Leben im Alter / Intergeneration

KULTUR ZEIT los!

Mobilität und kulturelle Teilhabe im Alter

KULTUR ZEIT los! bringt kulturinteressierte Menschen ab 65 Jahren individuell und sicher von ihrer Wohnung zur Kulturveranstaltung und wieder nach Hause zurück. Jeweils fünf Personen aus einem Umkreis von ca. drei Kilometern werden in einem barrierefreien Großraumwagen gefahren, eine Kulturbegleitung kümmert sich um die Gäste. Ein günstiges Service-Paket aus Transport, Eintrittskarte und ehrenamtlicher Begleitung.

Mobilität und Begegnung im Alter

Gemeinsam mit unseren Senior*innen

Das Projekt ist ein Versuch partizipatorisch ein Konzept zur Senior*innenarbeit in Zossen bis März 2021 zu erarbeiten. Dazu sollen Beratungsveranstaltungen mit den verschiedenen staatlichen, institutionellen und ehrenamtlichen Verantwortlichen und Bürger*innen durchgeführt werden. Werbe- und Gesprächsveranstaltungen in den 10 Ortsteile Zossens sind inzwischen bereits mit den älteren Bürger*innen durchgeführt worden, um die wichtigsten Bedürfnisse festzustellen, auf die sich ein Projekt in den kommenden Jahren konzentrieren sollte. Dabei wurde für einige der Ortsteile die Wichtigkeit von Lösungen für Mobilität im Alter immer wieder hervorgehoben. Am Ende des Projekts soll eine solide Idee für einen Projektantrag in diesem Bereich vorliegen, der zur Förderung eingereicht werden soll. Begleitend sollen Vorschläge für Anträge an Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung verfasst werden, für deren Einreichung Abgeordnete verschiedener Fraktionen gewonnen werden sollen.

Das klingende Seniorenheim

Musik verbindet

Die Stiftung Bürger für Münster organisiert kleine Konzerte für die BewohnerInnen in Pflegeeinrichtungen, Senioreneinrichtungen oder Hospizen unter Mitwirkung von Musikern aller Musikrichtungen. Sie will damit ein Zeichen der Wertschätzung und gegen soziale Ausgrenzung aufgrund des Alters oder anderer Einschränkungen setzen und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Musik hat außerdem eine ganz besondere Wirkung bei Menschen die unter degenerativen Erkrankungen leiden. Die Situation hat sich in Corona-Zeiten für alle Bewohnerinnen und Bewohner einer Einrichtung extrem verschlimmert, aber auch in normalen Zeiten leiden viele ältere Menschen unter Einsamkeit und Isolation, wenn es keine Angehörigen, Freunde oder Verwandte gibt, die für Abwechslung im Alltag sorgen. Mithilfe der Musik und den organisierten Auftritten erfahren diese Personen eine gezielte Aufmerksamkeit, sie fühlen sich wertgeschätzt. Melodien, Gesang und Rhythmus lösen außerdem viele positive Erinnerungen aus.

Lebenslang lebendig Mensch

... mit Musik und Kultur

"Lebenslang lebendig Mensch" ermöglicht Senioren bis ins hohe Alter, die in einer oft von Einsamkeit geprägten Lebenslage sind, das ganzheitliche, aktive Erleben von Musik und Kultur, lebenslange Teilhabe und Lebenslanges Lernen. Dafür werden ehrenamtliche Lebenslang-Begleiter ausgebildet und unterstützt. In Lebenslang-Besuchen laden sie die Senioren beispielsweise zum gemeinsamen Musizieren ein oder geben kleine Konzerte - im Wohnzimmer, am Pflegebett, unterm Fenster und bieten auch virtuelle Kultur-Erlebnisse an. Die Senioren - mit oder ohne Demenzerkrankung - erleben: "Ich kann etwas! Ich gehöre dazu! Ich kann gestalten und lernen, bis zuletzt!". Mit "Lebenslang-lebendig-Mensch" entstehen Lern- und Musik-Patenschaften auf Augenhöhe, die auch über das gemeinsame Erleben hinaus tragen - lebenslang.

Machbarschaft

Nur gemeinsam machbar

MACHBARSCHAFT ist eine Nachbarschaftshilfe für Menschen ohne Internetzugang oder Internetkompetenz. Mehr als 10 Mio. Menschen in Deutschland sind über 60, vom Virus besonders gefährdet und hilfsbedürftig - aber ohne Internet. Das Projekt bietet eine Lösung, die für alle erreichbar ist, nämlich einen Technologie-gestützten Telefonservice, bei dem ältere Nachbar:innen ihre Anfragen für Einkäufe abgeben können. Zusammen mit einer App, in der freiwillige Helfer:innen Anfragen in der Nähe annehmen können. Mit dieser technologischen Plattform und künstlicher Intelligenz kann schnell, sicher und skalierbar Hilfe zur Hilfe geleistet werden.

Engel auf drei Rädern

Mobile Nachbarschaftshilfe Frechen

Die mobile Nachbarschaftshilfe richtet sich an Bewohner aller Ortsteile Frechens. Dabei werden ehrenamtliche "Engel auf drei Rädern", mit einem Lastendreirad Piaggio APE 50, ausgestattet als Café mit mediteranem Flair, zu bestimmten Zeiten in die Ortsteile flitzen. Besonders für einsame Senioren, Alleinstehende oder sozial Schwache wird so ein niederschwelliges Hilfeangebot geschaffen. Rund um die APE wird Gemeinschaft erlebbar, es können Hilfebedarfe in nachbarschaftlichen Bereichen entgegengenommen und ehrenamtlich Engagierte vermittelt werden, die z.B. beim Einkauf, Arzt und Spazieren begleiten oder einfach Gemeinschaft leisten. Die "Engel" haben ein offenes Ohr und sind ausgestattet mit Informationen zu Beratungsstellen und können brückenbildend weitervermitteln. Durch den Anziehungspunkt des Cafés können weitere Engagierte gewonnen und das Portfolio der mobilen Nachbarschaftshilfe den einzelnen Ortsteilen und Bedürfnissen angepasst, ausgebaut und optimiert werden.

Jung & Alt e.V.

Wir verbinden Generationen

Jung & Alt e.V. bietet vier Generationen verbindende Projekte an: den Oma-Hilfsdienst mit der Oma-Opa Feuerwehr, den Senioren-Hilfsdienst, Märchengroßeltern im Kindergarten und Patenschaften im Altenheim. Es hilft immer eine Generation ehrenamtlich der anderen Generation. Familien mit Kindern, noch eigenständig lebende Senioren, Kindergärten und Altenheime können die Hilfe der Ehrenamtlichen gegen eine Vermittlungsgebühr in Anspruch nehmen. Jährlich vermittelt der gemeinnützige Verein in Hamburg und Randgemeinden über 800 Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen. Über 100 Ehrenamtliche finden bei Jung & Alt e.V. ein sinnvolles bürgerschaftliches Engagement. Gerade die älteren Ehrenamtlichen bekommen dadurch das Gefühl, wieder gebraucht zu werden und eine sinnvolle Aufgabe zu übernehmen.

Großeltern stiften Zukunft

Der Verein "Großeltern stiften Zukunft" motiviert Angehörige der Großelterngeneration sich für Kinder der Enkelgeneration einzusetzen, die nicht so gut dran sind, wie die eigenen Enkelkinder. Dafür fördert der Verein seit Jahren benachteiligte Kinder in den Projekten Lesepaten, Wunschgroßeltern, Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe, Wurzeln der Zukunft, Standby-Senioren. Unter den benachteiligten Kindern, denen ein besserer Start ins Leben ermöglicht wurde, waren von Anfang an viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Ihre Zahl stieg in den letzten Jahren beträchtlich.

Spielecafé der Generationen

Jung und Alt spielt

Spielen ist nur etwas für Kinder? Weit gefehlt! Studien belegen, dass das Spielen von Gesellschaftsspielen nicht nur Fähigkeiten fördert, sondern Menschen jeden Alters zusammen bringt. Das Gesellschaftsspiel ist ein einfaches, aber unterschätztes Kommunikationsmittel. Im Spielen lernen sich Menschen kennen und entwickeln Verständnis füreinander. Im Zuge des Generationenwandels und der zunehmenden Vereinsamung hat sich das Spielecafé der Generationen daher das Ziel gesetzt, Jung bis Alt mit dem Spielen von Gesellschaftsspielen zusammenzubringen. Gerade SeniorInnen werden somit in die Mitte der Gesellschaft geholt. In der Begegnungsstätte können alle Generationen gemeinsam spielen und eine schöne Zeit verbringen. Außerdem wird Begegnung in Schulen, Altenheimen, Kindergärten, mit Ferienprogrammen, auf Festen und vielem mehr gefördert. Mit dem Qualitätssiegel "Generationenspiel" werden zudem Spiele ausgezeichnet, die ideal für das generationenübergreifende Spiel geeignet sind.

Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen

Der Verein unterstützt und koordiniert die Gründung von bedarfsorientierten, gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnprojekten. Dort wohnen Menschen jeden Alters und in verschiedenen Lebensphasen in Hausgemeinschaften, unabhängig von Herkunft und Einkommen. Der Unterschied zum Mietshaus oder Wohneigentum: Man kennt sich und will Teil der Gemeinschaft sein, in der man sich füreinander interessiert und verantwortlich fühlt. Gegenseitige Unterstützung, Freundschaft und soziale Absicherung sind Vorteile der Projekte. Sie schützen vor Verdrängung auf angespannten Wohnungsmärkten, da die Projekte oft den Bewohner*innen, Genossenschaften oder Mietshäuser Syndikaten gehören. Durch die ehrenamtlichen Mitglieder im Netzwerk werden immer mehr Wohnprojekte realisiert. Der Austausch von Erfahrungen und die Beratung neuer Initiativen wäre ohne sie nicht möglich. Zudem setzt sich der Verein auf politischer Ebene für die Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen für Projekte ein.

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