Bildung

Nichtschwimmerausbildung

Jeder lernt schwimmen

Der junge Schwimmverein gründete sich mit dem Ziel, allen Menschen das Schwimmen zu vermitteln. Es gibt Kurse für alle Altersgruppen, die nach ihren individuellen Möglichkeiten in der Gemeinschaft gefördert werden. Mit einem durchdachten Konzept wird schrittweise an das Schwimmen herangeführt. Auch auf Beeinträchtigungen kann so optimal eingegangen werden. Seit fast vier Jahren wurden in Kooperation mit dem Fachbereich Sport der Stadt Aachen, den Jugendhilfeeinrichtungen und der Nele und Hanns Bittmann Stiftung bereits Hunderte unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in eigenen Kursen erfolgreich zu sicheren Schwimmern ausgebildet. Eine ehrenamtlich tätige Psychotherapeutin unterstützt den Verein in Fragen der Traumabewältigung. Geeignete jugendliche Flüchtlinge werden zu Schwimmlehrern ausgebildet, in die Vereinsarbeit eingebunden und persönlich gefördert. Über Spenden wird vielen Geflüchteten jeden Alters die Ausbildung in den vereinseigenen Schwimmkursen ermöglicht.

überkochen

So schmeckt neues Lernen!

Gemeinsames Kochen im Unterricht verknüpft Fachinhalte aus dem Lehrplan mit den Lebenswelten der SchülerInnen und eröffnet aktive Beteiligungsmöglichkeiten am Klassengeschehen. Die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden erlebbar.
Warum still sitzen? Warum Arbeitsblätter über Nachhaltigkeit und den Klimawandel ausfüllen? Mit überkochen kommt ein neues Lernformat an die Schule und fordert SchülerInnen und LehrerInnen auf sozial und ökologisch nachhaltig tätig zu werden, lädt sie ein, neue und eigene Ideen für eine gemeinsame Zukunft zu schmieden. Der überkochen-Wagen ist als mobile Küche für das Klassenzimmer entwickelt worden und schafft eine motivierende Arbeits- und Lernatmosphäre im Klassenzimmer. Rezepte, Aktionen und viele Informationen rund um Gesundheit, Kultur und Ökologie ergänzen das Konzept und erleichtern die Anwendung im Unterricht. SchülerInnen übernehmen verantwortungsvolle Rollen.
Let's cook!

QueerTausch

QueerTausch ist eine ehrenamtlich basierte Initiative bei AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., die sich mit allen Fragen rund um sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität im Zusammenhang mit internationalem Schüleraustausch und Freiwilligendienst beschäftigt. QueerTausch berät und betreut alle Beteiligten an einem interkulturellen Austausch und sensibilisiert mit einem eigenen Webauftritt und Social-Media Kanälen. Darüber hinaus bietet QueerTausch Materialien, Trainings und Workshops an. Die initiative besteht aus ca. 20 Ehrenamtlichen im ganzen Bundesgebiet, deren Arbeit sich an Schüler*innen, Gastfamilien, Freiwilligendienstleistende im Aufnahme- und Entsendeprogramm sowie Ehren- und Hauptamtliche bei AFS Deutschland und darüber hinaus richtet.

Kiron Open Higher Education gGmbH

Open Higher Education for Refugees

Kiron Open Higher Education hat das Ziel, gleitende Zugänge zur Hochschulbildung für Geflüchtete über digitale Lösungen zu ermöglichen. Geflüchteten ist es durch das Kiron-Modell möglich, unabhängig von ihrem Rechtsstatus, Deutschkenntnissen und weiteren Hürden schnell und kostenfrei Bildungsangebote wahrzunehmen. Das Programm wird durch zusätzliche Unterstützungsangebote ergänzt, welche sich an den Bedürfnissen der jungen Geflüchteten mit Studieninteresse orientieren. So haben Kiron Studierende Zugang zu einem Mentoring Programm, zu speziellen, digitalen Study Groups, individueller Beratung sowie zu offline Student Weekends. Ziel ist sowohl die Förderung von wirtschaftlicher und sozialer Integration in die jeweiligen Gastländer, als auch die Bestärkung von Geflüchteten, durch das Studieren zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Kiron steht damit für Demokratieförderung und Empowerment im besten Sinne.

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V.

Einen Mentor für jedes Kind

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V. setzt sich für Kinder ein, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und / oder der deutschen Sprache haben. Der Verein vermittelt Ehrenamtliche, die ein Kind in einer 1:1 Situation über mehrere Monate betreuen. In der wöchentlichen Mentor-Stunde geht es um Kommunikation im weitesten Sinne, Bücher stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt. Es wird geredet, gelacht und natürlich gelesen. Jeder Mentor kann ganz auf die Schwierigkeiten, Fähigkeiten und Interessen seines Kindes eingehen. Freude und Begeisterung stehen in den Stunden ganz klar vor Leistung und deshalb sind Mentor-Stunden so beliebt und wirksam.
Unsere Mentoren arbeiten an 68 Schulen in Düsseldorf, die Stunden werden vom Lehrerkollegium in den Schulalltag integriert, die Vorbereitung auf das Ehrenamt, die Vermittlung und die Betreuung der Mentoren wird durch den Verein getragen.

Future E.D.M.

Zukunft durch Bildung

Future EDM wurde 2014 als Verein von Studierenden gegründet und sorgt für einen Zugang zu Bildung für benachteiligte Kinder im Senegal, um ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. Den Kern des Vereins bilden drei Projekte: Erstens die Vermittlung von Patenschaften für einen Schulabschluss. Zweitens die Unterhaltung eines Bildungszentrums, in dem Kinder lernen, Internetzugang bekommen und Französisch lernen können. Drittens werden vor Ort GesundheitsbotschafterInnen ausgebildet, die Wissen zu sexueller Aufklärung, Hygiene und Prävention von Krankheiten auch in entlegene Teile des Landes tragen. Zur Umsetzung dieser Projekte arbeitet Future EDM mit dem lokalen Partnerverein Elena EDM zusammen. Besonders im Vordergrund steht dabei die Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe. Es wird aktiv darauf geachtet, lokale Ideen zu unterstützen und nachhaltige Lösungen anzustreben. Mit Bildung als Schlüsselfaktor wird ein langfristiger Wandel und keine kurzfristige Symptombekämpfung angestrebt.

Step up! Karrierewege e.V.

Wissen, wo's beruflich hingeht

Step up! ist ein Berufsorientierungsprogramm zur individuellen Förderung von Hamburger Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. Zentrales Anliegen ist es, dass jeder Jugendliche den Platz in der Berufswelt findet, der seiner Persönlichkeit und seinen Potenzialen entspricht. Step up! zeigt jungen Erwachsenen Perspektiven auf und stärkt ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit – insbesondere da, wo Bildungsvorbilder und Zugang zu Ausbildungsberatung fehlen. Das zweijährige Programm startet mit einer eintägigen professionellen Studien- und Berufsberatung, die individuelle Empfehlungen für den persönlichen Werdegang liefert. Anschließend stellt Step up! passende Kontakte zu Mentoren aus der Berufspraxis her. Die Teilnehmer werden unterstützt, wenn es darum geht, Bewerbungen zu erstellen oder Vorstellungsgespräche zu „proben“. Über die individuelle Förderung hinaus bietet Step up! Vorträge und Workshops für Schulen an, um auf diese Weise einen Beitrag zur Berufsorientierung zu leisten.

Erste Generation Promotion e.V.

Erste Generation Promotion – EGP e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Belange von Promotionsinteressierten und Promovierenden mit nichtakademischem Hintergrund einsetzt. Diese Gruppe muss auf ihrem Weg in die Wissenschaft spezifische Hürden meistern und ist daher dort deutlich unterrepräsentiert, was eine Verengung der wissenschaftlichen Perspektiven in der Forschung mit sich bringt. Zu den Schwierigkeiten zählen etwa Fremdheitsgefühle gegenüber der eigenen Familie sowie in der Universität, Schwierigkeiten aufgrund fehlender finanzieller Rücklagen oder auch der mangelde Zugang zu informellem Wissen. Ziel des Vereins ist es, diese Personen bei der Entscheidung für oder gegen eine Promotion sowie bei deren Durchführung zu unterstützen. Dazu bietet EGP e. V. kostenlose Beratungs- und Vernetzungsangebote sowie konkrete Wissensvermittlung durch Workshops an. Auf diesem Weg setzt sich EGP e. V. für mehr Bildungsgerechtigkeit und Diversität im deutschen Hochschulsystem ein.

Perspektivwerk

Junge Botschafter*Innen für globale Bildung

Im Programm "Perspektivwerk – Junge Botschafter*Innen für globale Bildung" geben junge Menschen aus Asien und dem Nahen Osten, die in Deutschland studieren, transkulturelle Workshops in Schulen. Als ausgebildete Peer-Trainer fördern sie die globale Kompetenz von Jugendlichen, mündige globale Bürger des 21. Jahrhunderts zu werden, regen zur Reflexion über Stereotypen und Xenophobie an und schaffen internationale Begegnungsräume für Schüler*Innen nicht-gymnasialer Schultypen, die selten an Austauschprogrammen teilnehmen können. Auf diese Weise bieten die ehrenamtlich arbeitenden Jungen Botschafter*Innen ihre besondere Expertise interessierten Lehrern, dem Bildungssystem und der Gesellschaft an. Zugleich erhalten sie selbst die Möglichkeit, während ihres Studiums in Deutschland über den universitären Tellerrand zu schauen und in Ausbildungsseminaren, der multikulturellen, partizipativen Arbeit im Netzwerk und in Schulworkshops eigene Kompetenzen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Farid´s QualiFighting – Boxzentrum Münster e.V.

Boxen macht schlau!

Das Sport- und Bildungskonzept „Farid’s QualiFighting“ ist ein nachhaltiges Betreuungskonzept für Kinder und Jugendliche, das schulische und sportliche Leistungen verknüpft, ganz nach dem Credo „Boxen macht schlau"!
Die Kombination aus Lernförderung, Vermittlung von Tugenden wie Disziplin, Pünktlichkeit, Respekt vor dem anderen Geschlecht sowie anderen Religionen und dem Leistungssport fördert die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Aktuell werden 97 Teilnehmer/-innen im Alter von 6 bis 20 Jahren aus unterschiedlichsten Herkunftsländern eingebunden und alle verpflichten sich mit der Teilnahme am Boxsport zur Lernförderung.
Bei der Verschlechterung der Schulnoten macht das Training zu Gunsten von intensiverer Lernförderung eine Pause. Die Folgen dieser Maßnahmen sind bessere Schulnoten und erfolgreiche Boxer/-innen (z.B. einige Deutsche Meister, Europa Meisterin und Vize-Weltmeisterin).

Im Boxzentrum Münster e.V. wird das Konzept seit über 10 Jahren erfolgreich umgesetzt.

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