Familie

Faba - Naturprojekt Familien in Balance

Das Faba-Naturprojekt unterstützt seit 2007 Kinder, in deren Familien eine Belastung durch eine Sucht- und /oder psychische Erkrankung besteht. In enger Kooperation mit dem Trägerverband, dem Deutschen Kinderschutzbund, Kreisverband Gütersloh, sollen, in der Gruppenarbeit als übergeordnetem Ziel, verbesserteResilienzbedingungen aufgebaut werden. In engem Kontakt zu Jahreslauf und Umwelteinflüssen lernen die Kinder unter fachlicher Begleitung und Anleitung ihre Fähigkeiten zu entdecken und ihre Kreativität zu nutzen. Wir bieten ein Naturprojekt für Kinder auf unserer Obstwiese mit Garten und vielfältigen Erlebnisräumen, Natur erleben bei jedem Wetter und gemeinsames Erleben von Wachsen und Kraft in der Natur. Die Gruppe bietet Platz für acht Gütersloher Mädchen und Jungen im Alter von acht bis elf Jahren. Das Projekt umfasst zwölf Termine im Gartenjahr von März bis Oktober und findet immer freitags von 15 bis 18 Uhr statt. Die Eltern erhalten ein Gruppenangebot durch die Selbsthilfe.

Frühe Hilfen Bonn

Mit „Frühe Hilfen Bonn - Das Netzwerk für Vater, Mutter, Kind“ sollen Eltern in Bonn schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt, idealerweise in der Schwangerschaft erreicht und über niederschwellige und präventive Hilfe informiert werden. Dies gelingt u.a. durch die enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen, wie z.B. Entbindungsstationen, Kinder- und Frauenärzten. Es geht darum, Eltern den guten Start ins Leben eines Kindes zu erleichtern und in Überlastungsphasen schnell und unbürokratisch Hilfen zur Alltagsbewältigung zu vermitteln - bevor sich eine Krise entwickeln kann unter der auch das Kind leidet. Somit wird das Kindeswohl gefördert. Neben der Arbeit mit den Familien ist die Netzwerkkoordination der weitere Schwerpunkt. Dabei geht es um die wertschätzende systemübergreifende Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheit und Sozialwesen im Sinne der Kinder und Familien. Intensiv mit einbezogen sind zirka 60 ehrenamtliche Familienpaten und Elternhelfer.

mein papa kommt

Kinder und getrennt lebende Eltern brauchen stabile Bindungen und die Gewissheit, dass jeder von ihnen auch weiterhin in das Beziehungsgeflecht einer tragenden Gemeinschaft eingebunden ist. Das Projekt „Mein Papa kommt“ vermittelt bundesweit Gastgeber, die kostenfreie Übernachtungszimmer für Väter oder Mütter anbieten, deren Kinder nach der Trennung der Eltern in einer anderen Stadt leben. Das Projekt senkt die Besuchsschwelle und mindert das Armutsrisiko bei alleinlebenden Vätern und Müttern, da diese finanziell entlastet werden. Ergänzend bietet das Projekt den alleinlebenden Eltern Zugänge zu Angeboten der familienbezogenen Erwachsenenbildung, der schulischen Elternarbeit sowie der kirchlichen Begleitung von Lebensübergängen. Über 400 ehrenamtliche Gastgeber und Gastgeberinnen unterstützen bundesweit bereits mehr als 150 allein- bzw. getrennt lebende Mütter und Väter, die ihr Kind in einer anderen Stadt besuchen.

Seelenpaten

Das Projekt „Seelenpaten“ vermittelt Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. Oberstes Ziel des Patenschaftsprojekts ist es, die seelische Gesundheit der betroffenen Kinder zu erhalten und ihnen gute Entwicklungschancen zu ermöglichen. Die Kinder entwickeln durch die Paten mehr Selbstvertrauen und Widerstandskraft. Außerdem werden betroffene Eltern auf diesem Wege in ihren Erziehungs- und Betreuungsaufgaben entlastet und unterstützt. Paten können somit ein Schutzfaktor sein und die mit einer psychischen Erkrankung entstehenden psychosozialen Risikofaktoren abmildern.

füreinanderda

Ehrenamtliche Mentorinnen der Generation 50+/- entlasten ein- bis zweimal pro Woche Einelternfamilien, wovon 6.250 in Augsburg leben. Die Entlastung der Alleinerziehenden bewirkt die Zuwendung der Mentorinnen auf die Kinder, die es genießen, mit jemandem, der nichts mit dem Familiensystem zu tun hat, zu spielen. Für drei Generationen ergibt sich dabei ein Gewinn: Die Alleinerziehenden erleben Entlastung, andere Werte und Normen, und die Bereitschaft zur positiven Veränderung ist groß. Die Kinder erleben die ungeteilte Zuwendung und die Mentorinnen erleben die Arbeit mit den Kindern als Geschenk: die Frische und Spontaneität der Kinder und deren besondere Gabe, im Augenblick zu leben. „füreinanderda“ lebt und erlebt Integration: a) sozial durch die Vernetzung der Mütter untereinander; b) wirtschaftlich/beruflich: gelungene Wiedereingliederung einer Mutter mit drei abgebrochenen Lehren, von Hartz IV lebend, in eine von der IHK unterstützte Teilzeitausbildung zur Lageristin; c) gesellschaftlich: gegenseitiger Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen = füreinanderda.

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