Familie

Seelenbeben

Trauer ist keine Krankheit, aber nicht trauern macht krank!

Die ehrenamtliche Inititive "Seelenbeben" begleitet trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bei der individuellen Trauerarbeit. Auf dem Weg durch die Trauer werden unter anderem Gruppenstunden inklusive Elterncafé sowie Ausflüge und Projekte mit erlebnispädagogischen Elementen regelmäßig angeboten. Die ehrenamtlichen Initiatorinnen verfügen über eine breite fachliche Qualifikation.

Blickwechsel

Nestwärme e.V. glaubt daran, dass Menschen die Kompetenzen in sich tragen und über die nötigen Ressourcen verfügen, um die Herausforderungen ihres Lebens zu meistern. Oft ist es nur der Zugang, den es zu öffnen gilt. Da es manchmal aber so viel ist, dass Betroffene alleine nicht mehr weiterwissen, bietet das Projekt „Blickwechsel“ digitale Hilfe zur Selbsthilfe an. Dabei wird gemeinsam von einer anderen Seite auf ein persönliches Anliegen geblickt und vielleicht ein Weg entdeckt, der vorher noch nicht sichtbar war. Mit diesen kurzen Gesprächen per Video-Call soll die persönliche Widerstandsfähigkeit gestärkt werden und dabei unterstützen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien zu (re-)aktivieren. Das Angebot richtet sich an alle, die sich gerade in einer Krise oder einem Konflikt befinden, Familienmitglieder mit einem schwerstbehinderten oder kranken Kind, pflegende Angehörige, verwaiste Eltern, Alleinerziehende, Ehrenamtliche und Netzwerkpartner von Nestwärme e.V. Deutschland.

Familien-Treff MütZe Hochdorf

Der Familien-Treff MütZe Hochdorf e.V. ist ein Ort der Begegnung für Familien. Hier können Familien ankommen, Kontakte knüpfen, Unterstützung finden und selbst aktiv mitgestalten. Zahlreiche Angebote und offene Treffs wie Babycafé, Spielgruppen, Familien-Mensa, Spieletreff, Kinder-Second-Hand-Laden, Bastel- und Singnachmittage, sowie Kurse für Kinder und Eltern gehören zum Angebot und laden zum Mitmachen und Mitgestalten ein.

Lernbahnhof/Summerschool

Hausaufgabehilfe und Zugang zu guter Bildung kostenfrei

Der chancengleiche Zugang zu Bildung und Teilnahme für Kinder und Jugendliche darf der Ansicht des Vereins Wir in Wetter e.V. nach weder von der Herkunft der Eltern noch von der finanziellen Ausstattung der Familien abhängig sein. Auch wenn es bereits zahlreiche Angebote und Initiativen von verschiedensten staatlichen Stellen gibt, reichen diese oftmals nicht aus, die bestehenden – vor allem sprachlichen – Defizite komplett zu kompensieren.
Mit der Arbeit des Lernbahnhofs des Vereins Wir in Wetter e.V. wird versucht dem stigmatisierenden Urteil „gescheiterte Integration“ entgegenzuwirken, indem durch eine Hausaufgabenhilfe Schüler*Innen die Möglichkeit gegeben wird, das Erlernte aus der Schule aufzuarbeiten und Fragen zu stellen. Unterstützung im Alltag und Sorgen der Schüler*Innen und auch der Eltern können im Lernbahnhof aufgefangen werden.
Dem Bildungs-ICE dürfen die Kinder und Jugendliche nicht verduzt hinterherschauen.

Das Familienhörbuch

Alles, was Stimme hat, überlebt.

Das Projekt »Familienhörbuch« bietet jungen PalliativpatientInnen mit kleinen und heranwachsenden Kindern die Möglichkeit, ihre Lebensgeschichte in Form eines Hörbuchs zu erzählen. Liebevolles, manchmal auch Unausgesprochenes, Erinnerungen, mit eigener Stimme dokumentiert.

Das Familienhörbuch begleitet die früh verwaisten Kinder und die ebenfalls trauernden Hinterbliebenen in die Zukunft, gibt viele Antworten auf die Frage "Wer war meine Mutter? Wer war mein Vater?" So kann das Hörbuch die Trauerarbeit der Kinder und ihrer Familien langfristig und durch viele Lebensphasen hindurch begleiten und unterstützen.

Das Projekt soll die Erbringung, Förderung und Etablierung von kostenfreien Audiobiografien (Familienhörbuch) von sterbenskranken jungen Müttern und Vätern für ihre Kinder für die ProjektteilnehmerInnen kostenfrei ermöglichen. Das Projekt wird fachlich und wissenschaftlich von der Klinik für Palliativmedizin am Uniklinikum Bonn begleitet.

Muck – das Entdeckerdorf

Erholung in der Natur für alle

Muck - das Entdeckerdorf ist ein gemeinnütziges, nachhaltiges Schäferwagendorf in Oberbayern, das für einkommensschwache Familien aus der Stadt Umweltbildung, Gesundheitsförderung, Erholung und Gemeinschaft bietet. Das Entdeckerdorf besteht derzeit aus 7 aus Holz gezimmerten, komfortablen Schäferwagen. Davon dienen fünf Wagen für die Übernachtung. Die Zielgruppe sind zum Großteil Alleinerziehende oder andere Familien mit einem kranken Elternteil oder Eltern aus Berufen, die zu den Geringverdienern zählen. Die Gäste verbringen im Schnitt drei - zehn Tage im Entdeckerdorf. Träger des Projekts ist der gemeinnützige Verein Muck e.V., der zu 80 % Ehrenamtliche beschäftigt. Das Konzept für das Entdeckerdorf ist derzeit regional ausgerichtet, das Schäferwagendorf könnte jedoch als Pilotprojekt für ganz Deutschland dienen. Der Verein setzt komplett auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, das gilt zum einen für die Ausstattung, als auch für die praktische Durchführung des Schäferwagendorfs.

Coreszon

Wir sind mehr, als wir denken

Coreszon ist ein gemeinnütziges Präventionsprojekt, das am Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf von einer interkulturellen Gruppe von Menschen mit und ohne Fachhintergrund gegründet wurde.
Coreszon steht für Community Resilience Network, da gemeinsam mit Bürgern ein Kompetenz-Netzwerk geschaffen wird. Das Training befähigt Menschen, praktisches Handwerkszeug in ihrer Community zu verbreiten, dies hilft, Stress zu reduzieren und Resilienz zu stärken. Die Kompetenzen, die dabei von der Basis aufwärts entstehen, stärken Vertrauen, Konfliktfähigkeit und Kooperationsfähigkeit.
Das Hauptanliegen ist, Eltern in sozioökonomischer Risikolage als Mitstreiter zu gewinnen. Durch ihre Mitwirkung als Peer-to-Peer Trainer sollen die Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern gestärkt werden. In der Überzeugung, dass mentale Gesundheit ein gesamtgesellschaftliches Thema ist, steht das Angebot allen interessierten Bürgern zur Verfügung.

Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Damit Kinder Gesund Aufwachsen.

Das Netzwerk Gesunde Kinder hat einen salutogenetischen Ansatz und ist in erster Linie ein Angebot der Gesundheitsförderung im Setting Familie. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder richtet sich seit 2006 an Familien des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit dem Ziel, Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern. Hierfür wurden lokale Angebote gebündelt, wichtige Kooperationspartner*innen in der Region vernetzt und Ehrenamtsstrukturen zur Begleitung von Familien etabliert.
Herzstück sind die geschulten ehrenamtlichen Familienpat*innen. Sie begleiten Familien und geben nützliche Informationen zur Förderung der kindlichen Gesundheit und Entwicklung. Kurse und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen runden die Begleitung durch die Familienpat*innen ab. Fragen werden beantwortet und der Austausch mit anderen Familien ermöglicht. Das kostenfreie Angebot steht allen Schwangeren und Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren offen.

Jung & Alt e.V.

Wir verbinden Generationen

Jung & Alt e.V. bietet vier Generationen verbindende Projekte an: den Oma-Hilfsdienst mit der Oma-Opa Feuerwehr, den Senioren-Hilfsdienst, Märchengroßeltern im Kindergarten und Patenschaften im Altenheim. Es hilft immer eine Generation ehrenamtlich der anderen Generation. Familien mit Kindern, noch eigenständig lebende Senioren, Kindergärten und Altenheime können die Hilfe der Ehrenamtlichen gegen eine Vermittlungsgebühr in Anspruch nehmen. Jährlich vermittelt der gemeinnützige Verein in Hamburg und Randgemeinden über 800 Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen. Über 100 Ehrenamtliche finden bei Jung & Alt e.V. ein sinnvolles bürgerschaftliches Engagement. Gerade die älteren Ehrenamtlichen bekommen dadurch das Gefühl, wieder gebraucht zu werden und eine sinnvolle Aufgabe zu übernehmen.

Großeltern stiften Zukunft

Der Verein "Großeltern stiften Zukunft" motiviert Angehörige der Großelterngeneration sich für Kinder der Enkelgeneration einzusetzen, die nicht so gut dran sind, wie die eigenen Enkelkinder. Dafür fördert der Verein seit Jahren benachteiligte Kinder in den Projekten Lesepaten, Wunschgroßeltern, Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe, Wurzeln der Zukunft, Standby-Senioren. Unter den benachteiligten Kindern, denen ein besserer Start ins Leben ermöglicht wurde, waren von Anfang an viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Ihre Zahl stieg in den letzten Jahren beträchtlich.

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