilhabe autistischer Kinder

Autistische Teilhabe – Reloaded

Eine Autismus-Spektrums-Störung zeigt sich durch Beeinträchtigungen, die starken Einfluss auf die gesellschaftliche Teilhabe haben. Dazu gehören Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion (Mimik, Gestik, Blickkontakt), sensorische Überempfindlichkeiten und Schwierigkeiten, alterstypisch zu kommunizieren. Begrenzte repetitive und stereotype Verhaltensmuster, wie ein alleiniger Fokus auf ein Spezialinteresse, grenzen autistische Kinder weiter ein. Der Erfolg der sozialen Teilhabe hängt dabei von der Stärkung des Betroffenen selbst ab (Motivation, Begleitung), sowie einer Sensibilisierung des Umfelds. Das Projekt hat zum Ziel, diese Aufklärungsarbeit zu leisten, indem z.B. die Bedürfnisse autistischer Kinder bei der Freizeitgestaltung erkannt und die teilweise unsichtbaren Barrieren reduziert werden. Darüber hinaus soll ein Beratungsangebot Orientierung schaffen. Da im Freizeitbereich vielschichtig gearbeitet wird, soll für jede Zielgruppe modellhaft ein Beispiel konzipiert, getestet und bewertet werden. Denkbar wäre auch die Vergabe eines Siegels – z.B. „Autismus-freundlich“.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Inklusion und Sport

Sport und Bewegung für ALLE

In Deutschland werden vornehmlich nur einzelne Personen mit Einschränkungen oder nur mit einem bestimmten Diagnosebild in Sportvereinen außerhalb des Behindertensports aufgenommen (zum Beispiel geistig behinderte Menschen). Die Gründe dafür sind überall ähnlich wiederzufinden, denn es braucht Wissen und Erfahrung, um eine heterogene Sportgruppe aufzubauen und anzuleiten. Der Sport für Menschen ohne Behinderung ist unter dem Dach des Landessportverbundes organisiert, der für Menschen mit Handikap unter dem Dach der Behindertensportverbände. Daher findet der Austausch von Wissen und Erfahrung bislang nur sehr zögerlich statt. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde der Frankfurter Inklusions-Sportverein gegründet. Das Ziel ist es, die Kompetenzen und Erfahrungen des Teams im Bereich Inklusion mit den Schwerpunkten Sport und Bewegung unter einem formalen Dach zusammenzuführen. So werden gemeinsam weitere Entwicklungen auch innerhalb von Netzwerken vorangetrieben und allen Menschen zugänglich gemacht.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

FASD Deutschland e.V.

Schwanger? Kein Alkohol!!

FASD Deutschland e.V. klärt über Alkohol in der Schwangerschaft auf und möchte eine Präventionskampagne starten, die Frauen im Alter von 16 bis 35 Jahren anspricht. Nach einer Untersuchung der Deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren trinken acht von zehn Frauen in der Schwangerschaft Alkohol. Die Kinder, die nach einer Alkohol-belasteten Schwangerschaft geboren werden, nehmen Schaden an Körper, Geist und Seele. Sie tragen ihr gesamtes Leben lang die Folgen des mütterlichen Alkoholkonsums mit sich. Nur durch intensive Aufklärung kann die Geburtenrate der Kinder mit FASD gesenkt werden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Stiftung Cassiopeia

Wohnen - Selbstbestimmt!

Jeder behinderte Mensch hat laut UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf eine selbst bestimmte Lebensführung. Die Cassiopeia Stiftung setzt sich für dieses Recht ein. Vor 10 Jahren gründete sie ein Wohnprojekt nach dem Leitbild „So will ich leben: eigenverantwortlich, selbst bestimmt, teilhabend, individuell, abgesichert - aber nicht allein“. Hierzu wurde ein bedürfnisgerechtes Apartmenthaus mit Gemeinschaftsräumen errichtet, in dem 12 junge Erwachsene mit Handicap in einer Hausgemeinschaft leben, wie und mit wem sie möchten. Sie wählen selbst ihren Unterstützungs- und Pflegedienst nach ihrem Bedarf aus – der entscheidende Unterschied zu bisher bestehenden Wohnangeboten für Menschen mit Handicap! Die ausschließlich ehrenamtlich arbeitende Stiftung begleitet das Wohnprojet und steht regionalen Initiativen beratend und ermutigend zur Seite. Ein zweites Wohnprojekt der Cassiopeia Stiftung ist in Gründung, ein weiterer Schritt zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Stiftungsidee.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

CDKL5 Alliance - Internationales Familientreffen

Zusammen. Leben mit CDKL5

Der Verein „CDKL5 Deutschland e.V.“ unterstützt Kinder, die unter dem seltenen Gendefekt CDKL5 leiden, und ihre Familien. Ein besonders wichtiges Ziel ist die Vernetzung von Patienten und der Austausch über Therapieansätze oder Hilfsangebote.Da nämlich CDKL5 ein äußerst seltener Gendefekt ist, stehen viele Betroffene oft alleine da. Jedes Jahr finden deshalb Familienkonferenzen statt, auf denen Kinder und ihre Familien aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, Fachärzte und Wissenschaftler zusammenkommen. Den Kindern soll ein tolles Programm geboten und allen Beteiligten ein unvergessliches Wochenende bereitet werden. Dazu bedarf es entsprechender Pflegekräfte, Barrierefreiheit und vieles mehr, denn CDKL5-Patienten brauchen sehr viel Zuwendung. Alles in allem stellt die Organisation eines solchen Treffens eine große Herausforderung dar.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Projekt hochhinaus

Beweg Dich mit Handicap - Da geht mehr als du denkst!

Viele Kinder, Jugendliche, dazugehörige Eltern oder Erwachsene mit Behinderung haben Hemmungen an regulären Sportangeboten teilzunehmen. Gründe sind schlechte Erfahrungen, mangelnde zusätzliche Übungsleitungen, fehlende Kompetenz der Trainer/innen. Oder aber die ausbleibende Förderung und Forderung der individuellen Fähigkeiten und ein zu hoher Leistungsdruck in Breitensportgruppen. Genau hier setzt das Projekt hochhinaus an und macht möglich, dass auch Kinder und Erwachsene mit Behinderung die Chance haben am Sport teilzunehmen und mittels des Kletterns Erfolge und Glücksmomente zu erfahren. Das Projekt hochhinaus zeigt Menschen mit Behinderung was sie in der Lage sind zu leisten. Es zeig ihnen, was sie können, obwohl sie dachten, dass es nicht möglich ist und wie sie über sich hinauswachsen können. Dabei sind alle willkommen, ganz egal, ob auf den Rollstuhl angewiesen, am Rollator gehend, mit einer geistigen, einer körperlichen oder mit einer mentalen Beeinträchtigung.

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FASD Deutschland e.V.

Schwanger?-Kein Alkohol!

In Deutschland sind mindestens 715.000 Menschen durch Alkohol in der Schwangerschaft ihr Leben lang beeinträchtigt. Diese Schädigungen können den Körper, den Geist und die Psyche betreffen und sind absolut vermeidbar. Daher setzt sich FASD Deutschland e.V. ehrenamtlich für die Prävention der Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD), aber auch für die Menschen mit FASD ein. Ziel ist, die Prävalenzrate langfristig zu senken. Neben der Präventionsarbeit ist die Aktivierung der Vereinsmitglieder zur ehrenamtlichen Mitarbeit (z.B. Arbeitsgruppen) fester Bestandteil des Konzepts. Verschiedene Veranstaltungen (z.B. Fachforum) machen es möglich, auch Fachleute als Mitglieder und Multiplikatoren zu gewinnen. Seit mehr als 20 Jahren hat der Verein bundesweit eine Vorreiterrolle in der Hilfe und Selbsthilfe für Bezugspersonen und Menschen mit FASD sowie in der Lobbyarbeit für die Betroffenen als Patientenvertretung.

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Sportquartett für Inklusion

Sport macht Spaß!

Der Sporttreff Karower Dachse e.V. will aus der Situation rund um das Corona-Virus etwas Positives mitnehmen. Er will mit dem Projekt "Sport macht Spaß!" die Inklusion und Teilhabe am Sport vorantreiben, sodass Sport für Alle zugänglich ist und auch Menschen mit Beeinträchtigungen offen steht. Der Verein bietet auf seiner Homepage gebärdete Sportvideos zum Mitmachen an. Parallel dazu wurde zusammen mit dem Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. und Special Olympics Berlin/Brandenburg ein Sportplakat entworfen, mit dem Menschen mit Beeinträchtigung eigenständig Sport treiben können. Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Sportquartett für Inklusion. Die Koordination der Entwicklung übernimmt eine Inklusionslotsin. Diese knüpft die Kontakte zu Wohngruppen und Werkstätten. Vor Ort leiten Trainer Sportgruppen mithilfe des Quartetts an und werden von Sportassistenten unterstützt. Ziel ist es, Bewohner auszubilden, die nach Ende des Projekts mit dieser Hilfestellung weiter Kleingruppen anbieten.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

HörMal Audiodeskription gUG

Hörerlebnisse und Begegnungen schaffen

HörMal Audiodeskription schafft mit dem inklusiven Service Audiodeskription Hörerlebnisse und Begegnungen bei öffentlichen Großveranstaltungen. Kultur- und Sportveranstaltungen sind für Menschen mit einer Behinderung meist nur eingeschränkt zugänglich. Live-Hörbeschreibungen (Audiodeskription) können vor allem Menschen mit einer Sehbehinderung Teilhabe erleichtern. Hierbei beschreiben geschulte Reporter alle Ereignisse vor Ort detailliert und machen sie damit auditiv erlebbar. Über ein Audioguide-System werden diese Beschreibungen live empfangen. HörMal bringt Menschen mit und ohne Behinderung auf Veranstaltungen zusammen und bietet neben der kompletten – auch technischen – Umsetzung von Audiodeskription ein Rundum-Paket für Veranstalter (Beratung, barrierefreies Ticketing, Begleitservice). Wichtig ist bei allem der stetige Kontakt zu sehbehinderten und blinden Menschen. Mit ihnen gemeinsam werden Ideen und Konzepte für neue Veranstaltungserlebnisse erarbeitet und umgesetzt.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Tierisch engagiert

Bauernhoftiere bewegen Menschen

Der 2019 gegründete Verein „Bauernhoftiere bewegen Menschen e.V.“ möchte möglichst vielen Klienten – vor allem Kindern mit Handicap und Senioren – tiergestützte Förderung zu erschwinglichen Konditionen ermöglichen. Jung und Alt kommen einzeln oder in kleinen Gruppen auf den Bauernhof und pflegen unter professioneller Anleitung Kuh und Co. oder sind in der Natur aktiv. Da alle Menschen Tiere mögen, sind sie hier mit vollem Herzen und maximalem körperlichem Einsatz dabei. Die Hühner, Schafe, Esel, Schweine und Kühe arbeiten ausschließlich als Co-Therapeuten: Sie sind dafür ausgebildet und trainiert. Das Besondere: Die Menschen werden nicht beschäftigt, sondern tun etwas für die Tiere und damit gleichzeitig auch für sich. Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung werden auf dem Biohof ebenfalls live erlebt: aus selbst gesammelten Eiern Pfannkuchen backen, mit gekämmter Wolle spinnen und Vieles mehr. Diese sinnlichen & sinnvollen Tätigkeiten bewegen die Klienten buchstäblich und emotional.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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