Leben im Alter / Intergeneration

Obstkäppchen e.V.

Altersarmut kommt nicht in die Tüte!

Obstkäppchen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, welcher von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise unterstützt und gleichzeitig generationsübergreifenden Zusammenhalt fördert. Dazu werden von Ehrenamtlichen, den sogenannten Obstkäppchen, ein Mal im Monat Tüten mit gesunden und ausgewogenen Lebensmitteln kostenlos an die Tür der Betroffenen geliefert. Im Rahmen dieser Besuche verbringen die Ehrenamtlichen Zeit mit den Seniorinnen und Senioren und bauen soziale Verbindungen auf, so dass zusätzlich der Alterseinsamkeit entgegengewirkt wird. Der Inhalt der Tüten wird von einem Ernährungsberater zusammengestellt und auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren abgestimmt. Die Kosten für die Tüten tragen die Vereinsmitglieder, die durch einen Mitgliedsbeitrag von 1,25 Euro pro Woche eine Person für einen Monat versorgen können. Der Kontakt zu den Betroffenen wird durch das Amt für soziale Angelegenheiten hergestellt.

Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf

Momentan werden rund 75 Prozent aller Menschen mit Demenz zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Dies ist mit einer hohen Belastung für die Pflegenden verbunden. Aus diesem Grund möchte die Alzheimer Gesellschaft Düsseldorf e.V. mit dem Projekt „aktiv & gemeinsam“ Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen entwickeln. Hierbei steht vor allem auch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Fokus. Es sollen ehrenamtliche Helfer/innen ausgebildet werden, um Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörigen zu Hause unterstützen zu können.
Im Rahmen eines Besuchsdienstes wird eine Betreuung entsprechend dem individuellen Hilfebedarf angeboten. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere die Anleitung, Anregung, Begleitung und Unterstützung bei Beschäftigungen und Aktivitäten (z.B. Spazieren, Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele). Die pflegenden Angehörigen haben währenddessen Freizeit, die sie flexibel einsetzen können.

SEMPERSEngel

Licht im Alltag

Einsamkeit ist die Epidemie des 21. Jahrhunderts. Einsamkeit tötet. In England wurde deshalb ein Ministerium gegen Einsamkeit gegründet. Heiner Lauterbach, Gesundheitsexperte: „Die Einsamkeit in der Lebensphase über 60 erhöht die Sterblichkeit so sehr wie starkes Rauchen.“ Einsame Menschen würden früher sterben und viel häufiger an Demenz erkranken. Die Idee: SEMPERSEngel. Sie besuchen einsame alte Menschen verlässlich in ihrem Quartier und bringen so Licht in den Alltag. Die ehrenamtlichen Engel verpflichten sich, mindestens ein Mal die Woche eine Stunde in einen Menschen zu investieren. Das Angebot ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Ein Team von ehrenamtlichen SEMPERSEngeln wird von einer Koordinatorin geleitet. Erkennbar sind sie an einer farbigen Weste. Das Konzept ist einfach mit unterschiedlichen Partnern an verschiedenen Orten umsetzbar. Sie SEMPERSEngel sollen an vielen Orten Licht in den Alltag einsamer alter Menschen bringen.

Solidaris Dialog Stipendium

Wir bringen Generationen zusammen

Solidaris gewinnt junge Menschen für ein soziales Engagement in der Seniorenarbeit, denn man beobachtet, dass die Generationen nicht miteinander, sondern neben einander leben. Das Dialog-Stipendium bringt Alt und Jung zusammen: Studenten verbringen sinnvolle Zeit mit Senioren in sozialen Einrichtungen, vom persönlichen Gespräch über Spazieren gehen und Vorlesen bis zum gemeinsamen Basteln, Musizieren oder Kochen. Gleichzeitig gibt das Dialog-Stipendium derzeit rund 30 jungen Menschen, die sich sozial engagieren, eine finanzielle Hilfestellung: Studierende, die sich mindeste 40 Stunden im Semester in einer Senioreneinrichtung um ältere Menschen kümmern, erhalten eine spendenfinanzierte Förderung von 500 Euro pro Semester. Die Auswahl erfolgt über eine schriftliche Bewerbung und ein persönliches Gespräch. Erfahrungsberichte der Studenten und stichprobenhafte Feedback-Gespräche sichern die Qualität des Projektes. Die Stipendiaten sind im Durchschnitt 3,5 Semester bei Solidaris engagiert.

Spielecafé der Generationen

Jung und Alt spielt

Der gemeinnützige Verein Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. hat eine Begegnungsstätte in Pfarrkirchen eröffnet, die mit dem gemeinsamen Spielen von Gesellschaftsspielen Menschen zusammenbringt und das gegenseitige Verständnis und Miteinander fördert. Der Verein legt besonderen Fokus darauf, nicht nur junge Menschen, sondern auch ältere in die Mitte der Gesellschaft zu holen und Generationen zu verbinden. Zudem werden durch das gemeinsame Spielen Fähigkeiten trainiert und ein Ort der Freude geschaffen. Aktuell startet zudem die Soziale Arbeit in Altenheimen, Kindergärten und Schulen mit Unterstützung einer pädagogischen Fachkraft. So sollen die verschiedenen Generationen umfassend erreicht und miteinander verbunden werden. Das Spielecafé kooperiert mit der Diakonie, dem KJR, der Hochschule und der kommunalen Jugendarbeit. Das vom Spielecafé entwickelte Qualitätssiegel "Generationenspiel" wird Spielen verliehen, die besonders generationentauglich entwickelt sind.

Radeln ohne Alter Deutschland

Jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren

Der Leitgedanke von Radeln ohne Alter (RoA) besteht darin, dass das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und auch soll. Unter dem Motto „Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren“ werden auf ehrenamtlicher Basis Rikscha-Fahrten mit BewohnerInnen von Senioren- und Pflegeheimen unternommen. Der Fokus liegt insbesondere auf den Mitmenschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sich zurückgezogen haben. Durch die Initiative sollen diese die Möglichkeit erhalten, wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft zu werden. Die Rikscha-Fahrten ermöglichen den SeniorInnen gesellschaftliche Teilhabe und vermitteln Freude und Glück. RoA soll überall in Deutschland entstehen. Nach dem Vorbild anderer europäischer Staaten soll es auch in Deutschland eine zentrale Kompetenzstelle „Radeln ohne Alter Deutschland (RoAD)“ geben. Diese wird bundesweit neue Standorte akquirieren und die örtlichen Initiativen nachhaltig dabei unterstützen RoA aufzubauen.

Die gute Stube e.V.

Für Senioren und alle die es werden wollen.

Die gute Stube e.V. ist ein Verein gegen Einsamkeit, Einrosten und übereiltes Ableben in München. Insbesondere im städtischen Umfeld, in dem sich Nachbarschaft meist nur auf ein "Hallo" im Treppenhaus beschränkt, sind Einsamkeit und Monotonie für viele Senioren Alltag. Die gute Stube e.V. schafft einen Raum, in dem Senioren und alle, die es werden wollen, jeden Tag etwas Neues kennen lernen, aktiv ihre Fähigkeiten einbringen und gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm gestalten. Damit erzielt die gute Stube e.V. eine positive und nachhaltige Veränderung für jeden Einzelnen.

Paderborner Senioreninitiative e.V.

Dem Alter mehr Leben geben

Unter dem Leitspruch „Dem Alter mehr Leben geben“ engagiert sich die gemeinnützige Paderborner Senioreninitiative e.V. (kurz: PSI), um sozial benachteiligten, älteren Menschen ein würdiges Leben im Alter zu ermöglichen. PSI berät sie in Fragen zur Grundsicherung, zu Pflegegraden, zum Schwerbehindertenrecht und unterstützt sie bei der aufwändigen Erstellung von Anträgen für soziale Leistungen. PSI Sponsoren unterstützen ältere Menschen finanziell bei dringenden Anschaffungen, wie beispielsweise einer neuen Brille, und erfüllen mittels monatlicher Patenschaftsspenden kleine Herzenswünsche. Damit alte Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihren eigenen vier Wänden führen können, steht PSI bereit für kleine Haushaltstätigkeiten vor Ort, für Einkaufsbegleitung oder sonstige Alltagshilfen. Durch dieses Leistungsportfolio wird das bereits vorhandene Angebot anderer sozialer Organisationen durch PSI komplementär ergänzt.

MehrgenerationenSPORT

Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft nimmt massiv zu. Für viele ist bereits der Alltag körperlich eine Herausforderung. Darunter leidet ihre Mobilität und Selbstständigkeit. Bewegung ist die beste Prävention gegen Stürze, Depression und Demenz. Für Senioren mit kognitiven und körperlichen Einschränkungen gibt es aber nur wenig Angebote. Gerade die, die ihr Leben lang Mannschaftssport gemacht haben und in den Vereinen voll integriert waren, fallen auf einmal aus dem Vereinsleben und es fehlt ihnen dann nicht nur die sportliche Betätigung. Rückzug und Vereinsamung drohen. MehrgenerationenSPORT integriert gerade diese wieder in unsere Gesellschaft, durch ein Sportprogramm, bei dem das Miteinander ebenso wichtig ist wie die Bewegung. Dabei setzen wir auf die drei Säulen: Ambulantes Sportprogramm für Pflegebedürftige zu Hause, die Sportgruppe „fit für 100“ sowie „Sport und Tourismus“ mit einer Verleihstation für Therapie-E-Tandems sowie Wandergruppen für Menschen mit Demenz.

Silberfilm

Miteinander ins Kino!

Gleichberechtigten Zugang zu Kultur - barrierefrei und selbstbestimmt - zu ermöglichen ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Silberfilm richtet sich mit einem neuen Kinokonzept an Senioren +/-100, an deren Familien, ehrenamtlichen und professionellen Begleitpersonen. Silberfilm fördert aktiv die kulturelle Teilhabe im Alter, verbessert die regionale Infrastruktur und Daseinsvorsorge von Senioren. Silberfilm unterstützt damit Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf und schafft ein bedürfnisgerechtes Kinoangebot. Besondere Bedarfe von Menschen mit Demenz werden dabei berücksichtigt. Mit der Entwicklung mediengerontologischer Filmauswahlkriterien engagiert sich Silberfilm für eine demographiefeste Veränderung der Kino- und Filmkultur. In regionalen Silberfilm-Kulturnetzwerken entstehen stabile Netzwerke für eine neue kulturelle Sorgestruktur der neuen Langlebigkeit. Silberfilm fördert das Ehrenamt und Selbsthilfe im höheren Alter.

Seiten