Beschäftigung / Arbeit

leben|s|LEITER

Verbindungen mit Menschen geben dem Leben seinen Wert.

Schätzungen zufolge leidet jeder dritte Mensch in Deutschland im Verlauf seines Lebens unter einer psychischen Erkrankung. Das seelische Wohlbefinden gerät aus dem Gleichgewicht, jeder kann davon betroffen sein.Für diese Situationen wurde das Projekt "Leben|s|LEITER" gegründet. Es bietet Unterstützung in einer akuten Belastungssituation, bei einer psychischen Erkrankung oder einer psychosozialen Krise. Die "Leben|s|LEITER" sind allesamt Experten mit persönlicher Krankheits-Erfahrung, die betroffene Personen in besonderen Lebenslagen zeitweise assistieren, sie in ihrem Lebensalltag begleiten und eine aktive Auseinandersetzung mit der Erkrankung anbahnen. Die Arbeit ist dabei individuell auf die Bedürfnisse derer zugeschnitten, die sich Unterstützung wünschen. Ein Ziel ist allen gemeinsam: Eigene Kräfte zu aktivieren und diese für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen.

Stricken mit Herz

Wir Wolle(n) helfen!

Sie stricken für den guten Zweck: Ihre Handpuppen dienen etwa Klinikclowns zur Unterhaltung kranker Patienten, auch Schlüsselanhänger oder Socken für Rettungskräfte gehören zum Standardrepertoire. Aber auch mehrere Eishockeyvereine greifen für ihre Maskottchen auf die Fähigkeiten der Seniorinnen zurück und eröffnet den HandarbeiterInnen völlig neue Betätigungsfelder. Die Initiative "Senioren stricken mit Herz" lässt bei "Indianer" oder "Krokodil" die Nadeln klappern. Oft ist ein Maskottchen eine Gemeinschaftsarbeit vieler Strick-Omis und Opis. Sie genießen dabei, ihren Anteil an der Gesellschaft beizutragen und aktiv am Leben teilzunehmen. Dazu gehört, ihre Arbeiten selbst der Öffentlichkeit zu präsentieren und persönlich zu überreichen, auch so werden die Vorurteile gegenüber dem Leben im Alter abgebaut. Regelmäßig treffen sie sich zu Stricktreffs, oft finden diese auch bei Teilnehmerinnen statt, die nicht mehr so mobil sind. Was klein begann, hat inzwischen 7.000 Menschen erreicht.

querstadtein - Obdachlose zeigen ihr Berlin

In Berlin leben deutschlandweit die meisten obdachlosen Menschen. Es gibt verschiedene Einrichtungen, die Hilfe zur Verfügung stellen, aber kaum Angebote, die den Austausch zwischen Obdachlosen und Menschen mit festem Wohnsitz fördern und zu gegenseitigem Verständnis beitragen. Hier setzt querstadtein an: Zum ersten Mal werden in Berlin Stadtführungen von (ehemals) Obdachlosen angeboten, die eine ungewohnte Sicht auf Altbekanntes bieten. Mit querstadtein werden die Teilnehmer der Stadtführungen für das Thema Obdachlosigkeit sensibilisiert und bekommen eine Perspektive auf die Stadt jenseits der etablierten Sichtweisen. Die Obdachlosen vermitteln ihren Blick auf Berlin, erfahren über ihre Arbeit Wertschätzung sowie Anerkennung und erhalten zusätzlich eine Einkommensmöglichkeit sowie Hilfe bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung. Die Rundgänge tragen dazu bei, gegenseitige Berührungsängste abzubauen und gemeinsam auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen.

Liegengeblieben.com

Die von uns gegründete Stiftung „Liegengeblieben.com – Eine 2. Chance für Ihr Elektrogerät“ nimmt gebrauchte, funktionierende Elektrogeräte von Spendern entgegen, überprüft sie auf Sicherheit (VDE-Check) und gibt sie kostenlos an soziale Einrichtungen oder bedürftige Mitmenschen ab. Wir arbeiten an der Gründung einer Integrationsabteilung in Thueer.com für einen Elektrogroßhandel für gebrauchte Geräte, in der wir Menschen mit unstetem Lebenslauf die Möglichkeit bieten, sich im Bereich Elektro, Lager oder Büro zu qualifizieren.

Alumni - Netzwerke für Schulen

Alumni at School ist eine Initiative zur Unterstützung und Entwicklung von Alumni-Arbeit an deutschsprachigen weiterführenden Schulen. Sie hat das Ziel, dadurch die Studien- und Berufsberatung für Schüler zu verbessern. Ehemalige sehen wir dabei als optimale Ansprechpartner, um Schüler im Übergang von der Schule in das Studium oder in den Beruf zu beraten und zu unterstützen. Alumni at School versteht sich dabei als „Enabler“ von schulischer Initiative, die in der Regel von Lehrern, Ehemaligen, Schülern, Eltern und/oder Fördervereinen getragen wird. Alumni at School unterstützt diese schulische Initiativen kostenlos mit Software, einem Handbuch, Best-Practice-Beispielen und Netzwerkveranstaltungen, wird aber nicht selbst an den Schulen tätig.

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