Gesundheit / Krankheit

Sorgen-Tagebuch e.V.

Bad Krozingen, Baden-Württemberg
Sorgen-Tagebuch – das Tagebuch, das antwortet!

Der Sorgen-Tagebuch e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der mit Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern kostenlos ein Onlinetagebuch anbietet, das antwortet. Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die niemanden haben an den sie sich wenden können oder sich noch nicht trauen über ihre Probleme zu sprechen, können sich auf unserer kostenlosen Plattform anonym anmelden und ihrem Tagebuch ihre Sorgen, Ängste und Probleme anvertrauen. Auf diese Weise erreichen uns mehrere hundert Zusendungen pro Woche. Das Sorgen-Tagebuch ist dabei eine Anlaufstelle und ersetzt keine Therapie oder professionelle Beratung. Das Ziel ist es den Menschen zuzuhören, neuen Mut zu machen und neue Blickwinkel aufzuzeigen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht den Betrieb der Plattform zu gewährleisten, das Angebot weiterzuentwickeln und das Team von Ehrenamtlichen zu betreuen und zu koordinieren.

(P)Sei Pate

Dresden, Sachsen

(P)Sei Pate richtet sich an Menschen mit psychischer Belastung als Folge von traumatischen Erlebnissen. Professionelle Psychotherapeuten sind mit dem aktuellen Bedarf überlastet und viele Menschen erhalten nicht die Betreuung, die sie benötigen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Masterstudierende der Psychologie und Diplompsychologen, die zwar helfen möchten, allerdings aufgrund mangelnder Ausbildung keine Therapie anbieten dürfen. Oftmals bedarf es jedoch keiner professionellen Therapie, sondern nur einer einfachen Begleitung. (P)Sei Pate hat dieses Potenzial erkannt und vermittelt Patenschaften zwischen belasteten Geflüchteten und Studierenden der Psychologie. Sie unternehmen gemeinsam belohnende Aktivitäten, die den Belasteten aus der sozialen Isolation holen und wieder ein Teil der Gesellschaft werden lassen. Dabei stehen die aktive Einbindung in Sportvereine, lokale Kulturangebote und die Teilnahme an Veranstaltungen des öffentlichen Lebens an erster Stelle.

Lebensdurst-Ich e.V.

Wir wollen, dass Ihr lebensdurstig bleibt!

Lebensdurst-Ich e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für junge Erwachsene mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ziel ist es, jungen Erwachsenen, die lebensbedrohlich erkranken, zur Seite zu stehen und sie mit ihrer Krankheit nicht alleine zu lassen. Zum einen ermöglicht der Verein den Austausch mit anderen Patientinnen und Patienten, andererseits erfüllt er Herzenswünsche, um besonders lebensfrohe Momente zu schenken.

Förderverein PEGASUS-Bremen e.V.

Bremen, Bremen
Jungen Menschen Flügel verleihen

Der Förderverein PEGASUS - Bremen e.V. wurde im Februar 2017 mit dem Vereinszweck gegründet, das Projekt PEGASUS der Bremer Krebsgesellschaft e.V. zu unterstützen. Im Jahr 2000 hat die Therapeutin Marie-Luise Zimmer in Kooperation mit der Bremer Krebsgesellschaft e.V. das Projekt PEGASUS ins Leben gerufen. Es richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche, deren Leben sich durch die Krebsdiagnose eines Familienangehörigen dramatisch verändert. Es ist ein Präventionsprojekt, das diesen Kindern möglichst frühzeitig emotionale Unterstützung anbietet, um späteren Traumafolgestörungen vorzubeugen. PEGASUS wurde von Beginn an sehr gut von den betroffenen Familien angenommen, es erhält ständig neue Anfragen; es finanziert sich über freiwillige Spenden. Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den benötigten finanziellen Rahmen zu schaffen, um den betroffenen Familien mit ihren Kindern die Hilfe zukommen zu lassen, die sie in dieser schwierigen Lage so dringend benötigen.

OSKAR-Sorgentelefon

Lenzkirch, Baden-Württemberg

Das OSKAR-Sorgentelefon für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, für deren Angehörige, für Fachkräfte und für Menschen, die in Trauer sind, ist eine weltweit einzigartige kostenlose und anonyme Telefonhotline. Bei OSKAR stehen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr qualifizierte TelefonberaterInnen mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Fachwissen allen AnruferInnen zur Seite. Sie hören zu, spenden Trost, informieren und vermitteln hilfreiche Adressen weiter. Dieses niedrigschwellige Angebot erweist sich als ganz besonders wichtig, denn noch immer wird das Wort Kinderhospiz mit der „Finalphase“ eines unheilbar kranken Kindes verbunden. Deshalb schaffen viele betroffene Familien den Schritt zur Anfrage in einem Kinderhospiz nicht, weil sie meinen, damit die Hoffnung auf das „Leben“ ihres Kindes aufzugeben. OSKAR ist eine Brücke, die einen leicht zugänglichen Erstkontakt schafft.

PatientenBegleiter

Wege gemeinsam gehen

PatientenBegleiterinnen und PatientenBegleiter sind chronisch nierenkranke Menschen und deren Angehörige, die ihre Mitpatienten ehrenamtlich bei der Krankheitsbewältigung und bei Fragen zum Sozialrecht unterstützen. Die Ehrenamtlichen kommen aus ganz Deutschland und werden zunächst an drei Wochenenden zentral in Mainz und Hannover ausgebildet. Danach stehen sie regional in ihren Selbsthilfegruppen ehrenamtlich als Ansprechpartner für Prädialysepatienten, Dialysepatienten, Nierentransplantierte und deren Familien zur Verfügung. Der häufigste Kontakt entsteht beim sogenannten Bettenlauf, dabei gehen die PatientenBegleiter während der Dialysezeit (jeder Patient kommt dreimal pro Woche für etwa 4 bis 6 Stunden zur Dialyse) durch die Behandlungsräume und fragen die Mitpatienten, ob diese gerade Unterstützung benötigen. Bisher wurden gut 100 chronisch Nierenkranke im Rahmen des Projektes ausgebildet und qualifiziert. Mit der digitalen Akademie steht nun der nächste Entwicklungsschritt an.

Glücksmomente4Kids

Oberndorf, Baden-Württemberg
Mir schwätzet it blos, mir dond au äbbs!

Glücksmomente4Kids ermöglicht Familien mit erkrankten Kindern und Jugendlichen kostenfreie Erlebnisausflüge und Urlaube, um gemeinsame Glücksmomente erleben zu können. Das erkrankte Kind steht bei diesem Projekt nicht allein im Vordergrund, sondern die ganze Familie. Das Projekt motiviert Menschen, sich für betroffene Familien einzusetzen, sowie sie mit offenen Armen an unserem gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Durch den regionalen Schwerpunkt können durch Glücksmomente4Kids Kinder aus der eigenen Region unterstützt werden.

helpers help

Berlin, Berlin

helpers help e.V. steht sowohl für "Helfende helfen" als auch für "Hilfe für Helfende". Der Verein richtet sich an Helfende, die mit traumatisierten oder von Trauma bedrohten Menschen arbeiten. Er hat drei Arbeitsbereiche: 1) Die Qualifikation von haupt- und ehrentamtlich Helfenden, 2) die Durchführung und Begleitung von Projekten, die traumatisierten oder von Trauma bedrohten Menschen zu Gute kommen sowie 3) die (therapeutische) Unterstützung von Helfenden, die selber von Sekundärtraumatisierung bedroht bzw. betroffen sind. Dabei stehen sowohl die Vermittlung von Fachwissen über die Entstehung von Trauma auf Basis körperlicher, neurobiologischer Prozesse im Nervensystem und Gehirn als auch die Notwendigkeit des Selbstschutzes und der Selbstfürsorge im Mittelpunkt. Denn Helfende können nur tragen, wenn sie selber gut stehen.

Tour des Lächelns

Freudenstadt, Baden-Württemberg
Musik schenkt Lächeln

Die Mitglieder von Musik schenkt Lächeln e.V. musizieren ehrenamtlich für und mit Kindern in ambulanten und stationären Einrichtungen (u.a. Kinderkliniken, Kinderrehabilitationszentren, Kinderdörfer, Kinderhospize sowie Kindergärten und Schulen für mehrfachbehinderte Kinder), die sich in einer prekären Lebenslage befinden oder (schwer)krank sind. Hierdurch wird den Kindern ein unvergessliches Erlebnis mit viel Spaß und Freude geschenkt. Ein musikalisches Abenteuer kann unter anderem den Heilungsprozess positiv beeinflussen, eine aktuelle Lebensherausforderung für eine kurze Zeitspanne in den Hintergrund rücken lassen, Toleranz gegenüber der Vielfalt stärken, ein Gemeinschaftsgefühl fördern und/oder aber die Freude am Leben wecken/festigen. Dieses Engagement wird in einer mehrwöchigen Tour, der "Tour des Lächelns" gebündelt, wobei pro Woche zwischen 8-10 Einrichtungen besucht werden können.

Planet Action - Helfende Hände e.V.

Heidelberg, Baden-Württemberg

Planet Action ist ein gemeinnütziger Verein, der zahnärztliche Nothilfe in Entwicklungsländern leistet. Über Hilfseinsätze, die von Deutschland aus organisiert werden, wird Menschen in abgelegenen Regionen der Welt eine zahnmedizinische Versorgung ermöglicht. Ein großer Teil der Vereinsarbeit liegt zudem in der Aufklärung über Mundgesundheit. Vor allem in Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche werden Zahnputz-Demonstrationen veranstaltet und Zahnbürsten und Zahnpasta verteilt. Durch die Zusammenarbeit mit einheimischen Organisationen wird versucht, nachhaltig auf die konkreten Missstände und Bedürfnisse vor Ort einzugehen. Ein aktuelles Projekt ist der Aufbau und die Betreuung einer Zahnarztstation in einem Krankenhaus in Malawi. Das Ziel von Planet Action ist es, die zahnärztliche Versorgung und die Mundgesundheit in Entwicklungsländern langfristig zu verbessern. Desweiteren sollen Mundgesundheitsaufklärungen in Flüchtlingsunterkünften etabliert werden.

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