Beschäftigung / Arbeit

SWANS Initiative

Competence – Empowerment – Network

SWANS ist eine ehrenamtliche Initiative, die Seminare für hochqualifizierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte organisiert. Engagierte Studentinnen und Absolventinnen erhalten Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen. In Deutschland fehlt es an einer gezielten Förderung engagierter Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Diese Lücke will die SWANS Initiative schließen: Sie bietet einen Raum zum Weiterbilden, Netzwerken, Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmerinnen sind Studentinnen und Absolventinnen aus ganz Deutschland, deren Lebensläufe neben hervorragenden Studienleistungen auch Stipendien, Ehrenämter und Arbeitserfahrungen durch Praktika und fachrelevante Nebenjobs vorweisen. Durch eine gezielte Förderung sollen sie ihr volles Potential entfalten können und ihrer Kompetenz und Qualifikation entsprechend in den Beruf einsteigen.

Hacker School PLUS

Die Hacker School ist ursprünglich eine Initiative aus der Wirtschaft, welche Kinder und Jugendliche für Informationstechnik begeistern will. Pro Wochenendkurs unterrichten zwei professionelle Programmierer (Inspirer) zehn Kinder. Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten mit Spaß und Begeisterung eigene Projekte, die sie sich selbst aussuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Arbeit für den Integrationserfolg setzt Hacker School PLUS als Hamburger Pilotprojekt darauf auf: den Hacker School-Inspirern wird jeweils ein Geflüchteter mit IT-Vorkenntnissen und/oder zumindest großer IT-Begeisterung an die Seite gestellt, um gemeinsam ehrenamtlich an Kinder „zurück“- und „weiterzugeben“. Durch den direkten Kontakt entsteht die Möglichkeit eines Praktikums mit Richtung Ausbildung oder Berufseinstieg für nachhaltige Arbeitsverhältnisse oder die Klarheit bezüglich möglicher Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ergebnis ist eine Triple-Win-Situation für Kinder, Geflüchtete und Unternehmen.

GREENLIGHT for Morocco

Hilfe-zur-Selbsthilfe

Netzwerke für Netzwerke - Investitionen in die Jugend, Bildung, intelligente Energie und damit in einen marokkanischen Weg in die Zukunft. Wir motivieren die Jugend in Marokko und Deutschland zur interkulturellen Zusammenarbeit, wir bilden vor Ort aus, ermöglichen bezahlbare Energie und Eigenentwicklung, schaffen selbsttragende Strukturen, schaffen Arbeit und geben damit Hoffnung auf die Zukunft im eigenen Land und reduzieren dadurch Fluchtursachen.
GREENLIGHT ist eine Allianz der gemeinnützigen Madame-Ilsa-Foundation mit deutschen und marokkanischen Hilfsorganisationen und Hochschulen. Ziel ist die Schaffung von Zukunftsperspektiven besonders in ländlichen, armen Regionen Marokkos. Der Ansatz dazu ist vielschichtig: Bereitstellung und intelligente Nutzung erschwinglicher regenerativer Energie in Kombination mit Ausbildung in zukunftsträchtigen Technologien, um nachhaltige lokale Wertschöpfung und Arbeit bei fairer Entlohnung zu schaffen. Wir arbeiten ehrenamtlich ohne Bezahlung.

integrAIDE

Geflüchtete in Arbeit bringen. Regional. Effizient. Perfekt betreut.

integrAIDE schließt langfristig durch neue und innovative Ideen Lücken in dem drängenden Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Beim Job Coach-Konzept werden ehrenamtliche Helfer in einem praxisnahen Seminar im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ausgebildet. Job Coaches sind Ehrenamtliche, die die Arbeitssuche und -vermittlung von Geflüchteten planen, mit Behörden koordinieren, Geflüchtete schulen und den Unternehmen bei der Suche und Einstellung von Geflüchteten und der Gewinnung von Fördermitteln helfen. Die Job Coaches werden von integrAIDE zudem betreut und vernetzt. Dabei erhalten sie die Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, den Weg von Geflüchteten in Arbeit signifikant zu verbessern und zu beschleunigen. Bis Ende 2018 sollen 1.000 Job Coaches dazu beitragen, dass 20.000 Geflüchtete schneller eine Arbeit finden. Ein großer Beitrag zur Lösung einer gesellschaftlichen Herausforderung. Und die öffentliche Hand spart mindestens 100 Millionen EUR.

reBubble

Unternehmerisch die Welt im Kleinen verbessern

Das Upcycling-Projekt reBubble verarbeitet in einer Aachener Behindertenwerkstatt Hotelseifenreste zu neuen Hartseifenstücken und verbindet so unternehmerisches Handeln mit sozialem und ökologischem Nutzen. Der Recycling-Prozess ist speziell auf Menschen mit Behinderung zugeschnitten und erlaubt ihnen, jeden Arbeitsschritt von der Säuberung der Rohseife bis zur Verpackung des Endprodukts mit den eigenen Händen durchzuführen. Während andere, oftmals repetitive Tätigkeiten in einer Behindertenwerkstatt lediglich einen kleinen Ausschnitt aus der Wertschöpfungskette darstellen, bietet die komplett integrierte Herstellung eines eigenen Produkts eine Möglichkeit für sinnstiftende Arbeit und ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Zugleich können Partnerhotels durch Bereitstellen ihrer Seifenreste ihren ökologischen Fußabdruck verringern.

Chance: Azubi

Werde, was Du willst!

Schulabgänger wissen oft nicht, welche Möglichkeiten ihnen der Arbeitsmarkt in ihrer Region bietet. Unternehmen wiederum klagen, ihnen fehlten geeignete Bewerber. Chance: Azubi e.V. versucht, beide Seiten mit entsprechenden Veranstaltungen und Online-Angeboten zusammenzubringen, um so Jugendarbeitslosigkeit auf der einen und Fachkräfte- sowie Nachwuchsmangel auf der anderen Seite zu begegnen. Jugendliche in der Region Weser-Ems werden über Ausbildungsangebote informiert, um den Weg in die Ausbildung zu ebnen, die ihrer Neigung und Eignung entspricht. Betriebe will der Verein bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften unterstützen und Wege öffnen, die kleinere Firmen evtl. alleine nicht gehen würden, etwa in der Nutzung der Sozialen Medien, digitaler Marketinginstrumente oder Online-Bewerbungsverfahren. Lehrkräfte können sich über die betriebliche Ausbildung informieren und aktuelle Themen rund um den Übergang von Schule in Beruf diskutieren. Die berufliche Bildung wird gefördert.

Taste of Malawi

Look good, Do good, Feel good

Der Grundgedanke des Projekts ist, dass jeder Mensch unabhängig und zufrieden werden kann, indem er lernt, seine Talente zu nutzen. Daher will Taste of Malawi lokale Schneiderinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, mit anderen Frauen vernetzen und dadurch motivieren. Jede Frau, die finanziell unabhängig wird und nicht mehr auf Hilfsorganisationen angewiesen ist, ist ein Erfolg! Das Projekt gibt den Frauen alles, was sie brauchen, um sowohl ihr handwerkliches Können als auch ihre Business-Skills zu erweitern. Regelmäßige Treffen bieten ihnen eine Plattform, um Wissen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Sachen, die im Projekt geschneidert wurden, werden in Deutschland verkauft, um die Frauen und das Projekt mit dem Erlös zu unterstützen. Das Projekt ist sowohl auf deutscher als auch auf malawischer Seite ein Lernprojekt. In Deutschland lernen Studenten den Aufbau eines Social Business von Grund auf.

JOBLINGE gAG Hanse

Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die Initiative JOBLINGE verfolgt das Ziel, einen nachhaltigen Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit zu leisten. JOBLINGE bündelt die Kompetenzen aus Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft, um sozial benachteiligte junge Erwachsene auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Mitarbeiter der JOBLINGE gAG Hanse haben sich hinsichtlich eines speziellen Projektbausteins der Initiative, dem Kultur- und Sportprogamm, für das startsocial-Beratungsstipendium beworben. Dieses konnte vor der Beratungsphase aus unterschiedlichen Gründen nicht als fester Programmbestandteil etabliert werden, obwohl es deutlich zum übergeordneten Ziel der Initiative beiträgt. Mit der Unterstützung der Coaches konnte festgestellt werden, dass es an interner Strukturierung und Prozessoptimierung, geeigneten Partnern aus dem Kultur- und Sportbereich, passgenauen Akquise- und Werbematerialien sowie letztlich der Sicherstellung einer fortlaufenden Finanzierung fehlt.

SIR & HIRE

Call Them Newcomers

SIR & HIRE sind zwei Initiativen mit einem gemeinsamen Ziel: Sie bauen eine Brücke zwischen motivierten Newcomern (=Geflüchteten) und verantwortungsbereiten Unternehmen. Durch die vielen öffentlichen und privaten am Integrationsprozess beteiligten Institutionen ist die Situation für Newcomer sehr unübersichtlich. Die Brücke ist daher sehr wichtig. SIR & HIRE möchten sie zugänglich machen für andere Initiativen und somit Wettbewerber zu Kooperationspartnern machen und die Stärken jedes Einzelnen nutzen. Dafür sind die finanziellen Rahmenbedingungen als Ausgangspunkt für Gespräche definiert. Die Kooperation ermöglicht, eine größere Zahl von Newcomern schneller zu integrieren. Die Brücke steht derzeit auf drei Pfeilern: Definierte, offene Prozesse, eine IT-Plattform, die alle Angebote bündelt und effizientes Matching von Angebot und Nachfrage bietet, und ein Mentoren-Programm, in dem die Unternehmen vorbereitet und die Newcomer auch nach der Vermittlung begleitet werden.

Rückenwind im Job – Mentoring für Frauen

Rückenwind im Job

Rückenwind im Job ist ein Mentoring-Projekt für arbeitssuchende Frauen mit besonderem Vermittlungsbedarf: Alleinerziehende Frauen mit niedrigem Ausbildungsniveau und/oder mangelnden Deutschkenntnissen, aber auch Frauen, die aufgrund ihres biographischen Hintergrunds mutlos geworden sind. Ihnen werden ehrenamtliche Mentorinnen zur Seite gestellt, die selbst fest im Beruf stehen. Aufgrund der besonders schwierigen Lebenslagen der Mentees umfasst die Vorbereitung der Mentorinnen für ihre Aufgabe eine spezielle Schulung. Sie werden während des einjährigen Prozesses zusätzlich durch die Projektkoordinatorin begleitet, um adäquat und bedarfsgerecht handeln und beraten zu können. Ziel ist vor allem die Ermutigung und Stärkung der Mentees als Voraussetzung für ihre Integration in den Arbeitsmarkt und damit die Verwirklichung sozialer Teilhabe von Frauen, die dies aus eigener Kraft so nicht erreichen können. Dies geschieht in einem Prozess des gemeinsamen Lernens im Tandem auf Augenhöhe.

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