Gesundheit / Krankheit

DEVELOPmed.aid e.V.

Wiesbaden, Hessen
"Kleiner Einsatz - große Wirkung"

DEVELOPmed.aid e.V. ist eine im Jahr 2010 gegründete Hilfsorganisation, die Kindern in Burkina Faso eine grundlegende medizinische Versorgung ermöglichen will. Während die dortigen Ärzte vom Staat bezahlt werden, müssen Patienten für Materialien, Medikamente sowie Krankenhausbetten selbst aufkommen. Die mittels eines innovativen Konzepts eingeworbenen Spenden werden nach Burkina Faso transferiert und von Mitarbeitern vor Ort verwaltet. Auf diese Weise konnten bereits 492 Kindern, deren Familien die Behandlungskosten nicht aufbringen konnten, die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kooperation mit Sahel e.V. – A.M.P.O. ermöglicht den Zugriff auf eine über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur. Weil das inzwischen 30-köpfige Team ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht und die Betriebskosten separat eingeworben werden, kommen die eingehenden Spenden zu 100% dem Vereinszweck zugute. Daneben verfolgt der DevelopMed.aid e.V. das Ziel größtmöglicher Transparenz.

Interessengemeinschaft d. Nierenkranken in Dresden

Dresden, Sachsen
IGND e.V. - STARKER PARTNER für Nierenpatienten in Ostsachsen

Steigerung unseres Bekanntheitsgrades
Intensivierung der Suche von Förderern und Sponsoren
verstärkte Mitgliedergewinnung
effiziente Öffentlichkeitsarbeit durch ansprechende moderne ternetpräsenz und - Überarbeitung sämtlicher Drucksachen zur Schaffung eines einheitlichen Erscheinungsbildes Verbesserung der organisatorischen und materiell-technischen Voraussetzungen der Vereinsarbeit
Der Verein befasst sich mit
1) Selbsthilfe und Unterstützung durch ebenfalls Betroffene
2) Verbesserung der Lebensqualität, Hilfe bei der Meisterung psychischer Probleme
3) Qualität der Nierenersatzbehandlungen in enger Zusammenarbeit mit den Dialysezentren
4) Kompetenter Beratung und Begleitung Erkrankter durch Mitpatienten
(alle Vorstandsmitglieder und Amtierenden sind zu zertifizierten Patientenbegleitern ausgebildet)
5) Aktive Vereinsarbeit zur flächendeckenden Vernetzung der Nierenselbsthilfe
6) Aufklärung über und Sicherung von Patientenrechten, Prävention
7) Aktive Unterstüt

Aufklärung gegen Tabak e.V.

Medizinstudierende für rauchfreie Schulen

Tabak ist die größte Ursache für vermeidbare Krankheiten und frühzeitigen Tod in Deutschland. Aufklärung gegen Tabak startete Anfang 2012 auf Initiative eines Medizinstudenten in Gießen. Heute klären über 1.500 Medizinstudierende von 28 deutschen, vier österreichischen und zwei schweizer Universitäten pro Jahr ehrenamtlich 23.800 Schüler der siebten Klassen wirksam über das Rauchen auf, bilden hunderte angehende Ärzte für die fundierte Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventions- und Entwöhnungsstudien weltweit. 59 Medizinfakultäten in 10 weiteren Ländern konnten von der deutschen Initiative als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden werden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 400.000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch von Unternehmen wie BMW zur Entwöhnung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten als Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Waterfilter

München, Bayern
Making water safe

Die Vision von Waterfilter ist es, Menschen zu unternehmerischem Handeln zu befähigen, um sich und anderen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Täglich sterben mehr als 10.000 Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers. 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihnen fehlen die nötigen Mittel und das Wissen, um sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Die Lösung ist ein einfacher Tonfilter, hergestellt aus lokalen Ressourcen. Waterfilter hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, welches Menschen dazu befähigt, Wasserfilter zu bauen und zu verkaufen. Gleichzeitig schafft das Projekt an Schulen und in der Gesellschaft ein Bewusstsein für sauberes Trinkwasser. Das Pilotprojekt läuft im Westen Tansanias. Vor Ort wurde ein Waterfilter-Shop mit integrierter Werkstatt eingerichtet und mit Maschinen ausgestattet. Neben der Herstellung des Filters umfasst die Ausbildung der sogenannten Waterpreneure den Aspekt der Wasseraufklärung.

Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V.

Hamburg, Hamburg
Gemeinsames Engagement für 240.000 ME/CFS-Kranke in Deutschland

In Deutschland sind ca. 240.000 Menschen an der Myalgischen Enzephalomyelitis/dem Chronic Fatigue Syndrome erkrankt. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung mit oft hohem Grad der körperlichen Behinderung. Ein Viertel der Betroffenen kann das Haus nicht mehr verlassen oder ist bettlägerig. Weit über 60 % der Erkrankten ist arbeitsunfähig. Das Problem: Trotz der hohen Anzahl Betroffener und der Schwere der Erkrankung ist ME/CFS in der Öffentlichkeit und Medizin nahezu unbekannt. Dadurch erhalten ME/CFS-Betroffene in Deutschland aktuell so gut wie keine medizinische oder soziale Versorgung. Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS hat sich Anfang 2016 in Hamburg als Patientenorganisation gegründet. Sie macht aufmerksam, arbeitet an der Aufklärung und kämpft für die Anerkennung von ME/CFS, damit Betroffene endlich die Unterstützung bekommen, die sie benötigen!

Burnout-Selbsthilfe München "Yourway2life"

München, Bayern

Die ehrenamtlich organisierte Münchener Burnout-Selbsthilfegruppe Yourway2life bietet betroffenen und erkrankten Menschen eine Anlaufstelle. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 tut sie dies mit stetig steigendem Zulauf. Der Gruppe geht es darum, Hilfe, Orientierung und Halt zu geben. Darüber hinaus möchte sie zur öffentlichen Aufklärung über die zumeist tabuisierte und oft auch lebensgefährliche Volkskrankheit beitragen und damit auch zur allgemeinen Burnout-Prävention. Hauptaufgabe der Gruppe ist es, als Ergänzung (nicht als Ersatz!) zu bestehenden professionellen Gesundheits- bzw. Beratungsangeboten einen geschützten, von gegenseitigem Respekt getragenen Rahmen zu schaffen, der einen positiven Austausch von Erfahrungen im Zusammenhang mit Burnout ermöglicht. Erkrankte Menschen erleben, dass sie nicht alleine sind und erkennen, dass Wege zur Gesundung bestehen. Gemeinsam finden sie so den Weg zurück in einen normalen, zufriedenen Alltag.

Ethikverein

Essen, Bayern
Ethik in der Psychotherapie e.V.

Der Ethikverein verfolgt das Ziel, Missbrauch in psychotherapeutischen Behandlungen zu bekämpfen und Ethikstandards zu etablieren. Für Betroffene bietet der Verein Hilfe durch Aufklärung, eine niederschwellige, kostenlose und vertrauliche Beratung, Mediation und Vermittlung von Folgebehandlung. Mit der Begleitforschung wird die Arbeit dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet. Die Veröffentlichung der Daten und Fortbildungen hierzu leisten einen Beitrag zur Enttabuisierung der Thematik Missbrauch, zur Fehlerkultur in der Medizin sowie zur Prävention. Im Rahmen von startsocial hat der Verein erkannt, dass die Problematik des Missbrauchs alle Patienten im Gesundheitswesen betrifft, so dass Überlegungen entwickelt wurden, das Angebot des Ethikvereins für alle Patienten zu öffnen. Dies führte zur grundlegenden Überarbeitung der Projektkonzeption zur schrittweisen Erweiterung mit tragfähiger Organisationsstruktur, diversifizierter Finanzierung und verändertem Kommunikationskonzept.

Verrückt? Na und! Hochtaunuskreis

Oberursel, Hessen

Verrückt? Na und! – Hochtaunuskreis bricht das Schweigen zum Thema seelische Gesundheit. Das Präventionsprojekt lädt junge Menschen im Alter von 14-25 Jahren zu einem offenen Austausch über die großen und kleinen Fragen zur seelischen Gesundheit ein. Es wird für Schüler, Freiwilligendienste, Konfirmanden und Auszubildende angeboten. Ein Team aus einem fachlichen Experten (Psychologe, Pädagoge) und einem persönlichen Experten (betroffener Mensch, der seelische Krisen bewältigt hat) führt Projekttage zum Thema durch. Am Ende outet sich der persönliche Experte zu seiner seelischen Erkrankung. Im Gespräch mit ihm erhält das komplexe Konstrukt seelische Gesundheit dann ein Gesicht. Es ist zum Greifen nah und dabei ganz normal. Verrückt? Na und! – Hochtaunuskreis ist ein einfaches, lebensnahes und wirksames Programm – entwickelt von Irrsinnig Menschlich e.V. Das Projekt steht für Prävention, Gesundheitsförderung und Antistigmatisierung. Projektziel ist es, junge Seelen zu stärken.

projekt:tanz e.V.

Hamburg, Hamburg
... und dann hab' ich einfach getanzt!

Tanz ist Begegnung - Begegnung mit sich selbst und anderen. Für die Tänzerinnen und Tänzer von projekt:tanz e.V. ist Tanzen auch eine Begegnung mit ihrer Krankheit, Morbus Parkinson. Das Tanzen stellt hier eine nichtmedikamentöse Begleittherapie dar, die nicht nur die Mobilität erhalten und verbessern soll, sondern durch das gemeinsame künstlerische Erlebnis auch eine Verbindung untereinander schafft und Lebensfreude vermittelt. Das Unterrichtskonzept von projekt:tanz verbindet Elemente aus Ballett, zeitgenössischem Tanz, Stepp- und Standardtanz, wobei die Kombination von Bewegung und Musik im Vordergrund steht. Zahlreiche durchgeführte Studien belegen einen positiven Nutzen von Sport und körperlicher Aktivität auf die Symptomatik von Morbus Parkinson. Das bedeutet, der Patient kann neben der medikamentösen Behandlung eigenverantwortlich handeln, sich mobilisieren und gegen die Krankheit angehen. Somit übernimmt er eine aktive Rolle in der Therapie.

20 Jahre Morbus Osler Selbsthilfe e.V.

Seevetal, Niedersachsen
Selbsthilfe heißt auch selber helfen!

2017 besteht der Verein seit genau 20 Jahren - dies soll als Aufhänger für mehr Pressearbeit/ Fundraising/ Bekanntheitssteigerung genutzt werden. Mit einer seltenen Erkrankung im Fokus hat die Selbsthilfe so einen geringen Bekanntheitsgrad, dass die meisten Ärzte oft noch nicht davon gehört haben und eine Diagnosestellung mit Morbus Osler häufig über zehn Jahre dauert. Dieses ist eine der größten Herausforderungen, außerdem sucht der Verein durch mehr Bekanntheit nach interessierten Forschern, Doktoranden, Studenten und Pharmaunternehmen, die durch die Morbus Osler Stiftung unterstützt werden . Es fehlen tatsächlich Förderanträge! Der Verein möchte eine durchgehende Öffentlichkeitsarbeit für die Selbsthilfe haben, in der Hoffnung, dass er dadurch mehr Gehör findet. Die Selbsthilfe würde auch gerne durch einen moderneren Auftritt mehr jüngere Patienten mit einbinden. Das gestaltet sich sehr schwierig, da die Erkrankung meist erst im höheren Alter sichtbar bzw. spürbar wird.

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