Gesundheit / Krankheit

Herbstzeitlose

Ausbildung und Einsatz ehrenamtlicher Seniorenbegleiter

„Herbstzeitlose – Ausbildung und Einsatz ehrenamtlicher Seniorenbegleiter/innen“ ist ein Projekt bürgerschaftlichen Engagements im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, das alleinstehende oder zurückgezogen lebende ältere und/oder hilfsbedürftige Menschen vor Vereinsamung und Isolation bewahren will. Die ausgebildeten Seniorenbegleiter unterstützen Hilfsbedürftige und deren Angehörige im Rahmen ehrenamtlicher Angebote zur Verbesserung der Lebensqualität bei Krankheit und Behinderung und begleiten sie bei der Bewältigung des Lebensalltags. Das Projekt wurde 2003 ins Leben gerufen und ist in der Region etabliert. Das Besondere an diesem Projekt ist die Einheit von Ausbildung und Einsatz sowie die Orientierung auf den häuslichen Bereich. 157 Ausgebildete unterstützten im Verlauf von neun Jahren 335 Hilfsbedürftige und pflegende Angehörige; darunter die 132 Menschen, die gegenwärtig von 89 Aktiven begleitet werden. Am laufenden zehnten Kurs nehmen 19 Damen und zwei Herren teil.

Medizin und Menschlichkeit

Wir sind eine begeisterte Initiative junger Menschen, die rund um die Medizin studieren oder arbeiten. Medizin und Menschlichkeit ist für Menschen, die sich um die Zukunft der Medizin kümmern und mit Eigeninitiative und Inspiration Teil eines positiven Wandels sind. Wir bieten einen innovativen und anspruchsvollen Ansatz in der medizinischen Aus- und Weiterbildung mit besonderem Augenmerk auf: Kommunikation, Lebenspflege und Selbstreflexion, Interaktionellen Lehrmethoden, Körperverständnis, Wissenschaft. All unsere Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie den Teilnehmern einen Erfahrungsraum bieten und zu einem offenen Dialog einladen.

Teamwerk

Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen

Gesunder Mund - Gesunder Mensch! Neben dem Erhalt von Ästhetik und Funktion bietet die zahnärztliche Prävention auch Grundlage für die Vermeidung von allgemeinmedizinischen Krankheiten (Herz- Kreislauf; Schlaganfall; Lunge). Was aber, wenn die selbstbestimmte Pflege nicht mehr möglich ist? Nach einem Pilotprojekt 2002 bis 2004 versorgt Teamwerk im „Dualen Konzept“ seit dem Jahr 2005 institutionalisierte Pflegebedürftige in Einrichtungen in München. Kostenlos erfolgt vier Mal im Jahr eine zahnärztliche Prävention am Bett des Betreuten. Begleitende Schulungen für Patienten, Angehörige und Pflegekräfte schaffen die Voraussetzung für die tägliche Mundpflege (Modul Prävention). Ist über die Vorsorge weiterer zahnärztlicher Behandlungsbedarf erforderlich mündet der Pflegebedürftige in einen vereinfachten Patientenpfad, der auf die Kooperation von „Patenzahnärzten“ und einem Ambulatorium setzt (Modul Therapie). Das „Duale Konzept“ verbessert die Mundgesundheit und spart Kosten.

Seelenpaten

Das Projekt „Seelenpaten“ vermittelt Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. Oberstes Ziel des Patenschaftsprojekts ist es, die seelische Gesundheit der betroffenen Kinder zu erhalten und ihnen gute Entwicklungschancen zu ermöglichen. Die Kinder entwickeln durch die Paten mehr Selbstvertrauen und Widerstandskraft. Außerdem werden betroffene Eltern auf diesem Wege in ihren Erziehungs- und Betreuungsaufgaben entlastet und unterstützt. Paten können somit ein Schutzfaktor sein und die mit einer psychischen Erkrankung entstehenden psychosozialen Risikofaktoren abmildern.

Eye Camps - Augenblicke spenden

Unser Projekt „Eye Camps – Augenblicke spenden“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, an Grauem Star Erkrankten in Indien durch Finanzierung und Organisation eine Augenoperation zu ermöglichen, die sich die Bedürftigen nie leisten könnten. Werden die Patienten nicht frühzeitig operiert, folgt ein Leben in Blindheit und oft auch sozialer Ausgrenzung. Hier setzt Hamara Bandhan an – ein Verein, der ausschließlich durch ehrenamtlich Engagierte getragen wird. Die Bewohner der ländlichen Regionen werden mit Lautsprecherwagen über die bevorstehende kostenfreie Reihenuntersuchung informiert. Anschließend werden die Patienten in ein ausgestattetes Krankenhaus in die Stadt gebracht, und bei einer kleinen Routineoperation wird eine künstliche Linse eingesetzt. Dieser Eingriff gibt den Betroffenen ihr Augenlicht zurück. Bereits 2.900 Bedürftigen konnten wir durch die Unterstützung unserer Spender und Sponsoren wieder Augenblicke spenden.

Tanzen macht Kinderfüße glücklich

Unter dem Motto „Tanzen macht Kinderfüße glücklich“ trainiert im Sportheim des FC Trieb in Lichtenfels-Trieb, Karolinenstraße 27, die Trainerin Carolin Jahn in drei altersgerechten Tanzgruppen jeden zweiten Donnerstagnachmittag von 15:00 bis 18:00 Uhr die Kinder- und Jugendtanzgruppe für tanzbegeisterte Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren. In der Übungsstunde wird zusammen mit anderen ausgepowert, getanzt, konzentriert und entspannt. Damit wird dem Schulstress entgegengewirkt und eine gute Ausgeglichenheit und Aufmerksamkeit, schon bei kleineren Kindern, erreicht. Es kann immer wieder festgestellt werden, dass dadurch aus lärmenden Kindern kommunikationsfähige, sozial eingestellte junge Mitglieder unserer Gesellschaft werden. Die Kinder sind mit viel Spaß und Freude dabei und die Eltern vom Ablauf der Übungsstunden begeistert. Das zeigt auch der stetige Zuspruch, den diese Übungsstunden erfahren.

gesunde und glückliche Kinder

Unser Ziel sind gesunde und glückliche Kinder, die selbstbewusst und mit offenen Augen durch die Welt gehen. Hierfür möchten wir in den Kitas und Schulen der Kinder die Bedingungen für ein gesundheitsbewusstes Aufwachsen verbessern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der möglichst frühen Stärkung der Gesundheits- und Bildungschancen, vor allem für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Mittels ausgewogener Ernährung, einem Ausgleich aus Bewegung und Entspannung sowie Stärkung der sozialen Kompetenzen soll explizit ein ressourcenorientiertes Großwerden gefördert werden. Der Fokus ist stets die Kindergesundheit ohne jedoch die Pädagogen, die Familien und das soziale Umfeld der Einrichtungen außen vor zu lassen. Unter der fachlichen Anleitung von Coaches werden die individuellen, tragfähigen Gesundheitskonzepte mit den Vertretern der Einrichtungen entwickelt und nachhaltig umgesetzt. Es wird flankiert von einem Coaching zum Gesundheitsmanagement analog zur Luxemburger Deklaration.

DRK Aktivierender Hausbesuch

Der aktivierende Hausbesuch stellt sich als ambulantes Projekt der Frage des Erhalts der körperlichen Funktionalität und Konstitution älterer bzw. hochbetagter Menschen, die nicht mehr oder nur noch in Begleitung Dritter in der Lage sind, ihre eigene Häuslichkeit zu verlassen. Aus einer sich bedingenden und untrennbar miteinander verbundenen Kombination aus körperlicher und geistiger Aktivierung und dem Gespräch wird den Problemfeldern des Bewegungsmangels, der Vereinsamung und Isolation im hohen Alter entgegengewirkt. Geschulte ÜbungsleiterInnen des DRK Kreisverband Stuttgart e.V. bringen die Bewegung zu den Menschen nach Hause. Das Angebot ist für den Kunden auf eine unbefristete Zeit, einmal wöchentlich für eine Stunde angelegt.

Seiten