Bildung

Policy Lab – Die Politische Ideenfabrik

Politik mal anders. Politik mal neu.

Policy Lab – Die Politische Ideenfabrik wurde im Frühjahr 2013 als studentische Initiative gegründet und möchte eine Plattform bieten, die jungen Menschen Möglichkeiten gibt, sich mit Politik zu beschäftigen und sich zu engagieren. Denn: Politik ist nicht nur „Parteipolitik“! Deshalb entwickelt das Team von Policy Lab ständig neue Ideen, frei nach dem Motto “Politik mal anders, Politik mal neu”. So zeigen sie jungen Menschen die Verbindungen zwischen ihrer eigenen Lebenswelt und der Politik auf. Hier können sie sich aktiv einbringen, an politischen Prozessen teilhaben und Demokratie erleben. In zahlreichen Veranstaltungsformaten – von der Diskussionsrunde über die Zukunftswerkstatt bis hin zur Konferenz – können sich Jugendliche und junge Erwachsene ihre eigene Meinung zu gesellschaftspolitischen Themen bilden und ihre Ideen aus den Veranstaltungen weitertragen. Die Mitglieder lernen, selbst Projekte umzusetzen, um anderen diese Teilhabe zu ermöglichen.

MENTOR Kompetenzzentrum NRW

Lese- und Lernförderung nach dem 1:1 Prinzip

Der MENTOR Ansatz, die individuelle Lese- und Lernförderung nach dem 1:1-Prinzip, verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche zu fördern. Das bedeutet, dass ein Mentor mit einem Kind mindestens eine Stunde in der Woche über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr liest, lernt, spricht und spielt. Dabei wird eine Förderphilosophie angewandt, die auf den Stärken des Kindes basiert und die mit Wertschätzung, Kreativität und Empathie einhergeht, denn Bildungsmotivation und -erfolg hängen im Wesentlichen von emotionaler Zuwendung ab. Der Bildungserfolg, das heißt eine fundierte Lese- und Lernkompetenz, ist die Voraussetzung für einen Schulabschluss, der wiederum Voraussetzung für eine Berufsausbildung und damit Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe ist. Gleichzeitig wird Bildungsgerechtigkeit für Kinder geschaffen, denen aus unterschiedlichen Gründen der Zugang zu einer schulischen Förderung fehlt.

Projekt LUiSE

Lernen mit Unternehmen in Strukturen des Ehrenamtes

"LUiSE" qualifiziert, unterstützt und vernetzt! Das Projekt bietet engagierten Jugendlichen in ehrenamtlichen Strukturen die Chance, sich in professionellen Workshops zu qualifizieren. Diese Bildungsangebote sollen Jugendliche bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen und sie auf das Berufsleben vorbereiten. Dafür gewinnt das Projekt Fachleute aus der regionalen Wirtschaft, die unentgeltlich ihre Zeit zur Verfügung stellen. "LUiSE" schafft Synergien zur Vernetzung von Wirtschaft und Ehrenamt, unterstützt bei der Besetzung freier Praktika und Ausbildungsstellen, stärkt ehrenamtliche Strukturen und beugt der Abwanderung junger Leute aus der Region Brandenburg vor. Das Pilotprojekt wurde von der gemeinnützigen Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ initiiert, die sich für die Stärkung der beruflichen Bildung in der Region Westbrandenburg engagiert. Für die Pilotierung konnte das Jugendrotkreuz Brandenburg als Mitgliedsorganisation des Landesjugendringes gewonnen werden.

Studenten bilden Schüler – München

Kostenlose Nachhilfe von Studenten für sozial benachteiligte Schüler

Bildungsgleichheit für alle durch engagierte Studenten!

"Studenten bilden Schüler"...
• unterstützt Flüchtlinge sowie Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Verhältnissen durch ehrenamtlich engagierte Studenten
• fördert im Einzelunterricht das selbstständige und nachhaltige Lernen der Schüler
• organisiert außerschulische Kultur- und Freizeitaktivitäten für Studenten und Schüler

"Studenten bilden Schüler" ist außerdem...
• eine Studenteninitiative mit Standorten in über 20 Universitätsstädten
• ein anerkannt gemeinnütziger und ausschließlich ehrenamtlicher Verein
• von privaten, wirtschaftlichen und politischen Einflüssen unabhängig

Der Standort München...
• hat sich seit seiner Gründung vor 2 Jahren zum größten Standort des Vereins "Studenten bilden Schüler" entwickelt
• besitzt 15 engagierte Standortleiter zur Organisation der Nachhilfe
• betreut aktuell 50 aktive Nachhilfepaare
• hat bisher über 100 Nachhilfepaare erfolgreich vermittelt

MIKI – dein Sprungbrett

Ziel von "MIKI - dein Sprungbrett" ist es, Kindern aus Kemptener Familien mit einem besonderen Förderbedarf ein Stück „Chancengleichheit“ zu bieten. Es sollen alle benachteiligten Kinder (mit und ohne Migrationshintergrund) in das Projekt aufgenommen werden, die durch eine intensive Förderung in einer kleinen, familienähnlichen Gruppe in ihrer positiven Entwicklung gestärkt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder über den Zeitraum der Grundschulzeit einen festen Zeitrahmen geboten bekommen. Neben einer Mittagsbetreuung mit warmen Mahlzeiten und festen Ritualen lernen die Kinder in der anschließenden Hausaufgabenbetreuung die sorgfältige Bearbeitung ihrer Hausaufgaben. Einen weiteren Schwerpunkt des Projektes stellt die aktive, kreative Freizeitgestaltung dar. Die Kinder werden instruiert, ihre Freizeit sinnvoll nach ihren Wünschen zu gestalten. Im Projekt werden sowohl deutsche Kinder als auch Kinder mit Migrationshintergrund betreut.

Education Point – Schülerpaten für Spandau

Education Point ist ein Patenschaftsprogramm von Studierenden für Schüler. Dabei unterstützt ein studentischer Mentor jeweils zwei Mentees sowohl schulisch, privat als auch bei der sinnvollen Freizeitgestaltung. Bildung und Kultur stehen dabei im Vordergrund, denn die Mentoren sind greifbare Vorbilder, an deren Bildungsweg sich die Mentees orientieren können. Das hilft den Mentees, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben, neue Perspektiven zu entdecken, eigene (Bildungs-) Ziele zu entwickeln und motiviert sie, diese auch langfristig zu erreichen. Im multikulturellen Umfeld der Mentees trägt Education Point zur Verständigung und dem Abbau von Vorurteilen bei und steht für Bildung und Förderung von Kindern und damit für Integration, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander.

In den Schuljahren 2014/15 & 2015/16 wurden insgesamt mehr als 40 Mentees gefördert. Bisher war das Programm auf Spandau begrenzt.

Quinoa Bildung gGmbH

Bildung für hervorragende Lebensperspektiven

Sozialer Status wird in Deutschland vererbt. Besonders negativ sind die Prognosen für Jugendliche in Stadtteilen wie dem Berliner Wedding, wo zwei Drittel der unter 15-Jährigen in Hartz IV-Haushalten lebt und ein Drittel der Jugendlichen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss verlässt. Quinoa hat dort im Sommer 2014 eine Sekundarschule (Kl. 7-10) eröffnet. Jungen Menschen sollen hervorragende Lebensperspektiven und eine echte Chance auf Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht werden – auch und gerade wenn sie in "Problemvierteln" leben. Quinoas Schülerschaft bildet den Wedding in seiner Zusammensetzung ab. Daher ist die Schule offen für alle: Eine Privatschule, in der der finanzielle Hintergrund keine Rolle spielt! Quinoa befähigt Jugendliche, ihr persönliches und berufliches Leben selbstbestimmt zu gestalten. Das ist Quinoas Ziel: Alle Schüler haben spätestens vier Jahre nach Abschluss der 10. Klasse eine Ausbildung abgeschlossen oder eine Hochschulzugangsberechtigung erworben.

LichtwarkSchule

Wertevermittlung durch ästhetische Bildung

Die LichtwarkSchule fördert Potentiale und entdeckt Talente über soziale und kulturelle Grenzen hinweg. Besonders Kinder aus bildungsfernen und armen Familien, oft mit Migrationshintergrund, haben geringere Bildungschancen. Hier setzt die Arbeit der LichtwarkSchule an. Sie folgt dabei dem Credo des Kunstpädagogen und Direktors der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark: „Kunst ist für alle da und kann allen von Nutzen sein.“ In acht Hamburger Stadtteilen mit erhöhtem Entwicklungsbedarf bietet die LichtwarkSchule über 40 Kunst-Kurse an. Sie erreicht pro Schuljahr etwa 500 Kinder. Nach dem pädagogischen Konzept der LichtwarkSchule begleiten Künstler Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Kunst entwickelt dabei eine integrative Kraft und fördert die kulturelle Teilhabe. Die Kinder stärken ihr Selbstwertgefühl, verbessern ihr Sozial- und Lernverhalten und sind in der Lage, Probleme kreativ zu lösen. Eine wissenschaftliche Evaluation der Universität Hamburg hat die Wirksamkeit bewiesen.

Mach Schule e.V.

Machen statt reden

Mach Schule e.V. organisiert Arbeitsgemeinschaften für Schüler aller Schulformen – Förderschule, Gymnasium, Realschule und Werkrealschule. Der Verein schafft Begegnungsstätten, indem Studenten AGs an Schulen anbieten, in denen Schüler aller Schulformen gemeinsam miteinander Erfahrungen sammeln. In den AGs werden soziale Kompetenzen vermittelt und es wird den Schülern die Möglichkeit geboten, über den Tellerrand zu blicken. Die studentischen AG-Leiter erhalten Pädagogik- und Methodikworkshops, die sie auf ihre Aufgaben in den AGs vorbereiten. Aktuell bietet Mach Schule e.V. neun Arbeitsgemeinschaften an, darunter: Rollstuhlbasketball-AG, Experimentier-AG, Bastel-AG, Koch-AG, Hip Hop-AG. Mit den AG-Angeboten will Mach Schule e.V., wie im Falle einer Rollstuhlbasketball-AG, Schüler für gesellschaftliche Umstände sensibilisieren, um Berührungsängste abzubauen. Inklusion ist politisch gewollt und muss endlich gesellschaftlich umgesetzt werden!

Koblenz lernt

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Der Schlüssel zur Integration liegt in Bildung, Sprache und kulturellem Austausch. Deshalb verfolgt Koblenz lernt e.V. das Ziel, sozial benachteiligten Kindern und Flüchtlingskindern durch sein Angebot mehr Chancen in Bildung und Integration zu bieten. Das Angebot von Koblenz lernt ist dabei komplett kostenlos und gliedert sich in die Bereiche Bildungsförderung, Sprachförderung und Förderung kultureller Kompetenzen. Das Besondere dabei ist, dass der Verein direkt an den Schulen tätig ist und die Kinder sowohl im regulären Schulunterricht als auch in AGs nach dem Unterricht betreut. Aktuell hat der Verein über 100 ehrenamtliche Mitglieder, von denen die meisten Lehramtsstudenten sind. So wird also nicht nur den Kindern geholfen, sondern auch den Studenten. Denn sie können schon während ihres Studiums wertvolle Praxiserfahrung an den Schulen sammeln und erhalten zudem ECTS-Punkte für ihr Studium. Die Schulen wiederum profitieren von den zusätzlichen Ressourcen.

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