Bildung

climb – clever lernen, immer motiviert bleiben

schlaue Ferien für schlaue Kinder

„climb“ steht für „clever lernen, immer motiviert bleiben“ und der Name ist Programm. Mit einem innovativen pädagogischen Programm begeistert „climb“ Grundschulkinder und junge Erwachsene in den Ferien fürs Lernen. Über „climb“ lernen Kinder, was in ihnen steckt; das Programm macht aber auch junge Lehrer stark. Gemeinsam gestalten alle eine gerechtere Bildungslandschaft. In einer Welt, die Lernen mit Zwang verbindet und auf wachsende Komplexität mit Angst und Anpassung reagiert, tritt „climb“ an, um bei großen und kleinen Menschen Lust auf Lernen und Mut zur Verantwortung zu wecken und leistet damit einen Beitrag zu einer mutigeren Gesellschaft.

BaseMent e.V.

Eine Basis durch Mentoring

Der BaseMent e.V. ist ein durch Studenten organisierter Verein. Sein Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Nachhilfelehrer an die Seite zu stellen, die mehr sein sollen als das. Das dafür genutzte Mentoring-Konzept beschreibt den Prozess einer freundschaftlichen Beziehung zwischen einer älteren Person (Mentor/in) und einer jüngeren Person (Mentee), bei der Wissen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dabei sollen nicht nur die Noten verbessert, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung (von Mentor und Mentee) positiv gefördert werden. Auf diese Weise setzt sich das Team von BaseMent e.V. ehrenamtlich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein und hofft, das Bildungssystem nachhaltig beeinflussen zu können.

MUT Academy

Wir machen Mut

Die MUT Academy macht SchülerInnen Mut, drängende Herausforderungen ihres Lebens zu bewältigen: Den Hauptschulabschluss und den Übergang von der Schule in das Berufsleben. Diese Ziele werden erreicht, indem die MUT Academy fünftägige MUT Camps veranstaltet, in denen die SchülerInnen fachliche Lücken schließen und lernen, wieder an sich selber zu glauben.

LAG Spiel und Theater Berlin e.V.

DEIN Körper gehört DIR

Das theaterpädagogische Projekt zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen richtet sich an 4. und 5. Klassen, ihre Pädagog*innen sowie Eltern. An drei Tagen zeigt das dreiköpfige Team eine interaktive Szenencollage, um Grenzüberschreitung sowie Täterstrategien erkennen zu lernen und sich vor diesen zu schützen. Die erste Szene stellt eine Grenzüberschreitung zwischen Kindern dar, um am Erfahrungsbereich anzuknüpfen. In der zweiten Szene wird der Kind-Darsteller von einer fremden Person angesprochen. In der dritten wird eine Grenzüberschreitung durch einen Trainer gezeigt, in der vierten seitens einer nahestehenden Person. Die Kinder werden schrittweise von vertrauten zu verstrickenden Situationen geführt. An die Szenen knüpfen Übungen an. Am Ende trainieren die Kinder in Kleingruppen Verhalten in Alltagssituationen. Das Team führt auch einen Elternabend und eine Fortbildung für Pädagog*innen durch. Die begleitende Ausstellung "Echt stark" erhöht die Nachhaltigkeit.

expACT

draw together | code together | learn together

expACT ist eine fächerübergreifende kostenfreie medienpädagogische Software, die Schüler*innen (6.-8. Klasse) über Bewegung auf spielerische Art Zugang zu Computer und Programmierung in für sie relevanten Kontexten bietet. Die Software stellt eine Entwicklungsumgebung zum Programmieren und ein 3D-Zeichenprogramm zugleich dar. Im Fokus der Software steht die Kooperation (die Software benötigt zwei Personen, um bedient zu werden) und die Bewegung. Dabei basiert expACT auf einem Trackingsystem, das die Bewegungen eines Teampartners aufnimmt. Mit expACT wird wie folgt gelernt: Durch die im Computerprogramm integrierten Tutorien werden den Schüler*innen auf interaktive Weise die theoretischen Grundlagen vermittelt. Ein Tutorium schließt ab mit einer offenen Aufgabenstellung (Problemstellung), die den Schüler*innen jeglichen Freiraum für ihre persönliche kreative Entfaltung bietet. Nun konzipiert jedes Team einen möglichen Lösungsvorschlag und realisiert diesen in expACT.

Back on Track e.V.

Begleitetes Selbstlernen für arabischsprachige Schulkinder

Back on Track macht Kindern und Jugendlichen, die durch Krieg und Flucht zum Teil über Jahre nicht zur Schule gehen konnten, ein maßgeschneidertes Angebot. Mithilfe der Methode des angeleiteten Selbstlernens können sie zum Bildungsstand ihrer Altersgruppe aufschließen. Damit wird die Grundlage für eine erfolgreiche Bildungsbiographie gelegt. Ausgangspunkt des Konzepts ist eine Abfrage der bisher erworbenen Kompetenzen in der Muttersprache. Auf dieser Grundlage erstellen die Schülerinnen* mit den arabischsprachigen Mentorinnen* eine Strategie, um bestehende Bildungslücken zu schließen. Durch dieses Konzept werden gleichzeitig geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie geflüchtete Lehrerinnen*, die sich für ihre Community einsetzen wollen, gefördert. Das Projekt arbeitet derzeit in Berlin, Ziel ist es aber, diesen Ansatz auch an anderen Standorten in Deutschland und Europa sowie in den Nachbarländern Syriens umzusetzen.

HibeKi e.V.

Förderung von Kindern durch Bildung, Ernährung und med. Versorgung

Hilfe für sozial benachteiligte Kinder in Ghana e.V. (HibeKi) fördert derzeit 72 Kinder in Nayorku bei Walewale im unterentwickelten Norden von Ghana. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt neben einer täglichen Schulmahlzeit und medizinischer Versorgung auf Bildung. Über HibeKi werden die Lehrergehälter bezahlt und die laufenden Kosten für Schulmaterialien und Uniformen gedeckt. Mittlerweile konnten zwei Gebäude sowie die erste sanitäre Anlage in der Schule sowie im angrenzenden Dorf errichtet werden. Das Projekt soll in den bisherigen Dimensionen ausgebaut werden, aber auch neue Themen wie die Wasserversorgung sollen angegangen werden. Ein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit der Beschaffung von Solarlampen für jedes Kind, damit diese die Möglichkeit haben, auch in der Dämmerung und abends zu lernen.

Aelius Förderwerk

Bildung und Begabung fördern.

Selbst in Deutschland sind Bildungschancen deutlich abhängig von der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Eltern. Dabei ist gerade Bildung der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft. Das Aelius Förderwerk e.V. treibt die Initiative für ein bundesweites Schülerstipendienprogramm voran, um durch Mentoring und ein breites Angebot an finanzieller und ideeller Förderung jungen Menschen, trotz aller Hürden, die Möglichkeit zu bieten, ihr volles Potential zu entfalten. Ein fehlender akademischer Hintergrund der Eltern, Migrationsgeschichte, beschränkte finanzielle Mittel – all diese Faktoren sollen nicht die Zukunft junger Menschen prädestinieren. Während der Aufbauphase des bundesweiten Schülerstipendienprogramm wird das Aelius Förderwerk ab 2019 ein ideelles Förderprogramm und ein Mentoring-Angebot für Jugendliche aus benachteiligten Haushalten in Bayern zur Verfügung stellen.

Zeltschule

Wir machen Schule! Machen Sie mit!

Der gemeinnützige Verein Zeltschule e.V. baut (Zelt-)Schulen in den syrischen Flüchtlingscamps in der Bekaa-Ebene im Libanon. Der Großteil der zwei Millionen geflüchteten Syrer im Libanon lebt unter schlimmsten Bedingungen in provisorischen Zeltstädten im Grenzgebiet zwischen dem Libanon und Syrien. Dort wachsen hunderttausende Kinder ohne Zugang zu Bildung auf. Genau die Generation, die nach dem Krieg Syrien wieder aufbauen soll, wächst im Analphabetismus auf. Diese Generation ist durch ihre perspektivlose Zukunft ein leichtes Opfer für extremistische Gruppierungen. Nur wenn man lesen und schreiben kann, kann man sich unabhängige Informationen beschaffen, sich eine eigene Meinung bilden und ist extremistischen Strömungen nicht hilflos ausgeliefert. Die Zeltschulen geben den Kindern eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft und ihren Familien eine Perspektive jenseits der lebensgefährlichen und illegalen Reise nach Europa.

Seniorpartner an Schulen

Das Projekt unterstützt zwei Neusser Schulen mit sogenannten „Einsteigerklassen“ mit der Bereitstellung von älteren Damen und Herren, die im Unterricht als Ansprechpartner für Lehrer und Schüler zur Verfügung stehen. In diesen Einsteigerklassen werden Flüchtlings- und andere ausländische Kinder unterrichtet, die durch sprachliche und/oder wissensbedingte Defizite nicht in der Lage sind, dem regulären Unterricht folgen zu können. Die Seniorpartner helfen den Schülern in Absprache mit der Lehrkraft während des Unterrichtes beim Erlernen der deutschen Sprache, beim Verstehen des allgemeinen Schulstoffes, schlichten Streit, hören zu und stehen mit Ihrer Lebenserfahrung bereit. Ziel ist es, die Integration der Schüler in den normalen Schulbetrieb zu erleichtern.

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