Alle Menschen

Schau mich an – Gesicht einer Flucht

Wir geben der Flucht ein Gesicht

Häufig heißt es „DIE Flüchtlinge“ – pauschal, anonym, negativ. Dem begegnet der Asylkreis Haltern am See mit dem Projekt „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“: Einer Portrait-Serie in Print- und Onlinemedien und zwei Ausstellungen, in der Menschen ihre aktuellen Fluchterlebnisse schildern. Auch deutsche Zeitzeugen nehmen teil. Die Flüchtlinge und Vertriebenen seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges, lenken den Blick auf die deutsche Geschichte. Sie alle vermitteln, wie Flucht und Ankommen Lebensgeschichten prägen. Geflüchtete „zeigen Gesicht“ auf Homepage, Facebookseite und Postkarten und berichten auf Ausstellungseröffnungen. Die Ausstellungen mit 20 Roll-Ups werden von Ausleihern zur politischen Bildung eingesetzt. Mündliche Feedbacks und Einträge in Gästebüchern belegen: „Schau mich an“ wirkt gegen Vorurteile und Intoleranz. Es klärt auf persönliche Weise über das Thema Flucht auf. Die Portrait-Methode wurde aufgearbeitet und steht anderen Initiativen zur Nachahmung zur Verfügung.

Sorgen-Tagebuch e.V.

Sorgen-Tagebuch – das Tagebuch, das antwortet!

Viele Menschen sehen sich heutzutage mit Sorgen, Ängsten oder Problemen konfrontiert, über die sie sich nicht trauen mit Freunden, Familie oder Fachleuten zu sprechen oder sie haben niemanden, mit dem Sie über Ihre Gedanken sprechen könnten. Wenn sich die Probleme nicht alleine lösen lassen, begeben sich die Betroffenen oft im Internet auf die Suche nach Hilfe. Das Sorgen-Tagebuch bietet dort die Möglichkeit seine Gedanken aufzuschreiben und in einen geschützten und anonymen Rahmen in einen ersten unverbindlichen Dialog zu treten. Dazu stellt der Verein eine kostenlose Plattform bereit, auf der sich die Hilfesuchenden ein eigenes Tagebuch anlegen und führen können. Das besondere ist dabei, dass unser ehrenamtliches Team die Einträge aus Sicht des Tagebuchs beantwortet und den Menschen dadurch Mut machen und neue Blickwinkel aufzeigen will. Das Sorgen-Tagebuch ist eine erste Anlaufstelle, die bewirken möchte, dass Betroffene sich trauen Hilfe in Ihrem Umfeld in Anspruch zu nehmen.

Wir alle für Halle.

Finde Dein Engagement!

Die eigene Nachbarschaft mitgestalten, Verantwortung für andere übernehmen, über den eigenen Tellerrand schauen – freiwilliges Engagement tut unserer Stadt und allen gut! Mit dem neuen Projekt sollen neue, digital- und internetaffine, jüngere Menschen für freiwilliges Engagement begeistert und gewonnen werden. Mehr als 300 Engagementangebote in Halle warten auf tatendurstige Freiwillige, die noch individueller davon erfahren sollen. Ob mit Smartphone oder im persönlichen Gespräch – für jede(n) wird das passende Setting geschaffen, um schnell und passend attraktive Engagementeinsätze zu finden. Per Website, Facebook, Chat & Co. wird barrierefrei und modern für Engagement in Halle (Saale) geworben. Mit dem Projekt sollen zudem neue digitale Engagementeinsatzfelder entwickelt werden, die digitalaffine Menschen zum Engagement motivieren. Es bietet aber auch Menschen, die "offline" unterwegs sind oder besondere Bedürfnisse zur Barrierefreiheit haben, individuelle Begleitung ins Engagement.

Schams – Ein integratives Theaterprojekt

Schams: Von der Seele auf die Bühne - von der Bühne ins Herz!

Schams - Von der Seele auf die Bühne, von der Bühne ins Herz! Schams ist ein integratives Theaterprojekt von und mit syrischen und deutschen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in St. Ingbert mit der Unterstützung des Netzwerks für Flüchtlinge in St. Ingbert e.V.. Gegründet wurde die Gruppe im Frühjahr 2016 von Mitgliedern des Netzwerks für Flüchtlinge. Der Name Schams ist der arabische Ausdruck für "Sonne" und dieser Name ist Programm, denn unsere Gruppe aus Bürgern und Neubürgern von St. Ingbert und Umkreis ist kraftvoll und überaus lebendig: Sie setzt sich zusammen aus einer Gruppe von Musikern, dem Schauspiel-Ensemble sowie Akteuren hinter den Kulissen. Gemeinsam bringen wir persönliche Erfahrungen von Flucht und Integration auf die Bühne und somit in die Welt hinaus. Im Fokus steht die Vermittlung von Werten, Sprachkompetenz, Verständnis und Toleranz. Nach unserem ersten Theaterstück "Nie wieder Hass" ist aktuell die Fortsetzung "Integrama" in Arbeit.

One Billion Rising Dance Demo Berlin

Tanz gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

One Billion Rising ist eine weltweite Aktion gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. OBR heißt: sich jährlich am 14.2. mit einer Milliarde Menschen weltweit zu erheben. Dies soll sie ermächtigen aus der Opferrolle durch/mit dem Tanz herauszutreten und mit vielen anderen Menschen, Mädchen und Jungen, Frauen und Männern ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Das gesamte Jahr erfolgen Auftritte zu OBR (2x wöchentlich) und die Vermittlung der Choreographie (auch inklusiv), vom Centre Talma entwickelt für Nichttänzer/innen. Interessierte und engagierte Menschen jeglichen Alters und Geschlechts haben die Möglichkeit, sich an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Dance Demo vor dem Brandenburger Tor aktiv zu beteiligen. Auf zahlreichen bildungs-, jugend-, familien- oder mädchen- und frauenspezifischen Veranstaltungen präsentiert das Team des CT die Idee von OBR, sensibilisiert und motiviert die Menschen zum Thema und Mitmachen //youtu.be/-oBQ8x3_xLs

Lebensdurst-Ich e.V.

Wir wollen, dass ihr lebensdurstig bleibt!

Lebensdurst-Ich e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Erwachsenen für junge Erwachsene mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die Idee zur Vereinsgründung entstand im Jahr 2011, als unsere Kommilitonin Tanja an schwarzem Hautkrebs erkrankte und verstarb. Unser Ziel ist es, die Betroffenen durch diese schwere Lebensphase zu begleiten und ihnen zu helfen, ihren Lebensdurst nicht zu verlieren, indem wir gemeinsam Zeit verbringen und schöne Momente erleben. Konkret umfasst unser Leistungsangebot Besuche in der Klinik und Zuhause sowie die Erfüllung von Herzenswünschen. Dies können Reisen, finanzielle Unterstützungen oder individuelle letzte Wünsche sein. Wichtig ist uns zudem der Austausch unter akut und ehemalig Betroffenen. Bei unserem jährlich stattfindenden, einwöchigen Lebensdurst-Ich-Segeltörn auf der Ostsee bieten wir den Betroffenen eine besondere Form des Austauschs. Teilhabe ermöglichen und den Lebensdurst so lange wie möglich aufrecht erhalten ‒ dafür engagieren wir uns.

Das Teemobil e.V.

Wenn wir jetzt nicht zusammen halten Wann dann??

Das Teemobil e.V. steht für Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammenhalt und Willkommen. Als gemeinnütziger Verein widmet sich, Das Teemobil e.V. der Aufgabe, Geflüchtete und Menschen in Not bei der kulturellen und sozialen Integration in die lokale Gesellschaft zu unterstützen. Der Verein schafft das, was sich so viele wünschen: er baut Brücken zwischen den alten und den neuen Nachbarn. Der Verein ist, eine Teestube mit festen Standorten und Teams, die die Geflüchteten in den Unterkünften zum Teetrinken und Beisammensein einlädt. Liebevoll vorbereitet, immer eine kleine Teestuben- Ausgabe mit Köstlichkeiten. Ein herzliches und lebhaftes Beisammensein, umrundet von Freizeitaktivitäten und Bildungsangeboten. Während die einen mit der wöchentlichen Ausgabe beschäftigt sind, kommen die anderen ins Gespräch. Worum es geht ist meistens egal. Es zählen das Miteinander und der Kontakt zu den alten Nachbarn, der so vielen der neuen Nachbarn wichtig ist. Miteinander und nicht Nebeneinander.

Ehrenamtliche Mitarbeit in der Bewährungshilfe

Bürgerschaftliches Engagement für straffällig gewordene Menschen

Das Projekt besteht seit 2002 im Verein Förderung der Bewährungshilfe in Hessen e.V. Ehrenamtliche werden geworben, geschult, vermittelt und in ihrem Engagement begleitet, damit sie straffälligen Menschen, die unter Bewährung stehen, ergänzende Hilfen anbieten. Das Projekt ist in großen Teilen Hessens aktiv (Rhein-Main, Nordhessen, Limburg und Fulda/Bad Hersfeld). Die Ehrenamtlichen unterstützen z.B. durch Nachhilfe (Schule/Berufsausbildung), Begleitung bei Behördengängen und im Alltag und helfen bei Wohnungssuche, Arbeitssuche und Schuldenregulierung. Auch Hilfen für Angehörige, vor allem für Kinder von Probanden, sind möglich. Die Einsätze erfolgen über einen längeren Zeitraum oder auch ganz punktuell für kurze Aufgaben. Regelmäßig werden Fortbildungen und Praxisreflektionen für die Ehrenamtlichen angeboten. Vier Projektkoordinatorinnen sind hauptamtlich beschäftigt. Das Projekt wird gefördert vom Land Hessen. Die Aufgaben der hauptamtlichen Bewährungshilfe bleiben unberührt.

Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“

Essen und Wärme

Zur Aktion „Essen und Wärme für Bedürftige“ lädt die Ökumenische Initiative „Soziale Not in Offenbach“ seit 25 Jahren von Anfang November bis Mitte März ein. In diesem Zeitraum können Bedürftige täglich von 11.30 - 14.00 Uhr ein warmes Mittagessen, ein kleines Lunchpaket und Getränke zum symbolischen Wert von 1 € erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch Gespräche mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Initiative und – 14-tägig – einer Mitarbeiterin der Lebensberatung der Caritas. Zu der Aktion laden 12 christliche Gemeinden unterschiedlicher Konfession, die Frei-religiöse Gemeinde und die Ahmadiyya Muslim Jamaat jeweils für 1 oder 2 Wochen in ihr Gemeindezentrum ein. Getragen wird die winterliche Aktion dabei ausschließlich durch Spenden und die ehrenamtliche Tätigkeit der MitarbeiterInnen. In den Sommermonaten wird das Angebot für die Tischgäste durch ein Frühstück (Do 9 - 11) in der Gemeinde St. Paul und seit 2010 durch einen Tagesausflug zu interessanten Zielen in Hessen ergänzt.

OSKAR-Sorgentelefon

Wir sind ansprechbar – immer.

Das OSKAR-Sorgentelefon für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, für deren Angehörige, für Fachkräfte und für Menschen, die in Trauer sind, ist eine weltweit einzigartige kostenlose und anonyme Telefonhotline. Bei OSKAR stehen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr qualifizierte TelefonberaterInnen mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Fachwissen allen AnruferInnen zur Seite. Sie hören zu, spenden Trost, informieren und vermitteln hilfreiche Adressen weiter. Dieses niedrigschwellige Angebot erweist sich als ganz besonders wichtig, denn noch immer wird das Wort Kinderhospiz mit der „Finalphase“ eines unheilbar kranken Kindes verbunden. Deshalb schaffen viele betroffene Familien den Schritt zur Anfrage in einem Kinderhospiz nicht, weil sie meinen, damit die Hoffnung auf das „Leben“ ihres Kindes aufzugeben. OSKAR ist eine Brücke, die einen leicht zugänglichen Erstkontakt schafft.

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