Frauen

Zonta Prävention gegen Altersarmut von Frauen

Zonta Leer Ostfriesland gegen Altersarmut von Frauen

Nachdem das Projekt "Moje Tieden - gegen Altersarmut von Frauen in Ostfriesland" viel Aufmerksamkeit und Auszeichnungen erhalten hat (Deutscher Engagementpreis 2018, Bericht SZ etc.), soll das Projekt ausgeweitet werden. Junge Frauen sollen für das Thema Altersarmut sensibilisiert werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, einer Armut im Alter vorzubeugen durch dafür geeignete Maßnahmen (Information, Bildung, Eigenständigkeit, Vorsorge). Auch junge Frauen, die bereits im Berufsleben stehen, oft im Niedriglohnsektor, oder die sich in der Familiengründungsphase befinden, sollen aufmerksam gemacht werden. Kooperationspartner könnten z.B. die Hochschule Leer-Ostfriesland, die Agentur für Arbeit, Familienzentren, die Frauenbeauftragten der Kommunen oder der Landfrauenrat sein. Auch die Einbindung der hiesigen Wirtschaft (IHK und HWK) und Schulungen von Multiplikatoren sind avisiert. Die große Herausforderung wird sein, die betroffene Zielgruppe entsprechend zu erreichen.

Space2groW

Von geflüchteten Frauen für geflüchtete Frauen

Das Projekt Space2groW ist ein selbstorganisiertes Projekt von geflüchteten Frauen* für geflüchtete Frauen*, das über die Themen Familienplanung und Frauengesundheit Empowerment anbietet und Frauen* motiviert, für sich zu sprechen – in der Familie, in ihrer Community und auch in der Mehrheitsgesellschaft. Praktisch bietet das Projekt Workshops an, in denen Bildung, Wissen und Informationen vermittelt werden, aber auch Austausch stattfindet und Erfahrungsberichte Platz haben. Darüber hinaus werden Einzelberatungen angeboten, in denen Raum für persönliche Probleme und individuelle Fallbegleitung ist. Das Besondere von Space2groW ist die Arbeit für die Community aus der Community heraus, auf der Basis der geteilten Erfahrungen mit Flucht und Migration. Augenhöhe, Vertrauen und familienorientiertes Arbeiten sind Kennzeichen von Space2groW. Die Zusammenarbeit mit den Frauenkreisen, eine rassismuskritische, feministische Organisation ist beispielhaft und erfolgreich.

Bildungskonzept Thumbikkai

„Du bist nur unrein, wenn du dich unrein fühlst.“ Mit dieser Botschaft eröffnete die im November 2018 gegründete studentische Initiative ITSA ihr Projekt „Thumbikkai – Bildungskonzept“. Anders als allgegenwärtig in Deutschland wird die Menstruation in Sri Lanka stigmatisiert und Frauen unterliegen der sozialen Ausgrenzungen. Sowohl Eingrenzungen und Verbote von Schulbesuchen als auch finanzielle Probleme bei der Versorgung mit Hygieneartikeln sind keine Seltenheit. Mit unserem Projekt verfolgen wir mehrere Ziele: Hinterfragen und Ansprechen der Mentalität bzgl. der Periode bei jungen und älteren Frauen; Informationen zu Hygieneartikeln; Aufklärung über Pubertät und Sexualität; Der eigene Körper – Selbstbestimmung und Vermittlung dieses Wissens von jungen Frauen und Männern an heranwachsende Kinder. Neben dem Unterricht zur Aufklärung soll eine eigenständige Selbstversorgung mit Baumwollstoffbinden aufgebaut werden.

Eierstockkrebs Deutschland e.V.

Zusammen können wir viel erreichen!

Der Verein EskD ist Ansprechpartner und Informationsgeber für alle Frauen mit Eierstockkrebs und deren Angehörige. Er berät und gibt hilfreiche und neutrale Auskünfte zu Eierstockkrebs, nicht nur auf der Grundlage von Selbstbetroffenheit, sondern auch durch ein umfassendes Wissen zu ganz verschiedenen Themenbereichen, welches sich im Laufe der Jahre angeeignet wurde. Durch die hochwertige Arbeit ergänzt der Verein EskD das Expertenwissen des medizinischen Systems im Sinne einer ganzheitlichen Gesundheitsinformation. Der Verein organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen rund um das Thema und bildet sich und betroffene Frauen weiter fort, damit Betroffene bestmöglich unterstützt werden können und der immense Informationsbedarf konkret und fundiert beantwortet werden kann. Er weist eindringlich auf Eierstockkrebs spezialisierte und kompetente Krankenhäuser / spezialisierte Ärzte sowie ESK Zentren für die Behandlung hin.

frauenHAFT e.V.

Kreative Freiheit in einer verschlossenen Welt

Das Projekt fokussiert auf die finanzielle und ideelle Förderung von kulturellen, freizeitgestaltenden und therapeutischen Angeboten in der Justizvollzugsanstalt Aichach. Diese Angebote unterstützen innerhalb der Zielgruppe der inhaftierten Mädchen und Frauen deren Fähigkeit zu sinnvoller Freizeitgestaltung, die Erweiterung sozialer Kompetenzen samt psychischer Stabilisierung sowie eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Freiheitsstrafe, was maßgeblich zum gesetzlichen Resozialisierungsauftrag beiträgt. Neben fünf wöchentlichen Kunstgruppen unter kunsttherapeutischer Leitung wird eine Gruppe zum kreativen Schreiben sowie diverse Kunstprojekte mit Künstlern zu unterschiedlichen Themen und Techniken gefördert. Das Programm wird ergänzt durch die finanzielle Förderung musikalischer Angebote in Form von Workshops unter Einsatz afrikanischer Trommeln sowie Tanzworkshops in den Bereichen Ausdruckstanz und Salsa. In Ausstellungen werden die Werke der Öffentlichkeit präsentiert.

Pink Door Perspektiven für Frauen aus Prostitution

Sarah - mit 14 durch ihren Onkel in die Prostitution verkauft. Hamburg, München, Berlin. Andere entscheiden für sie. Sarah träumt von einem anderen Leben. Mit 25 fasst sie Mut, versucht eine normale Arbeitsstelle zu finden. Ohne Zeugnis, ohne Referenz, ohne Erfolg. Bei Pink Door findet sie Menschen, die ihr glauben, sie wertschätzen und ihr eine Arbeitsstelle bieten. Pink Door ermöglicht Frauen, die aus Prostitution oder Zwangsprostitution aussteigen, Praktika, Arbeitserprobung und Qualifizierung sowie psychosoziale Beratung. Pink Door hilft bei der (Wieder-)Entdeckung von Gaben und Fähigkeiten sowie bei der Suche nach einem passenden Tätigkeitsfeld. In einem geschützten Umfeld können die Frauen sich ausprobieren, Arbeitserfahrungen in einem neuen Tätigkeitsfeld sammeln und anschließend in langfristige Anstellungen vermittelt werden. Pink Door hilft zudem bei dem Umgang mit Traumafolgen, um ein selbständiges, unabhängiges Leben integriert in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu ermöglichen

The Justice Project e.V.

Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution

The Justice Project e.V. ist eine, in Karlsruhe tätige, soziale Organisation, die Prostituierten und Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung hilft. Hierfür betreibt The Justice Project zum einen eine Beratungsstelle für in der Prostitution tätige Frauen, begegnet den Frauen mit aufsuchender Arbeit direkt im Rotlichtmilieu und steht ihnen mit Beratung, Begleitung, Vermittlung an Ärzten und Ausstiegshilfen nach den Grundsätzen akzeptierender Hilfe zur Seite. Zum anderen liegt der Fokus auf Frauen aus Nigeria, welche zum Zweck der sexuellen Ausbeutung von Menschenhändlern nach Europa gebracht wurden. In diesem Bereich bietet die Organisation Identifizierungsarbeit in Flüchtlingsunterkünften, ein Schutzhaus für betroffene Frauen und ihre Kinder, sowie ein vorbereitendes Integrationsprogramm und die Begleitung im Asylverfahren an. Zudem setzt The Justice Project auf Präventionsarbeit an Schulen und betreibt im Zuge der Öffentlichkeit ein fairtrade Modelabel.

Mamalies

Mamalies: lesen, leben, lernen!

Mamalies ist eine Denkfabrik, die Bildungs- und Begegnungsangebote für Frauen und Kinder mit Zuwanderungshistorie an die Unterstützung für Seniorinnen koppelt. Das Bildungszentrum in der Hamburger HafenCity ermöglicht geflüchteten Frauen durch eine sprachgeförderte Kinderbetreuung, an einem Sprachkurs auf dem Niveau Alphabetisierung oder A1 teilzunehmen. Das Gesellschafts-ABC stellt einen niedrigschwelligen Zugang zu ihrem neuen Umfeld Hamburg dar Der Fokus liegt auf Begegnungsangeboten, von denen Gesellschaft und Zielgruppe zeitgleich profitieren. Sie entwickelt Projekte, die persönliche Begegnung sowie den Abbau von Vorurteilen und ein gelebtes Miteinander anstreben. Hierzu zählen der Fahrradkurs oder Mittagstischangebote im Stadtteil ebenso wie gemischte Sportangebote. Innovationen im Bereich des digitalen Lernens, interreligiöse Ansätze ("Weihnachten gehört allen"), Kooperationen mit der Stadt, der Verkehrspolizei und anderen Trägern sowie der Wirtschaft runden unser Angebot ab.

LebensHeldin! e.V.

JA zum Leben nach Brustkrebs

“Ich habe einen Knoten in meiner Brust ertastet. Krebs. Meine Welt ist zerbrochen”
Jede 7. Frau erkrankt an Brustkrebs. Die Betroffenen werden immer jünger und die Angst und Verzweiflung ist für alle Beteiligten groß. Oft fehlt die dringend notwendige seelische Unterstützung.
LebensHeldin! e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich mit einem onlinebasierten Angebot und Healing-Reisen für eine neue Gesundheitskultur stark macht. LebensHeldin! trägt dazu bei, dass Frauen nach Brustkrebs länger, gesünder und glücklicher leben können.
LebensHeldin denkt Heilung neu. Frau sein hängt nicht von der Existenz zweier Brüste ab. Durch das Coaching-Programm und das Healing-Angebot von LebensHeldin e.V. entwickeln die betroffenen Frauen Mut und Selbstbewusstsein. Sie können JA zum ihrem neuen Leben sagen. LebensHeldin! zeigt den Frauen einen Weg, neue Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl zu erlangen.

Welcome-Baby-Bags

Im Fokus des Projektes Welcome-Baby-Bags stehen besonders Schutzbedürftige: schwangere geflüchtete Frauen bzw. Mütter und deren Neugeborene. Sie wohnen zum größten Teil in Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Ihnen wird durch ehrenamtliche Helfer_innen eine komplette Tasche mit einer Erstausstattung für die erste Zeit organisiert und gepackt, sogenannte „Welcome-Baby-Bags“. Derzeit werden monatlich rund 60 Taschen an Familien in ganz Berlin weitergegeben. Eine Tasche beinhaltet ca. 45 Artikel für Mutter und Kind: von genähten bzw. gespendeten Babysachen wie z.B. Bodys, Strampler, Mützchen und Schlafsack über Hygieneartikel wie Windeln, Feuchttücher und Wundschutzcreme bis hin zu Hygieneeinlagen für die Wöchnerin. Aufgrund der undurchsichtigen Informationslage, überlasteter Behörden oder in vielen Fällen auch aufgrund eines fehlenden Anspruchs ist die Tasche oftmals die einzige Baby-Erstausstattung, die die werdende Mutter noch rechtzeitig zum Geburtstermin erhält.

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