Alle Menschen

Kulturschlüssel Saar

Wir machen Kultur möglich. Gemeinsam. Für jedermann.

Das Saarland ist voller Kultur – doch nicht alle können diese Angebote nutzen. Vielen können aus den verschiedensten Gründen alleine nicht zu Veranstaltungen gehen. Menschen mit Behinderungen, Senioren, Migranten – viele haben keine Möglichkeit, raus zu kommen. Hier hilft der Kulturschlüssel Saar. Das Konzept des Kulturschlüssels Saar basiert auf drei Säulen: Auf der einen Seite gibt es die Kulturgenießer, die nicht alleine zu einer Veranstaltung gehen können. Für sie vermittelt das Projekt einen ehrenamtlichen Begleiter – das sind die Kulturbegleiter. Durch ihre Hilfe nehmen viele Menschen erstmals oder nach langer Zeit wieder am kulturellen Leben teil. Dann gibt es die Kulturspender – also die Veranstalter. Der Kulturschlüssel Saar spricht diese an, ob sie bereit sind, Freikarten für das Projekt zu spenden. Danach werden die Begegnungen organisiert, die im gesamten Saarland stattfinden.

Spielecafé der Generationen

Jung und Alt spielt

Der gemeinnützige Verein Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. hat eine Begegnungsstätte in Pfarrkirchen eröffnet, die mit dem gemeinsamen Spielen von Gesellschaftsspielen Menschen zusammenbringt und das gegenseitige Verständnis und Miteinander fördert. Der Verein legt besonderen Fokus darauf, nicht nur junge Menschen, sondern auch ältere in die Mitte der Gesellschaft zu holen und Generationen zu verbinden. Zudem werden durch das gemeinsame Spielen Fähigkeiten trainiert und ein Ort der Freude geschaffen. Aktuell startet zudem die Soziale Arbeit in Altenheimen, Kindergärten und Schulen mit Unterstützung einer pädagogischen Fachkraft. So sollen die verschiedenen Generationen umfassend erreicht und miteinander verbunden werden. Das Spielecafé kooperiert mit der Diakonie, dem KJR, der Hochschule und der kommunalen Jugendarbeit. Das vom Spielecafé entwickelte Qualitätssiegel "Generationenspiel" wird Spielen verliehen, die besonders generationentauglich entwickelt sind.

Nichtschwimmerausbildung

Jeder lernt schwimmen

Der junge Schwimmverein gründete sich mit dem Ziel, allen Menschen das Schwimmen zu vermitteln. Es gibt Kurse für alle Altersgruppen, die nach ihren individuellen Möglichkeiten in der Gemeinschaft gefördert werden. Mit einem durchdachten Konzept wird schrittweise an das Schwimmen herangeführt. Auch auf Beeinträchtigungen kann so optimal eingegangen werden. Seit fast vier Jahren wurden in Kooperation mit dem Fachbereich Sport der Stadt Aachen, den Jugendhilfeeinrichtungen und der Nele und Hanns Bittmann Stiftung bereits Hunderte unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in eigenen Kursen erfolgreich zu sicheren Schwimmern ausgebildet. Eine ehrenamtlich tätige Psychotherapeutin unterstützt den Verein in Fragen der Traumabewältigung. Geeignete jugendliche Flüchtlinge werden zu Schwimmlehrern ausgebildet, in die Vereinsarbeit eingebunden und persönlich gefördert. Über Spenden wird vielen Geflüchteten jeden Alters die Ausbildung in den vereinseigenen Schwimmkursen ermöglicht.

QueerTausch

QueerTausch ist eine ehrenamtlich basierte Initiative bei AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., die sich mit allen Fragen rund um sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität im Zusammenhang mit internationalem Schüleraustausch und Freiwilligendienst beschäftigt. QueerTausch berät und betreut alle Beteiligten an einem interkulturellen Austausch und sensibilisiert mit einem eigenen Webauftritt und Social-Media Kanälen. Darüber hinaus bietet QueerTausch Materialien, Trainings und Workshops an. Die initiative besteht aus ca. 20 Ehrenamtlichen im ganzen Bundesgebiet, deren Arbeit sich an Schüler*innen, Gastfamilien, Freiwilligendienstleistende im Aufnahme- und Entsendeprogramm sowie Ehren- und Hauptamtliche bei AFS Deutschland und darüber hinaus richtet.

Selbsthilfe & Beratungsstelle

Gemeinsam auf dem Weg

Seit 2011 engagiert sich die Selbsthilfe & Beratungsstelle in Düsseldorf und bundesweit für Borderline-Betroffene und deren Angehörige. Von 2014 bis einschließlich 2018 wurden mehr als 4.000 Klienten beraten und betreut. Neben dem Angebot von Selbsthilfegruppen werden Betroffene auch bei der Therapieplatzsuche sowie dem Aufbau eines Helfernetzes unterstützt. Beratungen werden per E-Mail, Telefon, Chat oder persönlich vor Ort angeboten. Um die oftmals hilflosen Angehörigen zu unterstützen, werden ihnen gleiche Beratungsmöglichkeiten geboten. Für Fachpersonal aus dem Sozial- und Gesundheitssektor werden Schulungen durchgeführt und es gibt Unterrichtseinheiten für Berufsschulen im Bezug auf Entstehung, Auswirkung und Behandlung der Borderline-Störung. Die Selbsthilfe & Beratungsstelle setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Arbeitskreisen und Gremien ein und möchte die Gesellschaft für psychische Erkrankungen sensibilisieren.

CampusAsyl e.V.

CampusAsyl unterstützt mit 20 verschiedenen Projekten Geflüchtete und deren langfristige Integration in Regensburg. Bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten wie Theater und Kochen, beim Deutschlernen oder im Hochschul-Mentoring lernen sich Geflüchtete und RegensburgerInnen kennen und teilen ihre Erfahrungen miteinander. So werden Vorurteile abgebaut und der Grundstock für gegenseitiges Verständnis und vielleicht sogar Freundschaften gelegt. Im Hintergrund begleitet der Verein seine ProjektteilnehmerInnen mit einem Fortbildungsprogramm, organisatorischer Hilfestellung, Projektbudgets, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Interessenvertretung. Darüber hinaus erhebt CampusAsyl den Anspruch, in den Projekten nach Möglichkeit wissenschaftlich fundiert zu arbeiten und über eine enge Anbindung an Universität und OTH Regensburg und die Koordination eines Forschungsnetzwerkes Migration und Integration die Forschung im Themenkomplex und einen Austausch zwischen Theorie und Praxis zu fördern.

Migration Hub Heidelberg

we gather, we match, we connect

Migration Hub Heidelberg (MHH) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für ein starkes Netzwerk im Bereich Flucht und Migration einsetzt. Ziel von MHH ist es, den Perspektiven, Interessen und Bedürfnissen der rund 45.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Heidelberg Raum zu geben, und gleichzeitig lokale Lösungsansätze zu unterstützen. MHH schafft durch regelmäßige Netzwerktreffen und andere Veranstaltungen ein Forum des Austauschs und der Zusammenarbeit. Zentral ist dabei der Hub, ein Co-Working-Space, als physischer Ort der gegenseitigen Inspiration. MHH unterstützt Projekte auf dem Weg zu nachhaltigem und langfristigem Bestehen durch die gemeinsame Evaluation und Reflexion ihrer Prozesse, Unterstützung beim Fundraising und Ehrenamtsmanagement. Initiativen von Migrant*innen werden dabei speziell gefördert. Durch die Arbeit möchte Migration Hub Heidelberg dem Thema Flucht und Migration in Heidelberg Raum geben und so auf eine plurale, weltoffene Gesellschaft hinarbeiten.

Das "Care Haus"

Leben und Sterben im Wandel der Zeit

Der demographische Wandel bewirkt große Herausforderungen. Die veränderte Familienstruktur, die gesellschaftliche Verantwortung für den Nächsten wie auch das Miterleben von Hilflosigkeit und Einsamkeit der ihnen Anvertrauten waren für die Mitarbeiter des ambulanten Hospizes Die Arche Anlass und Anstoß zum Nachdenken und Handeln. Auf der Basis einer seit Jahren sehr gut akzeptierten Hospizarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen und einer hoch anerkannten Ausbildungstätigkeit im Bereich Palliativ- und Hospizarbeit entstand das umfassende Gesamtkonzept des Care Hauses, das von einfacher Alltagsbegleitung über viele Stationen bis hin zu Sterbe- und Trauerbegleitung reicht. Es sieht vor, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ebenso wie Fachkräfte der verschiedenen Bereiche sowie Angehörige und Nachbarn einbezogen werden. Das Ziel ist eine gelebte Gemeinschaft.

Vis-a-vis

Gemeindediakonie-christlicher Dienst an Kranken und Gesunden

Vis-a-vis ist ein ökumenisches Projekt zur Begleitung und Unterstützung von kranken Menschen und ihren Angehörigen. Das Rückgrat des Projekts bilden speziell ausgebildete Pflegefachkräfte, die ehrenamtlich im Auftrag von Kirchengemeinden tätig sind. Die Vis-a-vis-Fachkräfte besuchen kranke Menschen, nehmen sowohl körperliche als auch spirituelle Nöte wahr und beraten in krankheitsspezifischen Fragestellungen oder über Angebote des Gesundheitswesens. Vor Ort entsteht ein Netzwerk mit Helfern aus der Kirchengemeinde und anderen Hilfeanbietern. Mit diesem Ansatz werden bestehende Angebote vernetzt und neue Ehrenamtliche zum Mitmachen motiviert. So werden pflegebedürftige Menschen wieder näher an ihre Umgebung herangerückt und Angehörige erhalten wertvolle Unterstützung.
In Deutschland ist Vis-a-vis vor neun Jahren entstanden - inspiriert von der internationalen Arbeit der Faith Community Nurses. Seit dieser Zeit haben sich an zehn Standorten in Deutschland Projekte etabliert.

Trauma und Verlust e.V.

Angebote für Angehörige um Suizid

„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“ – diese für den Hörer nicht überprüfbare Aussage dürfte den meisten aus der Werbung bekannt sein. Aber wissen Sie auch, dass in derselben Zeit zwei Menschen in Deutschland versuchen, sich das Leben zu nehmen? Jährlich gibt es hier über 10000 geglückte Suizide und damit mehr, als alle Toten durch Verkehrsunfälle, Mord und Todschlag, Drogen und AIDS zusammen.
Während die Suizidprophylaxe in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der helfenden Initiativen gerückt ist, gibt es für Angehörige um Suizid noch keine spezifischen Unterstützungsangebote.
Dabei stellen die Hinterbliebenen schnell fest, dass sie mit dem traumatischen Verlust alleine nicht zurechtkommen und wünschen sich schnelle und qualifizierte Hilfe.
Mit der Gründung des Vereins Trauma und Verlust möchten wir dazu beitragen, dass die Hilfen für Suizidhinterbliebene einen festen Platz im Berliner Gesundheitsversorgungssystem erhalten.

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