Gesundheit / Krankheit

Tour des Lächelns

Musik schenkt Lächeln

Musik kann bei Menschen einen Heilungsprozess positiv beeinflussen, eine aktuelle Lebensherausforderung in den Hintergrund rücken lassen und verschiedenste Emotionen auslösen. Daher musizieren die Mitglieder von Musik schenkt Lächeln e.V. ehrenamtlich für und mit Kindern in prekären Lebenslagen und/oder mit (schweren) Krankheitsbildern in Einrichtungen (u.a. Kinderkliniken, -rehas, -heimen, -hospize, Einrichtungen für mehrfachbehinderte Kinder). Je nach Aufmerksamkeit und Fähigkeit wird zwischen 45-90 Minuten musiziert, was einem bunt gemischten Repertoire von 10-20 Kinderliedern entspricht. Die Liedauswahl ist auf die Zielgruppe abgestimmt und wird durch Verkleidungen, Requisiten, Bewegungen, gemeinsames Singen sowie Percussions zu einem musikalischen Abenteuer. Der Besuch mehrerer Einrichtungen wird zu einer Tour des Lächelns gebündelt. Es werden 9 Besuche und 1 öffentliches Konzert pro Tourwoche veranstaltet. Pro Jahr können knapp 2.000 Kinder erreicht werden.

Planet Action – Helfende Hände e.V.

Planet Action ist ein gemeinnütziger Verein, der zahnärztliche Hilfe in Entwicklungsländern leistet. Ein Großteil der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu zahnärztlicher Versorgung, sei es durch das Fehlen zahnmedizinischer Einrichtungen oder den Mangel an finanziellen Mitteln. Über Einsätze, die von Deutschland aus organisiert werden, wird Menschen in abgelegenen Regionen der Welt eine zahnmedizinische Versorgung ermöglicht. Einsatzteams führen vor Ort kostenlose Behandlungen durch und leisten Aufklärungsarbeit zu einer mundgesunden Lebensweise. Vor allem in Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche werden Zahnputz-Demonstrationen veranstaltet und Zahnbürsten und Zahnpasten verteilt. Durch die Zusammenarbeit mit einheimischen Organisationen wird nachhaltig auf die konkreten Missstände und Bedürfnisse vor Ort eingegangen. Das Ziel von Planet Action ist es, die zahnärztliche Versorgung und die Mundgesundheit in Entwicklungsländern langfristig zu verbessern.

Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V.

"Das wenige, das du tun kannst, ist viel" A. Schweitzer

Der Abstinenzclub Regenbogen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Suchtselbsthilfe Regenbogen, vertreten durch den Förderverein, und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Er besteht aus einem Begegnungszentrum, dem Präventionsangebot „Wandelhalle Sucht“ und den Selbsthilfegruppen. Seine Stärke ist die Betroffenenkompetenz, welche aus der persönlichen Krankheits- und Genesungserfahrung der suchtkranken Besucher und Ehrenamtlichen resultiert. Der Abstinenzclub bietet Gemeinschaft, Austausch unter Gleichen, Unterstützung im Alltag, einen alternativen sowie attraktiven Zugang in jeder Hilfephase und soziale Teilhabe. Der Zugang zu einer freiwillig und unentgeltlich geleisteten Hilfe stellt neben den persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen auch ein Beziehungsangebot dar, welches darüber hinaus die soziale Zusammengehörigkeit fördert. Durch die Ausübung eines Ehrenamtes im Projekt gelingt es vielen Suchtbetroffenen ihr suchtmittelfreies Leben zu stabilisieren.

DEVELOPmed.aid e.V.

"Kleiner Einsatz - große Wirkung"

DEVELOPmed.aid e.V. ist eine im Jahr 2010 gegründete Hilfsorganisation, die Kindern in Burkina Faso eine grundlegende medizinische Versorgung ermöglichen will. Während die dortigen Ärzte vom Staat bezahlt werden, müssen Patienten für Materialien, Medikamente sowie Krankenhausbetten selbst aufkommen. Die mittels eines innovativen Konzepts eingeworbenen Spenden werden nach Burkina Faso transferiert und von Mitarbeitern vor Ort verwaltet. Auf diese Weise konnten bereits 492 Kindern, deren Familien die Behandlungskosten nicht aufbringen konnten, die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kooperation mit Sahel e.V. – A.M.P.O. ermöglicht den Zugriff auf eine über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur. Weil das inzwischen 30-köpfige Team ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht und die Betriebskosten separat eingeworben werden, kommen die eingehenden Spenden zu 100% dem Vereinszweck zugute. Daneben verfolgt der DevelopMed.aid e.V. das Ziel größtmöglicher Transparenz.

Interessengemeinschaft d. Nierenkranken in Dresden

IGND e.V. - STARKER PARTNER für Nierenpatienten in Ostsachsen

Die Diagnose „Nierenkrank“ kann viele Fragen aufwerfen: Was kommt auf mich zu? Wie halte ich mich trotz meiner Krankheit fit? Was ist eine Nierenersatztherapie? Die Interessengemeinschaft der Nierenkranken in Dresden ist ein Verein von Betroffenen für Betroffene und beantwortet diese Fragen. Er bietet Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung bei der Meisterung psychischer Probleme und kompetente Beratung und Begleitung Erkrankter durch Mitpatienten (alle Vorstandsmitglieder und Amtierenden sind zu zertifizierten Patientenbegleitern ausgebildet). Der Verein setzt sich zudem in enger Zusammenarbeit mit den Dialysezentren für die Verbesserung der Qualität der Nierenersatzbehandlungen ein, vernetzt Nierenselbsthilfegruppen miteinander und klärt über Patientenrechte auf.

Aufklärung gegen Tabak e.V.

Medizinstudierende für rauchfreie Schulen

Tabak ist die größte Ursache für vermeidbare Krankheiten und frühzeitigen Tod in Deutschland. Aufklärung gegen Tabak startete Anfang 2012 auf Initiative eines Medizinstudenten in Gießen. Heute klären über 1.500 Medizinstudierende von 28 deutschen, vier österreichischen und zwei schweizer Universitäten pro Jahr ehrenamtlich 23.800 Schüler der siebten Klassen wirksam über das Rauchen auf, bilden hunderte angehende Ärzte für die fundierte Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventions- und Entwöhnungsstudien weltweit. 59 Medizinfakultäten in 10 weiteren Ländern konnten von der deutschen Initiative als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden werden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 400.000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch von Unternehmen wie BMW zur Entwöhnung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten als Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Waterfilter

Making water safe

Die Vision von Waterfilter ist es, Menschen zu unternehmerischem Handeln zu befähigen, um sich und anderen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Täglich sterben mehr als 10.000 Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers. 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihnen fehlen die nötigen Mittel und das Wissen, um sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Die Lösung ist ein einfacher Tonfilter, hergestellt aus lokalen Ressourcen. Waterfilter hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, welches Menschen dazu befähigt, Wasserfilter zu bauen und zu verkaufen. Gleichzeitig schafft das Projekt an Schulen und in der Gesellschaft ein Bewusstsein für sauberes Trinkwasser. Das Pilotprojekt läuft im Westen Tansanias. Vor Ort wurde ein Waterfilter-Shop mit integrierter Werkstatt eingerichtet und mit Maschinen ausgestattet. Neben der Herstellung des Filters umfasst die Ausbildung der sogenannten Waterpreneure den Aspekt der Wasseraufklärung.

Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V.

Gemeinsames Engagement für 240.000 ME/CFS-Kranke in Deutschland

In Deutschland sind ca. 240.000 Menschen an der Myalgischen Enzephalomyelitis/dem Chronic Fatigue Syndrome erkrankt. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung mit oft hohem Grad der körperlichen Behinderung. Ein Viertel der Betroffenen kann das Haus nicht mehr verlassen oder ist bettlägerig. Weit über 60 % der Erkrankten ist arbeitsunfähig. Das Problem: Trotz der hohen Anzahl Betroffener und der Schwere der Erkrankung ist ME/CFS in der Öffentlichkeit und Medizin nahezu unbekannt. Dadurch erhalten ME/CFS-Betroffene in Deutschland aktuell so gut wie keine medizinische oder soziale Versorgung. Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS hat sich Anfang 2016 in Hamburg als Patientenorganisation gegründet. Sie macht aufmerksam, arbeitet an der Aufklärung und kämpft für die Anerkennung von ME/CFS, damit Betroffene endlich die Unterstützung bekommen, die sie benötigen!

Burnout-Selbsthilfe München "Yourway2life"

Die ehrenamtlich organisierte Münchener Burnout-Selbsthilfegruppe Yourway2life bietet betroffenen und erkrankten Menschen eine Anlaufstelle. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 tut sie dies mit stetig steigendem Zulauf. Der Gruppe geht es darum, Hilfe, Orientierung und Halt zu geben. Darüber hinaus möchte sie zur öffentlichen Aufklärung über die zumeist tabuisierte und oft auch lebensgefährliche Volkskrankheit beitragen und damit auch zur allgemeinen Burnout-Prävention. Hauptaufgabe der Gruppe ist es, als Ergänzung (nicht als Ersatz!) zu bestehenden professionellen Gesundheits- bzw. Beratungsangeboten einen geschützten, von gegenseitigem Respekt getragenen Rahmen zu schaffen, der einen positiven Austausch von Erfahrungen im Zusammenhang mit Burnout ermöglicht. Erkrankte Menschen erleben, dass sie nicht alleine sind und erkennen, dass Wege zur Gesundung bestehen. Gemeinsam finden sie so den Weg zurück in einen normalen, zufriedenen Alltag.

Ethikverein

Ethik in der Psychotherapie e.V.

Der Ethikverein verfolgt das Ziel, Missbrauch in psychotherapeutischen Behandlungen zu bekämpfen und Ethikstandards zu etablieren. Für Betroffene bietet der Verein Hilfe durch Aufklärung, eine niederschwellige, kostenlose und vertrauliche Beratung, Mediation und Vermittlung von Folgebehandlung. Mit der Begleitforschung wird die Arbeit dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet. Die Veröffentlichung der Daten und Fortbildungen hierzu leisten einen Beitrag zur Enttabuisierung der Thematik Missbrauch, zur Fehlerkultur in der Medizin sowie zur Prävention. Im Rahmen von startsocial hat der Verein erkannt, dass die Problematik des Missbrauchs alle Patienten im Gesundheitswesen betrifft, so dass Überlegungen entwickelt wurden, das Angebot des Ethikvereins für alle Patienten zu öffnen. Dies führte zur grundlegenden Überarbeitung der Projektkonzeption zur schrittweisen Erweiterung mit tragfähiger Organisationsstruktur, diversifizierter Finanzierung und verändertem Kommunikationskonzept.

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