Beschäftigung / Arbeit

Aktion 99 Pfennig e.V.

Hilfe zur Selbsthilfe

Der Verein möchte ein "Solarkocher-Projekt" verwirklichen. Es soll in Gambia entstehen, einem der kleinsten und ärmsten Länder Afrikas, in Absprache mit den Menschen vor Ort in mehreren Schritten (Ausbildung der zukünftigen Mitarbeiter, Herstellung der Parabolspiegel, Vertrieb, Promotion und Schulung der Frauen in den Dörfern und städtischen Siedlungen ohne Elektrizität). In Gambia sind über 50 Prozent der Bevölkerung, d.h. ca. 1,2 Millionen Menschen, ohne Strom. Gekocht wird überwiegend mit Holz, das größtenteils importiert (jährlich ca. 500.000 Tonnen) oder illegal geschlagen wird. Das ist im höchsten Maß insbesondere für Kinder und Frauen gesundheitsschädlich, denn vor allem Brandverletzungen stehen an der Spitze der Gesundheitsstatistik. Illegaler Holzeinschlag ist außerordentlich umweltschädlich und zudem sind die Emissionen sehr klimaschädlich. Zudem ist das "Solarkocher-Projekt" eine wirksame Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche, Frauen und Männer.

Café Arbeit Alzenau e.V.

Treffpunkt für ALLE

Unser Verein ist u.a. für Menschen, die von Erwerbslosigkeit und Armut betroffen sind, für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, Rentner*nnen und für Alleinerziehende eine wichtige Anlaufstelle. Ziele unseres Vereins sind das Entgegenwirken der sozialen Ausgrenzung, eine Verbesserung der Lebenssituation sowie der Abbau von gesellschaftlichen Vorurteilen. Realisiert werden diese Ziele schwerpunktmäßig durch einen Cafébetrieb, der einen Ort der Begegnung schafft und in dem Speisen und Getränke (für Bedürftige zum Selbstkostenpreis) ausgegeben werden, außerdem durch das Betreiben eines Secondhand-Geschäfts und durch kostenlose Sozialberatung und Bewerbungshilfe. Alle Angebote sind offen für alle Menschen. Der Cafébetrieb und das Secondhand-Geschäft bieten außerdem Arbeitsgelegenheiten für von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen. Die Verwirklichung unserer Ziele gelingt nur durch die wertvolle Unterstützung unserer zahlreichen Ehrenamtlichen.

Pink Door Perspektiven für Frauen aus Prostitution

Sarah - mit 14 durch ihren Onkel in die Prostitution verkauft. Hamburg, München, Berlin. Andere entscheiden für sie. Sarah träumt von einem anderen Leben. Mit 25 fasst sie Mut, versucht eine normale Arbeitsstelle zu finden. Ohne Zeugnis, ohne Referenz, ohne Erfolg. Bei Pink Door findet sie Menschen, die ihr glauben, sie wertschätzen und ihr eine Arbeitsstelle bieten. Pink Door ermöglicht Frauen, die aus Prostitution oder Zwangsprostitution aussteigen, Praktika, Arbeitserprobung und Qualifizierung sowie psychosoziale Beratung. Pink Door hilft bei der (Wieder-)Entdeckung von Gaben und Fähigkeiten sowie bei der Suche nach einem passenden Tätigkeitsfeld. In einem geschützten Umfeld können die Frauen sich ausprobieren, Arbeitserfahrungen in einem neuen Tätigkeitsfeld sammeln und anschließend in langfristige Anstellungen vermittelt werden. Pink Door hilft zudem bei dem Umgang mit Traumafolgen, um ein selbständiges, unabhängiges Leben integriert in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu ermöglichen

SWANS Initiative

Competence – Empowerment – Network

SWANS ist eine ehrenamtliche Initiative, die Seminare für hochqualifizierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte organisiert. Engagierte Studentinnen und Absolventinnen erhalten Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen. In Deutschland fehlt es an einer gezielten Förderung engagierter Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Diese Lücke will die SWANS Initiative schließen: Sie bietet einen Raum zum Weiterbilden, Netzwerken, Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmerinnen sind Studentinnen und Absolventinnen aus ganz Deutschland, deren Lebensläufe neben hervorragenden Studienleistungen auch Stipendien, Ehrenämter und Arbeitserfahrungen durch Praktika und fachrelevante Nebenjobs vorweisen. Durch eine gezielte Förderung sollen sie ihr volles Potential entfalten können und ihrer Kompetenz und Qualifikation entsprechend in den Beruf einsteigen.

Hacker School PLUS

Die Hacker School ist ursprünglich eine Initiative aus der Wirtschaft, welche Kinder und Jugendliche für Informationstechnik begeistern will. Pro Wochenendkurs unterrichten zwei professionelle Programmierer (Inspirer) zehn Kinder. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten mit Spaß und Begeisterung eigene Projekte, die sie sich selbst aussuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Arbeit für den Integrationserfolg setzt Hacker School PLUS als Hamburger Pilotprojekt darauf auf: den Hacker School-Inspirern wird jeweils ein Geflüchteter mit IT-Vorkenntnissen und/oder zumindest großer IT-Begeisterung an die Seite gestellt, um gemeinsam ehrenamtlich an Kinder „zurück“- und „weiterzugeben“. Durch den direkten Kontakt entsteht die Möglichkeit eines Praktikums mit Richtung Ausbildung oder Berufseinstieg für nachhaltige Arbeitsverhältnisse oder die Klarheit bezüglich möglicher Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ergebnis ist eine Triple-Win-Situation für Kinder, Geflüchtete und Unternehmen.

GREENLIGHT for Morocco

Hilfe-zur-Selbsthilfe

Netzwerke für Netzwerke - Investitionen in die Jugend, Bildung, intelligente Energie und damit in einen marokkanischen Weg in die Zukunft. Wir motivieren die Jugend in Marokko und Deutschland zur interkulturellen Zusammenarbeit, wir bilden vor Ort aus, ermöglichen bezahlbare Energie und Eigenentwicklung, schaffen selbsttragende Strukturen, schaffen Arbeit und geben damit Hoffnung auf die Zukunft im eigenen Land und reduzieren dadurch Fluchtursachen.
GREENLIGHT ist eine Allianz der gemeinnützigen Madame-Ilsa-Foundation mit deutschen und marokkanischen Hilfsorganisationen und Hochschulen. Ziel ist die Schaffung von Zukunftsperspektiven besonders in ländlichen, armen Regionen Marokkos. Der Ansatz dazu ist vielschichtig: Bereitstellung und intelligente Nutzung erschwinglicher regenerativer Energie in Kombination mit Ausbildung in zukunftsträchtigen Technologien, um nachhaltige lokale Wertschöpfung und Arbeit bei fairer Entlohnung zu schaffen. Wir arbeiten ehrenamtlich ohne Bezahlung.

integrAIDE

Geflüchtete in Arbeit bringen. Regional. Effizient. Perfekt betreut.

integrAIDE schließt langfristig durch neue und innovative Ideen Lücken in dem drängenden Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Beim Job Coach-Konzept werden ehrenamtliche Helfer in einem praxisnahen Seminar im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ausgebildet. Job Coaches sind Ehrenamtliche, die die Arbeitssuche und -vermittlung von Geflüchteten planen, mit Behörden koordinieren, Geflüchtete schulen und den Unternehmen bei der Suche und Einstellung von Geflüchteten und der Gewinnung von Fördermitteln helfen. Die Job Coaches werden von integrAIDE zudem betreut und vernetzt. Dabei erhalten sie die Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, den Weg von Geflüchteten in Arbeit signifikant zu verbessern und zu beschleunigen. Bis Ende 2018 sollen 1.000 Job Coaches dazu beitragen, dass 20.000 Geflüchtete schneller eine Arbeit finden. Ein großer Beitrag zur Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung. Und die öffentliche Hand spart mindestens 100 Millionen EUR.

reBubble

Unternehmerisch die Welt im Kleinen verbessern

Das Upcycling-Projekt reBubble verarbeitet in einer Aachener Behindertenwerkstatt Hotelseifenreste zu neuen Hartseifenstücken und verbindet so unternehmerisches Handeln mit sozialem und ökologischem Nutzen. Der Recycling-Prozess ist speziell auf Menschen mit Behinderung zugeschnitten und erlaubt ihnen, jeden Arbeitsschritt von der Säuberung der Rohseife bis zur Verpackung des Endprodukts mit den eigenen Händen durchzuführen. Während andere, oftmals repetitive Tätigkeiten in einer Behindertenwerkstatt lediglich einen kleinen Ausschnitt aus der Wertschöpfungskette darstellen, bietet die komplett integrierte Herstellung eines eigenen Produkts eine Möglichkeit für sinnstiftende Arbeit und ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Zugleich können Partnerhotels durch Bereitstellen ihrer Seifenreste ihren ökologischen Fußabdruck verringern.

Chance: Azubi

Werde, was Du willst!

Schulabgänger wissen oft nicht, welche Möglichkeiten ihnen der Arbeitsmarkt in ihrer Region bietet. Unternehmen wiederum klagen, ihnen fehlten geeignete Bewerber. Chance: Azubi e.V. versucht, beide Seiten mit entsprechenden Veranstaltungen und Online-Angeboten zusammenzubringen, um so Jugendarbeitslosigkeit auf der einen und Fachkräfte- sowie Nachwuchsmangel auf der anderen Seite zu begegnen. Jugendliche in der Region Weser-Ems werden über Ausbildungsangebote informiert, um den Weg in die Ausbildung zu ebnen, die ihrer Neigung und Eignung entspricht. Betriebe will der Verein bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften unterstützen und Wege öffnen, die kleinere Firmen evtl. alleine nicht gehen würden, etwa in der Nutzung der Sozialen Medien, digitaler Marketinginstrumente oder Online-Bewerbungsverfahren. Lehrkräfte können sich über die betriebliche Ausbildung informieren und aktuelle Themen rund um den Übergang von Schule in Beruf diskutieren. Die berufliche Bildung wird gefördert.

Taste of Malawi

Look good, Do good, Feel good

Der Grundgedanke des Projekts ist, dass jeder Mensch unabhängig und zufrieden werden kann, indem er lernt, seine Talente zu nutzen. Daher will Taste of Malawi lokale Schneiderinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, mit anderen Frauen vernetzen und dadurch motivieren. Jede Frau, die finanziell unabhängig wird und nicht mehr auf Hilfsorganisationen angewiesen ist, ist ein Erfolg! Das Projekt gibt den Frauen alles, was sie brauchen, um sowohl ihr handwerkliches Können als auch ihre Business-Skills zu erweitern. Regelmäßige Treffen bieten ihnen eine Plattform, um Wissen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Sachen, die im Projekt geschneidert wurden, werden in Deutschland verkauft, um die Frauen und das Projekt mit dem Erlös zu unterstützen. Das Projekt ist sowohl auf deutscher als auch auf malawischer Seite ein Lernprojekt. In Deutschland lernen Studenten den Aufbau eines Social Business von Grund auf.

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