Migration / Zusammenleben

KulturMarktHalle e.V.

Berlin, Berlin
Ein offener Ort für Integration

KulturMarktHalle e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin mit dem Ziel, durch das Unterhalten der gleichnamigen KulturMarktHalle, eines Kultur-, Bildungs- und Begegnungsortes mit internationalen Marktständen und Gastronomie- und Kulturbetrieb, die Integration von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft zu fördern. Geflüchtete werden dabei zu Unternehmern und machen sich mit Marktständen oder als Künstler selbstständig und finden in der Markthalle ein neues Betätigungsfeld. Zur gleichen Zeit belebt die neue Markthalle ein benachteiligtes Stadtviertel und bietet neue Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten für die Alteingesessenen und für neuangekommene Berliner.

Human@Human e.V.

Hamburg, Hamburg
Menschen vernetzen Menschen

Ziel des Vereins Human@Human e.V. ist die Vernetzung Geflüchteter mit Einheimischen, um Neuankömmlingen Ankunft und Leben in und mit unserer Gesellschaft zu erleichtern und ein gegenseitiges Miteinander und Verständnis zu fördern. Die Grundidee, die dahinter steckt, ist, dass eine erfolgreiche und nachhaltige Integration am besten über eine 1:1-Betreuung erfolgt und dass durch Vernetzung aller Akteure Wissen und Erfahrung sinnvoll, nachhaltig und Ressourcen-schonend geteilt und angewendet werden kann. Integrationsprogramme und Kurse können nie auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Eine 1:1-Vernetzung, die der Verein als Patenschaft beschreibt, verteilt die Verantwortung auf viele Schultern, von denen jeder nur einen kleinen Teil beizutragen braucht, um am Erfolg der Integration und eines besseren Miteinanders teilzuhaben. Die Paten leisten Hilfe zur Selbsthilfe und nutzen das Netzwerk des Vereins, welches bei vielfältigen Themen und Fragen sinnvoll unterstützt.

Studentische Rechtsberatung der Univ. Passau e.V.

Passau, Bayern

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der kostenfreie Rechtsberatung durch Jurastudierende im Zivil- und Migrationsrecht anbietet. Unsere Zivilrechtsberater/innen beraten Studierende der Universität Passau. Unsere Berater/innen der Refugee Law Clinic beraten Asylsuchende aus dem Raum Passau im Asyl- und Ausländerrecht. Durch ihre Tätigkeit sammeln unsere Berater/innen wertvolle Praxiserfahrungen und setzen ihr im Jurastudium erlerntes Wissen sinnvoll für Menschen ein, für die rechtlicher Rat ansonsten zu kostspielig oder unzugänglich wäre. Die Qualität unserer Beratung wird durch die individuelle Betreuung aller Fälle durch Volljuristen (Anwälte/innen und Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der Universität Passau) sichergestellt. Organisatorische und leitende Aufgaben übernimmt der Vorstand in enger Zusammenarbeit mit dem Organisationsteam.

On the move – Sport und Integration

Schwielowsee, Brandenburg

On the move ist eine Initiative von Trainerinnen und Trainern, die sich auf Sportangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche spezialisiert haben. Über 1200 Kinder und Jugendliche aus Berlin und Brandenburg haben seit 2014 an den Sportangeboten von On the move teilgenommen. 2018 will die Initiative ihren Fokus auf die Zielgruppe der unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge richten, da diese besonderer Unterstützung bedürfen. Haupteinsatzgebiet werden dabei strukturschwache, ländliche Gebiete in den neuen Bundesländern sein. Mit mehrtägigen Ferien- oder Wochenendworkshops werden ortsansässige und geflüchtete Jugendliche gleichermaßen angesprochen, um gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz zu stärken. Übungsleiter der lokalen Vereine werden in die Workshops einbezogen, um die nachhaltige Integration der geflüchteten Jugendlichen in die Vereine zu erleichtern.

WiE, die Lobby für Flüchtlinge

Gemeinsam gelingt uns Integration

WILLKOMMEN IN ERKELENZ, DIE LOBBY FÜR FLÜCHTLINGE e.V. fördert die Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene. Die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder sehen sich als Lobby der in Erkelenz untergebrachten Flüchtlinge und werben durch Öffentlichkeitsarbeit um Verständnis für die Belange von Flüchtlingen. Durch bürgerschaftliches Engagement soll in Erkelenz eine Willkommenskultur für die betroffenen Menschen erlebbar werden. Eine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Unterstützung von Flüchtlingskindern und jugendlichen Flüchtlingen in materieller und ideeller Hinsicht. Konkret leisten Ehrenamtler Unterstützung durch "Flüchtlingspatenschaften", Hausaufgabenbetreuung an einer Grundschule, eine WiE-Fahrradwerkstatt, die 238 Fahrräder an Geflüchtete vergeben hat, ein "Gastelternprojekt", ein "Interkulturelles Atelier", ein "Bauwagenprojekt", ein "Spaß & Kultur"-Projekt, Hilfe bei Wohnungs-/ Arbeitsplatzsuche, sowie verschiedene Freizeitangebote.

Schau mich an – Gesicht einer Flucht

Haltern am See, Nordrhein-Westfalen
Wir holen „DIE Flüchtlinge“ aus der Anonymität

Häufig heißt es „DIE Flüchtlinge“ – pauschal, anonym, negativ. Um das zu ändern, entwickelte der Asylkreis Haltern am See „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“: Eine Portrait-Serie in Zeitungen, in der Asylsuchende ihre Fluchtgeschichten aufschreiben. Auch deutsche Flüchtlinge und Vertriebene seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges kommen zu Wort und lenken den Blick auf die eigene Geschichte. Sie alle vermitteln, wie Flucht und Ankommen Lebensgeschichten prägen. Eine Wanderausstellung mit 20 Roll-Up-Bannern, Homepage, Facebookseite und Postkartensets auf denen Geflüchtete „Gesicht zeigen“, finden große Resonanz. Betrachter erleben Asylsuchende oft nicht mehr als anonyme Masse, sondern können Gründe für Flucht nachvollziehen und Verständnis entwickeln. Überraschende Facetten: Einigen Asylsuchenden und deutschen Teilnehmern hilft das Erzählen der furchtbaren Erlebnisse bei der Verarbeitung. Es entstanden Jugendgruppe, Theaterstück, Ausbildungsplatz und Konzept zur Weitergabe der Idee.

Neue Nachbarn Arnsberg

We serve Arnsberg

Die Initiative wurde von Frauen und Männern ins Leben gerufen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Die Initiative arbeitet ehrenamtlich und mit dem Geld, um anderen Flüchtlingen beim Ankommen und Einleben in Arnsberg zu helfen. Die Initiative bietet: Unterstützung und Hilfe für alle Syrer neu ankommenden Flüchtlinge inklusive Informationen über Kultur, Umgangsformen und das Leben in Deutschland. Initiierung und Durchführung von Projekten in Bereichen (Gesellschaft, Sport, Kultur, Natur, usw.). Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der neuen Bürger. Förderung der Begegnung und des Zusammenlebens zwischen Ankommenden . Vorstellung der Herkunftsländer, der Kultur und Gebräuche in Schulen, Beraubung der Menschen, Kindergärten und Unternehmen. Förderung der Fähigkeiten, Flüchtlingen mit dem Ziel, sich aktiv an der Gestaltung der Stadt zu beteiligen. Unterstützen und helfen Sie der Initiative, Deutschland und umgebende Städte noch lebenswerter zu machen.

Schams – ein integratives Theaterprojekt

Sankt Ingbert, Saarland
Kleine Rolle – große Wirkung: Integration durch Theater

Schams ist ein integratives Theaterprojekt von und mit jungen syrischen und deutschen Erwachsenen in St. Ingbert mit der Unterstützung des Netzwerks für Flüchtlinge in St. Ingbert. Gegründet wurde die Gruppe im Frühjahr 2016 von Mitgliedern des Netzwerks für Flüchtlinge. Der Name Schams ist der arabische Ausdruck für "Sonne" und dieser Name ist Programm, denn die Gruppe aus Bürgern und Neubürgern von St. Ingbert und Umkreis ist kraftvoll und überaus lebendig: Sie setzt sich zusammen aus einer Gruppe von Musikern, dem Schauspiel-Ensemble sowie zahlreichen Akteuren hinter den Kulissen. Das erste Theaterstück der Gruppe trägt den Titel "Nie wieder Hass" und wurde gemeinsam von Johannes Becher, dem langjährigen Leiter der St. Ingberter Theatergruppe "Die Musenbolde", und dem syrischen Schauspieler und Theaterregisseur Mwoloud Daoud und den Schauspielern entwickelt. Im Fokus steht die Vermittlung von Werten, Sprachkompetenz, Verständnis und Toleranz.

mimycri

Berlin, Berlin
it's time to write a new story

mimycri ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit der Integration von Geflüchteten aus künstlerischer, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive widmet: Ein internationales Team entwickelt Taschen und Rucksäcke aus alten Schlauchbooten, die zur Überfahrt nach Europa genutzt wurden. Hauptaktivitäten: Kollaboration bei der Entwicklung von Designs: Es geht darum voneinander und miteinander zu lernen. mimycri schafft gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe durch einen gemeinsamen Arbeitsprozess; Nutzung von existierendem Material: Durch Upcycling entsteht aus einem kaputten Schlauchboot ein neues Produkt, das Geschichte bewahrt und gleichzeitig von einem Neuanfang erzählt; Berührungspunkte mit dem Thema Flucht: Es geht darum, Berührungspunkte über ein Alltagsprodukt zu schaffen. Das geschichtsträchtige Material in Form von Produkten ermöglicht Auseinandersetzung und Diskussion in Medien, Politik und Gesellschaft.

Das Teemobil e.V.

Hamburg , Hamburg
Wenn wir jetzt nicht zusammen halten Wann dann??

Das Teemobil e.V. steht für Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammenhalt und Willkommen. Miteinander und füreinander. Als gemeinnütziger Verein widmet sich das Teemobil e.V. der Aufgabe, Geflüchtete und Menschen in Not bei der kulturellen und sozialen Integration in die lokale Gesellschaft zu unterstützen. Der Verein bietet jedem eine gute Gelegenheit, einen direkten Kontakt zu den Flüchtlingen in den zentralen Erstaufnahmen herzustellen. Der Verein ist in 12 Unterkünften aktiv und für jeden Standort gibt es ein festes Teemobiler/innen-Team, was mindestens einmal die Woche vor Ort ist. Liebevoll vorbereitet, immer eine kleine Ausgabe mit Köstlichkeiten wie süße Backwaren, Süßigkeiten und Obst. Ein herzliches und lebhaftes Beisammensein, umrundet von Freizeitaktivitäten und Bildungsangeboten. Das Teemobil möchte seinen Beitrag leisten, Vorurteile, Missverständnisse und Konflikte zu überwinden und die Toleranz zwischen den Menschen auszubauen. Miteinander und nicht Nebeneinander.

Seiten