Tod / Trauer

Letzte Hilfe Kurse für Kids und Teens

Mut machen für mehr Mitmenschlichkeit-Füreinander sorgen am Lebensende

Die Themen Krankheit, Tod und Sterben gehen alle etwas an. Die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause zu sterben. Grundsätzlich könnten alle Menschen Sterbende begleiten und umsorgen, oft fehlt es nur an Ermutigung und Basiswissen. Letzte Hilfe sollte genauso selbstverständlich sein wie Erste Hilfe. Die vierstündigen Letzte-Hilfe-Kurse für Kids und Teens richten sich primär an Acht- bis 16-Jährige und vermitteln Basiswissen und Orientierung sowie einfache Handgriffe und praktische Tipps für die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Die wissenschaftliche Evaluation der Pilotkurse hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche über das Sterben sprechen wollen und ihre Fragen im Kurs beantwortet werden, ohne sie zu überlasten. Kinder und Jugendliche haben das Recht zu verstehen und sensibel eingebunden zu werden. Die flächendeckende Verbreitung und Aufnahme von Letzte-Hilfe-Kursen für Kids und Teens in die Schulcurricula könnte helfen, die Themen Tod und Sterben zu enttabuisieren und zu einer mitmenschlichen Gesellschaft beizutragen. Dies könnte langfristig für viele Menschen zu einer verbesserten Umsorgung am Lebensende führen.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.

In der Trauerbegleitung des Vereins werden verwaiste Eltern, Geschwister, Kinder, Großeltern und nahe Angehörige in spezifischen Gruppen von ausgebildeten TrauerbegleiterInnen unterstützt. So können sie den Verlust eines Kindes, Geschwisterkindes, Enkels oder Elternteils verarbeiten. Trauer kann einhergehen mit vielschichtigen, ambivalenten Gefühlen. Der Verein schafft einen persönlichen, geschützten Raum zum gemeinsamen Erinnern, zum Sprechen und Schweigen, zum kreativen Gestalten und für den Schmerz – aber auch immer wieder für Leichtigkeit und Stärkung.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Sterneneltern Achim e.V.

Gemeinsam gegen den Schmerz

Einen geliebten Menschen zu verlieren heißt oft, einen großen Schmerz in sich tragen zu müssen. Als Sternenkind bezeichnet man Babys, die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben. Durch die Selbsthilfegruppen möchte der Verein betroffenen Sterneneltern helfen, mit der Trauer umzugehen. Auch Angehörige von Sterneneltern sind herzlich willkommen, denn oft wissen diese Menschen nicht, wie sie mit den Betroffenen umgehen können. Die Aufklärungsarbeit in Krankenhäusern und anderen beteiligten Institutionen ist ebenfalls Bestandteil des ehrenamtlichen Engagements.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Seelenbeben

Trauer ist keine Krankheit, aber nicht trauern macht krank!

Die ehrenamtliche Initiative Seelenbeben begleitet trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bei der individuellen Trauerarbeit. Auf dem Weg durch die Trauer werden unter anderem Gruppenstunden inklusive Elterncafé sowie Ausflüge und Projekte mit erlebnispädagogischen Elementen regelmäßig angeboten. Das Team begleitet bereits während des zum Tod führenden Krankheitsverlaufes eines Angehörigen, bietet helfende Rituale in den Stunden des Abschieds, ist Fels in der Brandung und ist DA bis der Sturm vorüber ist. Die Arbeit richtet sich nach den Bedürfnissen der Angehörigen. Die ehrenamtlichen Initiatorinnen verfügen über eine breite fachliche Qualifikation und verwenden z.B. Elemente aus der Kunstpädagogik. Es gibt kein Patentrezept oder feste Schemata. So wie jeder Mensch ist auch Tod und Trauer individuell und einzigartig. Behutsam machen sich Betroffene mit der Unterstützung der ehrenamtlichen Trauerbegleiter auf eine Spurensuche: WAS BRAUCHST DU? WAS HILFT? WAS TUT DIR GUT?

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Userwill

digitale Vorsorge geht alle etwas an.

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er seinen Angehörigen immer öfter zahlreiche Accounts im Internet: Profile auf Socialmedia-Plattformen, bei Streamingdiensten und vielen mehr.
Für die palliative Pflege von Hospizgästen und die Beratung von nicht in Hospizen wohnenden Internetnutzern wird bereits viel Zeit beansprucht. Kommt dann noch neben der palliativen Versorgung und dem Trostspenden die digitale Nachlassverwaltung hinzu, wissen aufgrund der Komplexität der Thematik “digitaler Nachlass” viele ehrenamtliche Hospizhelfer nicht weiter. In der BRD gibt es mehr als 70 Mio. Internetnutzer. Wie werden Unternehmen im Silicon Valley über den Tod eines Nutzers informiert und wie kann der digitalen Nachlass zu Lebzeiten geregelt werden?
Userwill unterstützt Sterbebegleiter, Patienten und Interessierte bei der Vorsorge
und Abwicklung ihres digitalen Nachlasses durch eine Kombination aus
Beratung und einer selbst entwickelten, automatisiert arbeitenden Plattform für Hospize.

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Das Familienhörbuch

Alles, was Stimme hat, überlebt.

Die Familienhörbuch gGmbH bietet sterbenskranken Müttern und Vätern mit minderjährigen Kindern, in Deutschland und Anrainerstaaten, die für sie kostenfreie Erstellung einer professionellen Audiobiografie an. Das persönliche Familienhörbuch macht Mamas/Papas Lebensgeschichte in der vertrauten Stimme hörbar und bewahrt sie für die Nachwelt auf. Am Ende auf die Fülle des gelebten Lebens zu blicken, hilft Sterbenskranken einen Abschluss zu finden und Unausweichliches anzunehmen. Es begleitet die Familie auf ihrem gesunden, selbstbestimmten Weg von Abschied und Trauer. Konzept und Qualitätssicherung des audiobiografischen Arbeitens wird in Zusammenarbeit mit dem Direktor der Klinik für Palliativmedizin Prof. Radbruch und der Psychoonkologin Dr. Hesse, UiniklinikumBonn, gewährleistet. Ziel ist, audiobiografische Familienhörbücher als therapeutisch begleitende Präventionsmaßnahme gegen posttraumatische Belastungsstörungen in Trauerprozessen bei Kindern als Kassenleistung anerkennen zu lassen.

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mapapu e.V.

mapapu e.V. - in Trauer nicht allein gelassen

Der Tod eines geliebten Menschen macht nicht nur traurig, sondern auch einsam! Das ist in unserer deutschen Trauerkultur leider oft Tatsache. Der gemeinnützige Verein mapapu e.V. wird das ändern! Der mapapu e.V. versteht sich als stützender Partner für diejenigen, die den Verlust eines geliebten Menschen erleiden mussten und müssen. Die Selbsthilfeangebote des Vereins bringen Menschen mit ähnlichem oder exakt gleichem Schicksalsschlag zueinander. Durch die gegenseitige Unterstützung wird echte Heilung geboren – was sich in allen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft widerspiegelt! Zudem möchten wir im Sinne sozialer Verantwortung für trauernde Menschen medialen Einfluss nehmen, um ihre Sorgen und Nöte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Auf dass Trauer nicht mehr als Krankheit, sondern als Chance begriffen wird.

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Handgemachtes für Sternenkinder und Frühchen e.V.

Der Verein näht, strickt, häkelt und bastelt für Sternenkinder (vor/während/nach der Geburt verstorbene Kinder) und Frühchen. Die Sachen werden kostenlos an Krankenhäuser, Bestatter, Hebammen, Sternenkinderfotografen und auch an betroffene Eltern abgegeben. Die Sternenkinder werden mit allem versorgt, was sie für eine würdevolle Bestattung brauchen, wie z. B. Einschlagdecken, Mützchen oder richtige Kleidung bei reiferen Babies. Die Eltern erhalten Erinnerungsstücke, die Helfer fertigen immer zwei, damit eines beim Kind verbleibt und das andere bei den Eltern. Zusätzlich werden gebastelte Trauerkarten, Kerzen, Perlenengel, Schlüsselanhänger und vieles mehr gefertigt, um die Betroffenen nach ihrem Verlust ein wenig zu trösten und um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Für Frühchen fertigt der Verein Kleidung, bestehend u.a. aus Wickelshirt, Hose, Schuhen, Mütze, Strampelsack und Fäustlingen ab Größe 32, da die Industrie diese nicht herstellt, sowie Zubehör wie Decken und Dufttücher.

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Das "Care Haus"

Leben und Sterben im Wandel der Zeit

Der demographische Wandel bewirkt große Herausforderungen. Die veränderte Familienstruktur, die gesellschaftliche Verantwortung für den Nächsten wie auch das Miterleben von Hilflosigkeit und Einsamkeit der ihnen Anvertrauten waren für die Mitarbeiter des ambulanten Hospizes Die Arche Anlass und Anstoß zum Nachdenken und Handeln. Auf der Basis einer seit Jahren sehr gut akzeptierten Hospizarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen und einer hoch anerkannten Ausbildungstätigkeit im Bereich Palliativ- und Hospizarbeit entstand das umfassende Gesamtkonzept des Care Hauses, das von einfacher Alltagsbegleitung über viele Stationen bis hin zu Sterbe- und Trauerbegleitung reicht. Es sieht vor, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ebenso wie Fachkräfte der verschiedenen Bereiche sowie Angehörige und Nachbarn einbezogen werden. Das Ziel ist eine gelebte Gemeinschaft.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Trauma und Verlust e.V.

Angebote für Angehörige um Suizid

„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“ – diese für den Hörer nicht überprüfbare Aussage dürfte den meisten aus der Werbung bekannt sein. Aber wissen Sie auch, dass in derselben Zeit zwei Menschen in Deutschland versuchen, sich das Leben zu nehmen? Jährlich gibt es hier über 10000 geglückte Suizide und damit mehr, als alle Toten durch Verkehrsunfälle, Mord und Todschlag, Drogen und AIDS zusammen.
Während die Suizidprophylaxe in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der helfenden Initiativen gerückt ist, gibt es für Angehörige um Suizid noch keine spezifischen Unterstützungsangebote.
Dabei stellen die Hinterbliebenen schnell fest, dass sie mit dem traumatischen Verlust alleine nicht zurechtkommen und wünschen sich schnelle und qualifizierte Hilfe.
Mit der Gründung des Vereins Trauma und Verlust möchten wir dazu beitragen, dass die Hilfen für Suizidhinterbliebene einen festen Platz im Berliner Gesundheitsversorgungssystem erhalten.

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