Tod / Trauer

Seelenbeben

Trauer ist keine Krankheit, aber nicht trauern macht krank!

Die ehrenamtliche Initiative Seelenbeben begleitet trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bei der individuellen Trauerarbeit. Auf dem Weg durch die Trauer werden unter anderem Gruppenstunden inklusive Elterncafé sowie Ausflüge und Projekte mit erlebnispädagogischen Elementen regelmäßig angeboten. Das Team begleitet bereits während des zum Tod führenden Krankheitsverlaufes eines Angehörigen, bietet helfende Rituale in den Stunden des Abschieds, ist Fels in der Brandung und ist DA bis der Sturm vorüber ist. Die Arbeit richtet sich nach den Bedürfnissen der Angehörigen. Die ehrenamtlichen Initiatorinnen verfügen über eine breite fachliche Qualifikation und verwenden z.B. Elemente aus der Kunstpädagogik. Es gibt kein Patentrezept oder feste Schemata. So wie jeder Mensch ist auch Tod und Trauer individuell und einzigartig. Behutsam machen sich Betroffene mit der Unterstützung der ehrenamtlichen Trauerbegleiter auf eine Spurensuche: WAS BRAUCHST DU? WAS HILFT? WAS TUT DIR GUT?

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Userwill

digitale Vorsorge geht alle etwas an.

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er seinen Angehörigen immer öfter zahlreiche Accounts im Internet: Profile auf Socialmedia-Plattformen, bei Streamingdiensten und vielen mehr.
Für die palliative Pflege von Hospizgästen und die Beratung von nicht in Hospizen wohnenden Internetnutzern wird bereits viel Zeit beansprucht. Kommt dann noch neben der palliativen Versorgung und dem Trostspenden die digitale Nachlassverwaltung hinzu, wissen aufgrund der Komplexität der Thematik “digitaler Nachlass” viele ehrenamtliche Hospizhelfer nicht weiter. In der BRD gibt es mehr als 70 Mio. Internetnutzer. Wie werden Unternehmen im Silicon Valley über den Tod eines Nutzers informiert und wie kann der digitalen Nachlass zu Lebzeiten geregelt werden?
Userwill unterstützt Sterbebegleiter, Patienten und Interessierte bei der Vorsorge
und Abwicklung ihres digitalen Nachlasses durch eine Kombination aus
Beratung und einer selbst entwickelten, automatisiert arbeitenden Plattform für Hospize.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Das Familienhörbuch

Alles, was Stimme hat, überlebt.

Die Familienhörbuch gGmbH bietet sterbenskranken Müttern und Vätern mit minderjährigen Kindern, in Deutschland und Anrainerstaaten, die für sie kostenfreie Erstellung einer professionellen Audiobiografie an. Das persönliche Familienhörbuch macht Mamas/Papas Lebensgeschichte in der vertrauten Stimme hörbar und bewahrt sie für die Nachwelt auf. Am Ende auf die Fülle des gelebten Lebens zu blicken, hilft Sterbenskranken einen Abschluss zu finden und Unausweichliches anzunehmen. Es begleitet die Familie auf ihrem gesunden, selbstbestimmten Weg von Abschied und Trauer. Konzept und Qualitätssicherung des audiobiografischen Arbeitens wird in Zusammenarbeit mit dem Direktor der Klinik für Palliativmedizin Prof. Radbruch und der Psychoonkologin Dr. Hesse, UiniklinikumBonn, gewährleistet. Ziel ist, audiobiografische Familienhörbücher als therapeutisch begleitende Präventionsmaßnahme gegen posttraumatische Belastungsstörungen in Trauerprozessen bei Kindern als Kassenleistung anerkennen zu lassen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

mapapu e.V.

mapapu e.V. - in Trauer nicht allein gelassen

Der Tod eines geliebten Menschen macht nicht nur traurig, sondern auch einsam! Das ist in unserer deutschen Trauerkultur leider oft Tatsache. Der gemeinnützige Verein mapapu e.V. wird das ändern! Der mapapu e.V. versteht sich als stützender Partner für diejenigen, die den Verlust eines geliebten Menschen erleiden mussten und müssen. Die Selbsthilfeangebote des Vereins bringen Menschen mit ähnlichem oder exakt gleichem Schicksalsschlag zueinander. Durch die gegenseitige Unterstützung wird echte Heilung geboren – was sich in allen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft widerspiegelt! Zudem möchten wir im Sinne sozialer Verantwortung für trauernde Menschen medialen Einfluss nehmen, um ihre Sorgen und Nöte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Auf dass Trauer nicht mehr als Krankheit, sondern als Chance begriffen wird.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Handgemachtes für Sternenkinder und Frühchen e.V.

Der Verein näht, strickt, häkelt und bastelt für Sternenkinder (vor/während/nach der Geburt verstorbene Kinder) und Frühchen. Die Sachen werden kostenlos an Krankenhäuser, Bestatter, Hebammen, Sternenkinderfotografen und auch an betroffene Eltern abgegeben. Die Sternenkinder werden mit allem versorgt, was sie für eine würdevolle Bestattung brauchen, wie z. B. Einschlagdecken, Mützchen oder richtige Kleidung bei reiferen Babies. Die Eltern erhalten Erinnerungsstücke, die Helfer fertigen immer zwei, damit eines beim Kind verbleibt und das andere bei den Eltern. Zusätzlich werden gebastelte Trauerkarten, Kerzen, Perlenengel, Schlüsselanhänger und vieles mehr gefertigt, um die Betroffenen nach ihrem Verlust ein wenig zu trösten und um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Für Frühchen fertigt der Verein Kleidung, bestehend u.a. aus Wickelshirt, Hose, Schuhen, Mütze, Strampelsack und Fäustlingen ab Größe 32, da die Industrie diese nicht herstellt, sowie Zubehör wie Decken und Dufttücher.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Das "Care Haus"

Leben und Sterben im Wandel der Zeit

Der demographische Wandel bewirkt große Herausforderungen. Die veränderte Familienstruktur, die gesellschaftliche Verantwortung für den Nächsten wie auch das Miterleben von Hilflosigkeit und Einsamkeit der ihnen Anvertrauten waren für die Mitarbeiter des ambulanten Hospizes Die Arche Anlass und Anstoß zum Nachdenken und Handeln. Auf der Basis einer seit Jahren sehr gut akzeptierten Hospizarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen und einer hoch anerkannten Ausbildungstätigkeit im Bereich Palliativ- und Hospizarbeit entstand das umfassende Gesamtkonzept des Care Hauses, das von einfacher Alltagsbegleitung über viele Stationen bis hin zu Sterbe- und Trauerbegleitung reicht. Es sieht vor, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ebenso wie Fachkräfte der verschiedenen Bereiche sowie Angehörige und Nachbarn einbezogen werden. Das Ziel ist eine gelebte Gemeinschaft.

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Trauma und Verlust e.V.

Angebote für Angehörige um Suizid

„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“ – diese für den Hörer nicht überprüfbare Aussage dürfte den meisten aus der Werbung bekannt sein. Aber wissen Sie auch, dass in derselben Zeit zwei Menschen in Deutschland versuchen, sich das Leben zu nehmen? Jährlich gibt es hier über 10000 geglückte Suizide und damit mehr, als alle Toten durch Verkehrsunfälle, Mord und Todschlag, Drogen und AIDS zusammen.
Während die Suizidprophylaxe in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der helfenden Initiativen gerückt ist, gibt es für Angehörige um Suizid noch keine spezifischen Unterstützungsangebote.
Dabei stellen die Hinterbliebenen schnell fest, dass sie mit dem traumatischen Verlust alleine nicht zurechtkommen und wünschen sich schnelle und qualifizierte Hilfe.
Mit der Gründung des Vereins Trauma und Verlust möchten wir dazu beitragen, dass die Hilfen für Suizidhinterbliebene einen festen Platz im Berliner Gesundheitsversorgungssystem erhalten.

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Kinder- und Jugendhospizdienst Calluna e.V.

Kindern ihr Lächeln wieder geben

Die Projektgruppe „Kindern ihr Lächeln wieder geben“ möchte Kindern und Jugendlichen, die durch den Tod eines nahestehenden Angehörigen einen neuen Lebensweg gehen müssen, Begleitung und Unterstützung anbieten. Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Leben und auch in seiner Trauer. Daher möchte die Projektgruppe jedes Kind individuell und auf seine eigenen Ressourcen aufbauend ein Stück begleiten und stärken. Durch diese Arbeit möchten sie nicht verarbeiteter oder ausgelebter Trauer vorbeugen und damit den Kindern die Möglichkeit eines natürlichen Trauerprozesses ermöglichen. Sie möchten durch verschiedene, altersentsprechende Trauergruppen ein Angebot schaffen, welches es in der Region noch nicht gibt.

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[U25] Dortmund Online-Suizidprävention

Ein Projekt das Leben rettet.

Kernpunkt von [U25] stellt die Online-Suizidprävention dar. Über das so genannte Help-Mail-System bekommen Personen bis 25 Jahre in akuten Krisen kostenlose, anonyme und zeitlich unbegrenzte Unterstützung via Mail. Neben der onlinebasierten Arbeitsweise stellt eine weitere Besonderheit von [U25] die Arbeit mit so genannten Peerberater/innen dar. Diese sind mit 16-25 Jahren im gleichen Alter wie die Betroffenen und werden vor Beginn der Beratungstätigkeit 3-6 Monate speziell zum/zur Peerberater/in geschult. [U25] richtet sich bewusst niederschwellig an junge Personen in Krisen, mit Suizidgedanken und/oder -absichten. Das Aufklären über weitere Hilfsangebote sowie die Begleitung durch die entsprechende Krise sind nur einige von vielen Inhalten der onlinebasierten Arbeit. Zusätzlich bietet [U25] die Möglichkeit, in soziale Einrichtungen, Schulen etc. zu kommen und in Form von Workshops oder Vorträgen zum Thema Suizidalität aufzuklären und Ängste abzubauen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Leuchtturm – Trauerbegleitung für Kinder

Trauer braucht Solidartät und Gemeinschaft

Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft. Der Leuchtturm e.V. ist ein Beratungszentrum für trauernde Familien und widmet sich Kindern und Jugendlichen, die einen nahen Menschen viel zu früh durch den Tod verloren haben, meist Mutter oder Vater, Geschwister oder Freund – durch plötzlichen Unfall, schwere Krankheit oder Suizid. Die Erfahrung, damit nicht allein zu sein, schenkt Hoffnung und Zuversicht. In Einzelbegleitung und altersspezifischen Gruppenangeboten haben Gefühle, Erinnerung und Fragen Platz; gemeinsam können kindgerechte Strategien zur Bewältigung des veränderten Alltags entwickelt werden. Kreative Zugänge geben Trauer Ausdruck, stärken die individuellen Ressourcen der Kinder und Jugendlichen und helfen den Verlust, gesund ins Leben zu integrieren. Gemeinsame Ausflüge und Aktionen ergänzen das Programm und helfen Lebensfreude und Lachen wieder zu finden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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