Alle Menschen

mosaique macht Musik

Einheit in Vielfalt ermöglicht das (Er)leben von Gemeinschaft.

mosaique macht Musik ist ein Projekt, das Menschen aus aller Welt intergenerational und interkulturell über Musik zusammenbringt. Nicht nur professionelle Musiker*innen, sondern auch Laien sollen über Workshops, Konzerte, Jam Sessions und ein gemeinsames CD-Projekt miteinander in Verbindung gebracht werden. Derzeit schreiben und komponieren bereits Musiker*innen aus Syrien, Afghanistan, Argentinien, Frankreich und Deutschland gemeinsam Lieder für eine gemeinsame CD. Das Projekt lädt alle Menschen ein, sich zu beteiligen – ob mit eigenen musikalischen Angeboten oder als Teilnehmende der Workshops, Veranstaltungen und Aktivitäten. Einheit in Vielfalt ermöglicht das (Er)leben von Gemeinschaft. Das Projekt mosaique macht Musik gliedert sich in das mosaique – Haus der Kulturen, ein innovatives Kulturzentrum mitten in Lüneburg, ein.

Demenz kann jeden treffen

Helfen kann so einfach sein

Der Verein unterstützt dementiell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, damit trotz Demenz noch lange ein eigenständiges Leben möglich ist. Er bietet Informationsabende zu den Themen 'Wie entsteht Demenz?' sowie 'Demenz in der häuslichen Pflege'. Außerdem hilft er mit therapeutischem Nestelmaterial zur Förderung der Kognition. Vom Verein selbst hergstellte Nesteldecken, Nestel Tablets für Rollstuhlfahrer, Männer-Werkzeug-Schürzen und Kommunikationswürfel regen unterschiedliche Sinne an. Die therapeutischen Materialien bieten dem Erkrankten Gedächtnistraining und Beschäftigung zugleich. Zusätzlich veranstaltet die Initiative 'Begegnungen mit Herz Tage': Erkrankte und Angehörige können sich vom Pflegealltag erholen. Erkrankte werden durch geschultes Personal betreut. Es wird zusammen gespielt, vorgelesen und gesungen. Angehörige können sich austauschen und Tipps und Hilfestellungen zur Pflege erhalten. Demenz Clowns runden das Programm ab.

Herz in die Hand e.V.

Der Verein wurde 2017 als Begegnungsstätte für Menschen aller Altersstufen und jeder Couleur gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation zwischen den verschiedensten Altersgruppen, Nationalitäten und Persönlichkeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse zu fördern. Dabei soll es einerseits darum gehen, dass sich Menschen verständnisvoll begegnen, sich austauschen, sich akzeptieren und besser verstehen lernen, Vorurteile abbauen und sich gegenseitig helfen; andererseits geht es darum, Ansprechpartner für Menschen in Not zu sein. Dieses wird in der Begegnungsstätte erreicht durch ein umfangreiches, tägliches Programm. In Form von kreativen Workshops, Gesprächskreisen und Themenstunden wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden und ihre eigene Situation mit Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu erkennen und zu verändern, aus ihrem Negativdenken herauszukommen und Selbstwertgefühl sowie Selbstvertrauen zu steigern.

Haus Leben e.V.

Krebs vorbeugen, heilen, bewältigen

Der Haus Leben e. V. vereint an seinen Standorten Haus Leben Leipzig und Haus Leben Delitzsch eines der größten psychoonkologischen Beratungs-, Informations- und Therapieangebote Mitteldeutschlands. Jährlich werden 2.000 Krebspatienten und Angehörige in über 12.000 Einzelkontakten betreut. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den besten und teuersten der Welt. Und dennoch hat es gravierende Lücken in der Versorgung und Betreuung von Krebspatienten. Die schulmedizinische Behandlung fokussiert sich auf die klinischen Symptome der Krankheit, doch was ist mit dem „Rest“ des Menschen? Der Leitsatz des Vereins lautet: Krebs vorbeugen, heilen, bewältigen. Dafür wurden eine Vielzahl von Angeboten entwickelt und etabliert, die in den Einrichtungen Haus Leben Leipzig und Haus Leben Delitzsch allen Menschen zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein wichtiges Thema die Prävention in allen Formen (Krebsvorsorge, Ernährung usw.).

DRK-TEAM Ba-Wü

Talente fördern - EhrenAmt stärken - Menschlichkeit leben

Der DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat sich mit seinem Projekt "DRK-TEAM Ba-Wü" zum Ziel gesetzt Talente zu fördern, Ehrenamt zu stärken und Menschlichkeit zu leben. Dem Projekt vorausgegangen ist eine Zufriedenheits-Befragung von ehrenamtlichen Mitgliedern. Hieraus haben sich verschiedene Handlungsfelder abgezeichnet: Wertschätzung, Zusammenarbeit zwischen den Rotkreuz-Gemeinschaften, Konfliktbearbeitung und Konfliktmanagement sowie die Serviceleistung und Unterstützung der jeweils übergeordneten Ebenen. Das Projekt "DRK-TEAM Ba-Wü" ist eine gemeinschaftsübergreifende Kampagne, der eine Planungsveranstaltung als Kick-off vorgeschaltet wird. Bei einer moderierten Tagesveranstaltung werden relevante Themen benannt, Handlungsfelder definiert sowie Ziele formuliert. Auch erste Maßnahmen zur Zielerreichung werden dabei festgelegt. Teilnehmende dieses Workshops sind ehrenamtlich Engagierte aller Gemeinschaften sowie die entsprechenden hauptamtlichen Referent_innen.

AJK – Kultur*Räume*Leben

Bezahlbarer Wohnraum und Veranstaltungsgarten im Priser Viertel

2009 gründete sich die Alternative JugendKultur e.V. und erwarb 2011 die erste Immobilie, die der Verein seit 2013 als Kulturzentrum betreibt. Den Betrieb des Kulturzentrums leisten circa 20 aktive ehrenamtliche Vereinsmitglieder zwischen 20 und 35 Jahren. Da sich die Probleme in der Nachbarschaft aufdrängten, wurde 2017 ein weiteres Haus mit Grundstück mitten im Problemviertel erworben. Die Problemlagen sind vielfältig: Mangelnde Integration, prekärer Wohnraum, kaum Gemeinschaftsflächen, wenige Angebote an die Kinder und Jugend, Spekulation mit Grundstücken und Immobilien - und das mitten im Herzen der Kurstadt Bad Kreuznach. Die Immobilie bietet zur Zeit Wohnraum für 5 Personen, es wird vorrangig an Studenten vermietet. Nun soll der Hof zum Veranstaltungsgarten umgebaut werden. Dazu muss das Hinterhaus abgerissen und die Fläche gestaltet werden. Künftig sollen hier ein Nachbarschaftscafé, ein Repair Café, ein Stadtteilgarten, Ausstellungsfläche sowie ein Co-Working Space entstehen.

Flüchtlingspaten Hückelhoven

Gemeinsam viel bewegen!

Ehrenamtlich Tätige tragen dazu bei, dass sich geflüchtete Menschen in Hückelhoven im Alltag besser zurechtfinden können und vermitteln ihnen somit Sicherheit und Akzeptanz. Das Engagement der Ehrenamtler ist in drei Bereichen möglich: die klassische Patenaufgabe (Betreuung einer Familie oder Einzelperson), Angebote in speziellen Bereichen für eine Gruppe (Sprachförderung, Kreativangebote etc.) und unterstützende Tätigkeit (Hilfe bei Veranstaltungen, Spendensortierung etc.). Jeder kann sich mit seinen unterschiedlichen Stärken, Fähigkeiten und zeitlichen Ressourcen einbringen. Im Verlauf des fast fünfjährigen Bestehens der Flüchtlingspaten haben sich die Schwerpunkte immer wieder gewandelt. Für diese vielfältigen Aufgaben brauchen die Ehrenamtler Unterstützung und Begleitung. Aus diesem Grunde wurde eine Kooperationsvereinbarung mit wichtigen Partnern der Integrationsarbeit geschlossen. Diese tragen dazu bei, das Projekt finanziell zu sichern und die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

International Peace Slam

Frieden beginnt mit Dir.

Jeder kennt Science Slams, Comedy Slams oder Poetry Slams – doch was ist ein Peace Slam? In Dresden wurde seit 2016 ein ganz neues Format ausprobiert: Internationale Wissenschaftler fanden sich hier zusammen, um das recht abstrakte Thema FRIEDEN aus ihrer persönlichen Perspektive in zehnminütigen Kurzvorträgen zu beleuchten. In ihren Instituten und auf Konferenzen sprechen sie regelmäßig zu ihren Forschungsthemen, doch sind sie nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Einwohner dieser Stadt mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Alle haben eigene Konzepte für den Frieden, sei es Frieden in der Welt, in sozialen Beziehungen oder ganz tief im Innern. Ihre sehr persönlichen Geschichten und Gedanken teilen sie mit dem Publikum und bereichern damit ihre Wahlheimat Dresden mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven. Aus einem Pilotprojekt mit Wissenschaftlern wird ein Format für alle. Der Peace Slam ist zu Gast in Schulen, Unternehmen und auf interkulturellen Bühnen.

Rechtsambulanz Sozialhilfe e.V.

Erste Hilfe im Sozialhilferecht

Die Rechtsambulanz Sozialhilfe e.V. verfolgt den Zweck, einkommensschwachen und hilfsbedürftigen Menschen bei sozialhilferechtlichen Problemen zu helfen. Ehrenamtlich tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bieten dazu in unserer Beratungsstelle im Berliner Wedding kostenlose Rechtsberatung in allen Fragen des Sozialhilferechts an. Auf diese Weise wird dem Defizit in der Beratung von sozial Schwachen begegnet, das aus einer komplizierten Gesetzeslage und Einsparungen der öffentlichen Hand erwächst. Der Verein tritt mit seiner Tätigkeit in eine Lücke, welche Sozialarbeiter mangels Qualifikation häufig nicht ausfüllen können und viele Anwälte mangels finanzieller Attraktivität nicht ausfüllen wollen. Zugleich kann vielen Bedürftigen durch diese Form der Beratung die Scheu vor dem Gang zum Anwalt genommen werden. Zudem gehört es zu den ausdrücklichen Zielen des Vereins, mit seinem Angebot auch Sozialarbeitern beratend zur Seite zu stehen.

Alltagshilfe Grevenbroich

Hilfe schenken - Hilfe annehmen

Alltagshelfer/Soziallotsen ist ein ehrenamtliches Hilfeangebot, dass sich an Menschen mit unterschiedlichen Problemlagen wendet. Dieses Angebot ist inhaltlich und räumlich angebunden an einen Seelsorgebereich, bestehend aus fünf Pfarrgemeinden. Diese Unterstützung basiert auf vier Säulen: Alltagshelfer, Soziallotsen, Café Alltäglich und Lebensmittelausgabe "Fairer Tisch", die alle in einem Gemeindezentrum untergebracht sind. Im Café Alltäglich kommen die Menschen zusammen, tauschen sich aus und können in Gemeinschaft frühstücken. Zu den Öffnungszeiten sind im Café Alltagshelfer und Soziallotsen anwesend. Diese können dann auf Anfrage bei alltäglichen Problemen (z.B. Einkäufe tätigen oder Begleitung zu Ärzten) und darüber hinaus in sozialbegleitenden Bereichen (z.B. Ausfüllen von Bescheiden, Beantragung von Sozialhilfeleistungen) unterstützen. Projektziel ist es, für Menschen da zu sein, ihnen ein offenes Ohr zu geben, Netzwerke aufzubauen und nachhaltig den Sozialraum zu gestalten.

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