Bildung

überkochen

So schmeckt neues Lernen!

überkochen hat das Ziel, das gemeinsame Kochen im Klassenzimmer als Unterrichtsformat in der Schule zu etablieren. Ein selbst entwickelter Kochwagen mit Unterrichtsmaterialien dient als Hilfsmittel, die Bedeutung des Umgangs mit Lebensmitteln in Bezug auf Umwelt und Gesundheit zu vermitteln. Kochwagen und Kartenset bauen eine Brücke für Pädagogen, um über die Themen Ernährungszubereitung und Umwelterziehung einen Zugang zu SchülerInnen zu finden, sie in ihrer eigenen Lebenswelt abzuholen und voneinander lernen zu lassen. Barrieren gegenüber bisher unbekannten Kulturen und Traditionen werden abgebaut und SchülerInnen in ihrer Individualität gestärkt. Hierfür werden Lehrer in Workshops zu Multiplikatoren ausgebildet und erlernen, wie sie solch projektartiges Arbeiten in ihren Unterricht integrieren. überkochen trägt dazu bei, die von der UN verfassten Ziele zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Unterricht zu integrieren.

QueerTausch

QueerTausch ist eine ehrenamtlich basierte Interessengemeinschaft bei AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., die sich mit allen Fragen rund um sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität im Zusammenhang mit internationalem Schüleraustausch und Freiwilligendienst beschäftigt. Die Hauptziele sind: Präsenz zeigen und sichtbar sein, aufklären und sensibilisieren, ansprechbar und zuständig sein. QueerTausch richtet sich an alle Programmteilnehmenden im Schüleraustausch und Freiwilligendienst, sowie an die Ehren- und Hauptamtlichen der jeweiligen Organisationen.

Kiron Open Higher Education gGmbH

Open Higher Education for Refugees

Kiron Open Higher Education hat das Ziel, gleitende Zugänge zur Hochschulbildung für Geflüchtete über digitale Lösungen zu ermöglichen. Geflüchteten ist es durch das Kiron-Modell möglich, unabhängig von ihrem Rechtsstatus, Deutschkenntnissen und weiteren Hürden schnell und kostenfrei Bildungsangebote wahrzunehmen. Das Programm wird durch zusätzliche Unterstützungsangebote ergänzt, welche sich an den Bedürfnissen der jungen Geflüchteten mit Studieninteresse orientieren. So haben Kiron Studierende Zugang zu einem Mentoring Programm, zu speziellen, digitalen Study Groups, individueller Beratung sowie zu offline Student Weekends. Ziel ist sowohl die Förderung von wirtschaftlicher und sozialer Integration in die jeweiligen Gastländer, als auch die Bestärkung von Geflüchteten, durch das Studieren zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Kiron steht damit für Demokratieförderung und Empowerment im besten Sinne.

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V.

Einen Mentor für jedes Kind

Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf e.V. setzt sich für Kinder ein, die Schwierigkeiten mit dem Lesen oder der deutschen Sprache haben. Der Verein vermittelt Ehrenamtliche, die jeweils ein Kind über einen längeren Zeitraum betreuen. In der wöchentlichen Mentor-Stunde geht es um Kommunikation im weitesten Sinne. Es wird geredet, gelacht und natürlich gelesen. Durch die 1:1-Situation kann jeder Mentor auf die Schwierigkeiten, Fähigkeiten und Interessen seines Kindes eingehen. Freude und Begeisterung stehen in den Stunden ganz klar vor Leistung und deshalb sind Mentor-Stunden so beliebt und wirksam.

Future E.D.M.

Zukunft durch Bildung

Future E.D.M? Das steht für ,,future pour enfants défavorisés et malades“, aus dem Französischen übersetzt bedeutet der Name also Zukunft für benachteiligte und kranke Kinder. Genau das ist das Ziel. Future E.D.M ermöglicht benachteiligten Kindern im Senegal bessere Zukunftsperspektiven und möchte diese empowern. Das wichtigste Werkzeug dafür ist Bildung. Der Verein fördert Bildung in verschiedenen Bereichen. Es wurde ein Bildungszentrum eingerichtet, in dem Kurse zur Alphabetisierung, IT-Know-how und Förderung von Gesundheit stattfinden. In einem Vorschulprogramm lernen die Kleinsten spielerisch lesen und schreiben, Schulkinder werden durch Schulpatenschaften individuell unterstützt, und eine anschließende Berufsausbildung wird durch Stipendien gewährleistet. Das neustes Projekt ist die Ausbildung von jungen Senegalesen zu Gesundheitsbotschaftern, die Wissen zu sexueller Aufklärung, Hygiene und Prävention von Krankheiten in entlegene Teile des Landes tragen.

Step up! Karrierewege e.V.

Wissen, wo's beruflich hingeht

Step up! ist ein Berufsorientierungsprogramm zur individuellen Förderung von Hamburger Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. Zentrales Anliegen ist es, dass jeder Jugendliche den Platz in der Berufswelt findet, der seiner Persönlichkeit und seinen Potenzialen entspricht. Step up! zeigt jungen Erwachsenen Perspektiven auf und stärkt ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit – insbesondere da, wo Bildungsvorbilder fehlen. Das Programm erstreckt sich über zwei Jahre und startet mit einer eintägigen professionellen Studien- und Berufsberatung, die individuelle Empfehlungen für den persönlichen Werdegang liefert. Im Nachgang stellt Step up! Kontakte zu Mentoren aus der Berufspraxis her. Außerdem werden Teilnehmer unterstützt, wenn es darum geht, Bewerbungen zu erstellen oder Vorstellungsgespräche zu „proben“. Über die individuelle Förderung hinaus bietet Step up! kostenfreie Vorträge und Workshops für Schulen an, um auf diese Weise einen Beitrag zur Berufsorientierung zu leisten.

Erste Generation Promotion e.V.

Der gemeinnützige Verein Erste Generation Promotion – EGP e. V. setzt sich aktiv für Promovierende und promotionsinteressierte Studierende mit einem nichtakademischen Familienhintergrund ein. Er hat sich zum Ziel gesetzt, diese Personengruppe zu fördern, sie zu unterstützen und ihnen Möglichkeiten der Vernetzung zu bieten. Der Verein bietet spezifische Veranstaltungen für die Zielgruppe sowie individuelle Beratungen zu allen Fragen rund um die Promotion an. Darüber hinaus setzt sich Erste Generation Promotion – EGP e. V. für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem ein.

Perspektivwerk

Junge Botschafter*Innen für globale Bildung

Im Programm "Perspektivwerk – Junge Botschafter*Innen für globale Bildung" geben junge Menschen aus Asien und dem Nahen Osten, die in Deutschland studieren, transkulturelle Workshops in Schulen. Als ausgebildete Peer-Trainer fördern sie die globale Kompetenz von Jugendlichen, mündige globale Bürger des 21. Jahrhunderts zu werden, regen zur Reflexion über Stereotypen und Xenophobie an und schaffen internationale Begegnungsräume für Schüler*Innen nicht-gymnasialer Schultypen, die selten an Austauschprogrammen teilnehmen können. Auf diese Weise bieten die ehrenamtlich arbeitenden Jungen Botschafter*Innen ihre besondere Expertise interessierten Lehrern, dem Bildungssystem und der Gesellschaft an. Zugleich erhalten sie selbst die Möglichkeit, während ihres Studiums in Deutschland über den universitären Tellerrand zu schauen und in Ausbildungsseminaren, der multikulturellen, partizipativen Arbeit im Netzwerk und in Schulworkshops eigene Kompetenzen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Farid´s QualiFighting – Boxzentrum Münster e.V.

Boxen macht schlau!

Das Sport- und Bildungskonzept „Farid’s QualiFighting“ ist ein nachhaltiges Betreuungskonzept für Kinder und Jugendliche, das schulische und sportliche Leistungen verknüpft, ganz nach dem Credo „Boxen macht schlau"!
Die Kombination aus Lernförderung, Vermittlung von Tugenden wie Disziplin, Pünktlichkeit, Respekt vor dem anderen Geschlecht sowie anderen Religionen und dem Leistungssport fördert die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Aktuell werden 97 Teilnehmer/-innen im Alter von 6 bis 20 Jahren aus unterschiedlichsten Herkunftsländern eingebunden und alle verpflichten sich mit der Teilnahme am Boxsport zur Lernförderung.
Bei der Verschlechterung der Schulnoten macht das Training zu Gunsten von intensiverer Lernförderung eine Pause. Die Folgen dieser Maßnahmen sind bessere Schulnoten und erfolgreiche Boxer/-innen (z.B. einige Deutsche Meister, Europa Meisterin und Vize-Weltmeisterin).

Im Boxzentrum Münster e.V. wird das Konzept seit über 10 Jahren erfolgreich umgesetzt.

Stand up! Prävention in Schule

Aufwachsen ohne sexuellen Missbrauch. Jedem Kind eine Chance geben.

Stand up! Prävention in Schule ist eine Kinder- und Jugendrechtsschutzinitiative, die sich für die Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch in Deutschland einsetzt. Prävention sexuellen Missbrauchs bedeutet Information, Aufklärung und Hilfe, Schutz und Unterstützung für alle Kinder und Jugendliche. Ziel des Projektes ist es, über schulische Prävention sexuellem Missbrauch besser vorzubeugen oder diesen frühzeitiger zu beenden. Schulische Prävention enthält zwei Bereiche, die unabdingbar sind. Einerseits ein institutionelles Schutzkonzept jeder Einzelschule, andererseits „Präventionsunterricht“ in jeder Schulklasse. Dabei ist es wesentlich, dass die Umsetzung schulischer Prävention gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen bundesweit für jede Schule verbindlich wird. Prävention sexuellen Missbrauchs muss Schule machen, damit alle Kinder und Jugendliche eine Chance auf ein Aufwachsen ohne sexuellen Missbrauch haben.

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