Rettungsdienste / Katastrophenschutz

First Responder Überherrn e.V.

Leben retten, Leiden lindern!

Die First Responder Überherrn e.V. sind ein gemeinnütziger Verein zur Rettung aus Lebensgefahr. First Responder sind professionelle, ehrenamtliche und ortsansässige Ersthelfer, die bei bestimmten Einsatzindikationen in der Gemeinde Überherrn parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und ausrücken, um die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Denn diese Zeit ist entscheidend für die Überlebenschancen eines schwer erkrankten Patienten. Im Falle einer Reanimation sinken die Überlebenschancen ohne effiziente Wiederbelebungsmaßnahmen um 10% pro Minute. Zeit, die in vielen Fällen verloren geht und zu fatalen Folgen führt. Egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall, allergischer Schock oder Verkehrsunfall – es kommt immer auf Zeit an, die durch First Responder Helfer vor Ort überbrückt wird. Leben retten, Leiden lindern – Helfer aus der Nachbarschaft, die Leben retten!

Mantrailer West Rettungshunde e.V.

Ehrenamtlich, zuverlässig, kompetent!

Bei Mantrailer West handelt es sich um einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, das höchste Gut des Menschen zu schützen, das Leben. Hierzu bilden die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder ihre Hunde aus, damit diese Personen aufgrund des Individualgeruchs verfolgen und auffinden können. Die Ausbildung dauert durchschnittlich 2,5 Jahre. Neben der Ausbildung der Hunde werden die Hundeführer in vielen Bereichen geschult, z. B. Erste Hilfe, Psychosoziale Notfallversorgung, BOS Funk, GPS, etc. Eingesetzt werden die Teams bei vermissten Demenz- oder Alzheimerpatienten, Suizidenten und vermissten Kindern. Bislang konnten diverse Einsätze auf Anforderung der Polizei aber auch von Privatpersonen und Altenheimen abgearbeitet werden, ein großer Teil davon erfolgreich. Aufgrund der Tatsache, dass es in diesem Bereich eindeutig zu wenig gut ausgebildete Teams gibt, ist hier noch ein erheblicher Bedarf vorhanden.

Jeder kann ein Held sein

Jeder kann ein Held sein

Der Pépinière e.V. hat es sich mit dem Projekt „Jeder kann ein Held sein“ zur Aufgabe gemacht, generationsübergreifend und unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft lebensrettende Kenntnisse in der Ersten-Hilfe ehrenamtlich zu vermitteln. Wir konzentrieren uns auf die Arbeit mit Grundschülern, die wir nach den aktuellen Standards der medizinischen Laien-Maßnahmen in die Stabile Seitenlage, die Reanimation und in die Verbandslehre sowie Eigenschutzmaßnahmen einführen. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren den kostenlosen Erste-Hilfe-Unterricht fest im Lehrplan zu verankern und zu wiederholen. An den drei Projekttagen bieten wir regionalen Hilfsorganisationen die Möglichkeit, Nachwuchs für sich zu gewinnen. Unseren Materialpool stellen wir anderen Initiativen mit gemeinsamen Ziel zur Verfügung. Mit unseren Projekttagen begeistern wir außerdem schon die Kleinsten für medizinische Berufe und erhöhen somit die Chance auf mehr Personal im Gesundheitswesen.

Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte

Für die da sein, die für andere da sind...

Das Netzwerk PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) baut bundesweit Kontaktstellen sowie dazugehörige interdisziplinäre Teams zur psychosozialen Unterstützung von Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Polizei, Technisches Hilfswerk, Berg-, Wasser- und Luftrettung auf.
Vor allem die Einsatzkräfte, die zeitnah keine für sie hilfreiche Unterstützung erhalten oder Sorge haben, stigmatisiert zu werden, erhalten über die Kontaktstellen eine für sie kostenfreie Möglichkeit im persönlichen Kontakt unter Zusicherung der Vertraulichkeit offen von ihren Sorgen und Nöten berichten zu können und Entlastung zu finden, durch zielgruppengerechte psychosoziale Unterstützung und Beratung stabilisiert zu werden, Orientierung zu erhalten und bei Bedarf therapeutische Hilfen vermittelt zu bekommen.
Ergänzt wird das Angebot durch präventive Maßnahmen wie Fortbildungen und Info-Broschüren, die prophylaktisch über Belastungsreaktionen und Möglichkeiten des hilfreichen Umgangs aufklären.

Erdbebensicherer Wiederaufbau in Nepal

Häuser aus Erde für ein Dorf in Nepal

Carisimo e.V. ist seit mehr als 10 Jahren in Nepal tätig und unterstützt dort mehrere Hilfsprojekte. Im April und Mai 2015 wurde das Land durch zwei verheerende Erbeben erschüttert. Über 8.000 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 600.000 Häuser wurden zerstört. Die katastrophale Situation in den betroffnen Regionen hat den Verein dazu veranlasst, den Wiederaufbau mit aller Kraft voranzutreiben. Dabei setzt Carisimo e.V. auf die innovative, nachhaltige und vor allem erdbebensichere Bauweise mit Erdsäcken. Die Erdsackbauweise wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Bauexperten entwickelt. Sie ist kostengünstig und leicht zu erlernen. Dabei werden nur wenige Materialien und Rohstoffe gebraucht und für tausende mittellose Familien ist es die einzige Möglichkeit, ein neues Zuhause zu bekommen. Langfristig will der Verein die Erdsackbauweise zu einem zertifizierten Ausbildungsberuf in Nepal machen. Der erste Projektort ist das Dorf Mulabari mit 147 Häusern.

Mobile Retter

Jede Sekunde zählt

Ziel des Mobile Retter Systems ist es für lebensbedrohliche Notfälle einen in unmittelbarer Nähe verfügbaren, medizinisch qualifizierten Ersthelfer (Arzt, Sanitäter, Feuerwehr usw.) zu orten und zum Notfallort zu navigieren, um in den entscheidenden ersten Minuten, noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes, lebenserhaltende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Besonders diese ersten Minuten eines lebensbedrohlichen Notfalls, in denen der Rettungsdienst in den meisten Fällen eine Einsatzstelle nicht erreichen kann, sind entscheidend für das Outcome des Patienten („Time is brain“). Hierzu wird das Mobile Retter System über eine Schnittstelle direkt mit dem Einsatzleitrechner der jeweiligen Feuerwehr-/Rettungsdienstleitstelle verbunden, so dass die Mobilen Retter (lokalisiert durch das GPS ihrer Smartphones) automatisch parallel zum regulären Rettungsdienst/Notarzt alarmiert werden. Die Überlebenschance des Patienten steigt durch einen schnelleren Beginn der medizinischen Behandlung drastisch.

Essen packt an!

Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten

Nach dem Pfingststurm ELA am 10.06.2014 gründete sich über Facebook "Essen packt an!". Ursprünglich ging es um die Befreiung von Sturmholz rund um Kitas, Schulen, Seniorenheimen und auf Fußgängerwegen. Nach Abschluss dieser Arbeiten suchten sich die Spontanhelfer andere soziale Themen und Aufgaben zum Anpacken, u.a. das Aufbauen von Kinderspielplätzen, das Bekämpfen gefährlicher Pflanzen (z.B. Riesenbärenklau), logistische Unterstützung für Ehrenamtliche im Bereich Flüchtlinge, Kulturteilhabe für jeden oder auch das Sich-Kümmern um die Obdach- und Mittellosen - eben alles, was mit Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu tun hat. "Essen packt an!" hat sich über Facebook gegründet und organisiert einen Großteil über das soziale Netzwerk.