Gesundheit / Krankheit

Angst-Hilfe e.V.

Unsere Selbsthilfe - fit für die Zukunft!

Der gemeinnützige Verein organisiert seit 1990 die Münchner und seit 1995 die Deutsche Angstselbsthilfe. Er vertreibt außerdem "Die Angst-Zeitschrift – daz". Seine Aktivitäten basieren hauptsächlich auf freiwilligem Engagement von ehemals Betroffenen. Sie werden von einigen wenigen Hauptamtlichen unterstützt. Die Erfahrung zeigt: Angstselbsthilfe wirkt! Sie hilft den von Angststörungen betroffenen Menschen, ihr Leben wieder selbstbestimmt zu gestalten und mit Ängsten konstruktiv umzugehen. Sie bietet vielen von ihnen einen Ausweg aus Hoffnungslosigkeit und Isolation. Sie entlastet nachweislich das Gesundheitssystem und integriert vom Scheitern bedrohte Menschen wieder in die Gesellschaft. Seit 2015 bietet der Verein auch Gruppen für Menschen mit Depressionen an. Gleichzeitig wird ein Generationswechsel auf allen Ebenen vollzogen und es werden neue Ziele für die Zukunft und Regeln für die Zusammenarbeit definiert. Vision: "Unsere Selbsthilfe - fit für die Zukunft!"

An Ihrer Seite – Selbstbestimmt Leben

AN IHRER SEITE – SELBSTBESTIMMT LEBEN Leipzig und Umgebung e.V. setzt sich mit seiner Arbeit für die Begleitung der Angehörigen von Demenzerkrankten und der Betreuung der Erkrankten ein. Ziel der Arbeit ist die Stärkung der Familienbindung, die Erleichterung des Umgangs mit der Krankheit, die Unterstützung bei allen Fragen rund um die Pflege bei Demenz und das Schaffen von Bewusstsein in der Bevölkerung. Dabei geht es vor allem darum, den Lebensalltag der Familien zu entlasten und insofern dazu beizutragen, als die Angehörigen auf das Fortschreiten der Krankheit vorbereitet werden und dabei die Möglichkeit haben, stets Beratung und Betreuung in Anspruch zu nehmen. Die Arbeit umfasst offene Vorträge, Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen und die direkte Beratung der Angehörigen durch die Mitarbeiter.

Mother Hood e.V.

Denn es ist nicht egal, wie wir geboren werden!

Mother Hood e.V. ist eine bundesweite Elterninitiative, die sich für sichere Geburtshilfe einsetzt.

Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und die Begleitung von Neugeborenen und Frauen im Wochenbett befinden sich im Wandel. Betreuung weicht Überwachung, Interventionen und Wirtschaftlichkeit. Geburtsstationen schließen. Kaiserschnittraten steigen. Frauen finden keine Hebamme mehr für die Vorsorge und die Wochenbettbetreuung. Die gesundheitlichen und psychischen Folgen und ihre Kosten tragen nicht nur die betroffenen Frauen und Kinder, sondern auch die Gesellschaft.

Mother Hood e.V. fördert durch Aufklärung, Information, Beteiligung und Vernetzung eine Geburtskultur, die den Fokus auf kontinuierliche Betreuung und die Unterstützung der physiologischen Geburt setzt. Dies dient nicht nur der psychischen und physischen Gesundheit von Mutter und Kind sondern entlastet sowohl kurz- als auch langfristig das Sozialsystem. Denn es ist nicht egal, wie wir geboren werden.

Beratungszentrum Essstörungen Leipzig

Was tun Sie, wenn Ihre Gedanken um Essen oder Nicht-Essen, Figur und Gewicht nicht still stehen wollen? Wohin, wenn Sie in Sorge sind und sich fragen, ob Ihre Tochter, Ihr Sohn oder der Partner, die Freundin oder ein Kollege ein Problem mit dem Essen hat? Wussten Sie, dass aktuell mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland Symptome einer Ess-Störung aufweist? Hochgerechnet also rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche.
Das Beratungszentrum Ess-Störungen Leipzig (BEL) ist in Anlehnung an das Beratungszentrum Dick und Dünn e.V. in Berlin entstanden und bietet im Raum Mitteldeutschland als einzige spezialisierte Beratungsstelle ein niedrigschwelliges und unabhängiges Angebot für Betroffene, Angehörige und informationssuchende Fachkräfte. Die Aufgaben erstrecken sich von Öffentlichkeitsarbeit über Prävention bis hin zu Beratung, Selbsthilfe- und Gruppenarbeit. Mit dem Ziel der Begleitung und Vernetzung von Betroffenen und Angehörigen mit medizinischen und psychologischen Fachkräften.

Lichtweg.de

Hilfe für traumatisierte Menschen und deren Angehörige

Der Lichtweg bietet Erwachsenen ein umfangreiches Hilfsangebot, die in ihrem Leben sexuelle Übergriffe erfahren haben oder die mit Menschen zusammen leben, die dies erleben mussten.

Das Hilfsangebot umfasst wesentliche Eckpunkte auf dem Weg zur Heilung: Therapeuten und Rechtsanwälte bieten persönlich, telefonisch und online Informationen, Gesprächs- und Gruppenangebote an. Therapeutische Wege werden aufgezeigt und ggf. ermöglicht. Bei Bedarf werden Betroffene bei der Täteranzeige und dem Rechtsweg begleitet.

Darüber hinaus bietet der Lichtweg eine große Online-Austauschplattform an: Mitglieder teilen sich anonym mit, lesen von Anderen, vernetzen sich und erfahren Verständnis und dass sie nicht alleine mit ihren Sorgen sind, es anderen bzgl. der Auswirkungen ähnlich ergeht. Der erste anonyme Austausch ist für viele sehr heilsam, da sie sich dort, wo über alle Dinge gesprochen werden darf, öffnen können und von den Erfahrungen anderer profitieren.

Transplant-Kids Camp

„Hilfen für einen Weg zwischen altersgerechtem Leben und verantwortungsvollem Umgang mit dem Spenderorgan“ – unter diesem Leitsatz stehen die Angebote von Transplant-Kids e.V. für organtransplantierte Kinder, Jugendliche und deren Familien, die im ganzen Bundesgebiet angeboten werden. Das einzigartige Konzept umfasst erlebnispädagogische Elemente, Wissensvermittlung zum Leben mit einem Spenderorgan, Austausch mit anderen betroffenen Familien und Kindern sowie aktive Entspannung. Die Organisation hilft Familien nach einer emotionalen Ausnahmesituation, die die Wartezeit auf ein Spenderorgan und die Transplantation darstellen, sich wieder auf ein geregeltes Alltags- und Familienleben einzulassen und Resilienz für Zeiten, in denen es neue Herausforderungen gibt, zu entwickeln. Den betroffenen Kindern und Jugendlichen vermittelt Transplant-Kids Camp mehr Lebenskompetenz mit einem Spenderorgan. Dabei unterstützen erfahrene Fachleute aus dem psychosozialen und psychologischen Bereich.

Organspende-Aufklärung-Live

Drei Menschen sterben pro Tag in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein passendes Spenderorgan erhalten - eine traurige Realität. Um über diesen Missstand aufzuklären, wurde im Jahr 2014 „Organspende-Aufklärung-Live“ von Studenten gegründet. Die Gruppe besteht überwiegend aus Medizinstudenten,die ehrenamtlich Aufklärungsarbeit rund um das Thema Organspende leisten. Die Hauptzielgruppe sind Jugendliche. Dabei sind Schulbesuche für Oberstufenschüler Teil des Konzepts. Dadurch erhofft das Projekt sich, dass eine junge Generation mit einer aufgeklärten Sicht auf das Thema der Organspende schaut und so ein Diskussionsanstoß in den Familien entsteht. Wichtig ist die Thematisierung der Hirntoddiagnostik. Es wird verdeutlicht, dass die Feststellung des Hirntodes kein Zufall, sondern ein streng reglementiertes Verfahren ist. Das Ziel des Projektes ist es, den negativen Trend der Spendenbereitschaft zu stoppen und die Zahl derjenigen zu erhöhen, die einen Organspendeausweis besitzen.

PAID – PornoAufklärungsInitiative Deutschland e.V.

Liebe ja, Pornos nein!

Kaum ein anderes Thema ist so tabuisiert und sensibel wie der persönliche Umgang mit Pornografie. Gleichzeitig weisen Studien auf negative Effekte von regelmäßigem Pornografiekonsum hin, vor allem wenn er früh beginnt: So wird z.B. die Bindungsfähigkeit, der Umgang mit sexuellen Grenzen anderer, die emotionale Entwicklung und das Werteverständnis signifikant beeinflusst. In Deutschland ist das Erstkontaktalter mit Pornografie inzwischen auf 11 Jahre gesunken, unabhängig von Familiensituation und Schulform. PAID e.V. geht daher mit ausgebildeten Teams an Schulen und ermutigt Jugendliche im Rahmen von altersgerechten und ansprechenden Projektstunden zu einem kritisch-reflektierten Umgang mit Pornografie. Das Schulkonzept von PAID nimmt Jugendliche in ihrem Alltag und auf ihrem Entwicklungsweg ernst: So wird Pornografie aus verschiedenen Blickwinkeln, z.B. "Schamgefühl", "Liebe" und "Sucht“, beleuchtet. In den letzten 12 Monaten konnten so ca. 300 Schüler an vier Schulen erreicht werden.

Dieser Weg – Zurück ins Leben

IG für Angehörige und Betroffene von Depression, PTBS und Dissoziative

Depression, Posttraumatische Belastungsstörung und Dissoziative Störungen aufgrund traumatisierender Ereignisse (Missbrauch, Suizid eines Angehörigen, Vergewaltigung, Mord etc.) schränken Betroffene und Angehörige in ihrem Leben stark ein. Sei es im Freundeskreis, bei der Arbeit, im öffentlichen Leben. Viele ziehen sich zurück, werden ausgegrenzt, gelten als "psychisch krank = verrückt" und werden teils isoliert. Um diesen Menschen einen Weg zurück ins Leben zu zeigen, sie zu unterstützen professionelle Hilfe zu finden, Auskünfte zu geben, was es bedeutet, die Erkrankungen Depression, PTBS und/oder eine Dissoziative Störung zu haben, aber auch in der Öffentlichkeit mit Vorurteilen gegenüber Betroffenen aufzuklären, ihnen ein offenes Ohr zu bieten, da Reden enorm wichtig ist, wurde "Dieser Weg - Zurück ins Leben" gegründet. Die Initiative engagiert sich in der Öffentlichkeit, auch politisch, damit das seit 2009 geltende EU-Recht der Inklusion auch in Deutschland durchgesetzt wird.

Open Hearts – Offene Herzen e.V.

Hand in Hand mit Afrika

Der Verein „Open Hearts – Offene Herzen e.V.“ baut eine Krankenstation in einem ländlichen und medizinisch unterentwickelten Gebiet im Westen Kenias. Das Ziel ist der Aufbau einer ambulanten, allgemeinmedizinischen Krankenstation zur Versorgung aller Bevölkerungsschichten. Zudem betreut der Verein ein Patenschaftsprojekt mit taubstummen und geistig benachteiligten Kindern, die in der Krankenstation medizinisch mitversorgt werden sollen. Der Aufbau einer solchen Behandlungsstation ist für die Menschen vor Ort von großer Wichtigkeit. Weitere Nebenprojekte zur finanziellen Unterstützung der Krankenstation sind geplant, wie der Aufbau einer Bäckerei, der Bau eines Mitarbeiterhauses sowie die Realisierung und Erweiterung eines Kaffeeprojektes.

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