Migration / Zusammenleben

mosaique macht Musik

Einheit in Vielfalt ermöglicht das (Er)leben von Gemeinschaft.

mosaique macht Musik ist ein Projekt, das Menschen aus aller Welt intergenerational und interkulturell über Musik zusammenbringt. Nicht nur professionelle Musiker*innen, sondern auch Laien sollen über Workshops, Konzerte, Jam Sessions und ein gemeinsames CD-Projekt miteinander in Verbindung gebracht werden. Derzeit schreiben und komponieren bereits Musiker*innen aus Syrien, Afghanistan, Argentinien, Frankreich und Deutschland gemeinsam Lieder für eine gemeinsame CD. Das Projekt lädt alle Menschen ein, sich zu beteiligen – ob mit eigenen musikalischen Angeboten oder als Teilnehmende der Workshops, Veranstaltungen und Aktivitäten. Einheit in Vielfalt ermöglicht das (Er)leben von Gemeinschaft. Das Projekt mosaique macht Musik gliedert sich in das mosaique – Haus der Kulturen, ein innovatives Kulturzentrum mitten in Lüneburg, ein.

Herz in die Hand e.V.

Der Verein wurde 2017 als Begegnungsstätte für Menschen aller Altersstufen und jeder Couleur gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation zwischen den verschiedensten Altersgruppen, Nationalitäten und Persönlichkeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse zu fördern. Dabei soll es einerseits darum gehen, dass sich Menschen verständnisvoll begegnen, sich austauschen, sich akzeptieren und besser verstehen lernen, Vorurteile abbauen und sich gegenseitig helfen; andererseits geht es darum, Ansprechpartner für Menschen in Not zu sein. Dieses wird in der Begegnungsstätte erreicht durch ein umfangreiches, tägliches Programm. In Form von kreativen Workshops, Gesprächskreisen und Themenstunden wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden und ihre eigene Situation mit Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu erkennen und zu verändern, aus ihrem Negativdenken herauszukommen und Selbstwertgefühl sowie Selbstvertrauen zu steigern.

kulturgrenzenlos e.V.

#Integration durch Freundschaft

Ganz nach dem Motto ‚Integration durch Freundschaft’ sorgt kulturgrenzenlos e.V. dafür, dass sich Kieler Studierende und Geflüchtete im Tandem begegnen und neue Freundschaften entstehen. Eine gemeinsame Freizeitgestaltung und ein Austausch auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Projekts ist es, Geflüchteten den Zugang zur Kieler Gesellschaft zu erleichtern und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Studierende haben die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich für ein weltoffenes Kiel zu engagieren. Bei gemeinsamen Events trifft sich die ganze kulturgrenzenlos-Community zum Sport, Kochen und fröhlichen Beisammensein. Dabei wird Raum für die Vernetzung der Tandems geschaffen und Interessierten die Möglichkeit geboten, das Projekt kennenzulernen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. kulturgrenzenlos e.V. setzt sich so für ein harmonisches und solidarisches Miteinander in der Gesellschaft ein.

AJK – Kultur*Räume*Leben

Bezahlbarer Wohnraum und Veranstaltungsgarten im Priser Viertel

2009 gründete sich die Alternative JugendKultur e.V. und erwarb 2011 die erste Immobilie, die der Verein seit 2013 als Kulturzentrum betreibt. Den Betrieb des Kulturzentrums leisten circa 20 aktive ehrenamtliche Vereinsmitglieder zwischen 20 und 35 Jahren. Da sich die Probleme in der Nachbarschaft aufdrängten, wurde 2017 ein weiteres Haus mit Grundstück mitten im Problemviertel erworben. Die Problemlagen sind vielfältig: Mangelnde Integration, prekärer Wohnraum, kaum Gemeinschaftsflächen, wenige Angebote an die Kinder und Jugend, Spekulation mit Grundstücken und Immobilien - und das mitten im Herzen der Kurstadt Bad Kreuznach. Die Immobilie bietet zur Zeit Wohnraum für 5 Personen, es wird vorrangig an Studenten vermietet. Nun soll der Hof zum Veranstaltungsgarten umgebaut werden. Dazu muss das Hinterhaus abgerissen und die Fläche gestaltet werden. Künftig sollen hier ein Nachbarschaftscafé, ein Repair Café, ein Stadtteilgarten, Ausstellungsfläche sowie ein Co-Working Space entstehen.

Flüchtlingspaten Hückelhoven

Gemeinsam viel bewegen!

Ehrenamtlich Tätige tragen dazu bei, dass sich geflüchtete Menschen in Hückelhoven im Alltag besser zurechtfinden können und vermitteln ihnen somit Sicherheit und Akzeptanz. Das Engagement der Ehrenamtler ist in drei Bereichen möglich: die klassische Patenaufgabe (Betreuung einer Familie oder Einzelperson), Angebote in speziellen Bereichen für eine Gruppe (Sprachförderung, Kreativangebote etc.) und unterstützende Tätigkeit (Hilfe bei Veranstaltungen, Spendensortierung etc.). Jeder kann sich mit seinen unterschiedlichen Stärken, Fähigkeiten und zeitlichen Ressourcen einbringen. Im Verlauf des fast fünfjährigen Bestehens der Flüchtlingspaten haben sich die Schwerpunkte immer wieder gewandelt. Für diese vielfältigen Aufgaben brauchen die Ehrenamtler Unterstützung und Begleitung. Aus diesem Grunde wurde eine Kooperationsvereinbarung mit wichtigen Partnern der Integrationsarbeit geschlossen. Diese tragen dazu bei, das Projekt finanziell zu sichern und die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Grenzenlos in Bewegung – SpoHo aktiv e.V.

Bewegung fördern. Grenzenlos begegnen. Möglichkeiten schaffen.

Grenzenlos in Bewegung - SpoHo aktiv e.V. (GiB) hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem breiten Sportangebot den Austausch mit geflüchteten Menschen und deren Integration in unsere Gesellschaft zu fördern. Entstanden ist der Verein im Oktober 2014 im Rahmen eines Seminars an der Deutschen Sporthochschule Köln mit einem Angebot in Köln-Weiden. Seitdem sorgen mehr als 120 Vereinsmitglieder mit wöchentlichen Sportangeboten für Abwechslung in Unterbringungen für Geflüchtete und sind in mehr als zehn Unterkünften in ganz Köln aktiv. Die Zielgruppe ist dabei so vielfältig, wie man sie sich nur vorstellen kann. Von Fußball und Klettern über Yoga und Tanzen bis hin zum Schwimmen bietet der Verein für alle Altersklassen und Geschlechter etwas an. Auch verschiedenste Events sind seit der Gründung Teil des Programms. So organisiert GiB jährlich ein Fußballturnier sowie eine Filmvorführung und ein monatliches "Get together" in verschiedenen Locations für Mitglieder und Interessierte.

International Peace Slam

Frieden beginnt mit Dir.

Jeder kennt Science Slams, Comedy Slams oder Poetry Slams – doch was ist ein Peace Slam? In Dresden wurde seit 2016 ein ganz neues Format ausprobiert: Internationale Wissenschaftler fanden sich hier zusammen, um das recht abstrakte Thema FRIEDEN aus ihrer persönlichen Perspektive in zehnminütigen Kurzvorträgen zu beleuchten. In ihren Instituten und auf Konferenzen sprechen sie regelmäßig zu ihren Forschungsthemen, doch sind sie nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Einwohner dieser Stadt mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Alle haben eigene Konzepte für den Frieden, sei es Frieden in der Welt, in sozialen Beziehungen oder ganz tief im Innern. Ihre sehr persönlichen Geschichten und Gedanken teilen sie mit dem Publikum und bereichern damit ihre Wahlheimat Dresden mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven. Aus einem Pilotprojekt mit Wissenschaftlern wird ein Format für alle. Der Peace Slam ist zu Gast in Schulen, Unternehmen und auf interkulturellen Bühnen.

Integrationsbegleiterbörse

Füreinander - Miteinander

Der Alltag von Geflüchteten und Zuwanderern in Erfurt ist nicht leicht. Da gilt es Formulare auszufüllen, Anmeldungen zu machen und sich ganz allgemein im Alltag zurechtzufinden. Im Kopf noch die Kultur und das Leben des eigenen Landes. Ein neues Land, eine neue Sprache, ein neues Leben verlangt gravierende Umstellungen, die allein nicht zu bewältigend sind. Hier greift die Unterstützung von Freiwilligen durch die Integrationsbegleiterbörse. Sie hilft Menschen dabei, in Erfurt anzukommen. Sei es um bei Amtsanliegen zu helfen, die Sprache und Kultur zu erklären oder einfach um neue Menschen kennenzulernen und eine Verbindung zu hiesigen Lebensweisen herzustellen.

Leuchtturm

Der Arbeitskreis Flüchtlinge aus Barmstedt in Schleswig-Holstein arbeitet seit Anfang 2014 in mehreren ehrenamtlichen Teams und ist für die Unterstützung der Geflüchteten in der Stadt Barmstedt und dem Amt Rantzau gut vernetzt. Vor drei Jahren rief der Arbeitskreis das Projekt Leuchtturm ins Leben. Das Integrationszentrum ist eine zentrale Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Geflüchtete, in der diese umfassende Unterstützung finden. Hier erhalten Geflüchtete durch eine angestellte Fachkraft der Caritas professionelle Beratung, beispielsweise bei Fragestellungen, die das Asylverfahren und die Arbeitssuche betreffen. Um eine kontinuierliche Unterstützung zu gewährleisten, findet eine Vermittlung ehrenamtlicher Wegbegleiter/-innen statt. Zusätzlich werden im Bereich des ehrenamtlichen Engagements Projekte der Bürgerinnen und Bürger aus Barmstedt und Umgebung unterstützt und koordiniert. Dazu gehören Sprachkurse, Garten, Fahrradwerkstatt, Hausaufgabenhilfe sowie Kochen.

RomaTrial e. V.

Trotz der 600 Jahre alten Geschichte von Roma und Sinti in Europa sind sie bis heute verschiedensten Formen von Diskriminierung ausgesetzt. Bei RomaTrial engagieren sich Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, junge Roma durch außerschulische Bildungs- und Kulturarbeit zu fördern, die gesellschaftliche Teilhabe und das Kohärenzgefühl junger Menschen durch freiwilliges Engagement und selbstkritisches Wahrnehmen zu verstärken sowie Antiziganismus mit Kunst, Politik und Bildung zu bekämpfen. Darüber hinaus fördern wir KünstlerInnen mit Romno-Hintergrund und schaffen für sie den notwendigen Raum in der Öffentlichkeit.

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