Familie

KINDER KULTUR PASS

"KiKu macht Spaß! Kiku macht neugierig! KiKu macht schlau!"

KiKu ist ein „Kultur-Reisebüro“ der besonderen Art, das begleitete und beinahe kostenlose Bildungsreisen vor Ort bietet. Das Projekt bringt Familien mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren über alle gesellschaftlichen Schichten und Sprachen hinweg zusammen - im Rahmen von Museums- und Theaterbesuchen, Exkursionen in Tierparks, Tanz- und Musikprojekten. Die Besonderheit: Es spricht Familien mit sehr jungen Kindern an und legt bereits im Kindergartenalter den Grundstein von Bildung und Kultur als wichtigen Bestandteil im Familienalltag. Damit dies dauerhaft gelingt, werden Kinder und deren Eltern gemeinsam darin begleitet, die Bildungsmöglichkeiten der Heimatstadt zu erkunden. Grundlage ist das Halbjahresprogramm mit wechselnden Schwerpunkten. Zum Abschluss erhält jedes Kind den KiKu-Pass als Teilnahme-Nachweis. KiKu verankert Bildung als Thema in den Familien, vertieft die Eltern-Kind-Bindung durch gemeinsame Erlebnisse und stärkt Integration durch Identifikation mit Bielefeld.

FamilienZentrum BSA auf dem Weg

"Ich unter unserem Dach"

Das Familienzentrum ist der Wohlfühlort für Familien in Bad Sooden Allendorf. Die Institution steht für Stärkung, Entlastung, Vernetzung und Integration.

Mit den kulturellen und kreativen Angeboten für Erwachsene, der Förderung frühkindlicher Bildung und den zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen für Alleinerziehende, Flüchtlingsfamilien und Menschen in Krisensituationen konnte in den vergangenen 18 Jahren individuell und zielgerichtet Hilfe geleistet werden. Menschen werden aus sozialer Isolation geholt, Familien in ihrem Alltag unterstützt und bei Bedarf in professionelle Beratungssituationen vermittelt.
Zum Selbstverständnis dieser Solidargemeinschaft gehört die praktische Nachbarschaftshilfe sowie Vernetzung mit Kooperationspartnern und anderen sozialen Einrichtungen vor Ort und in der Region.

An Ihrer Seite – Selbstbestimmt Leben

AN IHRER SEITE – SELBSTBESTIMMT LEBEN Leipzig und Umgebung e.V. setzt sich mit seiner Arbeit für die Begleitung der Angehörigen von Demenzerkrankten und der Betreuung der Erkrankten ein. Ziel der Arbeit ist die Stärkung der Familienbindung, die Erleichterung des Umgangs mit der Krankheit, die Unterstützung bei allen Fragen rund um die Pflege bei Demenz und das Schaffen von Bewusstsein in der Bevölkerung. Dabei geht es vor allem darum, den Lebensalltag der Familien zu entlasten und insofern dazu beizutragen, als die Angehörigen auf das Fortschreiten der Krankheit vorbereitet werden und dabei die Möglichkeit haben, stets Beratung und Betreuung in Anspruch zu nehmen. Die Arbeit umfasst offene Vorträge, Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen und die direkte Beratung der Angehörigen durch die Mitarbeiter.

Mother Hood e.V.

Denn es ist nicht egal, wie wir geboren werden!

Mother Hood e.V. ist eine bundesweite Elterninitiative, die sich für sichere Geburtshilfe einsetzt.

Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und die Begleitung von Neugeborenen und Frauen im Wochenbett befinden sich im Wandel. Betreuung weicht Überwachung, Interventionen und Wirtschaftlichkeit. Geburtsstationen schließen. Kaiserschnittraten steigen. Frauen finden keine Hebamme mehr für die Vorsorge und die Wochenbettbetreuung. Die gesundheitlichen und psychischen Folgen und ihre Kosten tragen nicht nur die betroffenen Frauen und Kinder, sondern auch die Gesellschaft.

Mother Hood e.V. fördert durch Aufklärung, Information, Beteiligung und Vernetzung eine Geburtskultur, die den Fokus auf kontinuierliche Betreuung und die Unterstützung der physiologischen Geburt setzt. Dies dient nicht nur der psychischen und physischen Gesundheit von Mutter und Kind sondern entlastet sowohl kurz- als auch langfristig das Sozialsystem. Denn es ist nicht egal, wie wir geboren werden.

Regenbogen-Bieger

Kurzzeitpflege mit Spaß in St. Peter Ording

Das Projekt „Regenbogen-Bieger“ unterstützt Familien, die nahe Angehörige und insbesondere Kinder mit Beatmung zu Hause pflegen. Dadurch sollen die Familien ihre persönlichen Ressourcen wieder stärken können. Den betroffenen Familien wird hierfür die Möglichkeit geboten, die Umgebung in Sankt Peter-Ording zu genießen und sich vor Ort zu erholen. Das Projekt stellt vier barrierefreie Appartements und vier Einzelzimmer für Kurzzeitpflege-Gäste zur Verfügung. Es gibt mehrere Unterstützungsmöglichkeiten wie Grund- und Behandlungspflege, pädagogische Betreuung am Vor- und Nachmittag oder die Begleitung bei familiären Unternehmungen. Das pädagogische Angebot beinhaltet die Einbindung ins gesellschaftliche Leben. Dadurch können die Kurzzeitpflege-Gäste ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend gefördert werden und Spaß am rollstuhlgerechten Strand oder den zahlreichen Freizeitangeboten erleben.

Schutzengel GmbH

Anfang gut – alles gut

Krankheit, Gewalt und Armut verursachen besonders bei Kindern viele Probleme. Mit offenen Elterntreffpunkten, aufsuchenden Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung erreicht „Schutzengel“ seit 15 Jahren belastete Familien, um die Situation der Kinder zu verbessern. Die Initiative arbeitet daran, bürgerschaftliches Engagement für Frühe Hilfen bundesweit voranzubringen. Ein angebotenes Kompetenz-Coaching stärkt die nachhaltige Wirkung von Fachkräften und Ehrenamtlichen in ihrer Tätigkeit in den Familien.

SAM

… damit aus Krisen keine Katastrophen werden

Das Leben mit schwerbehinderten und schwerkranken Kindern stellt betroffene Eltern oft vor existentielle Grenzsituationen, für die es bisher keine offizielle Krisenintervention bzw. Notrufnummer gibt. Eine plötzliche Erkrankung des Kindes oder des pflegenden Elternteils kann zu einer unlösbaren Herausforderung werden, da behinderte Kinder aufgrund gesellschaftlicher Ängste und Vorbehalte nicht unproblematisch und schon gar nicht spontan anderweitig untergebracht werden können, um die Eltern kurzfristig zu entlasten. Deshalb soll mit SAM eine Krisenhotline (24/7/365) mit qualifiziert geschulten Ehrenamtlichen aufgebaut werden. Damit aus Krisen keine Katastrophen werden, soll SAM Soforthilfe bieten. Die Brisanz des zugrundeliegenden Problems zeigt sich in zahlreichen Anfragen von Eltern und Interessensbekundungen von Kommunen, Institutionen und Organisationen über den ursprünglich geplanten Versorgungsradius hinaus.

Generationenaustausch

Wunsch-Großeltern gesucht, Wunsch-Enkel gefunden!

Die neue Stelle ist großartig, der Studienplatz ist sicher. Auch den Kindern gefällt's. Nur die Großeltern, die sind weit weg. In Berlin hilft da das Familienbüro der Humboldt-Universität. Mit dem Projekt "Generationenaustausch" vermittelt es Wunsch-Großeltern an Mitarbeiter und Studenten mit Kindern. Wie die Wunsch-Omas und -Opas und Wunsch-Enkel die gemeinsame Zeit gestalten, entscheiden die Wahlfamilien selbst. Abholung aus der Kita, Zoobesuche und Apfelmus kochen oder doch lieber Märchen vorlesen – das Großeltern-Repertoire kann ausgeschöpft werden. Damit schafft die Humboldt Universität ein innovatives Betreuungsangebot, das Neuzugezogene mit Kindern am Wohnort integriert und entlastet. Gleichzeitig profitieren auch die ehrenamtlichen Großeltern vom Erfahrungsaustausch und einem Netzwerk, das gegenseitige Hilfe und Unterstützung bietet.

KEKK CARES

"KEKK" richtet sich an Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Diese Eltern sind nicht nur mit Ängsten um die eigene Gesundheit belastet, sie sorgen sich zusätzlich um ihre Kinder und deren Zukunft. Parallel muss der Alltag bewältigt werden; oft droht das Chaos. Für diese Situationen vermittelt KEKK (Krebskranke Eltern kleiner Kinder) im Rahmen des Programms "KEKK CARES" Paten, die die Familien zuhause unterstützen. Es widmet sich dabei insbesondere den Kindern, die in dieser Zeit oft zu kurz kommen. Die Paten begleiten diese, es wird gebastelt, gemalt oder Ausflüge unternommen. Mit der Entlastung der Eltern werden diese so gleichzeitig unterstützt. Die Paten engagieren sich alle ehrenamtlich, mit "KEKK CARES" helfen sie die Familien in sich zu stärken und zu erhalten.

OM-KI

Kraft schöpfen – Gemeinschaft leben

Bei OM-KI handelt es sich um ein soziales Wohn- und Lebens-Projekt, das sich an die beiden Zielgruppen Alleinerziehende mit Kindern und Senioren ohne familiäre Unterstützung wendet. Die Grundidee von OM-KI ist, die hohe Armutsquote (36%) von EinElternhaushalten zu reduzieren indem Alleinerziehenden der Rücken durch bedarfsgerechte Kinderbetreuung und Coaching gestärkt wird, um eine berufliche Neustartsituation zu ermöglichen. OM-KI gibt kurz- bis langfristig Hilfe zur Selbsthilfe und schließt die Familien- und Betreuungslücke innerhalb unseres Systems, was fehlende flexible Kinderbetreuung und eine familiennahe sinnvolle Aufgabe von aktiven Senioren einschließt. Das als Startplattform gegründete Netzwerk und spätere Wohnprojekt für Alleinerziehende und Senioren dient allen Beteiligten. Jeder bekommt die Unterstützung, die er braucht, um gemeinsam der vermehrt auftretenden Situation von Armut oder Einsamkeit und deren Folgen entgegenzuwirken. OM-KI schließt damit eine soziale Lücke.

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