Alle Menschen

RomaTrial e.V.

Faul, dreckig, gefährlich. Das sind Bilder, die den meisten Menschen in den Sinn kommen, wenn sich jemand als ein Sinto oder eine Romni vorstellt. Auch 2018 stimmen 60% der Deutschen der Aussage zu, dass Sinti und Roma zur Kriminalität neigten. Bei RomaTrial engagieren sich seit dessen Gründung 2012 Roma und Nicht-Roma gemeinsam, um dem tief verwurzelten Antiziganismus etwas entgegenzusetzen: Mit Kunstveranstaltungen wie der Ersten Roma-Biennale am Gorki Theater im April 2018 oder dem Roma-Filmfestival schafft RomaTrial neue gesellschaftliche Räume für die bisher wenig gehörte Stimmen sowie für freie und selbstbestimmte Ausdrucksformen. Durch lokale wie internationale Bildungsprojekte und freiwilliges Engagement von jungen Menschen stärkt der Verein deren gesellschaftliche Teilhabe, das Selbstwert- und Kohärenzgefühl. Und durch politische Arbeit initiierte RomaTrial u.a. das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas mit, das seit 2016 den ROMADAY in Berlin organisiert.

Serve the City Berlin e.V.

#seidabei #playyourpart

Viele Menschen wollen gerne Gutes tun, ihnen stehen aber nur sehr begrenzte Zeitressourcen zur Verfügung. Serve the City Berlin e.V. (STC) mobilisiert Freiwillige für soziales Kurzzeit-Engagement. STC ist eine Plattform, die nicht nur Projekte und Freiwillige zusammenbringt, sondern auch die Umsetzung organisiert und begleitet. Durch das Leben der fünf STC Werte (Hoffnung, Demut, Mut, Mitgefühl, Respekt) und das Schaffen von Begegnungen mit Menschen andersartiger Herkunft, schafft STC neue Communities. Neben regelmäßigen Aktionstagen gibt es weitere Events und Projekte, z.B. Social Days für Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering. Der Verein ist Teil einer internationalen Organisation von praktisch gelebter Freundlichkeit und Engagement. Im gemeinsamen Tun entstehen besondere Momente, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. All dies stärkt das Wir-Gefühl in der Stadt, fördert eine beteiligungsoffene Mitmachgesellschaft und ermöglicht sinnstiftende Erfahrungen aller Akteure.

LA Cultura

Kultur baut Brücken

Kultur baut Brücken. LA Cultura ist eine Initiative für interkulturelle Projekte und Kulturförderung. Angefangen hat alles im Januar 2016, als ein Treffpunkt geschaffen wurde, bei dem sich Geflüchtete und alle anderen Menschen aus Kiel in lockerer Atmosphäre kennenlernen konnten. Dort sind Freundschaften und neue Ideen für viele verschiedene Projekte entstanden. Gemeinsam versucht LA Cultura seitdem, gegenseitiges Verständnis aufzubauen und nicht mehr die Fluchtgeschichte, sondern die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dafür unterstützt die Initiative Personen, die gerne ihre Talente präsentieren wollen. Die bisherigen Projekte waren u.a.: ein syrischer Kochkurs, Theater, ein Salsa-Kurs, Konzerte, ein Arabischkurs, ein Fahrradkurs, Austauschtreffen über das Bildungs- und Gesundheitssystem, ein gemeinsamer Abend mit Studierenden der FH Kiel und ein Frauenprojekt, bei dem es um politische Themen, aber auch darum ging, gemeinsam die Stadt durch verschiedene Aktivitäten zu entdecken.

25. Geburtstag Bundesverband für Brandverletzte eV

Anders aussehen ist nicht von jedem frei gewählt

Der Bundesverband für Brandverletzte (BfB) leistet in 2019 seit 25 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe mit den Schwerpunkten: Beraten, Vorbeugen, Aufklären, Begleiten. Zu thermischen Verletzungen gehören Verbrennungen, Verbrühungen, Lichtbogenverletzungen, Verätzungen und Erfrierungen, sowie das psychische Trauma. In den letzten Jahren nehmen Verbrühungen bei Menschen 60+ zu, schwerwiegender sind die Lichtbogenverletzungen, die sich Jugendliche zuziehen, wenn sie auf Eisenbahnwaggons klettern. Diese treten leider momentan verstärkt auf. Für sie gibt es unser Webseite "Scarrevolution", sowie Treffen für junge Leute, unsere Regionalgruppen, regionale Ansprechpartner und neue Angehörigengruppen. In 2019 wird der BfB am 9. Mai einen Tag der offenen Tür durchführen, im August eine Charity Fahrradtour, am 8. Juli eine besondere Ferienpassaktion und im Oktober einen Galaabend.

Menschenzauber e.V.

Weil Bilder Freude Machen

Noch immer werden Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen als 'anders' angesehen und sogar gemieden. Diese Menschen, egal ob Kinder oder Erwachsene, haben es schwer in die Gesellschaft aufgenommen zu werden. Dabei verdienen sie genau den Respekt, den auch ein gesunder Mensch verdient. Und hier setzt die Idee von Menschenzauber an. Menschenzauber e.V. organisiert und realisiert Fotoshootings für Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen. Das Team schafft für sie zauberhafte Momente, weil Bilder Freude machen. Hier stehen die Teilnehmer im Rampenlicht und können für einen Augenblick ihrem Alltag entfliehen. Die Fotoerlebnisse von Menschenzauber lassen die Teilnehmer in eine verzauberte Welt eintreten, die mit Kostümen, Kinderschminke, glitzernden Accessoires, einem großen Lachen und viel Leidenschaft alle Augen zum Strahlen bringen. Eventshootings mit Wolfshunden, Alpakas und Greifvögeln – in Sachsen-Anhalt einmalig, einzigartig – einfach Menschenzauber!

Kunst- und Literaturverein für Gefangene e.V.

Teilhabe am Leben außerhalb der Gefängnismauern

Integration statt Ausgrenzung! Der Kunst- und Literaturverein für Gefangene (KLVG) ermöglicht Straffälligen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, indem er Kunst und Literatur hinter Mauern bringt. Denn Bildung hilft, Rückfälle zu reduzieren! Aufgrund des fehlenden Internetzugangs oder mangels anderer Alternativen des Informationszugangs ist die „Buch- und Medienfernleihe“ des KLVG mit ihrem ca. 25.000 Medien umfassenden Bestand oftmals die einzige Möglichkeit für Gefangene und Patienten in geschlossenen Abteilungen, sich zu informieren, zu unterhalten und zu bilden. Mit dem weiteren Projekt „Kultur hinter Mauern“ bringt der Verein jährlich ca. 100 Veranstaltungen bundesweit in Justizvollzugsanstalten und forensische Kliniken. Comedy, Musik, Improtheater und vieles mehr sorgen für ein paar Stunden Abwechslung vom tristen Haftalltag und stärken so das Gemeinschaftsgefühl und die Sozialkompetenz der Gefangenen.

EinMiteinander Bewegen 2.0

Fit for Spirit - Nicht übereinander reden, ein Miteinander erleben

Bei EinMiteinanderBewegen 2.0 (EMB) begegnen sich Menschen mit & ohne Depression außerhalb psychologischer Angebote in einem kreativen Bewegungsprozess. Durch das Gespräch am Ende der Bewegungseinheit entstehen ein Miteinander & eine größere Zufriedenheit, die sich positiv auf Körper & Geist auswirken. „Nicht übereinander reden, ein Miteinander erleben“ ist eine Haltung, die von Betroffenen, Angehörigen und Professionellen im trialogischen Sinne geteilt wird. EMB wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen, die häufig entweder selber betroffen oder angehörig sind (Peers), initiiert und begleitet. In die Bewegungseinheiten werden hauptberuflich tätige Tanzprofis mit eingebunden. EMB ist aktuell ein neues Spartenprodukt in Tanzschulen und Sportvereinen für eine gesunde Nachsorge depressiv Erkrankter. EMB wird zukünftig zur Rückfallprophylaxe in Tagesstätten und Kliniken als innovatives Selbststärkungsangebot depressiven Menschen angeboten werden. EMB: für eine offene & tolerante Gesellschaft!

IMPCT

Empowering NGOs. For a better future.

IMPCT: Für alle. Für eine bessere Welt.
Engagement ist immer eine gute Idee. Die Herausforderung: Ehrenamtliche und gemeinnützige Initiativen wissen oft nicht, wie sie Dinge bewegen, ihre Ziele und ihr volles Potential erreichen können. Andererseits wissen potenzielle Geldgeber und Wirtschaftsakteure häufig nicht wie, wo und mit wem. Die unterschiedlichen Welten finden nicht zueinander und im Markt entsteht zu wenig Wirksamkeit. Hier kommt IMPCT ins Spiel: Als Ökosystem für den 3. Sektor. IMPCT steht für die Vereinigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Wirkung. Nicht nur Parteien werden zusammen gebracht, sondern zwischen den Welten vermittelt. Kommunikation der Investoren wird genauso verstanden wie die Bedürfnisse derer, die aktiv soziale Probleme anpacken. So sorgt IMPCT dafür, dass Augenhöhe entsteht und das Ziel ein gemeinsames wird. Denn gemeinnützige, kommerzielle und kulturelle Welten gehören zusammen. Gemeinsam können sie Basis gesellschaftlichen Wandels sein.

mapapu e.V.

mapapu e.V. - in Trauer nicht allein gelassen

Der Tod eines geliebten Menschen macht nicht nur traurig, sondern auch einsam! Das ist in unserer deutschen Trauerkultur leider oft Tatsache. Der gemeinnützige Verein mapapu e.V. wird das ändern! Der mapapu e.V. versteht sich als stützender Partner für diejenigen, die den Verlust eines geliebten Menschen erleiden mussten und müssen. Die Selbsthilfeangebote des Vereins bringen Menschen mit ähnlichem oder exakt gleichem Schicksalsschlag zueinander. Durch die gegenseitige Unterstützung wird echte Heilung geboren – was sich in allen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft widerspiegelt! Zudem möchten wir im Sinne sozialer Verantwortung für trauernde Menschen medialen Einfluss nehmen, um ihre Sorgen und Nöte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Auf dass Trauer nicht mehr als Krankheit, sondern als Chance begriffen wird.

Rent a Jew

Miteinander sprechen statt übereinander

Der Antisemitismus nimmt zu, dabei kennen viele Menschen in Deutschland keine Juden persönlich. Rent a Jew schließt diese Lücke, indem es Begegnungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen ermöglicht. Die Initiative vermittelt kostenlos ehrenamtliche jüdische Referent*innen an Bildungseinrichtungen wie Schulen, Vereine oder Kirchengemeinden, um durch Dialog das oft abstrakte Bild von Juden aufzubrechen und ihnen ein Gesicht zu geben. Rent a Jew ist jüdisches Leben aus erster Hand sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen ohne Tabus. Die Referent*innen bilden einen Querschnitt der vielfältigen jüdischen Bevölkerung in Deutschland ab, von säkular über liberal bis orthodox, von der Studentin bis zum Rentner. Mit Rent a Jew wird es möglich, miteinander statt übereinander zu reden und Vorurteile abzubauen. Rent a Jew?! Darf man sich so nennen? Ja. Humor gemischt mit ein wenig Chuzpe ist das beste Mittel, um offen miteinander ins Gespräch zu kommen.

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