Alle Menschen

Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V.

"Das wenige, das du tun kannst, ist viel" A. Schweitzer

Der Abstinenzclub Regenbogen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Suchtselbsthilfe Regenbogen, vertreten durch den Förderverein, und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Er besteht aus einem Begegnungszentrum, dem Präventionsangebot „Wandelhalle Sucht“ und den Selbsthilfegruppen. Seine Stärke ist die Betroffenenkompetenz, welche aus der persönlichen Krankheits- und Genesungserfahrung der suchtkranken Besucher und Ehrenamtlichen resultiert. Der Abstinenzclub bietet Gemeinschaft, Austausch unter Gleichen, Unterstützung im Alltag, einen alternativen sowie attraktiven Zugang in jeder Hilfephase und soziale Teilhabe. Der Zugang zu einer freiwillig und unentgeltlich geleisteten Hilfe stellt neben den persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen auch ein Beziehungsangebot dar, welches darüber hinaus die soziale Zusammengehörigkeit fördert. Durch die Ausübung eines Ehrenamtes im Projekt gelingt es vielen Suchtbetroffenen ihr suchtmittelfreies Leben zu stabilisieren.

Brot am Haken

EINFACH. FREUDE. SCHENKEN.

Brot am Haken e.V. (BaH) macht versteckte Armut sichtbar, fördert das eigene Bewusstsein und verbindet verschiedene Gesellschaftsschichten. Die Hakenbretter stehen als Erinnerung an die eigene und direkte Möglichkeit zum Handeln. Die Idee von BaH ist ganz einfach: Ein Kunde kauft bei seinem Lieblingsbäcker um die Ecke zwei Brezen, nimmt aber nur eine mit. Der Bon für die zweite wird als „Gutschein“ an den Haken gehängt. Das Geschenk kann jeder vom Haken nehmen und eintauschen. Durch das Schaffen des Raumes für nachbarschaftliche Begegnungen in den Läden ermöglicht BaH einen Austausch von Menschen in ihrer nächsten Umgebung. Bedürftigkeit wird nicht kontrolliert, sondern grundsätzlich auf Vertrauen gesetzt. Der Mehrwert für alle ist eine „gelebte Normalität“, in der der Mensch im Vordergrund steht. Die positiven Rückmeldungen bestätigen das tägliche Bestreben von BaH, noch mehr Menschen in den Stadtvierteln zu verbinden und die Philosophie EINFACH. FREUDE. SCHENKEN. zu verbreiten.

Heart of Mercy

Hilfe mit Herz

Heart of Mercy ist eine christliche Hilfsorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bedürftige Menschen mit Kleidung, Spielzeug, Kinderwagen, Haushaltswaren, Möbeln, etc. zu versorgen. Dazu nimmt die Initiative Sachspenden aus der Bevölkerung entgegen und verschenkt diese wiederum an bedürftige Personen in ganz Ostfriesland. In Großefehn gibt es ein großes Zentrallager, wodurch es möglich ist, schnell und unkompliziert bedürftige Mitmenschen mit Sachspenden zu versorgen. Mit Hilfe eines Transporters können auch die bedürftigen Personen erreicht werden, die nicht mobil sind. Heart of Mercy legt großen Wert auf Netzwerkarbeit mit Kirchen und sozialen Einrichtung ostfrieslandweit, sodass die Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Neben der kostenlosen Weitergabe von Sachspenden bietet Heart of Mercy auch Projekte zur Förderung der Gemeinschaft durch Begegnungscafés, Kreativ-Werkstätten für jedermann/-frau sowie individuelle Hilfeleistungen.

Malteser Hilfsdienst e.V.

Weil Nähe zählt

Mit unserem Projekt Initiative gegen einsames Leben (I.G.E.L.) möchten wir verschiedene Angebote schaffen, um der Einsamkeit von Menschen wirkungsvoll zu begegnen. Aufgrund der großen Altersbandbreite der betroffenen Zielgruppe – es handelt sich um alle einsamen Menschen – haben wir uns entschieden, diese in einzelne Untergruppen zu unterteilen. Die erforderlichen Rahmenbedingungen sind je nach Altersgruppe unterschiedlich. So ist beispielsweise bei älteren Menschen eine Eins-zu-Eins-Betreuung sinnvoll. Dagegen kann in einer Gruppe einsamer jungen Mütter ein moderiertes Gruppentreffen dabei helfen die Einsamkeit aufbrechen, in welcher die Mütter sich gegenseitig motivieren und unterstützen und die Gruppensitzungen durch einen erfahrenen Moderator gesteuert werden.
Aktuelle Studien konnten nachweisen, dass Einsamkeit schädlicher ist, wie täglich 15 Zigaretten zu rauchen. Dabei ist ab 75 fast jeder 5 Mensch einsam und somit den gesundheitlichen Folgen ausgesetzt.

Wunsch am Horizont e.V.

Wir helfen, letzte Herzenswünsche wahr zu machen

Wunsch am Horizont e.V. wurde 2014 gegründet, um unheilbar erkrankten Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Es sind die besonderen Erlebnisse, die in der schweren Zeit des Abschiednehmens Momente des Glücks und Kraft schenken. Dafür arbeitet Wunsch am Horizont sehr eng mit den Mitarbeitern von Hospiz- und Palliativstationen zusammen. Denn neben der Familie sind sie enge Vertraute, die Wunscherfüllungen oftmals initiieren und dann auch begleiten. Unter ärztlichem Einverständnis ermöglicht der gemeinnützige Verein kleine Herzensangelegenheiten aber auch interkontinentale Flugreisen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Vereinsarbeit liegt in der Organisation von kurzzeitigen Einreisen der Familienmitglieder schwersterkrankter Flüchtlinge nach Deutschland. Alle entstehenden Kosten der Wunscherfüllungen werden vollständig vom Verein getragen. Zusätzlich ist es den Initiatoren ein Anliegen, Sterben in unserer Gesellschaft aus dem Tabubereich ins Leben zu bringen.

Help-O-Mat

Helfen war nie einfacher

Der Help-O-Mat ist eine interaktive Projektdatenbank, die es Menschen in Deutschland erleichtern soll, eine passende Möglichkeit für ehrenamtliches Engagement zu finden. Grundlage ist das Problem, dass rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung grundsätzlich bereit ist, sich ehrenamtlich zu engagieren, es aber nicht in die Tat umsetzt. Hier setzt die intuitive Webanwendung an, die in wenigen Schritten den Interessierten zum Helfer macht. Mit seinem innovativen Konzept adressiert der Help-O-Mat vor allem junge Menschen, die für freiwillige Arbeit besonders offen sind, über bestehende Kanäle aber kaum erreicht werden. Ähnlich wie beim Wahl-O-Mat klickt sich der Nutzer durch ca. 20 Fragen, die seine persönlichen Präferenzen und Fähigkeiten bezüglich freiwilliger Arbeit abdecken. Anschließend wählt der Help-O-Mat aus einer Vielzahl von Projekten drei Vorschläge aus, die bestmöglich zum potentiellen Helfer passen – maßgeschneidert auf seine Interessen, Fähigkeiten und Präferenzen.

Haus der Kulturen

Das Projekt Haus der Kulturen wird ein interkultureller, intergenerationeller und integrativer Ort in Lüneburg, der für Menschen jeder Herkunft oder sozialem Hintergrund offen zugänglich ist. Vier zentrale Aspekte machen dieses Haus besonders: interkulturelle Wohngemeinschaften, Saal mit Café in dem kulturelle, musikalische und kulinarische Veranstaltungen gemeinsam von Flüchtlingen und Deutschen organisiert werden, eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die Asylpolitik und ein Think Tank zum Thema Migration und Rassismus. Das Projekt zielt mittelfristig darauf ab, dass das Haus sich durch die verschiedenen Aktivitäten auf Dauer selbst trägt und die Idee somit auch in andere Städte exportiert werden kann. Das partizipative Projekt, das von Corinna Krome 2014 ins Leben gerufen wurde, wird von sehr vielen Initiativen, Ehrenamtlichen und Studierenden in Lüneburg eigenständig mitgetragen. Die Fertigstellung ist für spätestens Mitte 2017 geplant.

Netzwerk Inklusion Hanau und Main-Kinzig-Kreis

Wir wollen Vielfalt in einer Gesellschaft die niemanden ausschließt.

Das Netzwerk Inklusion Hanau und Main-Kinzig-Kreis will Vielfalt in einer Gesellschaft, die niemanden ausschließt. Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung sollen in der Gesellschaft nicht aufgrund ihrer Beeinträchtigung benachteiligt, sondern in allen Bereichen als vollwertige Bürger anerkannt werden. Das Netzwerk wird aufgebaut, um Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung bei der uneingeschränkten Teilhabe in der Gesellschaft zu unterstützen. Inklusion soll in der Region vorangebracht werden, indem das Netzwerk Inklusionsinteressierte vernetzt und Ihnen eine Plattform zum Austausch und für Informationen zur Verfügung stellt. Gemeinsam kann man mehr erreichen und die Zukunft gestalten. Ängste und Unwissenheit sollen genommen, Schulen, Behörden, Vereine informiert und motiviert werden. Nach dem Motto: Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion geht alle an – überall!

Kunstinitiative Farbel

Die Kunstinitiative farbel gestaltet in partizipativen Projekten farbenfrohe Fassaden im öffentlichen Raum von Mainz. Dabei verändert farbel nicht nur das Stadtbild zum Positiven, sondern widmet sich gerade den grauen vernachlässigten Orten, die Farbe dringend benötigen. Die Projekte finden dort statt, wo Menschen leben, arbeiten und ihre Zeit verbringen und schaffen so durch Farbe Identifikation. Im Zentrum stehen die Menschen, deren Stellung in der Gesellschaft ihnen nicht die Möglichkeit bietet, ihre Umwelt eigenhändig zu gestalten. Durch künstlerische Projekte ermöglicht farbel ihnen eine gesellschaftlicheTeilhabe. Das Team von farbel malt keine eigene Vision an die Wand und verschwindet wieder – die Projekte zeichnen sich durch Partizipation aus. Die Menschen vor Ort nehmen die Pinsel selbst in die Hand und bestimmen die Gestaltung mit.

Aufklärung gegen Tabak e.V.

Medizinstudierende für rauchfreie Schulen

Tabak ist die größte Ursache für vermeidbare Krankheiten und frühzeitigen Tod in Deutschland. Aufklärung gegen Tabak startete Anfang 2012 auf Initiative eines Medizinstudenten in Gießen. Heute klären über 1.500 Medizinstudierende von 28 deutschen, vier österreichischen und zwei schweizer Universitäten pro Jahr ehrenamtlich 23.800 Schüler der siebten Klassen wirksam über das Rauchen auf, bilden hunderte angehende Ärzte für die fundierte Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventions- und Entwöhnungsstudien weltweit. 59 Medizinfakultäten in 10 weiteren Ländern konnten von der deutschen Initiative als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden werden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 400.000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch von Unternehmen wie BMW zur Entwöhnung von Mitarbeitern eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten als Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Seiten