Familie

Jung & Alt e.V.

Wir verbinden Generationen

Jung & Alt e.V. bietet vier Generationen verbindende Projekte an: den Oma-Hilfsdienst mit der Oma-Opa Feuerwehr, den Senioren-Hilfsdienst, Märchengroßeltern im Kindergarten und Patenschaften im Altenheim. Es hilft immer eine Generation ehrenamtlich der anderen Generation. Familien mit Kindern, noch eigenständig lebende Senioren, Kindergärten und Altenheime können die Hilfe der Ehrenamtlichen gegen eine Vermittlungsgebühr in Anspruch nehmen. Jährlich vermittelt der gemeinnützige Verein in Hamburg und Randgemeinden über 800 Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen. Über 100 Ehrenamtliche finden bei Jung & Alt e.V. ein sinnvolles bürgerschaftliches Engagement. Gerade die älteren Ehrenamtlichen bekommen dadurch das Gefühl, wieder gebraucht zu werden und eine sinnvolle Aufgabe zu übernehmen.

Großeltern stiften Zukunft

Der Verein "Großeltern stiften Zukunft" motiviert Angehörige der Großelterngeneration sich für Kinder der Enkelgeneration einzusetzen, die nicht so gut dran sind, wie die eigenen Enkelkinder. Dafür fördert der Verein seit Jahren benachteiligte Kinder in den Projekten Lesepaten, Wunschgroßeltern, Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe, Wurzeln der Zukunft, Standby-Senioren. Unter den benachteiligten Kindern, denen ein besserer Start ins Leben ermöglicht wurde, waren von Anfang an viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Ihre Zahl stieg in den letzten Jahren beträchtlich.

Zentrum für Alleinerziehende e.V.

Ehrenamt HILFT!

Das Zentrum für Alleinerziehende besteht seit 1995 und ist seit 2003 ein gemeinnütziger Verein. Alleinerziehend zu sein ist eine etablierte Familienform, aber sie hat eigene Probleme, Belastungen und Bedürfnisse. Für diese individuellen Bedarfe bieten der Verein eine Anlaufstelle der Erstberatung und Weitervermittlung, ein Forum zum Infoaustausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation. Bei den Treffen stehen die erlebten Erfahrungen im Mittelpunkt, Referenten geben den fachlichen Input. Das Angebot stärkt Alleinerziehende, auch durch die Möglichkeit der Mitgestaltung. Die Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich erbracht, die Freiwilligen können ihre Fähigkeiten erproben. Das Zentrum für Alleinerziehende ist offen für die Belange aller Familien, die auch Hilfe und Solidarität benötigen. Was den Verein des Weiteren auszeichnet, ist die Offenheit, ein wertschätzendes Miteinander aller Familienformen, Generationen und Nationen.

wunderbunt e.V.

„Hauptsache geliebt!“

Hauptsache geliebt! Wenn eine Familie ein Kind mit Beeinträchtigungen erwartet, bekommt oder die Behinderung sichtbar wird, ändert sich für diese Familie alles und die Welt steht Kopf! Die so gerne verwendeten Worte „Hauptsache gesund!“ passen nicht mehr. Oft steht man alleine vor einem riesigen Berg an Problemen und weit und breit ist niemand in Sicht, mit dem Sorgen geteilt werden können. wunderbunt will durch Beratung und Vernetzung diesen Familien helfen, die belastende Situation zu meistern. Bei der wunderbunt-Beratung sollen Familienlotsen bei plötzlich wichtigen Themen wie Pflegeleistungen, Hilfsmittel und Entlastung helfen. Niemand soll sich alleine fühlen auf dem Weg in eine bessere Situation. Getreu dem Motto: „Zusammen ist man weniger allein“ sollen Krabbel- und Freundegruppen angeboten werden, die betroffene Familien und ihre Kinder vernetzen und Freundschaften, die insbesondere für beeinträchtigte Kinder schwierig sind, ermöglichen.

rückenwind Gießen

Wir helfen Familien mit Krebs!

rückenwind stärkt Familien mit einem an Krebs erkrankten Elternteil: Neben der Vermittlung von Hauswirtschaftskräften geben ehemals von Krebs betroffene Ehrenamtliche durch ihre eigene Geschichte Hoffnung. Heil- und erlebnispädagogische Angebote tragen dazu bei, dass sich die Kinder und Jugendliche aus den betroffenen Familien möglichst gesund entwickeln. Ziel ist es, ihnen zu helfen, mit eigenen Schuldgefühlen oder Ängsten gut umgehen zu lernen, sowie den Austausch mit anderen betroffenen Kindern zu fördern. Geschulte ehrenamtliche Helfer bieten den betroffenen Familien zusätzliche Unterstützung an (Fahrdienste, Hausaufgabenbetreuung etc). Auch für die gesunden Lebenspartner wird es Gesprächs- und Beratungsangebote geben. rückenwind will in der Region Gießen/Wetzlar die bestehenden Angebote vernetzen und dazu beitragen, auch mit der Diagnose Krebs so weit wie möglich ein lebenswertes Leben aktiv zu gestalten. Träger des Projekts ist die gemeinnützige Stiftung inVITAtio.

HHanseStrolche im Theodorus Kinder-Tageshospiz

Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.

Wenn ein Kind unheilbar erkrankt ist, trifft diese Diagnose die ganze Familie. Das Leben muss von Grund auf neu organisiert werden. Oft braucht das kranke Kind eine Betreuung rund um die Uhr und die Geschwisterkinder rücken im schwierigen Alltag in die zweite Reihe. Hier setzt das Projekt „HHanseStrolche im Theodorus Kinder-Tageshospiz“ an. Die HHanseStrolche sind ein ambulanter Kinderhospizdienst. Dabei unterstützen ehrenamtliche Helfer betroffene Familien, Ihren Alltag zu meistern. Sie schenken den Eltern, dem erkrankten Kind oder dessen Geschwisterkindern einmal pro Woche für mindestens drei Stunden ihre Zeit. Wie die Unterstützung in den Familien konkret aussieht, richtet sich ganz danach, was die Familien brauchen. Die Kombination aus der teilstationären Betreuung des erkrankten Kindes und der ambulanten Begleitung der gesamten Familie, schafft ein ganzheitliches Angebot. Dieses ist nötig, damit betroffene Familien endlich die Entlastung erhalten, die sie so dringend benötigen.

Familienherberge Lebensweg

Alles außer Alltag

Die Familienherberge Lebensweg in Illingen-Schützingen ist ein Kurzzeit-Zuhause für behinderte und schwerkranke Kinder, die dort eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung erhalten, sowie für deren Familien. Hier können diejenigen, die sich alltäglich um ihre erkrankten Angehörigen kümmern, eine Auszeit vom Alltag nehmen. Das Konzept ist einmalig in Süddeutschland. Die kranken und behinderten Gäste werden während des Aufenthalts in ihrer Eigenständigkeit, Persönlichkeit und Mobilität gefördert. Den Familienangehörigen wird mit Rat und Tat in jeder Hinsicht, von Gesprächen mit Pädagogen bis hin zu Ausflugstipps, zur Seite gestanden. Die Aufnahme der Kinder und ihrer Familien ist überregional möglich. Allein in Baden-Württemberg gibt es etwa 10.000 betroffene Familien.

Family Playdates e.V.

Für ein echtes Miteinander

Von kulturellen Filterblasen zu einer offenen Gesellschaft: Begegnungen sind die Basis für Verständnis und echtes Miteinander – davon ist Family Playdates e.V. überzeugt. Inspiration und Brückenbauer sind dabei die vermeintlich Kleinsten: Kinder. Mit und von ihnen kann man lernen, vorurteilsfrei aufeinander zuzugehen und eine bunte und vielfältige Zukunft aktiv zu gestalten. Deshalb führt Family Playdates Familien mit und ohne Fluchtgeschichte zu Spieltreffen und kulturellen Aktivitäten zusammen. In einem strukturierten Programm aus Tandem- und Gruppentreffen bringen sich seit 2016 Menschen aller Generationen und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen ihre Welten näher – spielerisch und auf Augenhöhe. Dafür entwickelt Family Playdates mit PädagogInnen und KünstlerInnen inklusive Kennenlernprogramme, die nachhaltig verbinden. Schon über 300 Menschen wurden zusammengebracht und viele der Playdates münden in stabile Bindungen und Freundschaften, denn Vielfalt macht Spaß!

ELTERN-AG Pat*innenprogramm

Von Eltern für Eltern

Das Pat*innenprogramm schließt an die 20 regulären Treffen einer ELTERN-AG an, in denen Eltern in besonders belastenden Lebenslagen in ihren Erziehungskompetenzen gestärkt werden mit dem Ziel, Kindern bessere Bildungs- und Lebenschancen zu geben. Bei den Elternkursen geht es um Hilfe zur Selbsthilfe und um den Aufbau tragfähiger Netzwerke. Mit dem Pat*innenprogramm werden zwei bis drei freiwillige ELTERN-AG Teilnehmende zu Pat*innen geschult, um Gruppentreffen auch nach Kursende themenfokussiert, gut organisiert und strukturiert selbständig fortführen zu können. Die Eltern-Communities zur gegenseitigen Unterstützung werden nicht nur erhalten, sondern auch gefestigt. Die ehrenamtlichen Pat*innen erfahren sich durch die verantwortungsvolle Aufgabe als selbstwirksam, was wiederum ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten stärkt. So können sie die Lebenssituation für ihre Familie positiv beeinflussen und ermöglichen bessere Zukunftschancen für sich und ihre Kinder.

Handgemachtes für Sternenkinder und Frühchen e.V.

Der Verein näht, strickt, häkelt und bastelt für Sternenkinder (vor/während/nach der Geburt verstorbene Kinder) und Frühchen. Die Sachen werden kostenlos an Krankenhäuser, Bestatter, Hebammen, Sternenkinderfotografen und auch an betroffene Eltern abgegeben. Die Sternenkinder werden mit allem versorgt, was sie für eine würdevolle Bestattung brauchen, wie z. B. Einschlagdecken, Mützchen oder richtige Kleidung bei reiferen Babies. Die Eltern erhalten Erinnerungsstücke, die Helfer fertigen immer zwei, damit eines beim Kind verbleibt und das andere bei den Eltern. Zusätzlich werden gebastelte Trauerkarten, Kerzen, Perlenengel, Schlüsselanhänger und vieles mehr gefertigt, um die Betroffenen nach ihrem Verlust ein wenig zu trösten und um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Für Frühchen fertigt der Verein Kleidung, bestehend u.a. aus Wickelshirt, Hose, Schuhen, Mütze, Strampelsack und Fäustlingen ab Größe 32, da die Industrie diese nicht herstellt, sowie Zubehör wie Decken und Dufttücher.

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