Gesundheit / Krankheit

RemedyMatch

RemedyMatch - Hilfe, die ankommt!

RemedyMatch entwickelt eine Open-Source Logistik- und Prozessmanagement-Software für öffentliche Träger und gemeinnützige Einrichtungen zur Bewältigung von Krisensituationen und alltäglichen Herausforderungen. Das Projekt entstand nach einem Aufruf der Bundesregierung zur zivilgesellschaftlichen Entwicklung digitaler Lösungen zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie im Rahmen des #WirVsVirus Hackathons. Aus über 1500 Projekten wurde die Software als einer der besten 4 Lösungsansätze ausgezeichnet und gefördert. Mittlerweile arbeitet unter dem Dach eines gemeinnützigen Vereins ein interdisziplinäres Expertenteam an der Entwicklung einer skalierbaren Open Source Logistik- und Prozessmanagement-Plattform zur Vermittlung von Bestand und Bedarf an knapp gewordenen Ressourcen für Krisensituationen und darüber hinaus.
Mithilfe einer modular aufgebauten Software werden Bedarfs- und Bestandsverwaltung, Beschaffungslogistik, kommerzielle &zentrale Beschaffungen sowie Spendenverwaltung abgebildet.

Rettungs-Ring

Der Ring, der in der Krise trägt

Wir sind ein schnell wachsendes virtuelles Projekt, das zu Beginn der Corona Pandemie in kürzester Zeit entstanden ist. Seit März werfen wir unsere Rettungs-Ringe aus, um Menschen in psychischen/seelischen Krisen zu begleiten und zu unterstützen. Wir sind trialogisch tätig. Das heißt, Menschen aus dem sozialpsychiatrischen „Umfeld“, Betroffene, Angehörige und Berater, bringen ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Beratungskompetenz als Moderatoren ein, um die Teilnehmer zu unterstützen. Wir bieten in unseren Ringen die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen über Sorgen, Ängste und Nöte, welche die Psyche belasten, auszutauschen. Des Weiteren gibt es bei uns die Gelegenheit, sich über bestimmte Themen zu unterhalten oder zusammen mit „Gleichgesinnten“ eine schöne Zeit zu verbringen, in der z.B. gemeinsam gequizzt, gerätselt oder gebastelt wird. Obwohl moderne Technik genutzt wird, ist das Onlineangebot leicht zu bedienen.

Strahlendes Lächeln

Das Projekt setzt sich für die Zahngesundheit indonesischer Waisenkinder in städtischen und ländlichen Regionen auf Sulawesi ein. Ziel ist es, die Zahngesundheit der Kinder dauerhaft zu verbessern und langfristig ein Bewusstsein für die Bedeutung von Zahnhygiene zu schaffen. Nachdem Projektgründer Tjark Schönball im Sommer 2017 zunächst Workshops zur korrekten Zahnpflege in sieben Waisenhäusern gab und die Versorgung mit Zahnpflegesets sicherstellte, werden seit Juli 2018 über 200 Waisenkinder im sechsmonatigen Rhythmus von lokalen Zahnmedizinern behandelt. Damit reagiert das Projekt auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit von Zahnbehandlungen, die Tjark Schönball bei seinem ersten Besuch der Waisenhäuser 2015 bewusst geworden war. Das Projekt leistet in einem Entwicklungsland Gesundheitsfürsorge, welche unmittelbar den Betroffenen zugutekommt, die aufgrund ihrer sozialen und familiären Herkunft keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben.

Erste Hilfe für die Seele

Hilfe leisten bei psychischen Belastungen

Menschen mit psychischen Belastungen oder Krankheiten anzusprechen ist nicht leicht. Dennoch ist es gerade für diese Personen so wichtig, dass aufeinander geachtet wird. Der Erste Hilfe Kurs für die Seele richtet sich an alle, die schon einmal einer psychisch belasteten Person helfen wollten und nicht wussten, wie. Die probiert haben zu helfen und dabei schlechte Erfahrungen gemacht haben oder die, die Relevanz des Themas für sich erkennen, ohne von direkten Erfahrungen angestoßen zu werden. Der kostenlose und zeitlich kompakte Kurs vermittelt auf Grundlage eines selbst entwickelten, innovativen Erste- Hilfe- Schemas wichtige Strategien und baut Kompetenzen auf, um belasteten Menschen zur Seite stehen und helfen zu können. Er unterstützt die Teilnehmer, Selbstvertrauen in sich und ihr Können zu entwickeln, sodass sie als befähigte Ersthelfer einen positiven Einfluss auf ihr soziales Umfeld haben können.

Lotsennetzwerk Rhein-Main

Wir helfen in der Not

Das Lotsennetzwerk Rhein-Main ist ein Projekt der Selbsthilfe und der Caritas Darmstadt für suchtmittelabhängige Menschen und ihre Angehörigen. Über Kooperationspartner werden die Suchtmittelerkrankten kontaktiert. Nach einem Erstgespräch werden die passenden Lotsen ausgesucht. Diese unterstützten den Abhängigen durch regelmäßige Treffen und Gespräche. Dabei spielt die Abhängigkeitsgeschichte des Losen eine wichtige Rolle. Da er seine eigene Sucht erfolgreich bekämpft hat, ist er ein Vorbild für den Abhängigen. Dieser trifft also auf einen Menschen der seine Probleme versteht. Einen wichtigen Bestandteil bilden Selbsthilfegruppen. Diese gewährleisten eine soziale Einbindung des Süchtigen und schaffen Raum für Austausch. Eine positive Bestärkung durch Akzeptanz und Wertschätzung führt zu einer Veränderung der Sicht und Verhaltensweisen. Das Lotsennetzwerk Rhein-Main zeigt Betroffenen und ihren Angehörigen auf wie sie gemeinsam daran arbeiten können ein suchtfreies Leben zu führen.

Tommy Nicht Allein - die Kliniknannys

Ein Krankenhausaufenthalt ist für Kinder eine meist plötzliche und manchmal sehr langwierige,in jedem Fall äußerste Belastung.Nicht immer können Eltern jederzeit ihre Kinder besuchen.Und manchmal gibt es überhaupt keine Eltern, die sich kümmern/können.Oder Eltern brauchen eine Auszeit. In diesem Fall werden die Klinik-Nannys von „Tommy nicht allein“ zu den Kindern gerufen.Die Medizin-Studierenden der Universitätsmedizin Rostock organisieren einen 24h365-Telefonservice,der dann per Kurznachricht bei den ca. 100 Mitgliedern die Einsatzabfrage auslöst.Wer Zeit hat, besucht dann das Kind.Dafür stehen speziell Bücher, Spielzeuge, elektronische Medien u.v.m. zur Verfügung.Auch werden kleine Wünsche von den Spendengeldern meist sofort erfüllt, insbesondere bei Kindern, die lange stationär bleiben müssen, weil sie chronisch oder onkologisch erkrankt sind.Das Projekt bringt ein wenig Freude und Wärme für die Kinder, die Schwächsten in der Gesellschaft in einer besonders schlimm erlebten Phase.

Herzretter Initiative

Der gemeinnützige Verein "Ich kann Leben retten! e.V." in Hamburg hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Jugendliche, insbesondere Schüler der 7. Klassen (Empfehlung der Kultusministerkonferenz) in Laienreanimation auszubilden. Das Wissen und Umsetzen sollen zur Lebenskompetenz möglichst vieler Menschen gehören. Sehr viele Opfer eines akuten Herz-Kreislauflaufstillstands könnten gerettet werden, wenn einfach zu erlernende Handgriffe zeitnah angewendet würden. Vielen Menschen fehlt das Wissen und damit der Mut, zu helfen. Unsere von Medizinern ausgebildeten Herzretter Trainer sind Schauspieler, die über ausgeprägte Kommunikationsstärke verfügen und besonders Jugendliche für die Sache begeistern können. Im Jahr 2019 hat der Verein insgesamt ca. 11.000 Jugendliche/Schüler ausgebildet. Wegen der Corona Beschränkungen ist diese Tätigkeit zurzeit ausgesetzt.

Blickwechsel

Nestwärme e.V. glaubt daran, dass Menschen die Kompetenzen in sich tragen und über die nötigen Ressourcen verfügen, um die Herausforderungen ihres Lebens zu meistern. Oft ist es nur der Zugang, den es zu öffnen gilt. Da es manchmal aber so viel ist, dass Betroffene alleine nicht mehr weiterwissen, bietet das Projekt „Blickwechsel“ digitale Hilfe zur Selbsthilfe an. Dabei wird gemeinsam von einer anderen Seite auf ein persönliches Anliegen geblickt und vielleicht ein Weg entdeckt, der vorher noch nicht sichtbar war. Mit diesen kurzen Gesprächen per Video-Call soll die persönliche Widerstandsfähigkeit gestärkt werden und dabei unterstützen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien zu (re-)aktivieren. Das Angebot richtet sich an alle, die sich gerade in einer Krise oder einem Konflikt befinden, Familienmitglieder mit einem schwerstbehinderten oder kranken Kind, pflegende Angehörige, verwaiste Eltern, Alleinerziehende, Ehrenamtliche und Netzwerkpartner von Nestwärme e.V. Deutschland.

Schulungszentrum Mobile Hilfe Madagaskar

Sicherstellung der Projektzukunft durch Weiterbildung

Der Verein MHM betreibt 20km vor der madagassischen Hauptstadt Antananarivo ein Gesundheitszentrum & geburtshilfliches Krankenhaus. Z.Z. ist das Projekt komplett spendenabhängig. Ein Schulungszentrum soll errichtet werden für die Weiterbildung von madagassischen Angestellten aus dem Projekt, sowie aus Einrichtungen und Firmen des weiteren Umlands. Die Qualität der Weiterbildung soll über erfahrene Mitarbeiter und europäische Freiwillige aus den Bereichen Gesundheitswesen (Ärzt/innen, Hebammen, Krankenpfleger/innen), Technik (Sanitär-& Klimatechnik, Elektro) und Verwaltung (IT, Dokumentation) sichergestellt werden. Ziel ist, über Einnahmen durch Fortbildungsangebote für Externe, eine langfristige Sicherung und Spendenunabhängigkeit des Gesundheitsprojekts zu erreichen. Für die Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen soll das Zentrum eine Kinderbetreuung erhalten. Die Kinder sollen Gesundheits- und Hygieneanleitung bekommen.

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