Leben im Alter / Intergeneration

Jung & Alt e.V.

Wir verbinden Generationen

Jung & Alt e.V. bietet vier Generationen verbindende Projekte an: den Oma-Hilfsdienst mit der Oma-Opa Feuerwehr, den Senioren-Hilfsdienst, Märchengroßeltern im Kindergarten und Patenschaften im Altenheim. Es hilft immer eine Generation ehrenamtlich der anderen Generation. Familien mit Kindern, noch eigenständig lebende Senioren, Kindergärten und Altenheime können die Hilfe der Ehrenamtlichen gegen eine Vermittlungsgebühr in Anspruch nehmen. Jährlich vermittelt der gemeinnützige Verein in Hamburg und Randgemeinden über 1.000 Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen. Über 100 Ehrenamtliche finden bei Jung & Alt e.V. ein sinnvolles bürgerschaftliches Engagement. Gerade die älteren Ehrenamtlichen bekommen dadurch das Gefühl, wieder gebraucht zu werden und eine sinnvolle Aufgabe zu übernehmen.

Großeltern stiften Zukunft

Der Verein "Großeltern stiften Zukunft" motiviert Angehörige der Großelterngeneration sich für Kinder der Enkelgeneration einzusetzen, die nicht so gut dran sind, wie die eigenen Enkelkinder. Dafür fördert der Verein seit Jahren benachteiligte Kinder in den Projekten Lesepaten, Wunschgroßeltern, Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe, Wurzeln der Zukunft, Standby-Senioren. Unter den benachteiligten Kindern, denen ein besserer Start ins Leben ermöglicht wurde, waren von Anfang an viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Ihre Zahl stieg in den letzten Jahren beträchtlich.

Spielecafé der Generationen

Jung und Alt spielt

Spielen ist nur etwas für Kinder? Weit gefehlt! Studien belegen, dass das Spielen von Gesellschaftsspielen nicht nur Fähigkeiten fördert, sondern Menschen jeden Alters zusammen bringt. Das Gesellschaftsspiel ist ein einfaches, aber unterschätztes Kommunikationsmittel. Im Spielen lernen sich Menschen kennen und entwickeln Verständnis füreinander. Im Zuge des Generationenwandels und der zunehmenden Vereinsamung hat sich das Spielecafé der Generationen daher das Ziel gesetzt, Jung bis Alt mit dem Spielen von Gesellschaftsspielen zusammenzubringen. Gerade SeniorInnen werden somit in die Mitte der Gesellschaft geholt. In der Begegnungsstätte können alle Generationen gemeinsam spielen und eine schöne Zeit verbringen. Außerdem wird Begegnung in Schulen, Altenheimen, Kindergärten, mit Ferienprogrammen, auf Festen und vielem mehr gefördert. Mit dem Qualitätssiegel "Generationenspiel" werden zudem Spiele ausgezeichnet, die ideal für das generationenübergreifende Spiel geeignet sind.

Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen

Der Verein unterstützt und koordiniert die Gründung von bedarfsorientierten, gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnprojekten. Dort wohnen Menschen jeden Alters und in verschiedenen Lebensphasen in Hausgemeinschaften, unabhängig von Herkunft und Einkommen. Der Unterschied zum Mietshaus oder Wohneigentum: Man kennt sich und will Teil der Gemeinschaft sein, in der man sich füreinander interessiert und verantwortlich fühlt. Gegenseitige Unterstützung, Freundschaft und soziale Absicherung sind Vorteile der Projekte. Sie schützen vor Verdrängung auf angespannten Wohnungsmärkten, da die Projekte oft den Bewohner*innen, Genossenschaften oder Mietshäuser Syndikaten gehören. Durch die ehrenamtlichen Mitglieder im Netzwerk werden immer mehr Wohnprojekte realisiert. Der Austausch von Erfahrungen und die Beratung neuer Initiativen wäre ohne sie nicht möglich. Zudem setzt sich der Verein auf politischer Ebene für die Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen für Projekte ein.

Auf dem Weg zu Sorgenden Gemeinschaften

Der Verein Bürger für Bürger e.V. setzt sich zum Ziel, alle 48 Orte der Verbandsgemeinde Daun bis 2030 in Sorgende Gemeinschaften zu verwandeln. Die Sorgende Gemeinschaft ist eine neue Form des gemeinsamen Handelns von Bürgern, Unternehmen und Kommunalverwaltung. Ihr Ziel ist es, konkrete Aufgaben des Miteinanders dort zu übernehmen, wo familiäre und nachbarschaftliche Strukturen gegenseitige Hilfe nicht mehr gewährleisten werden können. Sorgende Gemeinschaften sind Orte, in denen die Menschen ein auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung verpflichtetes Zusammenleben gestalten. An die Stelle ehrenamtlichen Engagements tritt eine Gemeinschaft der gegenseitigen Selbstverpflichtung von Bürgerinnen und Bürgern. Eine Potentialentfaltungsgemeinschaft aller Generationen entsteht.

Obstkäppchen e.V.

Altersarmut kommt nicht in die Tüte!

Obstkäppchen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, welcher von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise unterstützt und gleichzeitig generationsübergreifenden Zusammenhalt fördert. Dazu werden von Ehrenamtlichen, den sogenannten Obstkäppchen, ein Mal im Monat Tüten mit gesunden und ausgewogenen Lebensmitteln kostenlos an die Tür der Betroffenen geliefert. Im Rahmen dieser Besuche verbringen die Ehrenamtlichen Zeit mit den Seniorinnen und Senioren und bauen soziale Verbindungen auf, so dass zusätzlich der Alterseinsamkeit entgegengewirkt wird. Der Inhalt der Tüten wird von einem Ernährungsberater zusammengestellt und auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren abgestimmt. Die Kosten für die Tüten tragen die Vereinsmitglieder, die durch einen Mitgliedsbeitrag von 1,25 Euro pro Woche eine Person für einen Monat versorgen können. Der Kontakt zu den Betroffenen wird durch das Amt für soziale Angelegenheiten hergestellt.

Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf

Momentan werden rund 75 Prozent aller Menschen mit Demenz zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Dies ist mit einer hohen Belastung für die Pflegenden verbunden. Aus diesem Grund möchte die Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf e.V. mit dem Projekt „aktiv & gemeinsam“ Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen entwickeln. Hierbei steht vor allem auch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Fokus. Es sollen ehrenamtliche Helfer/innen ausgebildet werden, um Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörigen zu Hause unterstützen zu können.
Im Rahmen eines Besuchsdienstes wird eine Betreuung entsprechend dem individuellen Hilfebedarf angeboten. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere die Anleitung, Anregung, Begleitung und Unterstützung bei Beschäftigungen und Aktivitäten (z.B. Spazieren, Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele). Die pflegenden Angehörigen haben währenddessen Freizeit, die sie flexibel einsetzen können.

Solidaris Dialog Stipendium

Wir bringen Generationen zusammen

Solidaris gewinnt junge Menschen für ein soziales Engagement in der Seniorenarbeit, denn man beobachtet, dass die Generationen nicht miteinander, sondern neben einander leben. Das Dialog-Stipendium bringt Alt und Jung zusammen: Studenten verbringen sinnvolle Zeit mit Senioren in sozialen Einrichtungen, vom persönlichen Gespräch über Spazieren gehen und Vorlesen bis zum gemeinsamen Basteln, Musizieren oder Kochen. Gleichzeitig gibt das Dialog-Stipendium derzeit rund 30 jungen Menschen, die sich sozial engagieren, eine finanzielle Hilfestellung: Studierende, die sich mindeste 40 Stunden im Semester in einer Senioreneinrichtung um ältere Menschen kümmern, erhalten eine spendenfinanzierte Förderung von 500 Euro pro Semester. Die Auswahl erfolgt über eine schriftliche Bewerbung und ein persönliches Gespräch. Erfahrungsberichte der Studenten und stichprobenhafte Feedback-Gespräche sichern die Qualität des Projektes. Die Stipendiaten sind im Durchschnitt 3,5 Semester bei Solidaris engagiert.

Spielecafé der Generationen

Jung und Alt spielt

Der gemeinnützige Verein Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. hat eine Begegnungsstätte in Pfarrkirchen eröffnet, die mit dem gemeinsamen Spielen von Gesellschaftsspielen Menschen zusammenbringt und das gegenseitige Verständnis und Miteinander fördert. Der Verein legt besonderen Fokus darauf, nicht nur junge Menschen, sondern auch ältere in die Mitte der Gesellschaft zu holen und Generationen zu verbinden. Zudem werden durch das gemeinsame Spielen Fähigkeiten trainiert und ein Ort der Freude geschaffen. Aktuell startet zudem die Soziale Arbeit in Altenheimen, Kindergärten und Schulen mit Unterstützung einer pädagogischen Fachkraft. So sollen die verschiedenen Generationen umfassend erreicht und miteinander verbunden werden. Das Spielecafé kooperiert mit der Diakonie, dem KJR, der Hochschule und der kommunalen Jugendarbeit. Das vom Spielecafé entwickelte Qualitätssiegel "Generationenspiel" wird Spielen verliehen, die besonders generationentauglich entwickelt sind.

Radeln ohne Alter Deutschland

Jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren

Der Leitgedanke von Radeln ohne Alter (RoA) besteht darin, dass das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und auch soll. Unter dem Motto „Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren“ werden auf ehrenamtlicher Basis Rikscha-Fahrten mit BewohnerInnen von Senioren- und Pflegeheimen unternommen. Der Fokus liegt insbesondere auf den Mitmenschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sich zurückgezogen haben. Durch die Initiative sollen diese die Möglichkeit erhalten, wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft zu werden. Die Rikscha-Fahrten ermöglichen den SeniorInnen gesellschaftliche Teilhabe und vermitteln Freude und Glück. RoA soll überall in Deutschland entstehen. Nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten soll es auch in Deutschland eine zentrale Kompetenzstelle „Radeln ohne Alter Deutschland (RoAD)“ geben. Diese wird bundesweit neue Standorte akquirieren und die örtlichen Initiativen nachhaltig dabei unterstützen RoA aufzubauen.

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