Gesundheit / Krankheit

Sorgen-Tagebuch e.V.

Sorgen-Tagebuch – das Tagebuch, das antwortet!

Viele Menschen sehen sich heutzutage mit Sorgen, Ängsten oder Problemen konfrontiert, über die sie sich nicht trauen mit Freunden, Familie oder Fachleuten zu sprechen oder sie haben niemanden, mit dem Sie über Ihre Gedanken sprechen könnten. Wenn sich die Probleme nicht alleine lösen lassen, begeben sich die Betroffenen oft im Internet auf die Suche nach Hilfe. Das Sorgen-Tagebuch bietet dort die Möglichkeit seine Gedanken aufzuschreiben und in einen geschützten und anonymen Rahmen in einen ersten unverbindlichen Dialog zu treten. Dazu stellt der Verein eine kostenlose Plattform bereit, auf der sich die Hilfesuchenden ein eigenes Tagebuch anlegen und führen können. Das besondere ist dabei, dass unser ehrenamtliches Team die Einträge aus Sicht des Tagebuchs beantwortet und den Menschen dadurch Mut machen und neue Blickwinkel aufzeigen will. Das Sorgen-Tagebuch ist eine erste Anlaufstelle, die bewirken möchte, dass Betroffene sich trauen Hilfe in Ihrem Umfeld in Anspruch zu nehmen.

(P)Sei Pate

(P)Sei Pate richtet sich an Menschen mit psychischer Belastung als Folge von traumatischen Erlebnissen. Professionelle Psychotherapeuten sind mit dem aktuellen Bedarf überlastet und viele Menschen erhalten nicht die Betreuung, die sie benötigen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Masterstudierende der Psychologie und Diplompsychologen, die zwar helfen möchten, allerdings aufgrund mangelnder Ausbildung keine Therapie anbieten dürfen. Oftmals bedarf es jedoch keiner professionellen Therapie, sondern nur einer einfachen Begleitung. (P)Sei Pate hat dieses Potenzial erkannt und vermittelt Patenschaften zwischen belasteten Geflüchteten und Studierenden der Psychologie. Sie unternehmen gemeinsam belohnende Aktivitäten, die den Belasteten aus der sozialen Isolation holen und wieder ein Teil der Gesellschaft werden lassen. Dabei stehen die aktive Einbindung in Sportvereine, lokale Kulturangebote und die Teilnahme an Veranstaltungen des öffentlichen Lebens an erster Stelle.

Lebensdurst-Ich e.V.

Wir wollen, dass ihr lebensdurstig bleibt!

Lebensdurst-Ich e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen für junge Erwachsene mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die Idee zur Vereinsgründung entstand im Jahr 2011, als unsere Kommilitonin Tanja an schwarzem Hautkrebs erkrankte und verstarb. Unser Ziel ist es, die Betroffenen durch diese schwere Lebensphase zu begleiten und ihnen zu helfen, ihren Lebensdurst nicht zu verlieren, indem wir gemeinsam Zeit verbringen und schöne Momente erleben. Konkret umfasst unser Leistungsangebot Besuche in der Klinik und Zuhause sowie die Erfüllung von Herzenswünschen. Dies können Reisen, finanzielle Unterstützungen oder individuelle letzte Wünsche sein. Wichtig ist uns zudem der Austausch unter akut und ehemalig Betroffenen. Bei unserem jährlich stattfindenden, einwöchigen Lebensdurst-Ich-Segeltörn auf der Ostsee bieten wir den Betroffenen eine besondere Form des Austauschs. Teilhabe ermöglichen und den Lebensdurst so lange wie möglich aufrecht erhalten ‒ dafür engagieren wir uns.

Förderverein PEGASUS-Bremen e.V.

Jungen Menschen Flügel verleihen

Das Projekt PEGASUS der Bremer Krebsgesellschaft e.V. und der Förderverein PEGASUS-Bremen e.V. unterstützen gemeinsam Kinder und Jugendliche, deren Lebenssituation sich durch die Krebsdiagnose der Eltern oder Geschwister dramatisch verändert hat. Hier sind altersgerechte Informationen über die Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen genauso wichtig wie die Erarbeitung von Strategien, um in der Situation zu bestehen. Die Verbindung mit anderen Kindern und Jugendlichen in einer vergleichbaren Situation und das Herauslösen aus der Isolierung, die eine Krebserkrankung häufig verursacht, kann eine große Hilfe sein. Das Projekt PEGASUS bietet den Kindern und Jugendlichen konkrete Hilfe in therapeutisch begleiteten Gruppen oder Einzelgesprächen an. Der Förderverein unterstützt das Projekt Pegasus mit Finanzen und dem Angebot von Aktionen (z.B. Klettern, Segeln, Laufen, Orchesterbesuche) um Raum für sorgenfreie Momente und die weitere Vernetzung der Kinder und Jugendlichen zu schaffen.

OSKAR-Sorgentelefon

Wir sind ansprechbar – immer.

Das OSKAR-Sorgentelefon für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, für deren Angehörige, für Fachkräfte und für Menschen, die in Trauer sind, ist eine weltweit einzigartige kostenlose und anonyme Telefonhotline. Bei OSKAR stehen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr qualifizierte TelefonberaterInnen mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Fachwissen allen AnruferInnen zur Seite. Sie hören zu, spenden Trost, informieren und vermitteln hilfreiche Adressen weiter. Dieses niedrigschwellige Angebot erweist sich als ganz besonders wichtig, denn noch immer wird das Wort Kinderhospiz mit der „Finalphase“ eines unheilbar kranken Kindes verbunden. Deshalb schaffen viele betroffene Familien den Schritt zur Anfrage in einem Kinderhospiz nicht, weil sie meinen, damit die Hoffnung auf das „Leben“ ihres Kindes aufzugeben. OSKAR ist eine Brücke, die einen leicht zugänglichen Erstkontakt schafft.

PatientenBegleiter

Wege gemeinsam gehen

Begegnung auf Augenhöhe, das ist es, was neue Dialysepatienten am meisten brauchen. PatientenBegleiter sind selbst chronisch nierenkranke Menschen und Angehörige. Sie unterstützen ihre Mitpatienten ehrenamtlich in Krisenzeiten und bei Fragen zum Sozialrecht. Die Ehrenamtlichen kommen aus ganz Deutschland und werden zunächst an drei Wochenenden zentral in Mainz und Hannover ausgebildet. Danach stehen sie regional ehrenamtlich als Ansprechpartner für Prädialysepatienten, Dialysepatienten, Nierentransplantierte und deren Familien zur Verfügung. Meistens beim sogenannten Bettenlauf: Dabei gehen die PatientenBegleiter während der Dialysezeit (jeder Patient kommt dreimal pro Woche für etwa 4 bis 6 h zur Dialyse) durch die Behandlungsräume und fragen die Mitpatienten, ob diese gerade Unterstützung benötigen. Bisher wurden gut 100 chronisch Nierenkranke im Rahmen des Projektes ausgebildet und qualifiziert. Mit der digitalen Akademie können jetzt mehr PatientenBegleiter qualifiziert werden.

Tour des Lächelns

Musik schenkt Lächeln

Musik kann bei Menschen einen Heilungsprozess positiv beeinflussen, eine aktuelle Lebensherausforderung in den Hintergrund rücken lassen und verschiedenste Emotionen auslösen. Daher musizieren die Mitglieder von Musik schenkt Lächeln e.V. ehrenamtlich für und mit Kindern in prekären Lebenslagen und/oder mit (schweren) Krankheitsbildern in Einrichtungen (u.a. Kinderkliniken, -rehas, -heimen, -hospize, Einrichtungen für mehrfachbehinderte Kinder). Je nach Aufmerksamkeit und Fähigkeit wird zwischen 45-90 Minuten musiziert, was einem bunt gemischten Repertoire von 10-20 Kinderliedern entspricht. Die Liedauswahl ist auf die Zielgruppe abgestimmt und wird durch Verkleidungen, Requisiten, Bewegungen, gemeinsames Singen sowie Percussions zu einem musikalischen Abenteuer. Der Besuch mehrerer Einrichtungen wird zu einer Tour des Lächelns gebündelt. Es werden 9 Besuche und 1 öffentliches Konzert pro Tourwoche veranstaltet. Pro Jahr können knapp 2.000 Kinder erreicht werden.

Planet Action – Helfende Hände e.V.

Planet Action ist ein gemeinnütziger Verein, der zahnärztliche Hilfe in Entwicklungsländern leistet. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu zahnärztlicher Versorgung, sei es durch das Fehlen zahnmedizinischer Einrichtungen oder den Mangel an finanziellen Mitteln. Über Einsätze, die von Deutschland aus organisiert werden, wird Menschen in abgelegenen Regionen der Welt eine zahnmedizinische Versorgung ermöglicht. Einsatzteams führen vor Ort kostenlose Behandlungen durch und leisten Aufklärungsarbeit zu einer mundgesunden Lebensweise. Vor allem in Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche werden Zahnputz-Demonstrationen veranstaltet und Zahnbürsten und Zahnpasten verteilt. Durch die Zusammenarbeit mit einheimischen Organisationen wird nachhaltig auf die konkreten Missstände und Bedürfnisse vor Ort eingegangen. Das Ziel von Planet Action ist es, die zahnärztliche Versorgung und die Mundgesundheit in Entwicklungsländern langfristig zu verbessern.

Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V.

"Das wenige, das du tun kannst, ist viel" A. Schweitzer

Der Abstinenzclub Regenbogen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Suchtselbsthilfe Regenbogen, vertreten durch den Förderverein, und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Er besteht aus einem Begegnungszentrum, dem Präventionsangebot „Wandelhalle Sucht“ und den Selbsthilfegruppen. Seine Stärke ist die Betroffenenkompetenz, welche aus der persönlichen Krankheits- und Genesungserfahrung der suchtkranken Besucher und Ehrenamtlichen resultiert. Der Abstinenzclub bietet Gemeinschaft, Austausch unter Gleichen, Unterstützung im Alltag, einen alternativen sowie attraktiven Zugang in jeder Hilfephase und soziale Teilhabe. Der Zugang zu einer freiwillig und unentgeltlich geleisteten Hilfe stellt neben den persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen auch ein Beziehungsangebot dar, welches darüber hinaus die soziale Zusammengehörigkeit fördert. Durch die Ausübung eines Ehrenamtes im Projekt gelingt es vielen Suchtbetroffenen ihr suchtmittelfreies Leben zu stabilisieren.

DEVELOPmed.aid e.V.

"Kleiner Einsatz - große Wirkung"

DEVELOPmed.aid e.V. ist eine im Jahr 2010 gegründete Hilfsorganisation, die Kindern in Burkina Faso eine grundlegende medizinische Versorgung ermöglichen will. Während die dortigen Ärzte vom Staat bezahlt werden, müssen Patienten für Materialien, Medikamente sowie Krankenhausbetten selbst aufkommen. Die mittels eines innovativen Konzepts eingeworbenen Spenden werden nach Burkina Faso transferiert und von Mitarbeitern vor Ort verwaltet. Auf diese Weise konnten bereits 492 Kindern, deren Familien die Behandlungskosten nicht aufbringen konnten, die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kooperation mit Sahel e.V. – A.M.P.O. ermöglicht den Zugriff auf eine über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur. Weil das inzwischen 30-köpfige Team ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht und die Betriebskosten separat eingeworben werden, kommen die eingehenden Spenden zu 100% dem Vereinszweck zugute. Daneben verfolgt der DevelopMed.aid e.V. das Ziel größtmöglicher Transparenz.

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