Frauen

Mamalies

Mamalies ist ein Mutter-Kind-Bildungszentrum in der Hafencity in Hamburg, das geflüchteten Frauen und Müttern durch eine angebotene Kinderbetreuung ermöglicht, an einem Sprachkurs auf dem Niveau Alphabetisierung oder A1 teilzunehmen. Die Betreuung der Kinder erfolgt in den selben Räumlichkeiten und ist auf Sprachförderung ausgelegt.

LebensHeldin! e.V.

JA zum Leben mit Brustkrebs

“Ich habe einen Knoten in meiner Brust ertastet. Krebs. Meine Welt zerbricht. Ich habe Todesangst.”
Jede 7. Frau erkrankt an Brustkrebs, 70.000 im Jahr. Die Betroffenen werden immer jünger und die Angst und Verzweiflung ist für alle Beteiligten groß. Oft fehlt die dringend notwendige seelische Unterstützung. LebensHeldin denkt Heilung neu. Die gemeinnützige Initiative LebensHeldin! macht sich mit einem onlinebasierten Angebot für eine neue Gesundheitskultur stark. Sie verbindet Menschen und Organisationen, die sich dafür einsetzen, die Gesundheit und Lebensqualität von Frauen mit der Diagnose Brustkrebs deutlich zu verbessern. Das einzigartige Unterstützungsprogramm bietet Orientierung und konkrete Hilfe ab dem 1. Tag der Diagnose. Es vereint erstmalig kuratiertes Wissen und moderne Lebenshilfe auf einer Plattform. LebensHeldin! trägt dazu bei, dass Frauen mit Brustkrebs länger, gesünder und glücklicher leben können: JA zum Leben mit Brustkrebs!

Welcome-Baby-Bags

Im Fokus des Projektes Welcome-Baby-Bags stehen besonders Schutzbedürftige: schwangere geflüchtete Frauen bzw. Mütter und deren Neugeborene. Sie wohnen zum größten Teil in Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Ihnen wird durch ehrenamtliche Helfer_innen eine komplette Tasche mit einer Erstausstattung für die erste Zeit organisiert und gepackt, sogenannte „Welcome-Baby-Bags“. Derzeit werden monatlich rund 60 Taschen an Familien in ganz Berlin weitergegeben. Eine Tasche beinhaltet ca. 45 Artikel für Mutter und Kind: von genähten bzw. gespendeten Babysachen wie z.B. Bodys, Strampler, Mützchen und Schlafsack über Hygieneartikel wie Windeln, Feuchttücher und Wundschutzcreme bis hin zu Hygieneeinlagen für die Wöchnerin. Aufgrund der undurchsichtigen Informationslage, überlasteter Behörden oder in vielen Fällen auch aufgrund eines fehlenden Anspruchs ist die Tasche oftmals die einzige Baby-Erstausstattung, die die werdende Mutter noch rechtzeitig zum Geburtstermin erhält.

JUNO – eine Stimme für Flüchtlingsfrauen

Eine Stimme für Flüchtlingsfrauen

Die Integration von geflüchteten Frauen ist kulturell bedingt schwerer als die von Männern, da Frauen sich weniger in die Öffentlichkeit trauen oder vom Umfeld bedingt kaum in die Öffentlichkeit dürfen. Ihre besonders verletzliche Situation wird deswegen auch in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. JUNO bietet innerhalb eines geschützten, entspannten Rahmens ein leicht zugängliches Freizeit- und Integrationsprogramm, das die Frauen motiviert, ihr häusliches Umfeld zu verlassen und erste - sowie meist auch weiterführende - Schritte in der neuen Gesellschaft zu unternehmen. Bei einem regelmäßigen Frauencafé-Angebot und frauenspezifischen Freizeitaktivitäten (z.B. Schwimmkurs nur für Frauen, Aufklärungsangebote, Berufsvorbereitung), „empowern“ wir die Frauen und vermitteln Patenschaften zwischen deutschen und geflüchteten Frauen, um eine längerfristige Integration zu gewährleisten. Darüber hinaus sensibilisieren wir die Politik für den besonderen Schutzstatus von Flüchtlingsfrauen.

Taste of Malawi

Look good, Do good, Feel good

Der Grundgedanke des Projekts ist, dass jeder Mensch unabhängig und zufrieden werden kann, indem er lernt, seine Talente zu nutzen. Daher will Taste of Malawi lokale Schneiderinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, mit anderen Frauen vernetzen und dadurch motivieren. Jede Frau, die finanziell unabhängig wird und nicht mehr auf Hilfsorganisationen angewiesen ist, ist ein Erfolg! Das Projekt gibt den Frauen alles, was sie brauchen, um sowohl ihr handwerkliches Können als auch ihre Business-Skills zu erweitern. Regelmäßige Treffen bieten ihnen eine Plattform, um Wissen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Sachen, die im Projekt geschneidert wurden, werden in Deutschland verkauft, um die Frauen und das Projekt mit dem Erlös zu unterstützen. Das Projekt ist sowohl auf deutscher als auch auf malawischer Seite ein Lernprojekt. In Deutschland lernen Studenten den Aufbau eines Social Business von Grund auf.

Rückenwind im Job – Mentoring für Frauen

Rückenwind im Job

Rückenwind im Job ist ein Mentoring-Projekt für arbeitssuchende Frauen mit besonderem Vermittlungsbedarf: Alleinerziehende Frauen mit niedrigem Ausbildungsniveau und/oder mangelnden Deutschkenntnissen, aber auch Frauen, die aufgrund ihres biographischen Hintergrunds mutlos geworden sind. Ihnen werden ehrenamtliche Mentorinnen zur Seite gestellt, die selbst fest im Beruf stehen. Aufgrund der besonders schwierigen Lebenslagen der Mentees umfasst die Vorbereitung der Mentorinnen für ihre Aufgabe eine spezielle Schulung. Sie werden während des einjährigen Prozesses zusätzlich durch die Projektkoordinatorin begleitet, um adäquat und bedarfsgerecht handeln und beraten zu können. Ziel ist vor allem die Ermutigung und Stärkung der Mentees als Voraussetzung für ihre Integration in den Arbeitsmarkt und damit die Verwirklichung sozialer Teilhabe von Frauen, die dies aus eigener Kraft so nicht erreichen können. Dies geschieht in einem Prozess des gemeinsamen Lernens im Tandem auf Augenhöhe.

Betna – Hotline gg. häusliche Gewalt in Ägypten

Häusliche Gewalt in Ägypten zur Sprache bringen!

Der gemeinnützige Betna e.V. setzt sich für Frauen und ihre Kinder in Ägypten ein, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind und/oder in ungewollten Abhängigkeitsverhältnissen stehen. Gemeinsam mit diesen Frauen und Kindern wird eine Perspektive für Zuflucht, Vertrauen, Geborgenheit und Schutz geschaffen. Das drückt sich auch im ägyptischen Namen des Vereins aus; „Betna“ bedeutet „unser Haus“. Der erste Schritt ist die Einrichtung einer Notfallhotline für Hilfesuchende: Sie wird den Betroffenen als Anlaufstelle dienen, indem Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt werden und Kontakte zu Ärzt*innen, Anwält*innen, Psycholog*innen etc. hergestellt werden. So wird Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Um diese Hilfestellung zu ermöglichen, besteht eine Zusammenarbeit mit der ägyptischen Frauenrechtsorganisation ADEW (The Association for the Development and Enhancement of Women). ADEW betreibt in der Nähe von Kairo das einzige wirklich genutzte Frauenhaus Ägyptens.

Bike Bridge Freiburg

Bridging Social and Cultural Gaps through Cycling

Bike Bridge organisiert Fahrradkurse für Frauen und Mädchen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung, eine häufig vernachlässigte Zielgruppe. Durch theoretisches und praktisches Fahrradtraining, kurze Spracheinheiten (Deutsch), Touren und Ausflüge in der umweltfreundlichen und fahrradbegeisterten Stadt Freiburg soll die Mobilität der Teilnehmerinnen verbessert werden. Gleichzeitig soll der soziale und kulturelle Austausch sowie eine Annäherung von Geflüchteten und Locals ermöglicht und geschaffen werden. Bike Bridge schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Teilnehmerinnen untereinander, mit den Trainerinnen und mit den FreiburgerInnen in Kontakt kommen, die regionale Kultur und lokale Traditionen kennenlernen. Umgekehrt haben auch die Locals die Möglichkeit, die Kulturen und Traditionen der Neuankömmlinge kennenzulernen und zu erleben. Den Teilnehmerinnen soll so ein Platz in der Gesellschaft angeboten und außerdem deren Teilnahme an sportlichen Aktivitäten gefördert werden.

füreinanderda

"Unsere Mütter sind alleinerziehend, aber nicht alleine."

Bei füreinanderda entlasten die ehrenamtlichen Mentorinnen der Generation 50+ und 50- ein- bis zweimal pro Woche Alleinerziehende. 6.400 Einelternfamilien leben in Augsburg, das ist ein Viertel aller Familien der Stadt. Bundesweit gibt es 2,7 Mio. Alleinerziehende. Das ehrenamtliche Engagement bewirkt viel: Die Alleinerziehenden erleben durch die Mentorinnen andere Werte und Vorstellungen, die Bereitschaft zur Veränderung der eigenen Situation ist groß. Die Alleinerziehenden entwickeln Visionen für sich und die Kinder. füreinanderda lebt und erlebt Integration: sozial – durch die Vernetzungsangebote der Alleinerziehenden untereinander und durch das Ernstnehmen ihrer Probleme; gesellschaftlich – durch das Erleben unterschiedlicher Kulturen, die arabische, türkische, marokkanische, iranische und deutsche Mütter leben; ebenso wie durch die von allen akzeptierte gleiche Berechtigung religiösen Ausdrucks. Dergestalt wird aus unterschiedlichen Lebensformen ein buntes Ganzes: füreinanderda.

Begleitung schwangerer Flüchtlingsfrauen

Ich bin fremd gewesen und Ihr habt mich aufgenommen (nach Mt 25)

Schwangere Frauen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, müssen vielfach traumatische Erlebnisse (Vergewaltigung, Verlust von Familienangehörigen etc.) bewältigen. Zudem sind sie mit den hier gängigen Untersuchungsmethoden im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge gar nicht oder wenig vertraut. Diese Frauen brauchen besondere Unterstützung und Begleitung. So ist die Idee entstanden, für diese Frauen ehrenamtliche Schwangerschaftsbegleiterinnen zu gewinnen und zu qualifizieren. Sie begleiten die Frauen während der Schwangerschaft zu Arztterminen und unterstützen die werdenden Mütter bei den Vorbereitungen auf das Leben mit Kind. Gegebenenfalls sind sie auch bei der Geburt dabei. Im Tandem mit der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und deren Netzwerke (z.B. Hebammen, Mutter-Kind-Kurse) werden die Flüchtlingsfrauen durch die Schwangerenbegleiterinnen in ihre Lebensumgebung integriert und befähigt, auf die Dauer alleine zurecht zu kommen.

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