Tod / Trauer

mapapu e.V.

mapapu e.V. - in Trauer nicht allein gelassen

Der Tod eines geliebten Menschen macht nicht nur traurig, sondern auch einsam! Das ist in unserer deutschen Trauerkultur leider oft Tatsache. Der gemeinnützige Verein mapapu e.V. wird das ändern! Der mapapu e.V. versteht sich als stützender Partner für diejenigen, die den Verlust eines geliebten Menschen erleiden mussten und müssen. Die Selbsthilfeangebote des Vereins bringen Menschen mit ähnlichem oder exakt gleichem Schicksalsschlag zueinander. Durch die gegenseitige Unterstützung wird echte Heilung geboren – was sich in allen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft widerspiegelt! Zudem möchten wir im Sinne sozialer Verantwortung für trauernde Menschen medialen Einfluss nehmen, um ihre Sorgen und Nöte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Auf dass Trauer nicht mehr als Krankheit, sondern als Chance begriffen wird.

Handgemachtes für Sternenkinder und Frühchen e.V.

Der Verein näht, strickt, häkelt und bastelt für Sternenkinder (vor/während/nach der Geburt verstorbene Kinder) und Frühchen. Die Sachen werden kostenlos an Krankenhäuser, Bestatter, Hebammen, Sternenkinderfotografen und auch an betroffene Eltern abgegeben. Die Sternenkinder werden mit allem versorgt, was sie für eine würdevolle Bestattung brauchen, wie z. B. Einschlagdecken, Mützchen oder richtige Kleidung bei reiferen Babies. Die Eltern erhalten Erinnerungsstücke, die Helfer fertigen immer zwei, damit eines beim Kind verbleibt und das andere bei den Eltern. Zusätzlich werden gebastelte Trauerkarten, Kerzen, Perlenengel, Schlüsselanhänger und vieles mehr gefertigt, um die Betroffenen nach ihrem Verlust ein wenig zu trösten und um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Für Frühchen fertigt der Verein Kleidung, bestehend u.a. aus Wickelshirt, Hose, Schuhen, Mütze, Strampelsack und Fäustlingen ab Größe 32, da die Industrie diese nicht herstellt, sowie Zubehör wie Decken und Dufttücher.

Das "Care Haus"

Leben und Sterben im Wandel der Zeit

Der demographische Wandel bewirkt große Herausforderungen. Die veränderte Familienstruktur, die gesellschaftliche Verantwortung für den Nächsten wie auch das Miterleben von Hilflosigkeit und Einsamkeit der ihnen Anvertrauten waren für die Mitarbeiter des ambulanten Hospizes Die Arche Anlass und Anstoß zum Nachdenken und Handeln. Auf der Basis einer seit Jahren sehr gut akzeptierten Hospizarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen und einer hoch anerkannten Ausbildungstätigkeit im Bereich Palliativ- und Hospizarbeit entstand das umfassende Gesamtkonzept des Care Hauses, das von einfacher Alltagsbegleitung über viele Stationen bis hin zu Sterbe- und Trauerbegleitung reicht. Es sieht vor, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ebenso wie Fachkräfte der verschiedenen Bereiche sowie Angehörige und Nachbarn einbezogen werden. Das Ziel ist eine gelebte Gemeinschaft.

Trauma und Verlust e.V.

Angebote für Angehörige um Suizid

„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“ – diese für den Hörer nicht überprüfbare Aussage dürfte den meisten aus der Werbung bekannt sein. Aber wissen Sie auch, dass in derselben Zeit zwei Menschen in Deutschland versuchen, sich das Leben zu nehmen? Jährlich gibt es hier über 10000 geglückte Suizide und damit mehr, als alle Toten durch Verkehrsunfälle, Mord und Todschlag, Drogen und AIDS zusammen.
Während die Suizidprophylaxe in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der helfenden Initiativen gerückt ist, gibt es für Angehörige um Suizid noch keine spezifischen Unterstützungsangebote.
Dabei stellen die Hinterbliebenen schnell fest, dass sie mit dem traumatischen Verlust alleine nicht zurechtkommen und wünschen sich schnelle und qualifizierte Hilfe.
Mit der Gründung des Vereins Trauma und Verlust möchten wir dazu beitragen, dass die Hilfen für Suizidhinterbliebene einen festen Platz im Berliner Gesundheitsversorgungssystem erhalten.

Kinder- und Jugendhospizdienst Calluna e.V.

Kindern ihr Lächeln wieder geben

Die Projektgruppe „Kindern ihr Lächeln wieder geben“ möchte Kindern und Jugendlichen, die durch den Tod eines nahestehenden Angehörigen einen neuen Lebensweg gehen müssen, Begleitung und Unterstützung anbieten. Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Leben und auch in seiner Trauer. Daher möchte die Projektgruppe jedes Kind individuell und auf seine eigenen Ressourcen aufbauend ein Stück begleiten und stärken. Durch diese Arbeit möchten sie nicht verarbeiteter oder ausgelebter Trauer vorbeugen und damit den Kindern die Möglichkeit eines natürlichen Trauerprozesses ermöglichen. Sie möchten durch verschiedene, altersentsprechende Trauergruppen ein Angebot schaffen, welches es in der Region noch nicht gibt.

[U25] Dortmund Online-Suizidprävention

Ein Projekt das Leben rettet.

Kernpunkt von [U25] stellt die Online-Suizidprävention dar. Über das so genannte Help-Mail-System bekommen Personen bis 25 Jahre in akuten Krisen kostenlose, anonyme und zeitlich unbegrenzte Unterstützung via Mail. Neben der onlinebasierten Arbeitsweise stellt eine weitere Besonderheit von [U25] die Arbeit mit so genannten Peerberater/innen dar. Diese sind mit 16-25 Jahren im gleichen Alter wie die Betroffenen und werden vor Beginn der Beratungstätigkeit 3-6 Monate speziell zum/zur Peerberater/in geschult. [U25] richtet sich bewusst niederschwellig an junge Personen in Krisen, mit Suizidgedanken und/oder -absichten. Das Aufklären über weitere Hilfsangebote sowie die Begleitung durch die entsprechende Krise sind nur einige von vielen Inhalten der onlinebasierten Arbeit. Zusätzlich bietet [U25] die Möglichkeit, in soziale Einrichtungen, Schulen etc. zu kommen und in Form von Workshops oder Vorträgen zum Thema Suizidalität aufzuklären und Ängste abzubauen.

Leuchtturm – Trauerbegleitung für Kinder

Trauer braucht Solidartät und Gemeinschaft

Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft. Der Leuchtturm e.V. ist ein Beratungszentrum für trauernde Familien und widmet sich Kindern und Jugendlichen, die einen nahen Menschen viel zu früh durch den Tod verloren haben, meist Mutter oder Vater, Geschwister oder Freund – durch plötzlichen Unfall, schwere Krankheit oder Suizid. Die Erfahrung, damit nicht allein zu sein, schenkt Hoffnung und Zuversicht. In Einzelbegleitung und altersspezifischen Gruppenangeboten haben Gefühle, Erinnerung und Fragen Platz; gemeinsam können kindgerechte Strategien zur Bewältigung des veränderten Alltags entwickelt werden. Kreative Zugänge geben Trauer Ausdruck, stärken die individuellen Ressourcen der Kinder und Jugendlichen und helfen den Verlust, gesund ins Leben zu integrieren. Gemeinsame Ausflüge und Aktionen ergänzen das Programm und helfen Lebensfreude und Lachen wieder zu finden.

VIDU

Selbsthilfe für Verwitwete

Früh verwitwet zu sein, ist kein Einzelschicksal. Laut Aussagen des statistischen Bundesamtes leben derzeit mehr als 600.000 unter 60jährige verwitwete Frauen und Männer in Deutschland, die ihren Partner durch Krankheit, Unfall oder Suizid verloren haben. Mit dem Verlust zerplatzen Lebensträume und Zukunftsplanungen. Zur ungewollten Einsamkeit kommen existentielle Ängste, dazu psychische und finanzielle Notlagen. Zusätzlich zur eigenen Trauer fangen Eltern den Schmerz der häufig noch minderjährigen Kinder auf. VIDU agiert ehrenamtlich und bundesweit über ein Netzwerk regionaler Selbsthilfegruppen und Trauerbegleiter. Auf der VIDU-Homepage können Betroffene sich austauschen, erhalten Aktionshinweise und weiterführende Informationen zum Thema. Der Name VIDU leitet sich vom lateinischen Wort für Witwe (vidua)/ Witwer (vidui) ab. Man kann aber auch "wie du" heraushören, was die Arbeit auf den Punkt bringt: "Wie du – waren wir beim Verlust unseres Partners auf die Hilfe anderer angewiesen".

Wolfsträne e.V.

Verein für trauernde Kinder und Jugendliche

„Ich bin 10 Jahre alt und meine Mama ist tot! Ich habe 1000 Fragen, die ich mir manchmal gar nicht zu stellen wage. Gibt es jemanden, der sie mir trotzdem beantwortet? Ist da wer, der keine Angst vor meinen Tränen, meiner Wut, meiner Verzweiflung hat? Nimmt mich jemand wahr? Wie geht es mir überhaupt?“ Wolfsträne weiß, wie es trauernden Kindern und Jugendlichen geht, die einen schweren Verlust erlitten haben. Stellt sich den Fragen, kennt sie und hält sie aus, auch wenn es nicht auf alles eine Antwort gibt. Hier darfst du lachen und weinen, schweigen und reden. Du darfst sein, wie du bist. Darfst aussprechen, was du denkst. Der Verein begleitet dich auf deinem ganz persönlichen Trauerweg. Gibt dir den Raum, die Zeit und den Rahmen, deine Trauer individuell auszudrücken, sie zu durchleben, zu verstehen und zu verarbeiten. Ob in Gesprächen, auf kreative oder spielerische Weise, in Gruppen oder einzeln ‒ Wolfsträne ist für dich da und lässt dich nicht allein mit deiner Trauer!

Wunsch am Horizont e.V.

Wir helfen, letzte Herzenswünsche wahr zu machen

Wunsch am Horizont e.V. wurde 2014 gegründet, um unheilbar erkrankten Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Es sind die besonderen Erlebnisse, die in der schweren Zeit des Abschiednehmens Momente des Glücks und Kraft schenken. Dafür arbeitet Wunsch am Horizont sehr eng mit den Mitarbeitern von Hospiz- und Palliativstationen zusammen. Denn neben der Familie sind sie enge Vertraute, die Wunscherfüllungen oftmals initiieren und dann auch begleiten. Unter ärztlichem Einverständnis ermöglicht der gemeinnützige Verein kleine Herzensangelegenheiten aber auch interkontinentale Flugreisen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Vereinsarbeit liegt in der Organisation von kurzzeitigen Einreisen der Familienmitglieder schwersterkrankter Flüchtlinge nach Deutschland. Alle entstehenden Kosten der Wunscherfüllungen werden vollständig vom Verein getragen. Zusätzlich ist es den Initiatoren ein Anliegen, Sterben in unserer Gesellschaft aus dem Tabubereich ins Leben zu bringen.

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