Alle Menschen

Neu in Deutschland

Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben

„Neu in Deutschland“ ist eine deutschsprachige Zeitung über Flucht und Ankommen mit Texten geflüchteter Frauen und Männer. Zugleich ist es eine Plattform für vielfältige persönliche Begegnungen: durch kreative öffentliche Aktionen, Lesungen, Interviews. Es werden Dialoge auf Augenhöhe über Kunst, Arbeit, Verlust und Freiheit initiiert. Die gemeinsame Arbeit schärft sprachliche und kulturelle Kompetenzen und bahnt berufliche Perspektiven an. So entstanden bereits konkrete Job- und Praktikumsmöglichkeiten. Die Initiative fördert Sprachkompetenz, gesellschaftliche Teilhabe, demokratisches Bewusstsein und stärkt somit ein Zusammenleben, das auf die Werte von Freiheit, Mündigkeit und Verantwortung setzt. Die Texte der Geflüchteten liefern neue Perspektiven. Das Motto: „Unserer zweiten Mutter Deutschland haben wir viel zu verdanken, aber auch viel zu geben. Das versprechen wir ihnen.“ Dafür erntet das Team deutschlandweit zunehmend begeisterten Zuspruch.

LunA – Leipzig und Autismus e.V.

Richtig! Autistisch!

Der Verein verbindet Selbstvertreter*innen aus dem autistischen Spektrum, deren Angehörige und beruflich verbundene Fachleute. Durch Selbsterfahrung motiviert, ist die Verbesserung der Lebensqualität und Selbstbefähigung autistischer Menschen handlungsweisend. LunA e.V. entwickelt Bildungsangebote, Fachsymposien wie den Leipziger Autismustag, verschiedene Gruppenangebote und Workshop-Reihen. Eine Grundlage ist dabei die niederschwellige Bereitstellung von Kommunikationsmitteln für sprechende und nicht lautsprachlich kommunizierende Menschen sowie bedarfsgerechtes Material und Hilfsmittel zur barrierefreien Interaktion. Als anerkannte Teilhabeberatungsstelle (EUTB) umfasst die Peer-Unterstützung impulsgebende Anleitung und Aufklärung für selbstbestimmte Handlungswege. Der Verein gibt all denen, die individuelle Wege anstreben, Inspiration und Zuversicht. Wechselseitige Achtsamkeit, Respekt und Verantwortung gegenüber der eigenen und der Persönlichkeit anderer gestalten das Miteinander.

BreakOut e.V.

How far can you go?

BreakOut ist ein Reise-Spenden-Marathon, bei dem Abenteuerlustige Spendengelder für einen guten Zweck sammeln. Einmal jährlich gehen die Teilnehmer in Zweierteams in München, Berlin und Barcelona zeitgleich an den Start. Sie alle haben 36 Stunden Zeit, um so weit weg wie möglich vom jeweiligen Startort zu reisen und Challenges zu erledigen. Für die Fortbewegung dürfen die Teams kein Geld ausgeben. Auf dem Esel, Fahrrad, zu Fuß, im Auto, mit der Bahn oder im U-Boot reisen die Teams dann durch ganz Europa. Ihren Fortschritt teilen die Teams mit Text, Foto und Video über unsere Website mit. Ähnlich einem Spendenmarathon, sammelt jedes Team je km Spenden von Teamsponsoren, die sie vorher überzeugt haben. Hinzu kommen die Challenges: Mit Geld dotierte Aufgaben, der Sponsoren für die Teams. Der für die Durchführung des BreakOut investierte Betrag führt etwa zur 20-fachen Spendensumme. Ein Verein von gut 40 jungen, ehrenamtlichen Menschen plant, organisiert und führt den BreakOut durch.

First Responder Überherrn e.V.

Leben retten, Leiden lindern!

Die First Responder Überherrn e.V. sind ein gemeinnütziger Verein zur Rettung aus Lebensgefahr. First Responder sind professionelle, ehrenamtliche und ortsansässige Ersthelfer, die bei bestimmten Einsatzindikationen in der Gemeinde Überherrn parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und ausrücken, um die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Denn diese Zeit ist entscheidend für die Überlebenschancen eines schwer erkrankten Patienten. Im Falle einer Reanimation sinken die Überlebenschancen ohne effiziente Wiederbelebungsmaßnahmen um 10% pro Minute. Zeit, die in vielen Fällen verloren geht und zu fatalen Folgen führt. Egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall, allergischer Schock oder Verkehrsunfall – es kommt immer auf Zeit an, die durch First Responder Helfer vor Ort überbrückt wird. Leben retten, Leiden lindern – Helfer aus der Nachbarschaft, die Leben retten!

Start Right e.V.

Studentische Rechtsberatung für soziale Projekte

Start Right e.V. ist eine studentische Initiative, die soziale Projekte durch pro bono Rechtsberatung unterstützt. Projekte, die sich in Deutschland sozial engagieren, stoßen bei ihrer Gründung oftmals auf rechtliche Fragen, wobei professionelle Rechtsberatung dabei häufig zu kostspielig ist. Start Right bildet deshalb Studenten aus, die schon während des Studiums praktische Erfahrungen sammeln möchten. Die Beratung der Mandanten findet durch diese Studenten in enger Absprache mit Volljuristen statt, wodurch die Voraussetzungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes erfüllt werden. Mit diesem Konzept können sich die Projekte auf ihre eigentlichen Anliegen konzentrieren und diese effektiver verfolgen. Außerdem bietet Start Right engagierten Studenten die Möglichkeit bereits während des Studiums Einblicke in das Berufsleben zu gewinnen. Damit wird auch die Bereitschaft gefördert, sich für ein Projekt mit gemeinnützigen Zielen zu engagieren.

mosaique – Das Haus der Kulturen

Das mosaique ist ein weltoffenes Haus für alle Menschen. Es wird im März 2018 auf 700m² mitten in Lüneburg eröffnet. Mehr als 100 Ehrenamtliche verwirklichen hier die Vision einer friedlichen Welt, in der unterschiedliche Herkunft, Kulturen, Religionen und Einstellungen als etwas Positives und Wünschenswertes gesehen werden. In diesem geschützten Raum kommen Menschen aus aller Welt und mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen zusammen, um sich kennenlernen, gemeinsam kreativ zu sein und voneinander zu lernen. Weltoffen, neugierig, verbindend. Dazu organisieren wir niederschwellige kulturelle, musikalische und kulinarische Veranstaltungen, wir bieten generationsübergreifende und interkulturelle Wohnungen und Beratungsangebote für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund. Ein mosaique ist ein Kunstwerk, das nur funktioniert, wenn die vielen kleinen Einzelteile harmonieren. Wir möchten beispielhaft für andere Städte zeigen, dass jede/r Einzelne dabei eine wichtige Rolle spielt!

Mantrailer West Rettungshunde e.V.

Ehrenamtlich, zuverlässig, kompetent!

Bei Mantrailer West handelt es sich um einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, das höchste Gut des Menschen zu schützen, das Leben. Hierzu bilden die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder ihre Hunde aus, damit diese Personen aufgrund des Individualgeruchs verfolgen und auffinden können. Die Ausbildung dauert durchschnittlich 2,5 Jahre. Neben der Ausbildung der Hunde werden die Hundeführer in vielen Bereichen geschult, z. B. Erste Hilfe, Psychosoziale Notfallversorgung, BOS Funk, GPS, etc. Eingesetzt werden die Teams bei vermissten Demenz- oder Alzheimerpatienten, Suizidenten und vermissten Kindern. Bislang konnten diverse Einsätze auf Anforderung der Polizei aber auch von Privatpersonen und Altenheimen abgearbeitet werden, ein großer Teil davon erfolgreich. Aufgrund der Tatsache, dass es in diesem Bereich eindeutig zu wenig gut ausgebildete Teams gibt, ist hier noch ein erheblicher Bedarf vorhanden.

Treffpunkt Suppenküche Bad Doberan

… mehr als eine warme Mahlzeit!

Zwei bedingungslose Einladungen: Kommen, sich satt essen und anderen begegnen und/oder mitarbeiten. Von Montag bis Freitag sind alle dazu eingeladen. Ab 8 Uhr wird gemeinsam gekocht, ab 11 Uhr können alle zum Essen kommen. Zwei Essen stehen zur Wahl. Die Tische sind gedeckt mit Brot und Kuchen, damit man essen kann, ohne fragen zu müssen. Alle werden bedient. Es gibt Kaffee, Tee, Wasser und alle Speisen ohne Begrenzung. Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht. Es kann eine Spende gegeben werden. Die Bedingungslosigkeit der Einladungen hat eine große Heterogenität sowohl der Gäste als auch der Mitarbeitenden zur Folge. Dadurch werden Begegnungen möglich, die im Alltag kaum noch oder gar nicht mehr stattfinden. Feste Rollenzuweisungen von denen, die immer geben, und denen, die immer nehmen, werden durchbrochen. Die gemeinsam gemachte Erfahrung bedingungslos gleichberechtigter Teilhabe ist unverzichtbar für gelingendes Leben und das friedliche Zusammenleben aller an einem Ort.

Junge Aktive im BVL

Gemeinsam sind wir stark!

Die Jungen Aktiven im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) sind eine Selbsthilfegruppe für 15- bis 35-Jährige, die sich unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ in den letzten vier Jahren zusammen gefunden haben. In dieser Gruppe können Betroffene sich vernetzen, beraten lassen und finden Unterstützung. In Deutschland sind circa 3-8% der Bevölkerung von Legasthenie und 3-7% von Dyskalkulie betroffen, dennoch ist das Thema weitestgehend unbekannt. Obwohl die Mitglieder aus ganz Deutschland stammen, verbinden sie doch ähnliche Erfahrungen. Vorurteile begleiten sie ein Leben lang. Dies wollen sie nicht hinnehmen und sich gegenseitig stärken, um mit den Schwierigkeiten und Hürden, die es im Schul-, Ausbildungs-, Studiums-, Berufsalltag gibt, zu bewältigen. Hauptarbeit der Projektgruppe ist die Selbsthilfearbeit, die zum jetzigen Status eine starke Öffentlichkeitsarbeit erfordert.

Pfandraising Wuppertal e.V.

Feier wild. Sei faul. Tu Gutes!

Pfandraising Wuppertal ist eine gemeinnützige studentische Initiative, die eine kostenlose Servicedienstleistung mit einem wohltätigen Zweck verbindet. Auf lokaler Ebene bietet Pfandraising seit fast zwei Jahren im zweiwöchigen Turnus einen Leergut-Abholservice für Haushalte und Unternehmen an. Damit wird nicht nur eine innovative Alternative zur einfachen Geldspende sondern allen Menschen die Chance geboten, soziales Engagement einfach in ihren Alltag zu integrieren sowie gleichzeitig einen Service zu nutzen, der das Recycling von Rohstoffen beschleunigt. Der Erlös fließt in gemeinnützige lokale Projekte und hauseigene Deutschkurse für Geflüchtete. Zusätzlich können Unternehmen, Schulen und Universitäten über Leergutsammelcontainer am Projekt partizipieren. Besonders im Bereich Schule und Universität fördern die Container schon früh soziales Engagement. Pfandraising versteht sich dabei als Spendenorganisation und Multiplikator für ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft.

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