Migration / Zusammenleben

KulturMarktHalle e.V.

Ein Raum für Kultur und Nachbarschaft.

KulturMarktHalle e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin mit dem Ziel, durch das Unterhalten der gleichnamigen KulturMarktHalle - eines Kunst-, Kultur-, Bildungs- und Begegnungsortes mit Marktständen und Gastronomie- und Kulturbetrieb - die Integration von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft zu fördern. Geflüchtete werden dabei zu Unternehmer*innen und machen sich mit kleinen Läden und Unternehmen oder als Künstler*innen selbstständig und finden in der KulturMarktHalle ein neues Betätigungsfeld. Zur gleichen Zeit belebt diese ein benachteiligtes Stadtviertel und bietet neue Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten für alteingesessene und neu angekommene Berliner.

Human@Human e.V.

Menschen vernetzen Menschen

Ziel des Vereins Human@Human e.V. ist HamburgerInnen mit Geflüchteten zusammenzubringen, um diese auf ihrem Weg in unserer Gesellschaft zu erleichtern und ein gegenseitiges Miteinander und Verständnis zu fördern. Die Grundidee, dahinter ist, dass diese Förderung am besten über eine 1:1-Patenschaft erfolgt und dass durch Vernetzung vieler Akteure Wissen und Erfahrung sinnvoll, nachhaltig und ressourcenschonend geteilt und angewendet werden können. Integrationsprogramme und Kurse können nie zu 100% auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Person eingehen. Die 1:1-Vernetzung, die der Verein als Patenschaft beschreibt, kann das. Die Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt, von denen jeder nur einen kleinen Teil zum Erfolg eines besseren Miteinanders beizutragen braucht. Die Paten leisten Hilfe zur Selbsthilfe und nutzen das Netzwerk des Vereins, welches sie bei vielfältigen Themen und Fragen sinnvoll unterstützt.

On the move – Sport und Integration

Ankommen - Freunde finden - Gemeinsam weitergehen

On the move ist eine Initiative von Sporttrainer*innen, die sich auf Bewegungsprogramme für geflüchtete Kinder und Jugendliche spezialisiert haben. Mit ihren Sportangeboten hat die Initiative seit 2014 über 1200 Teilnehmer*innen an zahlreichen Standorten in Berlin und Brandenburg erreicht.
2018 richtet On the move den Fokus auf die Zielgruppe der unbegleiteten, minderjährigen Ausländer*innen (UMAs): Mit mehrtägigen Workshops in verschiedenen Mannschaftssportarten werden geflüchtete und ortsansässige Jugendliche gleichermaßen angesprochen, um gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz zu stärken.
Haupteinsatzgebiet ist das Bundesland Brandenburg: Hier leben gegenwärtig etwas 1400 Jugendliche in betreuten Wohneinrichtungen für unbegleitete Minderjährige.
Um die nachhaltige Integration der geflüchteten Jugendlichen in die örtlichen Sportvereine - und damit in die dörfliche Gemeinschaft - zu fördern, werden Übungsleiter der Vereine in die Workshops mit einbezogen.

WiE, die Lobby für Flüchtlinge

Gemeinsam gelingt uns Integration

WILLKOMMEN IN ERKELENZ, DIE LOBBY FÜR FLÜCHTLINGE e.V. fördert die Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene. Die 160 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder sehen sich als Lobby der in Erkelenz untergebrachten Flüchtlinge und werben durch Öffentlichkeitsarbeit um Verständnis für die Belange von Flüchtlingen. Durch bürgerschaftliches Engagement soll in Erkelenz eine Willkommenskultur für die betroffenen Menschen erlebbar werden. Eine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Unterstützung von Flüchtlingskindern und jugendlichen Flüchtlingen in materieller und ideeller Hinsicht. Konkret leisten Ehrenamtler Unterstützung durch "Flüchtlingspatenschaften", Hausaufgabenbetreuung an einer Grundschule, eine WiE-Fahrradwerkstatt, die 258 Fahrräder an Geflüchtete vergeben hat, ein "Gastelternprojekt", ein "Interkulturelles Atelier", ein "Bauwagenprojekt", ein "Spaß & Kultur"-Projekt, Hilfe bei Wohnungs-/ Arbeitsplatzsuche, sowie verschiedene Freizeitangebote.

Schau mich an – Gesicht einer Flucht

Wir geben der Flucht ein Gesicht

Häufig heißt es „DIE Flüchtlinge“ – pauschal, anonym, negativ. Dem begegnet der Asylkreis Haltern am See mit dem Projekt „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“: Einer Portrait-Serie in Print- und Onlinemedien und zwei Ausstellungen, in der Menschen ihre aktuellen Fluchterlebnisse schildern. Auch deutsche Zeitzeugen nehmen teil. Die Flüchtlinge und Vertriebenen seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges, lenken den Blick auf die deutsche Geschichte. Sie alle vermitteln, wie Flucht und Ankommen Lebensgeschichten prägen. Geflüchtete „zeigen Gesicht“ auf Homepage, Facebookseite und Postkarten und berichten auf Ausstellungseröffnungen. Die Ausstellungen mit 20 Roll-Ups werden von Ausleihern zur politischen Bildung eingesetzt. Mündliche Feedbacks und Einträge in Gästebüchern belegen: „Schau mich an“ wirkt gegen Vorurteile und Intoleranz. Es klärt auf persönliche Weise über das Thema Flucht auf. Die Portrait-Methode wurde aufgearbeitet und steht anderen Initiativen zur Nachahmung zur Verfügung.

Neue Nachbarn Arnsberg

We serve Arnsberg

Die Initiative wurde von jungen Frauen und Männern ins Leben gerufen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Initiative arbeitet ehrenamtlich, um anderen Flüchtlingen beim Ankommen und Einleben in Arnsberg zu helfen. Die Initiative bietet:
Unterstützung und Hilfe für alle neu ankommenden Flüchtlinge inklusive Informationen über Kultur, Umgangsformen und das Leben in Deutschland.
Initiierung und Durchführung von Projekten in allen Bereichen (Gesellschaft, Sport, Kultur, Natur, usw.).
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der neuen Bürger.
Förderung der Begegnung und des Zusammenlebens zwischen Ankommenden und Deutschen.
Vorstellung das beste Bild der Herkunftsländer und ihren Kulturen um die Bürger am besten sie kennenlernen könnten.
Förderung der Fähigkeiten, Potentiale und Stärken von Flüchtlingen mit dem Ziel, sich aktiv an der Gestaltung der Stadt zu beteiligen.

Schams – Ein integratives Theaterprojekt

Schams: Von der Seele auf die Bühne - von der Bühne ins Herz!

Schams - Von der Seele auf die Bühne, von der Bühne ins Herz! Schams ist ein integratives Theaterprojekt von und mit syrischen und deutschen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in St. Ingbert mit der Unterstützung des Netzwerks für Flüchtlinge in St. Ingbert e.V.. Gegründet wurde die Gruppe im Frühjahr 2016 von Mitgliedern des Netzwerks für Flüchtlinge. Der Name Schams ist der arabische Ausdruck für "Sonne" und dieser Name ist Programm, denn unsere Gruppe aus Bürgern und Neubürgern von St. Ingbert und Umkreis ist kraftvoll und überaus lebendig: Sie setzt sich zusammen aus einer Gruppe von Musikern, dem Schauspiel-Ensemble sowie Akteuren hinter den Kulissen. Gemeinsam bringen wir persönliche Erfahrungen von Flucht und Integration auf die Bühne und somit in die Welt hinaus. Im Fokus steht die Vermittlung von Werten, Sprachkompetenz, Verständnis und Toleranz. Nach unserem ersten Theaterstück "Nie wieder Hass" ist aktuell die Fortsetzung "Integrama" in Arbeit.

mimycri

it's time to write a new story

Bei mimycri e.V. arbeiten Geflüchtete und Beheimatete in Berlin zusammen: das internationale Team fertigt Taschen und Rucksäcke aus kaputten Schlauchbooten, die nach der Überfahrt an den Stränden Griechenlands liegen bleiben. Der gemeinnützige Verein schafft Arbeitsplätze und fokussiert sich dadurch auf das „mit“ und nicht das „für“: Als Kontrapunkt zur derzeit kritischer werdenden Wahrnehmung von Migration und Integration betont mimycri Gemeinsamkeiten. mimycri ermöglicht einen erlebbaren Perspektivwechsel, indem ein Stück Zeitgeschehen in Form eines Produktes zu Diskussionen anregt. mimycri hilft, neue Blickwinkel einzunehmen: Geflüchtete werden zu Freunden und Kollegen, Plastikmüll zu hochwertigen Produkten und Käufer*innen zu Botschafter*innen. Durch die konsequent verfolgte Nachhaltigkeit – sozial, ökologisch, ökonomisch – zeigt mimycri beispielhaft, wie eine gemeinsame und inklusive Zukunft für unsere Gesellschaft aussehen könnte.

Das Teemobil e.V.

Wenn wir jetzt nicht zusammen halten Wann dann??

Das Teemobil e.V. steht für Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammenhalt und Willkommen. Als gemeinnütziger Verein widmet sich, Das Teemobil e.V. der Aufgabe, Geflüchtete und Menschen in Not bei der kulturellen und sozialen Integration in die lokale Gesellschaft zu unterstützen. Der Verein schafft das, was sich so viele wünschen: er baut Brücken zwischen den alten und den neuen Nachbarn. Der Verein ist, eine Teestube mit festen Standorten und Teams, die die Geflüchteten in den Unterkünften zum Teetrinken und Beisammensein einlädt. Liebevoll vorbereitet, immer eine kleine Teestuben- Ausgabe mit Köstlichkeiten. Ein herzliches und lebhaftes Beisammensein, umrundet von Freizeitaktivitäten und Bildungsangeboten. Während die einen mit der wöchentlichen Ausgabe beschäftigt sind, kommen die anderen ins Gespräch. Worum es geht ist meistens egal. Es zählen das Miteinander und der Kontakt zu den alten Nachbarn, der so vielen der neuen Nachbarn wichtig ist. Miteinander und nicht Nebeneinander.

Welcome-Baby-Bags

Im Fokus des Projektes Welcome-Baby-Bags stehen besonders Schutzbedürftige: schwangere geflüchtete Frauen bzw. Mütter und deren Neugeborene. Sie wohnen zum größten Teil in Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Ihnen wird durch ehrenamtliche Helfer_innen eine komplette Tasche mit einer Erstausstattung für die erste Zeit organisiert und gepackt, sogenannte „Welcome-Baby-Bags“. Derzeit werden monatlich rund 60 Taschen an Familien in ganz Berlin weitergegeben. Eine Tasche beinhaltet ca. 45 Artikel für Mutter und Kind: von genähten bzw. gespendeten Babysachen wie z.B. Bodys, Strampler, Mützchen und Schlafsack über Hygieneartikel wie Windeln, Feuchttücher und Wundschutzcreme bis hin zu Hygieneeinlagen für die Wöchnerin. Aufgrund der undurchsichtigen Informationslage, überlasteter Behörden oder in vielen Fällen auch aufgrund eines fehlenden Anspruchs ist die Tasche oftmals die einzige Baby-Erstausstattung, die die werdende Mutter noch rechtzeitig zum Geburtstermin erhält.

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