Behinderung / Teilhabe

Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e.V.

Wir sehen weiter!

Der BSVW ist eine Selbsthilfeorganisation für sehbehinderte und blinde Menschen sowie für Menschen, die von einer Augenkrankheit mit Sehverlust betroffen sind. Von der ersten Info über Alltagshilfen bis zur Weichenstellung für die Zukunft: der BSVW bietet Information, Beratung und Hilfestellung. Der BSVW wurde 1921 gegründet und musste sich immer den veränderten Bedingungen in der Gesellschaft anpassen. Die aktuelle allgemeine Entwicklung des freiwilligen Engagements hin zu projektbezogener Arbeit stellt eine Herausforderung für eine Selbsthilfeorganisation dar. Es wird immer schwieriger, für die Ortsgruppen Vorstandsmitglieder zu finden, die bereit sind, längerfristig Verantwortung zu übernehmen und die damit verbundenen Verwaltungstätigkeiten zu erledigen. Die Zielgruppe hat sich mit der Aufnahme von Menschen mit einer Sehbehinderung und mit Augenpatienten verändert. Alle drei Bereiche müssen aktiv neu gestaltet werden, um die Zukunft dieser Selbsthilfe zu sichern.

Café B21

Begegnung genießen

Das Café B21 von Atrio Leonberg ist ein Ort der Begegnung in Leonberg-Eltingen. Hier ist jeder Mensch willkommen, egal ob mit oder ohne Behinderung, Jung oder Alt, von Nah oder Fern. Die Idee ist ein Zusammenleben in Vielfalt und ein lebendiges Miteinander. Ein inklusives Team aus Menschen mit und ohne Behinderung, Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen verwöhnt die Gäste hier gemäß dem Motto "Begegnung genießen" mit fair gehandelten Kaffeespezialitäten, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und kleinen Speisen. Außerdem finden vielerlei Veranstaltungen statt, die von Ehrenamtlichen oder gemeinsam mit Kooperationspartnern durchgeführt werden, beispielsweise Kinoabende, die inklusive Open-Stage-Veranstaltung "Wer kann der darf", Strickcafé, Spielecafé, Familiencafé und Schachnachmittag.

Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Jedes Kind hat ein Recht auf eine Familie!

Gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention hat jedes Kind ein Recht auf Familie. Dies gilt auch für Kinder mit Behinderungen und chronischen Krankheiten oder Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. hilft und berät, wenn es um die Vermittlung von Kindern mit Behinderungen in geeignete Pflegefamilien geht. Dafür stehen zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle des Vereins sowie insgesamt 27 Ehrenamtliche den Anfragenden zur Seite. Ziel ist die Vermittlung der Kinder in ein ihren Bedürfnissen gerechtes Familienumfeld. Neben der Vermittlungsarbeit ist die Selbsthilfe-Beratung der Pflegefamilien durch ehrenamtliche Berater*innen fester Teil des Konzepts. Es gibt Hilfestellungen in Fragen zur Jugend- und Sozialhilfe, zu verschiedenen Formen der Behinderung sowie zu Vormundschaft und Pflegschaft. Der BbP e.V. ist in seiner Art bundesweit einzigartig und leistet seit mehr als drei Jahrzehnten Pionierarbeit.

Paderborn-All-Inclusive

Freizeit gemeinsam gestalten - Spaß inklusive

Menschen mit Behinderung haben oft nicht die Möglichkeit, Angebote Paderborner Vereine wahrzunehmen und ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Dies zu ändern, hat sich das Projekt Paderborn-All-Inclusive, im Oktober 2018 vom Freizeit ohne Barrieren e.V. mit örtlichen Kooperationspartnern ins Leben gerufen, zur Aufgabe gemacht. Hierzu wurden drei Strategien entwickelt, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. 1. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Paten werden Wünsche und Ziele der Person analysiert und überlegt, wie diese umgesetzt werden können. 2. Vereine und Institutionen werden dazu motiviert, ihre Freizeitangebote für jeden zu öffnen. Unterstützt durch praxisnahe Beratungen und Schulungen für Vereine und Institutionen, können Menschen mit Behinderung ihr Vorhaben selbstbestimmt angehen. 3. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit wird das Thema Teilhabe in Paderborn präsent sein und Menschen ermöglicht, ihren Weg zu gestalten. Ein großes Netzwerk wird entstehen, das Brücken schlägt!

wunderbunt e.V.

„Hauptsache geliebt!“

Hauptsache geliebt! Wenn eine Familie ein Kind mit Beeinträchtigungen erwartet, bekommt oder die Behinderung sichtbar wird, ändert sich für diese Familie alles und die Welt steht Kopf! Die so gerne verwendeten Worte „Hauptsache gesund!“ passen nicht mehr. Oft steht man alleine vor einem riesigen Berg an Problemen und weit und breit ist niemand in Sicht, mit dem Sorgen geteilt werden können. wunderbunt will durch Beratung und Vernetzung diesen Familien helfen, die belastende Situation zu meistern. Bei der wunderbunt-Beratung sollen Familienlotsen bei plötzlich wichtigen Themen wie Pflegeleistungen, Hilfsmittel und Entlastung helfen. Niemand soll sich alleine fühlen auf dem Weg in eine bessere Situation. Getreu dem Motto: „Zusammen ist man weniger allein“ sollen Krabbel- und Freundegruppen angeboten werden, die betroffene Familien und ihre Kinder vernetzen und Freundschaften, die insbesondere für beeinträchtigte Kinder schwierig sind, ermöglichen.

Musik schenkt Lächeln

Musik kann bei Menschen einen Heilungsprozess positiv beeinflussen, eine aktuelle Lebensherausforderung in den Hintergrund rücken lassen und verschiedenste Emotionen auslösen. Daher musizieren die Mitglieder von Musik schenkt Lächeln e.V. ehrenamtlich für und mit Kindern in prekären Lebenslagen und/oder mit (schweren) Krankheitsbildern in Kinderkliniken, -rehas, -heimen, -hospizen und Einrichtungen für mehrfachbehinderte Kinder. Je nach Aufmerksamkeit und Fähigkeit wird zwischen 45-90 Minuten musiziert, was einem bunt gemischten Repertoire von 10-20 Kinderliedern entspricht. Die Liedauswahl ist auf die Zielgruppe abgestimmt und wird durch Verkleidungen, Requisiten, Bewegungen, gemeinsames Singen sowie Percussions zu einem musikalischen Abenteuer. Der Besuch mehrerer Einrichtungen wird zu einer Tour des Lächelns gebündelt. Pro Tourwoche werden neun Besuche und ein öffentliches Konzert veranstaltet und pro Jahr können knapp 2.000 Kinder erreicht werden.

Soziales Miteinander im Viertelkultur

Ein junges, engagiertes Team möchte sich im Würzburger Stadtteil Zellerau konstruktiv einbringen, ein soziales Miteinander fördern und einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten. Um die Pläne zu verwirklichen, haben sie den gemeinnützigen Verein Viertelkultur ins Leben gerufen. Die Realisierung der Vereinszwecke erfolgt durch das derzeit entstehende Inklusions- und Kulturcafé in Würzburg, welches mit seinem vielseitigen Konzept eine breite Zielgruppe ansprechen soll. Auf Basis der Nachfrage im Stadtviertel haben wir ein Viersäulen-Konzept entwickelt: Viertel Café, Unverpacktladen, Kulturveranstaltungen sowie inklusive und soziale Projekte. Der Verein wurde von 8 Personen im Juli 2018 gegründet, bis jetzt besteht der Verein aus 430 Mitglieder*innen und ca. 30 ehrenamtlichen Helfer*innen, die verschiedene Aufgaben, Schichten und Verantwortungen übernehmen.

Zukunftswerkstatt Inklusion Leipzig

Säe mit uns - ernte Gemeinschaft

Die »Zukunftswerkstatt Inklusion e.V.« schafft Arbeits- und Lebensorte, an denen Menschen mit und ohne Behinderung sich begegnen, gemeinsam leben und arbeiten. Ziel ist es, dass jeder Mensch entsprechend der eigenen Fertigkeiten und Interessen selbstbestimmt, sinnerfüllt und selbstwirksam in einer Gemeinschaft arbeiten und leben kann. Inklusion wird über Begegnung konkret erlebbar gemacht und damit in der Gesellschaft etabliert. Der Verein wurde 2019 von Eltern der inklusiv arbeitenden Karl Schubert Schule Leipzig gegründet, um für die Schüler*innen mit Behinderung und alle Interessierten nach dem Schulabschluss inklusive Arbeitsorte zu bieten. Als Pilotprojekt wird 2020 ein inklusiv arbeitender Gartenbaubetrieb mit nachbarschaftlicher Begegnungsstätte realisiert. Der Gemeinschaftsgarten wird im Netzwerk aus Schule, Kirchgemeinde, interessierten Nachbar*innen und ehrenamtlichen Helfer*innen betrieben. Zukünftig sollen weitere inklusive Arbeits- und Lebensorte folgen.

Mühlwerk Sinneswandel

Wir machen uns stark für echte Inklusion!

Einen Platz in der Gesellschaft finden, teilhaben, sich verwirklichen – das möchte Jeder! Für Menschen mit Behinderung, insbesondere für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, ist das schwierig. Es fehlen Möglichkeiten, in anregendem Umfeld mit nicht oder weniger stark behinderten Menschen zusammenzuarbeiten. Diese Lücke schließt Mühlwerk Sinneswandel. In einer historischen Sägemühle entsteht ein einzigartiger Ort der Begegnung. In drei baulichen Etappen werden ein Café mit offener Backstube, ein Erfahrungsfeld der Sinne und ein offenes Atelier aufgebaut. Ein Umfeld, in dem Menschen mit Behinderungen sinnstiftende und abwechslungsreiche Arbeitsplätze finden. Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf werden ausdrücklich und regelmäßig in reguläre Arbeitsabläufe eingebunden. Die direkte Nähe zu einem Seniorenwohnpark bietet zudem eine große Chance für generationenübergreifende Begegnungen - zum Kontakte knüpfen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.

BLAUHERZ.

Style without borders

BLAUHERZ. ist ein junges Modelabel aus Baden-Württemberg. Der Anspruch von BLAUHERZ. ist, durch Kleidung niemanden auszugrenzen. Deswegen entwickelt das Startup sowohl Mode für Menschen mit Handicap, als auch Kleidung und Accessoires für Menschen ohne Einschränkungen. Die Textilien werden dabei in der eigenen Werkstatt von Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen hergestellt. Durch diesen mutigen Ansatz und das Engagement eines bunt gemixten Teams, bestehend aus Studierenden und Angestellten einer staatlich anerkannten Inklusionsstätte, entsteht ein einzigartiges Unternehmen.

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