Frauen

ira e.V.

Licht ins Dunkelfeld bringen.

ira e.V. besteht aus einem multiprofessionellen diversen Team, dass sich im März 2020 gegründet hat. Ziel ist es, Personen, die von geschlechtsspezifischen Verletzungen betroffen oder bedroht sind, zur Seite zu stehen sowie Belange und Anliegen der Zielgruppe sichtbar zu machen und für gesellschaftlichen Wandel zu kämpfen. Der Schwerpunkt von ira e.V. liegt auf Personen, die von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung betroffen oder bedroht sind. Alle Gründungsmitglieder setzten sich schon vor der Gründung in unterschiedlichen Disziplinen für Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Entstigmatisierung/Entdiskriminierung ein. Durch ira e.V. werden diese Ressourcen gebündelt und die Möglichkeiten vervielfacht. Zudem wächst das Team von ira e.V. beständig, auch durch Betroffene, die ihre Expertise einbringen. Der Verein steht für mobile und flexible Angebote, insbesondere aufsuchende Arbeit, die sich immer an den Bedarfen und der Lebenswelt der betroffenen Personen orientiert.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

TABU im Dialog

Volunteers against FGM/C

TABU im Dialog – Volunteers against FGM/C ist ein Zusammenschluss ehrenamtlich engagierter Frauen aus den Prävalenzländern, die sich gegen FGM/C (Female Genital Mutilation/Cutting) aufstellen. Weibliche Beschneidung ist eine geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzung, mit ernsten physischen und psychischen Folgen. Die Thematik ist längst in Deutschland angekommen und auch hier sind Mädchen vor dem Eingriff nicht ausreichend geschützt. Um FGM/C zu überwinden, kommt es darauf an, das Thema zu enttabuisieren und die Communitys zu bestärken, den Wandel zu ihrem Handlungsfeld zu machen. FGM/C zu beenden und die individuelle Lebenssituation von Betroffenen zu verbessern, kann nicht von außen bestimmt werden, sondern muss sich von innen heraus vollziehen. Für diesen Prozess ist es erforderlich, Betroffene zu ermächtigen, einen transkulturellen Dialog zu führen und als Multiplikatorinnen zu agieren. Mit dem Projekt TABU im Dialog – Volunteers against FGM/C wird dieser Prozess ermöglicht.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Transfer of Knowledge TOK e.V.

Wie kann ich in einer Behörde deutlich machen, dass ich etwas nicht verstanden habe? Wo lasse ich meine ausländischen Abschlüsse anerkennen? Wie kann ich dem Arzt erklären, was mir fehlt? Diese und andere alltägliche Fragen stellen sich die 440 Mitglieder der Facebook-Gruppe „Lernen mit Bijin“. Bjeen Alhassan stammt selbst aus Qamishlo in Nordostsyrien und ist 2014 nach Deutschland geflohen. Ohne vorherige Deutschkenntnisse erlangte sie bereits 2019 den Master in Business Management in deutscher Sprache und coacht heute junge weibliche Geflüchtete bei der sprachlichen und beruflichen Integration. Sie setzt sich leidenschaftlich für ein weibliches Leben voller Freiheit und Selbstbestimmung ein. Ihre Privilegien möchte sie gerne verantwortungsvoll nutzen und anderen Geflohenen aus ihrer Herkunftsregion durch Transfer of Knowledge TOK e.V. berufliche und finanzielle Eigenständigkeit sowie soziale Emanzipation ermöglichen. Neben bildungs- und informationsorientierten Angeboten sollen auch Brücken zu Behörden geschlagen und Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Women who inspire

Netzwerk deutsch-muslimischer Frauen im MINT Bereich

Women who inspire vernetzt und fördert deutsch-muslimische Frauen im MINT-Bereich. Ziel der Organisation ist es, einen direkten Erfahrungsaustausch zwischen Schülerinnen, Studentinnen und berufstätigen Frauen zu ermöglichen. So soll jungen Mädchen frühzeitig ein Einblick in den MINT-Bereich gegeben werden, um sie dafür zu begeistern. Frauen, die bereits in diesem Bereich studieren oder arbeiten, soll durch vielfältige Formate und durch Vernetzung der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Damit dies gelingt, veranstaltet das Projekt monatliche Netzwerktreffen. Außerdem wurde dieses Jahr ein Mentoringprogramm ins Leben gerufen, das speziell Frauen mit internationaler Geschichte im MINT-Bereich fördert.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Wir sind für uns da – Polki NRW

Mit dem Konzept möchte Polki NRW in erster Linie Frauen mit polnischen Wurzeln erreichen. Das Projekt setzt sich dafür ein, die deutsche Kultur greifbar werden zu lassen. Durch professionelle Meetings und Workshops wird Wissen über deutsche Geschichte und Politik vermittelt und polnische Frauen werden dabei unterstützt, ein Verständnis für ihre Rolle in Deutschland zu finden. Das Projekt vertritt die Haltung, dass Integration nur durch einen gleichberechtigten, gegenseitigen Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Werten stattfinden kann. Polki NRW greift aktuelle und wesentliche Themen von Frauen mit polnischen Wurzeln auf und setzt diese in den Kontext der Bundesrepublik. Das Angebot ist die Antwort auf Probleme der Neuankömmlinge, familiäre Fragen, Migrationsprobleme, die in Zusammenhang mit dem Leben in Deutschland auftreten, Vermeidung von Isolation und Vereinsamung. Dafür bietet das Projekt aktive Beratungshilfe, einen Überblick über Bildungsangebote und Ämter, die aktiv Hilfe für Familien, Kinder und Jugendlichen leisten, und setzt sich für eine ehrliche Darstellung der Realität in Deutschland ein (die Rechte und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger).

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

We Rise Together

We Rise Together bietet Trauma-Überlebenden einen Ort der Liebe,Unterstützung und Freundschaft. Die Community-Aktivitäten umfassen Selbsthilfegruppen und Eins-zu-eins-
Meetings, Online-Chat-Gruppen und Yoga-Kurse. Das Projekt bietet auch Buchclubs, Kunst- und Musikzirkel, Selbstfürsorgezirkel, Spielveranstaltungen,und Gruppentrips zu Kliniken an. Außerdem gibt es eine Community-App und Unterstützung für Besuche zu Frauenhauser, Polizei, Anwälten,Therapeuten und Gerichten. We Rise Together ist eine Gemeinschaft von Überlebenden, die sich gegenseitig unterstützen, um nach einem Trauma
zu heilen und das Leben wieder aufzubauen.

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FASD Deutschland e.V.

Schwanger? Kein Alkohol!!

FASD Deutschland e.V. klärt über Alkohol in der Schwangerschaft auf und möchte eine Präventionskampagne starten, die Frauen im Alter von 16 bis 35 Jahren anspricht. Nach einer Untersuchung der Deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren trinken acht von zehn Frauen in der Schwangerschaft Alkohol. Die Kinder, die nach einer Alkohol-belasteten Schwangerschaft geboren werden, nehmen Schaden an Körper, Geist und Seele. Sie tragen ihr gesamtes Leben lang die Folgen des mütterlichen Alkoholkonsums mit sich. Nur durch intensive Aufklärung kann die Geburtenrate der Kinder mit FASD gesenkt werden.

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Equaletics e.V.

Equaletics e.V. ist ein Verein, der sich für Chancengerechtigkeit im Sport einsetzt. Durch diverse Projekte wollen wir Gleichberechtigung im Sport vorantreiben, Stereotype und Vorurteile aufbrechen. Bis heute erhalten Frauen* und Mädchen* im Sport noch immer schlechteren Zugang zu Ressourcen, sowohl im Hinblick auf Hallenzeiten und Plätze als auch bei der Verteilung von Fördergeldern von Bund, Ländern und Kommunen. Ebenso werden sie bei den Sendezeiten der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten oder bei der Auswahl des Sportangebots und dem Finden geeigneter Trainer*innen benachteiligt. Equaletics e.V. möchte erreichen, dass der Sport in Zukunft gerechter und der Zugang zum Sport erleichtert wird. Damit dies gelingt, verfolgt der Verein nicht nur einen, sondern mehrere Ansätze: politische Arbeit, Forschung und Projekte.

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ROSA - Rolling Safespace

ROSA e.V. soll eine mobile Anlaufstelle für Frauen* und Mädchen auf der Flucht sein. Damit wird humanitäre Hilfe geleistet, die sich an die besonderen Umstände und Belastungen von Frauen* auf der Flucht richtet. Inhalt der Hilfe sollen eine kultursensible medizinische Beratung für Frauen*, Bewegungs- und Therapieangebote sowie die Versorgung mit dringend benötigten Hygieneartikeln sein. Die Therapieangebote können je nach Besetzung variieren und von Musik- bis Physiotherapie reichen. Das Projekt möchte außerdem einen Vernetzungspunkt für Frauen* schaffen. Für eine zielgerichtete Umsetzung des Projektes bedarf es sowohl eines medizinisch-therapeutischen Teams als auch einer weiteren Gruppe an Helfer*innen. Diese stellen ein Workshop-Angebot und eine Kinderbetreuung bereit, sodass die Frauen* eine niederschwellige Möglichkeit der Anknüpfung erhalten. Damit möglichst viele Frauen* in verschiedenen Geflüchtetenunterkünften erreicht werden können, wird das gesamte Projekt in und um einen eigens dafür ausgebauten LKW stattfinden. Projektort sind die europäischen Außengrenzen, vorerst insbesondere Griechenland.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

Frauennotruf Ebersberg

Fachberatungs- und Interventionsstelle

Der Verein Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V. wurde 1989 gegründet und hat sich als Fachberatungsstelle für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen etabliert. Ziel ist die Förderung des Selbstbestimmungsrechtes und die Hilfe für Frauen, die von Notlagen und Gewalt in jeder Form betroffen sind. Alle Hilfe ist darauf ausgerichtet, Frauen solidarisch und uneigennützig zu unterstützen und die Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frauen zu stärken (gem. Art.3 GG). Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig, ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, im bff (Bundesverband Fachberatungsstellen und Frauennotrufe) und in der LAG Mädchenpolitik in Bayern. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos, vertraulich und ggf. anonym und wird von angestellten Fachkräften und Ehrenamtlichen ausgeübt. Ein zu gründendes Frauenhaus neben der bereits bestehenden Krisenwohnung soll der nächste Schritt sein.

Die Texte wurden von den Projektverantwortlichen im Rahmen ihrer startsocial-Teilnahme erstellt. Um der Vielfalt der geförderten Initiativen gerecht zu werden, verzichtet startsocial auf eine sprachliche Vereinheitlichung der Texte.

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