Gesundheit / Krankheit

wünschdirwas e.V.

Wunschträume schwerkranker Kinder erfüllen

wünschdirwas e.V. ist ein mildtätiger Verein, der schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche erfüllt. Ein unvergessliches Erlebnis soll dazu beitragen, neuen Lebensmut, Zuversicht und Lebensenergie zu fassen und die Krankheit einfach einmal zu vergessen. wünschdirwas e.V. arbeitet bundesweit mit Ärzten und Therapeuten in über 100 Krankenhäusern, Kinderkliniken und Hospizen zusammen. Seit Vereinsgründung 1989 hat wünschdirwas bereits über 8.000 Herzenswünsche erfüllt. Auch langfristige gesundheitsfördernde Therapien werden ermöglicht. Ferner bietet wünschdirwas Familien mit schwer erkrankten Kindern eine Auszeit von der Krankheit im vereinseigenen Ferienhaus im ostfriesischen Hinte an. Darüber hinaus werden bundesweit Kliniken, Hospize und Arztpraxen bei der Patientenbetreuung unterstützt, indem etwas Abwechslung in die oft langwierigen Klinikaufenthalte der Kinder und Jugendlichen gebracht wird. Zudem werden Spielzeugkisten für die kleinen Patienten zusammengestellt.

Space2groW

Von geflüchteten Frauen für geflüchtete Frauen

Das Projekt Space2groW ist ein selbstorganisiertes Projekt von geflüchteten Frauen* für geflüchtete Frauen*, das über die Themen Familienplanung und Frauengesundheit Empowerment anbietet und Frauen* motiviert, für sich zu sprechen – in der Familie, in ihrer Community und auch in der Mehrheitsgesellschaft. Praktisch bietet das Projekt Workshops an, in denen Bildung, Wissen und Informationen vermittelt werden, aber auch Austausch stattfindet und Erfahrungsberichte Platz haben. Darüber hinaus werden Einzelberatungen angeboten, in denen Raum für persönliche Probleme und individuelle Fallbegleitung ist. Das Besondere von Space2groW ist die Arbeit für die Community aus der Community heraus, auf der Basis der geteilten Erfahrungen mit Flucht und Migration. Augenhöhe, Vertrauen und familienorientiertes Arbeiten sind Kennzeichen von Space2groW. Die Zusammenarbeit mit den Frauenkreisen, eine rassismuskritische, feministische Organisation ist beispielhaft und erfolgreich.

HerzCaspar e.V.

Gemeinsam statt einsam

Das Buddyprogramm HerzCaspar e.V. besucht Kinder und Jugendliche im Krankenhaus, um den oft eintönigen Alltag farbenfroh und abwechslungsreich zu gestalten. HerzCaspar wurde im Sinne des verstorbenen Caspar v. Schiller gegründet, der die Idee zu der Initiative hatte. Seit Januar 2019 verbringen junge, engagierte Menschen (HerzCaspar Buddies) zwischen 18 und 30 Jahren ehrenamtlich mindestens ein Mal pro Woche Zeit mit jungen Patienten im Kinder-UKE in Hamburg. Zu zweit oder in kleinen Gruppen bringen die HerzCaspar Buddies für ein paar Stunden Normalität ins sterile Umfeld, z.B. bei Gesellschaftsspielen, Do-It-Yourself Workshops, gemeinsamen Filme schauen und einfach nur mit quatschen. Durch die HerzCaspar Buddies erleben die Patienten nicht nur Abwechslung, auch die Familien werden für einen Moment entlastet. Außerdem werden auch Familien und Geschwister der Patienten durch gemeinsame Aktivitäten von HerzCaspar e.V. unterstützt.

Ersthelfer*innen für psychische Belastungen

Angstfrei Mitmenschen begegnen

Hinter der Idee steht der Bundesverband IFGL e.V. Wir wollen nicht nur das Thema psychische Erkrankungen enttabuisieren und Betroffenen Selbsthilfe anbieten sondern Menschen ausbilden, so dass sie Erste Hilfe für Psychischen Belastungen und Krisen leisten können. Damit Menschen wieder gesund leben und nachhaltig arbeiten können. IFGL hat zu diesem Zweck seit 2013 bereits 13 Selbsthilfegruppen initiiert in denen die klassische Selbsthilfearbeit um eine themenzentrierte Selbsterfahrung erweitert wird.
Mit diesem Projekt werden wir das Modell des psychischen Ersthelfers in Deutschland etablieren. Wir glauben damit wirkungsvoll ein gesundes Leistungsklima zu unterstützen. Im Projekt werden wir die Voraussetzungen für die Schulungen und Trainings geschaffen, das Finanzierungs- und Marketingkonzept erarbeitet. Noch im Rahmen der Beratungsphase wollen wir die erste Ausbildung durchgeführt haben, um die Erfahrungen zu integrieren.

[AUSWEG]LOS by [U25]

Das Projekt [AUSWEG]LOS ist ein Suizidpräventionsprogramm für junge Menschen in Schulen und Jugendinstitutionen. Junge Menschen sollen sprachfähig werden, wenn es um die Themen Krisen und Suizidalität geht. Ziel ist es, niedrigschwellig und auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen und über Hintergründe, Anlässe und Warnsignale aufzuklären. Darüber hinaus sollen eigene Ressourcen erkannt und gestärkt, Gesprächsführungskompetenzen erweitert und das Hilfesuchverhalten gefördert werden. Die Teilnehmenden werden ermutigt, auf sich und ihre Mitmenschen zu achten und Hilfebedarf zu äußern. Interaktionen zur Stärkung der Persönlichkeit und zur Förderung des Wohlbefindens stehen hier im Mittelpunkt.

Hoffnung³ e.V.

einander ermutigen. voneinander lernen. füreinander einstehen.

Hoffnung³ e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Kassel. Wir wollen Menschen in Krisen, die mit Depression, Sucht, Selbstverletzung und Suizidgedanken zu kämpfen haben sowie deren Angehörige ermutigen, Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch zu nehmen. Außerdem informieren wir über psychische Krankheiten, deren Entstehung und Therapiemöglichkeiten, um dadurch Vorurteile abzubauen. Wir wollen deutlich machen, dass man mit seiner Geschichte nicht allein ist und es Hoffnung gibt, eine Krise zu überstehen. Wir setzen uns dafür ein, weil wir entweder selbst oder durch Familienmitglieder oder Freunde in Berührung mit psychischen Krankheiten gekommen sind. Um unsere Herzensanliegen voranzubringen sind wir in den sozialen Medien, in Schulen ab der 9. Klasse oder auf Einladung hin in u.a. Jugendgruppen unterwegs.

Praxis ohne Grenzen Hamburg e. V.

Die "Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V." ist eine gemeinnützige Arztpraxis, die Menschen ohne Krankenversicherung behandelt. Die multidisziplinäre Praxis wird von ehrenamtlich tätigen Ärzten, Krankenschwestern, Studenten und Sozialarbeitern in Hamburg-Mitte betrieben. Pro Sprechstunde stellen sich im Durchschnitt circa 120 Patientinnen und Patienten vor, die vollständig kostenlos behandelt werden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren in Deutschland 2011 ca. 137.000 Bundesbürger nicht krankenversichert, die Dunkelziffer wird von Experten auf die gleiche Höhe eingeschätzt. Menschen wie z.B. Selbstständige ohne finanzielle Mittel, EU-Bürger, denen der Zugang zu sozialen Systemen verwehrt bleibt, papierlose Asyl-Suchende und Flüchtlinge ohne gesundheitliche Absicherung sind auf Einrichtungen wie die Praxis ohne Grenzen angewiesen.

Equus - Interaktion zwischen Mensch & Pferd

Horse Sense & Healing - Mit PS gegen PTBS

Das Projekt unterstützt PTBS-Betroffene in pferdegestützten Workshops, wieder Vertrauen, Selbstbewusstsein und Resilienz aufzubauen. Ein Trauma kann jeden treffen und ist die am meisten unterschätzte, ignorierte und missverstandene Ursache menschlichen Leids. Betroffene reagieren mit Vermeidungsverhalten oder Aggression und Gewalt. Stationäre Therapien sind teuer, oft werden Medikamente eingesetzt, doch die Lebensqualität leidet enorm. Die Pferde als Begleiter im Workshop schauen hinter die traumatische Verletzung, sie sehen den Menschen, nicht das Trauma, nicht die PTBS. So erreicht das Programm eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und hilft den Betroffenen, Stabilität und Resilienz aufzubauen. Dadurch wird Heilung und auch posttraumatisches Wachstum möglich. Die Workshops basieren auf dem Horse Sense & Healing Konzept von Monty Roberts und sollen in Deutschland etabliert werden.

Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Laut Aussage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gibt es bereits 1,7 Mio. Menschen mit einer Demenz in Deutschland, Tendenz steigend. Demenzerkrankte benötigen eine individuelle, tägliche Betreuung. Diese üben in der Häuslichkeit überwiegend die nahen Angehörigen aus. Sie gehen dabei oftmals über ihre eigenen Grenzen. Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Magdeburg eine Beratungsstelle für Angehörige und eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz an. Hier werden noch vorhandene Alltagsfähigkeiten gefördert und individuelle Beschäftigungen angeboten. So soll ermöglicht werden, dass der Demenzkranke länger in der Häuslichkeit verbleiben kann. Die individuelle Betreuung erfolgt vielfach durch ehrenamtliche, geschulte Mitarbeiter, die die an Demenz Erkrankten bei den diversen Aktivitäten unterstützen. In der Zeit, in der der demente Tagesgast betreut wird, können so die pflegenden Angehörigen eigene Termine wahrnehmen und Kraft für den Pflegealltag tanken.

PATE

Prävention Aufklärung Testikulärer Erkrankungen

Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden treffen vor allem jüngere Menschen. Leider ist in dieser Altersgruppe der Wissensstand über die Notwendigkeit einer Selbstuntersuchung zur Früherkennung dieser Krankheitsbilder oft gering. Das als Arbeitskreis gestaltete Projekt PATE (Prävention und Aufklärung Testikulärer Erkrankungen) beschäftigt sich genau damit – der Aufklärung über Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden, deren Prävention sowie damit verbunden der Förderung einer gesunden Selbstwahrnehmung. Untersucht werden soll der Effekt verschiedener Methoden auf die Vermittlung dieser Kenntnisse und deren praktischer Anwendung. Hierfür werden neben neuen Medien (Homepage, Handy-App, Powerpoint-Präsentation) auch Peer-to-Peer Teaching und die Wissensvermittlung mittels eigens entwickelter Moulagen und Modelle angewandt.

Seiten