Bildung

Zuckerbaum e.V.

Jetzt geht es um mich!

In Deutschland lebt in cirka jeder fünften Familie ein schwerst oder unheilbar erkranktes Kind. Wenn ein Kind erkrankt, dreht sich der Alltag in den Familien fast ausschließlich um das erkrankte Kind. Es fehlt plötzlich an allem: Zeit, Geld und Aufmerksamkeit für das gesunde Kind. Die gesunden Geschwister leiden darunter – und das oftmals still und unbeachtet. Die Bedürfnisse der gesunden Kinder geraten in den Hintergrund - weniger aus Lieblosigkeit, sondern aus Überforderung der Eltern, die ein krankes Kind pflegen müssen. Die Projekte des Zuckerbaum e.V. rücken daher die Bedürfnisse der gesunden Kinder in den Fokus. Um Aufmerksamkeit und Freude zu schenken, veranstaltet der Verein Freizeitprojekte auf seiner Streuobstwiese in Werder. Der Verein vermittelt Bildungspatenschaften und organisiert Geburtstagsfeiern - für eine altersgerechte Betreuung und Entwicklung und ein herzliches Lachen in schwierigen Zeiten. Zuckerbaum-Zeit bedeutet für die „Schattenkinder“: Jetzt geht es um mich!

Digital Helpers

Digital schafft Wissen

Digital Helpers bietet sozial Bedürftigen die Möglichkeit, den Auswirkungen der digitalen Spaltung zu entkommen und einen Einstieg in die digitale Welt zu erhalten. Das Projekt hilft dabei, ein nötiges Fundament an digitalen Fähigkeiten zu erreichen, um überhaupt erfolgreich arbeiten und am digitalen Gesellschaftsleben teilhaben zu können. Dies wird erreicht, indem von Unternehmen aussortierte, funktionsfähige Computer wiederaufbereitet und an soziale Einrichtungen weitergegeben werden. So wird auch die Teilnahme an Online-Sprachkursen, Schulungen und Bildungsförderung ermöglicht. Seit Mitte 2012 konnten etwa 1000 Geräte gespendet werden. Ziel ist es, noch vielen weiteren deutschen Bürgern sowie Flüchtlingen einen digitalen Zugang über Computer und Internet zu ermöglichen. Durch die vermittelten Geräte sowie die Aufbereitung können diese Menschen wesentliche Weiterbildungsressourcen nutzen. Dadurch wird die Chancengleichheit in der Gesellschaft gefördert.

Projekt 100% MENSCH

Lesben und Schwule in der gesellschaftlichen Entwicklung Europas

Das Projekt 100% MENSCH präsentiert 2017-2019 eine Kunstausstellung in den 20 größten Bahnhöfen Deutschlands zum prägenden Beitrag von LGBTTIQ* an der gesellschaftlichen Entwicklung Europas: WE ARE PART OF CULTURE! Während andere Ausstellungen zum Thema „Homosexualität und Gesellschaft“ häufig die Verfolgung und Ermordung fokussieren, stellt WE ARE PART OF CULTURE die wegweisenden Leistungen von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen und Menschen mit einer geschlechtlichen Thematik in den Vordergrund und bricht so mit der Opferrolle. Ziel ist die Sichtbarmachung von LGBTTIQ*-Personen als aktive und prägende Mitgestalter*innen der Gesellschaft. National und international bekannte Künstler*innen erschaffen Porträts von über 30 Persönlichkeiten. Die Ausstellung wird für Schulklassen aufbereitet, von Diskursveranstaltungen begleitet, mit mehrsprachigen Begleittexten versehen und fördert so Akzeptanz, Respekt und Selbstbewusstsein. Erreicht werden bis zu 40 Millionen Bahnhofsbesuchende.

KINDER KULTUR PASS

"KiKu macht Spaß! Kiku macht neugierig! KiKu macht schlau!"

KiKu ist ein „Kultur-Reisebüro“ der besonderen Art, das begleitete und beinahe kostenlose Bildungsreisen vor Ort bietet. Das Projekt bringt Familien mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren über alle gesellschaftlichen Schichten und Sprachen hinweg zusammen - im Rahmen von Museums- und Theaterbesuchen, Exkursionen in Tierparks, Tanz- und Musikprojekten. Die Besonderheit: Es spricht Familien mit sehr jungen Kindern an und legt bereits im Kindergartenalter den Grundstein von Bildung und Kultur als wichtigen Bestandteil im Familienalltag. Damit dies dauerhaft gelingt, werden Kinder und deren Eltern gemeinsam darin begleitet, die Bildungsmöglichkeiten der Heimatstadt zu erkunden. Grundlage ist das Halbjahresprogramm mit wechselnden Schwerpunkten. Zum Abschluss erhält jedes Kind den KiKu-Pass als Teilnahme-Nachweis. KiKu verankert Bildung als Thema in den Familien, vertieft die Eltern-Kind-Bindung durch gemeinsame Erlebnisse und stärkt Integration durch Identifikation mit Bielefeld.

FamilienZentrum BSA auf dem Weg

"Ich unter unserem Dach"

Das Familienzentrum ist der Wohlfühlort für Familien in Bad Sooden Allendorf. Die Institution steht für Stärkung, Entlastung, Vernetzung und Integration.

Mit den kulturellen und kreativen Angeboten für Erwachsene, der Förderung frühkindlicher Bildung und den zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen für Alleinerziehende, Flüchtlingsfamilien und Menschen in Krisensituationen konnte in den vergangenen 18 Jahren individuell und zielgerichtet Hilfe geleistet werden. Menschen werden aus sozialer Isolation geholt, Familien in ihrem Alltag unterstützt und bei Bedarf in professionelle Beratungssituationen vermittelt.
Zum Selbstverständnis dieser Solidargemeinschaft gehört die praktische Nachbarschaftshilfe sowie Vernetzung mit Kooperationspartnern und anderen sozialen Einrichtungen vor Ort und in der Region.

Young Shapers e.V.

Integration ist kein Thema für einige Jahre, sondern erfolgt über Generationen hinweg. Young Shapers ist ein 1-zu-1 Mentoringprogramm für Oberstufenschüler, vor allem aus Familien mit Migrationshintergrund, zur Studienorientierung durch interkulturell kompetente Studenten. Sich freiwillig engagierende Mentoren unterstützen den Studieneinstieg, indem sie ihre eigenen Erfahrungen mit den Mentees teilen und kontinuierlich für Fragen zur Verfügung stehen. Es wird darauf geachtet, dass sowohl Mentoren als auch Mentees kulturell und akademisch diversifiziert sind, um ein wertvolles Netzwerk aufzubauen und Vorbildrollen zu schaffen. Zum Programm gehören einerseits regelmäßige Treffen zwischen Mentoren und Mentees und andererseits zusätzliche Veranstaltungen, insbesondere Workshops von Praxispartnern zu relevanten Themen wie Motivation und Selbstfindung. Das Ziel ist es, eine Brücke für Schüler zu der Erfahrung von Studenten zu schlagen, um Transparenz zum "Leben nach der Schule" zu schaffen.

Sag JA zu Dir und NEIN im richtigen Moment

NEIN heißt NEIN

Die Schwächsten stärken, bevor etwas passiert – das ist das Ziel des im Jahr 2002 gegründeten Vereins Power-Child e.V. Er setzt sich nachhaltig für den Schutz und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt ein. Power-Child e.V. ist in diesen Jahren zu einem wichtigen Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geworden. Die beiden Power-Child-Theater-Präventionsprojekte bestärken Kinder in ihrem Recht NEIN zu sagen. „Wer dich wann berühren darf, entscheidest du allein. Und wenn’s mal nicht reicht das Nein, dann musst du ganz laut schrein.“ Es sind die Kinder, die diese Botschaft aufgreifen, lebendig halten, verbreiten und untereinander weitergeben: Sie singen die Lieder, erzählen von den Figuren mit ihren kniffligen Aufgaben, und alle wollen sie den „Theaterkindern“ auf der Bühne nacheifern und genauso mutig sein wie „Anna und Anton oder Tom und Tinka". Die Fachkräfte erhalten eine fundierte Fortbildung und Eltern werden beraten und sensibilisiert.

HEIMATSUCHER e.V.

Jeder, der einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst zum Zeugen werden.

Über die persönlichen Erzählungen von Holocaust-Überlebenden macht HEIMATSUCHER e.V. Geschichte nachfühlbar und begreifbarer. Insbesondere junge Menschen verstehen die Bedeutung von Geschichte für ihr eigenes Leben erst durch die Begegnung mit einem Zeitzeugen. Doch Zeitzeugen werden nicht mehr lange sprechen können. Damit ihre Geschichten über das Leben vor, während und nach dem Holocaust nicht vergessen werden, erzählt der Verein sie weiter.
In der HEIMATSUCHER-Wanderausstellung sowie in Schulprojekten lernen Schüler ab der vierten Jahrgangstufe Überlebensgeschichten kennen und werden selbst zu Zeugen der Zeugen: zu Zweitzeugen. Sie fühlen mit, fragen nach, antworten den Überlebenden in Briefen und setzen sich in eigenen Projekten für ein tolerantes Miteinander ein. Denn die Geschichten der HEIMATSUCHER thematisieren nicht nur die Zeit des Holocausts. Es sind gleichzeitig Beispiele des Überlebens, die dazu ermutigen, nach vorne zu schauen und sich für andere einzusetzen.

miteinander lernen

Lehramtsstudenten fördern Schüler mit Migrationshintergrund

„miteinander lernen“ unterstützt und fördert Schüler auf der einen und Studierende des Lehramtes auf der anderen Seite. Das Projekt wurde gemeinsam von Eltern, Studierenden, Schülern, Migrantenorganisationen, der RWTH Aachen und der Evangelischen Familienbildungsstätte entwickelt. Es fördert und fordert jeden Schüler entsprechend seiner Neigung und Begabung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und entsprechend der Studienfächer der Studierenden. Viele Schüler haben einen Migrationshintergrund, alle kommen aus Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln. „miteinander lernen“ handelt aus der Überzeugung heraus, dass ein gemeinsamer Lernraum für Schüler und Studierende zum beiderseitigen Vorteil genutzt werden kann. Damit fördert das Projekt die individuellen Bildungs- und damit Zukunftschancen der Schüler und der Lehramtsstudierenden gleichermaßen.

Die Ideenretter

Wir begeistern Jugendliche für Innovation und Entrepreneurship

„Rettet die Ideen!“ ist das Motto der Ideenretter, mit dem sie Jugendlichen Mut machen, sich und ihre Ideen ernst zu nehmen. Mit interaktiven, lebendigen Lernformaten begeistern sie junge Menschen für das „Tun“, Ausprobieren und Erfahrungslernen. Mit agilen Innovationsmethoden, zielgerichtet und Schritt für Schritt lernen diese, wie aus einer Idee ein Produkt und aus einem Projekt ein kleines Sozialunternehmen wird. Jugendliche erleben, dass sie etwas bewirken, dass intrinsisch motiviertes Lernen die Welt verändert; vor allem aber: dass sie selbst ihre Welt verändern können. Die Trainer sind erfahrene Unternehmer und haben Höhen und Tiefen des Gründens und Wachsens selbst durchlebt. Ihr Blick auf Social Entrepreneurship ist durch europäische Werte geprägt, ökologische und soziale Aspekte stehen im Vordergrund. „Die Ideenretter“ entwickeln eigene Trainingsformate innerhalb und außerhalb von Schulen und kooperieren mit erfolgreichen Projekten, Bildungsinnovatoren und Stiftungen.

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