Gesundheit / Krankheit

Deutsches Hepatitis C Forum e.V.

Es geht uns ALLE an!

Das „Deutsche Hepatitis C Forum e.V. – DHCF“ arbeitet seit 1997 in der Selbsthilfe. In den Anfangsjahren waren die Hauptaufgaben des Vereins das Sammeln von Informationen rund um das Hepatitis-C-Virus. Oftmals wurden die Informationen aus dem Englischen für Laien übersetzt. Die Diagnose Hepatitis C ist für die Betroffenen oft ein Schock. Die Angst, das Umfeld zu infizieren, verringert deutlich die Lebensqualität. Viele Betroffene schweigen über ihre Erkrankung aus Angst vor sozialer Ausgrenzung, Scham und oftmals auch, weil zu wenig Informationen über Hepatitis C in der Öffentlichkeit bekannt sind. Der Verein versucht mit Menschen über Hepatitis C zu sprechen, Aufklärung zu betreiben, Ängste abzubauen und den Betroffenen Mut zu geben.

ABC – Anderes Burnout Café

Im „ABC – Anderes Burnout Café“ organisieren Coaches und Therapeuten spezielle Selbsthilfeabende für lösungsorientierte Wege aus der Krise unter dem Motto „Burnout? Nein danke!“. Bisher haben mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an über 30 themenzentrierten Abenden in Neuss und Köln teilgenommen – weitere Städte werden folgen. Mit einem stimmigen Konzept und bewährten Coaching-Methoden haben sie ihre Fähigkeiten im Umgang mit seelischen Belastungen im beruflichen und privaten Alltag ausbauen und so innere Stärke gewinnen können. Hinter der Idee steht der gemeinnützige Verein Initiative für Gesundes Leistungsklima e.V., der mit einem Mix aus Veranstaltungen wie Filmabenden, Gesprächskreisen, Informationsabenden, einer Website und dem 'ABC' zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen beiträgt.

Hoffnungsflotte umrundet die Welt!

Wir zeigen Kindern in Not die Welt!

Bei „Hoffnungsflotte umrundet die Welt“ von sunshine4kids e.V. werden jedes Jahr kostenlose Segelaktionen für Kinder in Not angeboten. Gemeinsam wird als große Flotte gesegelt. Die jungen Teilnehmer können die Sorgen und Probleme des Alltags hinter sich lassen und das Erlebte mit Hilfe von Pädagogen und Psychologen an Bord verarbeiten. Auf der Reise sollen die Sozialkompetenz gestärkt und Freundschaften geschlossen sowie Trauer und Traumata bewältigt werden. sunshine4kids e.V. möchte in Etappen den Kindern die Welt zeigen, neue Horizonte eröffnen und neue Länder und Kulturen zugänglich machen. Die Etappen 2015: Dänemark, Schweden, Polen, die Niederlande, Kroatien, Panama und die Galapagosinseln.

Psychosoziale Beratungsstelle Bonn (PBB)

Die Angebote für psychotherapeutische Versorgung sind, obschon der Bedarf enorm ist, momentan oft nicht ausreichend. Die „Psychosoziale Beratungsstelle Bonn“ möchte die Lücke füllen, die zwischen der Entscheidung, sich Hilfe zu suchen, und dem eigentlichen Therapiebeginn entsteht. Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Psychiater und weitere Fachkräfte helfen Menschen auf der Suche nach einer geeigneten Therapie, sich für eine Therapieschule zu entscheiden, Wissen zur Antragstellung zu vermitteln und adäquat die Zeit bis zum Therapiebeginn beratend zu überbrücken. Menschen, die auf einen Therapieplatz warten, erfahren eine problemorientierte, realitätsnahe und ganzheitliche Unterstützung und werden in Einzel- oder Gruppengesprächen auf die anstehende psychotherapeutische Behandlung vorbereitet.

Netzwerk Seelische Gesundheit

Seelische Gesundheit leben!

Das Anliegen des "Netzwerks Seelische Gesundheit" ist es, dass mit psychischen Erkrankungen so selbstverständlich umgegangen wird wie mit einem Beinbruch. Das Modell für den regionalen Zusammenschluss von Organisationen, Einrichtungen und Beratungsstellen der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung dient Betroffenen und Angehörigen unter anderem als Wegweiser durch den psychosozialen 'Versorgungsdschungel'. Es ist eine Weiterentwicklung des aktuellen Projektes "Woche für Seelische Gesundheit". Mit der Kombination aus "Woche für Seelische Gesundheit", einem Zwei-Jahres-Aktionsplan und einer Internetplattform mit ganzjährigem Veranstaltungskalender soll niedrigschwellig informiert, sensibilisiert und aufgeklärt werden. Damit soll ein Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe von psychisch erkrankten Menschen und ihren Familien und Angehörigen geleistet werden.

Kinderklinikkonzerte e.V.

Für einen Moment Freude, Glück und Ablenkung im Klinikalltag schenken.

„Kinderklinikkonzerte e.V.“ bringt Abwechslung in den Alltag von Kindern im Alter von 3-17 Jahren, die teilweise eine sehr lange Zeit im Krankenhaus verbringen müssen. Den Patienten sollen in ihrem oft anstrengenden Klinikalltag ein paar kleine Momente des Glückes und der Freude, vor allem aber auch der Ablenkung geschenkt werden. Das Team von „Kinderklinikkonzerte e.V.“ besucht die Kinderstationen mit Bands, die für die Kinder ein kleines privates Konzert spielen und ihnen so einen unvergesslichen Nachmittag bereiten. Für die Patienten, die nicht aufstehen dürfen, singen die Musiker sogar am Krankenbett. „Kinderklinikkonzerte e.V.“ richtet sich ebenfalls an Eltern, die ihr Kind während des Klinikaufenthaltes begleiten, aber auch an Geschwisterkinder, die bei der Erkrankung eines anderen Kindes in der Familie häufig zu kurz kommen. Somit sammeln alle Beteiligten durch „Kinderklinikkonzerte e.V.“ gemeinsame positive Erfahrungen im Krankenhaus.

Radio sonnengrau

Wir reden drüber!

Wie sich eine Depression anfühlt, weiß Tanja Salkowski: Die Mitgründerin und Moderatorin von „Radio sonnengrau“ leidet seit 2008 an dieser psychischen Erkrankung und hat Erfahrungen mit Vorurteilen, Gesellschaftsdruck und Kämpfen um einen Therapieplatz. Immer noch gehören psychische Erkrankungen zu den Tabuthemen in Deutschland. Was passiert aber, wenn genau diese Tabuthemen in die mediale Öffentlichkeit getragen und Bestandteil einer Radiosendung werden? „Radio sonnengrau“ ist eine Radiosendung, die sich mit Themen rund um psychische Erkrankungen befasst – ein Mix aus Unterhaltung, Information und Musik. In jeder Sendung wird ein Schwerpunktthema behandelt, zu dem Experten und Betroffene befragt werden. Von der Themenrecherche über Interviews, Musik, Moderation, Audioschnitt und Technik bis zur fertigen Hörfunksendung steuert das 14-köpfige Team mit und ohne seelische Erkrankung alles selbst. „Radio sonnengrau“ klärt auf, informiert, ist präventiv aktiv und verändert Sichtweisen.

Dystonie Treff online e.V.

"Miteinander – Füreinander – Gemeinsam stark"!

Obwohl Dystonie nach Parkinson und essentiellem Tremor die dritthäufigste neurologische Bewegungsstörung ist, hat kaum jemand von der unheilbaren Krankheit gehört. Viele der geschätzten 160.000 Betroffenen in Deutschland sind wegen ihrer unnatürlich verdrehten Gliedmaßen den Blicken und Beleidigungen Anderer ausgesetzt. In vielen Fällen ziehen sich die Betroffenen zurück und geraten so in die soziale Isolation. Das Hauptziel von „Dystonie Treff online e.V.“ ist es, diese Zustände zu verhindern. Der Verein steht an sieben Tagen der Woche ohne feste Bürozeiten und über Ländergrenzen hinweg als Online-Selbsthilfegruppe zur Verfügung. Er informiert umfangreich über die Krankheit, beantwortet Fragen telefonisch, nutzt seine zweisprachige Website und die sozialen Medien, um schnell auf Anfragen von Betroffenen und anderen Interessierten reagieren zu können.

Leben nach Krebs!

Nach Abschluss der Therapie fühlen sich junge Krebsüberlebende oft alleine gelassen. Über ein Drittel findet nicht wieder zurück ins Arbeitsleben, auch weil die erforderlichen Strukturen fehlen. Hier setzt der Verein „Leben nach Krebs!“ an: durch Erfahrungsaustausch, Beratung und Information erleichtert er Betroffenen den Umgang mit ihren Spätfolgen. Er bietet regelmäßige Treffen an und hilft – auch durch eine eigens konzipierte Workshop-Reihe – beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Mit Experten diskutieren die Krebsüberlebenden über Themen wie den Umgang mit eingeschränkter Belastbarkeit, Partnerschaft und Sex oder einen Kinderwunsch. Mit einschlägigen Institutionen wie der Charité entwickelt der Verein neue Nachsorgeangebote. Mittels Pressearbeit und einem Blog informiert er die Gesellschaft über die Bedürfnisse junger Krebsüberlebender und hilft, Berührungsängste abzubauen.

Rheuma – Die unsichtbare Krankheit

Rheuma ist keine Frage des Alters!

Junge Menschen mit Rheuma werden oft stigmatisiert und in der Schule ausgegrenzt. Mit der Aktion „Die unsichtbare Krankheit“ hat die Deutsche Rheuma-Liga unter der Federführung von jungen Rheumatikern eine interaktive Aufklärungsaktion entwickelt: Beeinträchtigungen, die durch die chronische Erkrankung entstehen, werden sichtbar und fühlbar gemacht. Eine der vier Stationen ist der Rheuma-Simulationshandschuh. Dieser kann von Passanten angezogen werden: Sie müssen u.a. versuchen einen Hosenknopf zu schließen oder eine Flasche zu öffnen - alltägliche Dinge, die für junge Menschen mit Rheuma eine große Herausforderung bilden. Durch startsocial ging es mit dem Projekt erheblich voran: Eine Schul-Unterrichtseinheit und eine jugendgerechte Internetpräsenz sind entstanden. Die Website gibt Eindrücke in den Aktionsstand und motiviert zum Mitmachen. Durch gute PR stieg die Besucherzahl der geton!-Website – dem Jugendportal der Rheuma-Liga - von tausend auf dreitausend an.

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