Gesundheit / Krankheit

Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V.

Kopf-Hals-Mund-Krebs-trotzdem weiter!

In der Krebs-Selbsthilfe sind derzeit ca. fünf Prozent aller Krebsbetroffenen beteiligt. Aus Erhebungen (z.B. Shild Studie) wird deutlich, dass der Zugewinn durch die Selbsthilfe in den Feldern "Krankheitsbewältigung", "Informationen zur Erkrankung", "Informationen zu sozial-rechtlichen Fragen" deutlich über den Durchschnittswerten außerhalb der Selbsthilfe liegt. Daher gilt es Selbsthilfe bekannt zu machen und zu verdeutlichen, dass das alte Image vom 'Im Stuhlkreis sitzen und traurige Geschichten austauschen' längst überholt ist. Das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs spricht Menschen in Rehabilitations- und Anschlussheilbehandlungen an. Hier wird über die längere Verweildauer, über die gesundheitliche Stabilisierung und eine Neuausrichtung für das künftige Leben gesprochen. Der Verein kann dem Patienten hier Raum schaffen, Selbsthilfe kennen zu lernen und erste Erfahrungen mit diesen Möglichkeiten zu erlangen. Im Rahmen eines dreiwöchigen Aufenthalts soll jeder betroffene

NINO e.V.

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt!

NINO e.V. setzt sich dafür ein, sexuellen Missbrauch von Kindern zu verhindern und Männer zu beraten, die in ihrer Kindheit solche Erfahrungen gemacht haben. Dazu werden Einzelberatung und Selbsthilfegruppen für Betroffene und deren Angehörige angeboten. Zusätzlich sollen Erzieher, Lehrer, Schüler und Eltern sensibilisiert und aufgeklärt werden. Dieses Angebot ergänzt bestehende Hilfsstrukturen, sucht die Zusammenarbeit mit etablierten Beratungsstellen und arbeitet an der Enttabuisierung des Themas in der Gesellschaft durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt startete bereits 2014 als Selbsthilfegruppe Wildrose Stuttgart und setzte sich mit einer Gruppe in Freiberg und Backnang fort. Bereits 2017 entstand die Idee und das heutige Logo, in den folgenden zwei Jahren konkretisierte sich die Idee und eine Satzung wurde entworfen. Im Januar 2019 wurde dann NINO gegründet und will sein Angebot sowohl im städtischen wie auch im ländlichen Raum etablieren, um Betroffenen zu helfen.

ex aqua

A healthy life from a healthy sea

Das Projekt ex aqua richtet sich an die Toliara Region in Madagaskar. Madagaskar gilt laut der World Bank als ärmstes Land der Erde. Eine Ursache hierfür liegt u.a. in der Abnahme des täglichen Fischfangs eines Fischers von 14 kg auf 1 kg. Die Armut und der Rückgang des Fischfangs haben dafür gesorgt, dass vor allem Kindern essenzielle Nährstoffe in der Ernährung fehlen. Um diese schwerwiegenden Probleme zu lösen, entwickelt ex aqua eine Meeresfarm, in der Algen und Schwämme gezüchtet werden Die eingesetzte Alge, Caulerpa Lentillifera, wurde in der Pilotphase von den ansässigen Bewohnern als Nahrungsmittel angenommen und enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die in der täglichen Ernährung der Madagassen bisher nur unzureichend vorkommen. Zugleich sind die Schwämme als natürliche Badeschwämme in hochpreisigen Hotels eine wertvolle Einnahmequelle für den Farmer. Mit diesem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Konzept hilft ex aqua der Toliara Region.

Eierstockkrebs Deutschland e.V.

Zusammen können wir viel erreichen!

Der Verein Eierstockkrebs Deutschland (EskD) ist Ansprechpartner und Informationsgeber für alle Frauen mit Eierstockkrebs und deren Angehörige. Er berät und gibt hilfreiche und neutrale Auskünfte zu Eierstockkrebs, nicht nur auf der Grundlage von Selbstbetroffenheit, sondern auch durch ein umfassendes Wissen zu ganz verschiedenen Themenbereichen, welches sich im Laufe der Jahre angeeignet wurde. Durch die hochwertige Arbeit ergänzt der Verein EskD das Expertenwissen des medizinischen Systems im Sinne einer ganzheitlichen Gesundheitsinformation. Der Verein organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen rund um das Thema und bildet sich und betroffene Frauen weiter fort, damit Betroffene bestmöglich unterstützt werden können und der immense Informationsbedarf konkret und fundiert beantwortet werden kann. Er weist eindringlich auf Eierstockkrebs spezialisierte und kompetente Krankenhäuser/spezialisierte Ärzte sowie ESK Zentren für die Behandlung hin.

Eisvogel e.V.

Gemeinsam gegen Krebs

Jährlich erkranken etwa 476.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Es kann jeden treffen und deswegen darf Krebs kein Tabuthema mehr sein. Eisvogel e.V. möchte Leukämie- und Lymphknotenkrebs-Erkrankte sowie deren Angehörige in ihrer neuen Situation von der Kostbarkeit des Lebens überzeugen und ihnen einen Impuls für neuen Kampfgeist, Lebensmut und Lebensfreude geben. Der Verein schafft ein Netzwerk, dient als Wegbegleiter durch die Therapie und hilft den Menschen in dieser Ausnahmesituation. Das Herzstück des Vereins sind Patenschaften und Veranstaltungen. Die Paten begleiten ihre Schützlinge und deren Angehörige auf dem Weg durch die Therapie. Ziel ist es, gesund und gestärkt mit einer neu geschlossenen Freundschaft gemeinsam durch diese Zeit zu gehen. Mit Veranstaltungen wie z.B. Konzerten, Eisvogel-Tagen oder Weihnachtsaktionen vernetzt der Verein Menschen und generiert Spenden. Die Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen ist dabei das übergeordnete Ziel.

Soulbuddies e.V.

Rat und Tat für Kinder und Jugendliche

Jedes 20. Kind oder Jugendliche hat eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung, jedes 5. klagt über psychosomatische Beschwerden. Kinder und Jugendliche warten zu lange (Monate bis Jahre) auf indizierte Unterstützungen oder finden keine Zugänge dazu – das begünstigt Chronifizierung und mindert Behandlungsmotivation. Soulbuddies e.V. bietet Kindern und Jugendlichen bis 25 Jahren in psychischen Problemlagen Orientierung, öffnet ihnen Zugänge zum Gesundheits- und Jugendhilfesystem und unterstützt sie mit psychosozialen Angeboten bis sie einen indizierten Behandlungsplatz gefunden haben oder psychisch stabilisiert sind. Angebote der Soulbuddies e.V. sind eine offene Sprechstunde, pädagogische/psychologische Beratung, Mädchen- und Jungengruppen, individuelle pädagogische Hilfen, psychotherapeutische Akutbehandlung. Sämtliche Unterstützungen werden von Fachkollegen ehrenamtlich angeboten und sind kostenfrei, niederschwellig und ohne Wartezeit.

rückenwind Gießen

Wir helfen Familien mit Krebs!

rückenwind stärkt Familien mit einem an Krebs erkrankten Elternteil: Neben der Vermittlung von Hauswirtschaftskräften geben ehemals von Krebs betroffene Ehrenamtliche durch ihre eigene Geschichte Hoffnung. Heil- und erlebnispädagogische Angebote tragen dazu bei, dass sich die Kinder und Jugendliche aus den betroffenen Familien möglichst gesund entwickeln. Ziel ist es, ihnen zu helfen, mit eigenen Schuldgefühlen oder Ängsten gut umgehen zu lernen, sowie den Austausch mit anderen betroffenen Kindern zu fördern. Geschulte ehrenamtliche Helfer bieten den betroffenen Familien zusätzliche Unterstützung an (Fahrdienste, Hausaufgabenbetreuung etc). Auch für die gesunden Lebenspartner wird es Gesprächs- und Beratungsangebote geben. rückenwind will in der Region Gießen/Wetzlar die bestehenden Angebote vernetzen und dazu beitragen, auch mit der Diagnose Krebs so weit wie möglich ein lebenswertes Leben aktiv zu gestalten. Träger des Projekts ist die gemeinnützige Stiftung inVITAtio.

FARBALARM

Resilienz gestalten

Resilienz gestalten - Mit Pinsel und Farbe werden Kinder und Jugendliche in ihrer psychischen Widerstandsfähigkeit gestärkt. Die Zahl überforderter, emotional- und verhaltensauffälliger bis hin zu psychisch erkrankten Kindern nimmt zu. FARBALARM schafft Ausdrucks- und Entwicklungsraum gezielt für diejenigen Kinder, die durch Risikofaktoren in ihrer Entwicklung besonders belastet und im Versorgungssystem nicht berücksichtigt sind: Bspw. Kinder und Jugendliche mit an Krebs erkrankten Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund. Wir stärken die personalen Schutzfaktoren, u.a. Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung der Kinder, die zur Ausbildung der Resilienz entscheidend beitragen. Grundlage ist Methodik und Erfahrung aus den Pilotprojekten FARBALARM 4+ für Vorschulkinder mit besonderen Belastungsfaktoren. FARBALARM wird konsequent weiterentwickelt - vom Workshop zum regelmäßigen Gruppenangebot: Wir etablieren die Sprache der Kreativität in der Prävention.

Präventionstage der Fokusgruppe JUGEND

Präventionstage - von Jugendlichen für Jugendliche

Am 10. und 11. Juli 2018 fanden die "Präventionstage 2018" statt. Rund 1200 Schülerinnen und Schüler aus der Region um Burglengenfeld nahmen daran teil. Sie konnten verschiedene Workshops, Vorträge und Diskussionsforen besuchen, die sich unter anderem mit den Themen Alkohol, Drogen, Neue Medien, Spielsucht, selbstverletzendes Verhalten, Depressionen und Essstörungen befassten. Auch der "KlarSicht Mitmach-Parcours" der BZgA wurde aufgebaut. Ziel des Projektes war und ist es, dass sich Kinder und Jugendliche mit der Problematik Ihrer Süchte intensiver auseinandersetzen und durch unser interaktives Konzept Impulse und Strategien für ein Leben ohne Suchtmittel erhalten. Bei der begleitenden Präventionsmesse waren dutzende Vereine, Initiativen und Krankenversicherungen beteiligt. Organisiert wurden die "PT 2018" von der Fokusgruppe JUGEND, deren Mitglieder selbst einen Informationsstand betreuten. Dieses Projekt wird nun für eine noch größere Zielgruppe am 07.07.20 und 08.07.20 wiederholt.

CHIRURGEN FÜR AFRIKA

WIR GEBEN WISSEN WEITER

CHIRURGEN FÜR AFRIKA versteht sich als ein Weiterbildungsprojekt junger Chirurgen in Afrika. Unter dem Slogan: „WIR GEBEN WISSEN WEITER“, möchten wir als medizinische Fachkräfte durch die Weitergabe an Wissen globale Verantwortung übernehmen. „WIR“ sind Chirurgen, Anästhesisten und medizinische Fachkräfte, die unser Wissen an Ärzte und medizinische Fachkräfte in Afrika „GEBEN“. Unser „WISSEN“ über Leisten- und Bauchwandbrüche geben wir „WEITER“. Nachhaltigkeit wird durch mehrere Schritte erreicht. Neben der theoretischen und praktischen Weiterbildung der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals wird durch Einführung von Train-the-Trainer-Kursen im dritten Schritt ein Schneeballeffekt erreicht. Gleichfalls werden die beteiligten Kliniken durch Sachspenden besser ausgestattet.

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