Alle Menschen

Hoffnung³ e.V.

einander ermutigen. voneinander lernen. füreinander einstehen.

Hoffnung³ e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen, die mit Depression, Sucht, Selbstverletzung und Suizidgedanken zu kämpfen haben, sowie deren Angehörige zu ermutigen, Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch zu nehmen. Der Ansatz ist es, durch Wissensvermittlung, sei es on- oder offline, Vorurteile über psychische Erkrankungen abzubauen. Der Verein nutzt die Stärke seiner Mitglieder, die alle selbst, sei es persönlich oder durch Familie, in Berührung mit psychischen Krankheiten gekommen sind. Um die Vision voranzubringen ist Hoffnung³ in den sozialen Medien, in Schulen in Kassel und Umgebung ab der 8. Klasse oder auf Einladung hin, in Jugendgruppen unterwegs.

Paderborn-All-Inclusive

Freizeit gemeinsam gestalten - Spaß inklusive

Menschen mit Behinderung haben oft nicht die Möglichkeit, Angebote Paderborner Vereine wahrzunehmen und ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Dies zu ändern, hat sich das Projekt Paderborn-All-Inclusive, im Oktober 2018 vom Freizeit ohne Barrieren e.V. mit örtlichen Kooperationspartnern ins Leben gerufen, zur Aufgabe gemacht. Hierzu wurden drei Strategien entwickelt, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. 1. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Paten werden Wünsche und Ziele der Person analysiert und überlegt, wie diese umgesetzt werden können. 2. Vereine und Institutionen werden dazu motiviert, ihre Freizeitangebote für jeden zu öffnen. Unterstützt durch praxisnahe Beratungen und Schulungen für Vereine und Institutionen, können Menschen mit Behinderung ihr Vorhaben selbstbestimmt angehen. 3. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit wird das Thema Teilhabe in Paderborn präsent sein und Menschen ermöglicht, ihren Weg zu gestalten. Ein großes Netzwerk wird entstehen, das Brücken schlägt!

Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V.

Praxis für Patientinnen und Patienten ohne Krankenversicherungsschutz

Die Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V. (PoG) ist eine gemeinnützige Arztpraxis, die Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos behandelt. Die multidisziplinäre Praxis wird von ehrenamtlich tätigen ÄrztInnen, Krankenschwestern, StudentInnen und Sozialarbeitern betrieben. Pro Sprechstunde stellen sich im Durchschnitt 120 PatientInnen vor. Menschen wie z.B. Selbstständige ohne finanzielle Mittel, EU-Bürger, denen der Zugang zu sozialen Systemen verwehrt bleibt, und papierlose Flüchtlinge ohne gesundheitliche Absicherung sind auf Einrichtungen wie die PoG angewiesen. Aus der Arbeit in der Praxis heraus entwickelte sich der Wunsch, auch politisch etwas zu erreichen: Langfristiges Ziel ist es, den Krankenversicherungsschutz aller in Deutschland lebender Kinder sicherzustellen. Aktuell gibt es keine verlässlichen Daten zu nicht-krankenversicherten Kindern. In einem ersten Schritt sollen durch eine Studie verlässliche Zahlen erhoben und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden.

Die Mitmachzentrale e.V.

Mitmachen und mitmischen ist unser Ding.

Die Mitmachzentrale verbindet Menschen und Ideen. Das Ziel des Projektes ist es, alle Gerlingerinnen und Gerlinger, egal woher sie kommen und wie lange sie bleiben, am sozialen Leben in der Stadt teilhaben zu lassen. Jede und Jeder, der eine Idee hat, wie er sich in Gerlingen wohler fühlt oder Gerlingen weiterbringt, ist eingeladen sich einzubringen und das ohne die Verpflichtung zu einer Mitgliedschaft in einem Verein oder Verband. Durch die Möglichkeit, ein ehemaliges Restaurant mit großem Biergartenareal als SocialHub zu nutzen, sind schon ein Foodsharing Projekt, Urban Gardening Aktionen, eine Palettenbau-Gruppe sowie ein Team "Nachhaltigkeit" entstanden. Alle Aktionen und Gruppen sind offen und von anderen gerne adaptierbar. Mit ihrem datenschutzkonformen digitalen Werkzeug "Gerlingen.digital", dem Gerlinger Onlinemanager, vernetzt die Mitmachzentrale nicht nur ihre eigenen Projekte, sondern auch andere Gerlinger Gruppen, Vereine und Verbände vernetzen sich über dieses Tool.

Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen

Der Verein unterstützt und koordiniert die Gründung von bedarfsorientierten, gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Wohnprojekten. Dort wohnen Menschen jeden Alters und in verschiedenen Lebensphasen in Hausgemeinschaften, unabhängig von Herkunft und Einkommen. Der Unterschied zum Mietshaus oder Wohneigentum: Man kennt sich und will Teil der Gemeinschaft sein, in der man sich füreinander interessiert und verantwortlich fühlt. Gegenseitige Unterstützung, Freundschaft und soziale Absicherung sind Vorteile der Projekte. Sie schützen vor Verdrängung auf angespannten Wohnungsmärkten, da die Projekte oft den Bewohner*innen, Genossenschaften oder Mietshäuser Syndikaten gehören. Durch die ehrenamtlichen Mitglieder im Netzwerk werden immer mehr Wohnprojekte realisiert. Der Austausch von Erfahrungen und die Beratung neuer Initiativen wäre ohne sie nicht möglich. Zudem setzt sich der Verein auf politischer Ebene für die Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen für Projekte ein.

Equus - Interaktion zwischen Mensch & Pferd

Horse Sense & Healing - Mit PS gegen PTBS

Das Projekt "Mit PS gegen PTBS" unterstützt Betroffene von PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörung) in pferdegestützten Workshops, wieder Vertrauen, Selbstbewusstsein und Resilienz aufzubauen. Ein Trauma kann jeden treffen und ist die am meisten unterschätzte, ignorierte und missverstandene Ursache menschlichen Leids. Betroffene reagieren mit Vermeidungsverhalten oder Aggression und Gewalt. Stationäre Therapien sind teuer, oft werden Medikamente eingesetzt, doch die Lebensqualität leidet enorm. Die Pferde als Begleiter im Workshop schauen hinter die traumatische Verletzung, sie sehen den Menschen, nicht das Trauma, nicht die PTBS. So erreicht das Programm eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und hilft den Betroffenen, Stabilität und Resilienz aufzubauen. Dadurch wird Heilung und auch posttraumatisches Wachstum möglich. Die Workshops basieren auf dem Horse Sense & Healing Konzept von Monty Roberts und sollen in Deutschland etabliert werden.

KoSI-Lab

Anlaufstelle für neue Ideen von und für alle Wuppertaler Bürger*innen

Seit März 2013 besteht das Zentrum für gute Taten (ZfgT), die hiesige Freiwilligenagentur. Das ZfgT bildet das Dach dreier verschiedener Aufgabenbereiche. Die erste Säule bildet die Freiwilligenvermittlung, das Kerngeschäft des ZfgT. Die Sparte der Unternehmens-kooperationen für das Engagement im sozialen Bereich bildet die zweite, das kommunale Labor für soziale Innovation (KoSI-Lab) seit Juni 2019 die dritte Säule. Nach dreijähriger wissenschaftlich begleiteter Förderphase im Rahmen der BMBF-Maßnahme „Kommunen Innovativ“ entstand eine Anlaufstelle für gemeinwohlorientierte Ideen. Bürger*innen wird die Möglichkeit geboten, Ideen für Wuppertal im ZfgT vorzustellen. Die Besonderheit von KoSI-Lab ist die frühzeitige Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteur*innen wie Bürger*innen, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die gemeinsam neue praxisnahe Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Das KoSI-Lab bietet somit eine Unterstützungsinfrastruktur.

Nachbarn Werden

Miteinander erreichen wir viel

Die Nachbarschaftshilfe Nachbarn Werden existiert seit 25 Jahren und war Pionier im Nürnberger Land. Das Angebot richtet sich an alle Einwohner der Stadt Hersbruck. So ergänzt sie beispielsweise die ambulante Pflege von älteren, behinderten oder pflegebedürftigen Menschen und unterstützt ein Verbleiben der Betroffenen in der gewohnten Umgebung. Auch pflegende Angehörigen werden stundenweise durch diesen Helferdienst entlastet. Durch die Ergänzung des öffentlichen Kinderbetreuungsangebotes werden Familien mit Kindern unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe bietet additional eine kontinuierliche oder sporadische Kinderbetreuung an. Davon profitieren vor allem alleinerziehende Eltern, Eltern die noch in Ausbildung/ Studium sind oder Eltern, welche kein familiäres Netz in der näheren Umgebung haben. Zudem leistet die Nachbarschaftshilfe einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, um einsamen Menschen etwas Gesellschaft zu leisten, sie zum Arzt- oder zu Behördenterminen zu begleiten.

Café Arbeit Alzenau e.V.

Treffpunkt für ALLE

Die soziale Beratungseinrichtung Café Arbeit Alzenau e.V. ist insbesondere für Menschen, die von Erwerbslosigkeit und Armut betroffen sind, für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, sowie Rentner*innen und Alleinerziehenden eine wichtige Anlaufstelle. Der Verein möchte mit seinen Angeboten (Sozialberatung, Bewerbungshilfe, Secondhand-Geschäft Allerhand, Cafébetrieb) sozialer Ausgrenzung entgegenwirken, außerdem Vorurteile und Benachteiligungen abbauen und zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen. Als unabhängiger Sozialverein wird ein Ort der Begegnung geschaffen, es gibt Ermäßigungen für nachweislich Bedürftige und direkt beratende Hilfe. Das alles niedrigschwellig und offen für alle Menschen.

EUKOBA - SENSE Akademie

SENSE Sensibilisierung durch Selbsterfahrung

Die SENSE Akademie ist ein bundesweites Pilotprojekt zur Umsetzung bewusstseinsbildender Maßnahmen gemäß Artikel 8 UN-BRK im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung und Senioren*Innen in der Privatwirtschaft. Hierzu wurden in Aachen und Köln zwei LERNläden an Berufskollegs integriert, in dem Azubis aus dem Einzelhandel und anderen Branchen am eigenen Körper Beeinträchtigungen ihrer Kunden mit dem Ziel erfahren, diese Kunden zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Dies geschieht mittels Simulationen und Rollenspielen zu derzeit 60 verschiedenen Beeinträchtigungen. Seit 2016 konnten so rund 3.200 Azubis von 20 Berufskollegs für Lösungen und eine veränderte Sicht- und Handlungsweise sensibilisiert werden. SENSE ist UNESCO Akteur für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung und wird 2019 staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung in gemeinnütziger Trägerschaft des EUKOBA e.V. gemäß Weiterbildungsgesetz (WbG) NRW.

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