Gesundheit / Krankheit

Demenz kann jeden treffen

Helfen kann so einfach sein

Der Verein unterstützt dementiell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, damit trotz Demenz noch lange ein eigenständiges Leben möglich ist. Er bietet Informationsabende zu den Themen 'Wie entsteht Demenz?' sowie 'Demenz in der häuslichen Pflege'. Außerdem hilft er mit therapeutischem Nestelmaterial zur Förderung der Kognition. Vom Verein selbst hergstellte Nesteldecken, Nestel Tablets für Rollstuhlfahrer, Männer-Werkzeug-Schürzen und Kommunikationswürfel regen unterschiedliche Sinne an. Die therapeutischen Materialien bieten dem Erkrankten Gedächtnistraining und Beschäftigung zugleich. Zusätzlich veranstaltet die Initiative 'Begegnungen mit Herz Tage': Erkrankte und Angehörige können sich vom Pflegealltag erholen. Erkrankte werden durch geschultes Personal betreut. Es wird zusammen gespielt, vorgelesen und gesungen. Angehörige können sich austauschen und Tipps und Hilfestellungen zur Pflege erhalten. Demenz Clowns runden das Programm ab.

Haus Leben e.V.

Krebs vorbeugen, heilen, bewältigen

Der Haus Leben e. V. vereint an seinen Standorten Haus Leben Leipzig und Haus Leben Delitzsch eines der größten psychoonkologischen Beratungs-, Informations- und Therapieangebote Mitteldeutschlands. Jährlich werden 2.000 Krebspatienten und Angehörige in über 12.000 Einzelkontakten betreut. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den besten und teuersten der Welt. Und dennoch hat es gravierende Lücken in der Versorgung und Betreuung von Krebspatienten. Die schulmedizinische Behandlung fokussiert sich auf die klinischen Symptome der Krankheit, doch was ist mit dem „Rest“ des Menschen? Der Leitsatz des Vereins lautet: Krebs vorbeugen, heilen, bewältigen. Dafür wurden eine Vielzahl von Angeboten entwickelt und etabliert, die in den Einrichtungen Haus Leben Leipzig und Haus Leben Delitzsch allen Menschen zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein wichtiges Thema die Prävention in allen Formen (Krebsvorsorge, Ernährung usw.).

Sozio-Med-Mobil

Beratung und Mobilität für ländliche Räume

Sozio-Med-Mobil hilft dabei, die ärztliche Versorgung sowie Beratungssituation im ländlichen Raum zu verbessern. Es bietet ein Internetportal, welches kostenfreie Fahrtenbuchungen für Hilfebedürftige (Senioren, chronisch Kranke, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung, von Armut Betroffene sowie ggf. zweitweise immobile Personen) zu Ärzten, Gesundheits- oder Sozialdienstleistern ermöglicht. Es handelt sich um einen digitalisierten und routenoptimierten Gemeinschaftsfahrdienst. Zusätzlich bietet die sogenannte "IMBUS"-Beratung als mobile Beratung eine erste Anlaufstelle für Fragen zum Angebot von Sozio-Med-Mobil sowie für Fragen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich direkt vor Ort in den Dörfern.

Stiftung Valentina

Never give up!

Die Stiftung Valentina engagiert sich für schwerst- und sterbenskranke Kinder und deren Familien. Der aktuelle Projektpartner ist das mobile Kinderpalliativteam PalliKJUR der Uniklinik Ulm. Das Team ermöglicht es, schwerst- und sterbenskranken Kindern in ihrer letzten Lebensphase professionell, intensivmedizinisch und palliativ zu Hause betreut zu werden und dort in Ruhe und Würde sterben zu können. Gegründet wurde die Stiftung im Namen von Valentina Peter, die 2016 im Alter von 13 Jahren nach einem Jahr Kampf gegen einen hoch aggressiven Knochentumor in der Uniklinik Ulm gestorben ist. Da die Stiftung von Valentinas Familie gestartet wurde und rein ehrenamtlich betrieben wird, agiert sie als ein hochgradig skalierbares, nachhaltiges Non-profit Start-up und ist damit sehr erfolgreich: Innerhalb der zwei Jahre seit Gründung konnte Stiftung Valentina dank zahlreicher Sponsoren ihr Kapital bereits verzehnfachen und dazu mehr als 200.000€ für Ausrüstung und Personal von PalliKJUR ausgeben.

Triaphon

Durch ein großes Netzwerk zweisprachiger Engagierter aus unserer Gesellschaft will Triaphon die medizinische Versorgung von PatientInnen mit Fluchthintergrund verbessern. Im Notfall kann eine mangelnde Verständigung verheerende Folgen haben. Daher hat Triaphon als Non-Profit-Organisation eine computergesteuerte 24/7 Telefon-Dolmetsch-Hotline aufgebaut. Sie verbindet jederzeit und direkt mit den SprachmittlerInnen in Bereitschaft und ermöglicht so eine Behandlung auf Augenhöhe.

Herzenssache – Nähen für Sternchen & Frühchen

Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen

Der Verein näht, strickt, häkelt und bastelt ehrenamtlich für Sternchen und Frühchen - für die kleinen Helden, die ums Überleben kämpfen oder die ihren Kampf verloren haben. Für die kleinen Kämpfer, die zu früh das Licht der Welt erblickten, werden farbenfrohe Kleidungsstücke an Kliniken und Privatpersonen gespendet. Für die kleinen Sternchen, die Ihren Kampf verloren haben, werden die Kleidungsstücke ebenfalls an Kliniken oder auch direkt an Bestatter gespendet. Seit ein paar Jahren dürfen auch Kinder, die mit einem Gewicht von unter 500 Gramm geboren sind, beerdigt und standesamtlich eingetragen werden. Leider bietet die Industrie für die ganz kleinen Menschen keine Kleidung an. Für die betroffenen Familien stellt der Verein liebevolle Einschlagdecken fürs Erdenbettchen her. Darüber hinaus werden Eltern von Sternchen und Frühchen mit Rat und Tat unterstützt. Eltern von Frühchen bekommen passende Kleidung für ihr Baby.

Menschenzauber

Weil Bilder Freude Machen

Hürden überwinden, Freude schaffen und Hoffnung stärken. Das soll dieses Fotoprojekt bei jedem Einzelnen bewirken. Außerdem gehören auch schwere Zeiten zur Biografie eines jeden. Daher will das Team von Menschenzauber nicht nur fröhliche Stunden und unbeschwerte Zeit mit besonderen Menschen und ihren Liebsten verbringen, sondern auch bleibende Erinnerungen durch das Erstellen von Bildern schaffen. Ganz egal, ob verkleidet als Superheld oder Prinzessin, eingekuschelt in Mamas Armen oder lachend mit der besten Freundin – diese Momente bleiben auf den Bildern lebendig. Lachen ist Magie – und dafür steht Menschenzauber.

EinMiteinander Bewegen 2.0

Fit for Spirit - Nicht übereinander reden, ein Miteinander erleben

Im Schaumburger Bündnis gegen Depression (SBgD) hat die AG-Selbsthilfe ein neues inklusives Präventionsprojekt gestartet. Menschen mit und ohne Depression haben hier die Möglichkeit, sich außerhalb psychologischer Angebote zu begegnen und gemeinsam an einem kreativen Bewegungsprozess zu beteiligen. Durch das gemeinsame Gespräch am Ende der Bewegungseinheit entstehen ein Zugehörigkeitsgefühl und eine größere Zufriedenheit, die sich positiv auf das Gemüt und die körperliche Befindlichkeit auswirken. „Nicht übereinander reden, ein Miteinander erleben“ ist eine Haltung, die von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten in der Begegnung entwickelt wird. EinMiteinander Bewegen 2.0 sieht eine innovative Etablierung eines Spartenprodukts in Tanzschulen und Sportvereinen für eine gesunde Nachsorge depressiv Erkrankter vor. Das Workshop-Modul „Danceklusiv“ schult dazu Personal- und Organisationsverantwortliche zum Thema Inklusion und leistet einen Beitrag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

LebensHeldin! e.V.

JA zum Leben mit Brustkrebs

“Ich habe einen Knoten in meiner Brust ertastet. Krebs. Meine Welt zerbricht. Ich habe Todesangst.”
Jede siebte Frau erkrankt an Brustkrebs, die Betroffenen werden immer jünger. Die Angst und Verzweiflung ist für alle Beteiligten groß. Oft fehlt die dringend notwendige seelische Unterstützung. LebensHeldin! schenkt Lebensenergie, Mut und Kraft. Die Initiative bietet Frauen und ihren Angehörigen ein kostenloses Online-Soforthilfe-Programm ab dem ersten Tag. Das Portal ermöglicht allen Betroffenen die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Coaching, Lebenshilfe und Motivation. Das Angebot ist für alle erreichbar, unabhängig von der Herkunft, dem Alter, der sozialen Schicht oder dem Gesundheitszustand. LebensHeldin denkt Heilung neu. Es verbindet Menschen und Organisationen, die sich dafür einsetzen, die Gesundheit und Lebensqualität von Frauen mit der Diagnose Brustkrebs deutlich zu verbessern. Unser gemeinsames Ziel: wir erreichen bereits im ersten Jahr mindestens 5.000 Frauen.

SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.

Vorbeugen ist besser als heilen

Die Initiative SMS.Sei schlau.Mach mit.Sei fit. unterstützt Grundschulen in sozialen Brennpunkten, um gesundheitsfördernde Prozesse bei sozial benachteiligten Kindern voranzubringen. Sie folgt dem Motto „Vorbeugen ist besser als heilen“. Bewegungsmangel und Fehlernährung erhöhen das Risiko für die Entwicklung lebensstilbedingter Erkrankungen. Vor allem gefährdet sind Kinder mit niedrigem Sozialstatus und Migrationshintergrund: Je ungünstiger die Lebensverhältnisse, desto größer das Gesundheitsrisiko. Diese Beeinträchtigungen haben auch erheblichen Einfluss auf die weitere Lebensentwicklung – bis zum Erwachsenenalter. Die SMS-Initiative möchte Grundschulkinder aus sozial benachteiligten Familien durch gezielte Maßnahmen für eine ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und Stressregulation begeistern. Denn eine gesunde Lebensführung kann die weitere Zunahme von Adipositas verhindern und lebensstilbedingte Erkrankungen bereits in frühen Lebensjahren vorbeugen.

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