Frauen

Frauennotruf Ebersberg

Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher und sexualisiert

Der Verein "Frauen helfen Frauen im Landkreis Ebersberg e.V."wurde 1989 gegründet und hat sich als "Fachberatungsstelle für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen"im Landkreis Ebersberg etabliert. Ziel des Vereins ist die Förderung des Selbstbestimmungsrechtes der Frauen und die Hilfe für Frauen, die von Notlagen und Gewalt in jeder Form betroffen sind.Alle Hilfe ist darauf ausgerichtet, Frauen solidarisch und uneigennützig zu unterstützen und die Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frauen zu stärken(gem. Art.3 GG). Der Verein ist feministisch orientiert und konfessionell sowie parteipolitisch unabhängig. Der Verein ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, im bff (Bundesverband Fachberatungsstellen und Frauennotrufe) und der LAG Mädchenpolitik in Bayern. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos, vertraulich und gegebenenfalls anonym. Angeschlossen ist eine kleine Krisenwohnung zur kurzfristigen Unterbringung.

Müttersprache

Frauen & Müttern eine (deutsche) Stimme in der Gesellschaft verleihen

Sprache ist der wichtigste Schlüssel in der Gesellschaft und gerade Mütter müssen in ihrem Sprachlernprozess gefördert werden, damit eine Gesellschaft wachsen kann. Das Projekt bietet Frauen und Müttern mit Flucht- und Migrationshintergrund kostenlose Deutschkurse, die sie durch individuelle Förderung zum B1-Niveau führen. Das Angebot holt die Schülerinnen auf Einstiegsniveau ab und passt sich ihren Bedürfnissen an. Oft finden Mütter keinen Zugang zu Sprachkursen, da die Betreuungsangebote kommunal abhängig sind. Die parallele Kinderbetreuung ermöglicht ihnen ein ungestörtes Lernen. Engagierte Ehrenamtliche unterrichten an zwei festen Kurstagen in der Woche und organisieren zusätzliche Unternehmungen, die den sprachlichen und interkulturellen Austausch fördern. „Müttersprache“ eröffnet zugewanderten Frauen Chancen und Teilhabe in unserer Gesellschaft durch neue Sprachkompetenzen, Kontakt mit anderen Frauen und Empowerment für ihren zukünftigen Weg.

WUMAN Wissenschaftlerinnen-Netzwerk

Ein Netzwerk von und für Wissenschaftlerinnen

WUMAN – ein Netzwerk von und für Wissenschaftlerinnen* gegründet im Oktober 2018. WUMAN bestrebt die Förderung von Frauen. Motivation und Inspiration sind entscheidend, um sich in der Wissenschaft etablieren zu können. Trotz zunehmend höherer Bildungsabschlüsse, sind Frauen in der Wissenschaft und auf universitären Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. WUMAN ändert das, indem Frauen in zukunftswichtigen Forschungsfeldern eine Stimme und Sichtbarkeit bekommen. Bei regelmäßigen Netzwerktreffen werden Wissenschaftlerinnen* dabei unterstützt, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu verwirklichen. Die Angebote und Workshops motivieren für eine Karriere in der Wissenschaft und gleichzeitig schafft WUMAN den interdisziplinären Austausch durch regen Kontakt mit Vertreterinnen* aus der Wirtschaft. Frauen, die sich ohne WUMAN nie getroffen hätten, unterstützen nun gegenseitig ihre Entwicklung und profitieren von wertvollen Kontakten.

Zonta Prävention gegen Altersarmut von Frauen

Zonta: Moje Perspektiven - Prävention gegen Altersarmut von Frauen

Nachdem das Projekt "Moje Tieden - gegen Altersarmut von Frauen in Ostfriesland" viel Aufmerksamkeit und Auszeichnungen erhalten hat (Deutscher Engagementpreis 2018, Bericht SZ etc.), soll das Projekt ausgeweitet werden. Junge Frauen sollen für das Thema Altersarmut sensibilisiert werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, einer Armut im Alter vorzubeugen durch dafür geeignete Maßnahmen (Information, Bildung, Eigenständigkeit, Vorsorge). Auch junge Frauen, die bereits im Berufsleben stehen, oft im Niedriglohnsektor, oder die sich in der Familiengründungsphase befinden, sollen aufmerksam gemacht werden. Kooperationspartner könnten z.B. die Hochschule Emden/Leer, die Agentur für Arbeit, Familienzentren, die Frauenbeauftragten der Kommunen oder der Landfrauenrat sein. Auch die Einbindung der hiesigen Wirtschaft (IHK und HWK) und Schulungen von Multiplikatoren sind avisiert. Die große Herausforderung wird sein, die betroffene Zielgruppe entsprechend zu erreichen.

Space2groW

Von geflüchteten Frauen für geflüchtete Frauen

Das Projekt Space2groW ist ein selbstorganisiertes Projekt von geflüchteten Frauen* für geflüchtete Frauen*, das über die Themen Familienplanung und Frauengesundheit Empowerment anbietet und Frauen* motiviert, für sich zu sprechen – in der Familie, in ihrer Community und auch in der Mehrheitsgesellschaft. Praktisch bietet das Projekt Workshops an, in denen Bildung, Wissen und Informationen vermittelt werden, aber auch Austausch stattfindet und Erfahrungsberichte Platz haben. Darüber hinaus werden Einzelberatungen angeboten, in denen Raum für persönliche Probleme und individuelle Fallbegleitung ist. Das Besondere von Space2groW ist die Arbeit für die Community aus der Community heraus, auf der Basis der geteilten Erfahrungen mit Flucht und Migration. Augenhöhe, Vertrauen und familienorientiertes Arbeiten sind Kennzeichen von Space2groW. Die Zusammenarbeit mit den Frauenkreisen, eine rassismuskritische, feministische Organisation ist beispielhaft und erfolgreich.

Bildungskonzept Thumbikkai

Die Initiative tamilischer Studierender ist eine ehrenamtliche Studenteninitiative mit Migrationshintergrund und besteht aus 25 Mitgliedern. Dieser engagiert sich für das Näherbringen und den Erhalt der tamilischen Kultur und für Entwicklungshilfe auf Sri Lanka. Zudem setzt sich ITSA mit gesellschaftskritischen und -politischen Themen in der tamilischen Diaspora auseinander.
„Du bist nur unrein, wenn du dich unrein fühlst“, mit dieser Botschaft hat ITSA ihr Bildungskonzept „Thumbikkai“ ins Leben gerufen. Das Bildungskonzept soll der Stigmatisierung von Mädchen und Frauen auf Sri Lanka aufgrund ihrer Periode und der damit einhergehenden sozialen Ausgrenzung entgegenwirken. Diese Probleme werden durch mangelndes Wissen und Aberglauben verursacht. Die Kinder auf Sri Lanka werden über ihren Körper und Sexualität aufgeklärt. Durch die Aufklärung soll das Bildungskonzept auch einen Denkanstoß vermitteln, um veraltete Denkmuster auf Sri Lanka zu durchbrechen.

Eierstockkrebs Deutschland e.V.

Zusammen können wir viel erreichen!

Der Verein Eierstockkrebs Deutschland (EskD) ist Ansprechpartner und Informationsgeber für alle Frauen mit Eierstockkrebs und deren Angehörige. Er berät und gibt hilfreiche und neutrale Auskünfte zu Eierstockkrebs, nicht nur auf der Grundlage von Selbstbetroffenheit, sondern auch durch ein umfassendes Wissen zu ganz verschiedenen Themenbereichen, welches sich im Laufe der Jahre angeeignet wurde. Durch die hochwertige Arbeit ergänzt der Verein EskD das Expertenwissen des medizinischen Systems im Sinne einer ganzheitlichen Gesundheitsinformation. Der Verein organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen rund um das Thema und bildet sich und betroffene Frauen weiter fort, damit Betroffene bestmöglich unterstützt werden können und der immense Informationsbedarf konkret und fundiert beantwortet werden kann. Er weist eindringlich auf Eierstockkrebs spezialisierte und kompetente Krankenhäuser/spezialisierte Ärzte sowie ESK Zentren für die Behandlung hin.

frauenHAFT e.V.

Kreative Freiheit in einer verschlossenen Welt

frauenHAFT e.V. unterstützt den Resozialisierungsauftrag an inhaftierten Mädchen und Frauen der JVA Aichach mit einem breiten kunstpädagogischen Angebot von Kunstgruppen, Kreativem Schreiben, Gesangs- und Tanzgruppen und Bewegungstherapien. Er ermöglicht den Inhaftierten in dieser besonderen Lebenssituation sinnvolle Freizeitaktivitäten zu erlernen, künstlerische Potenziale zu entdecken und dadurch ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Die Frauen finden einen Zugang zu sich selbst und den eigenen, oft verborgenen Potenzialen, erweitern ihre Sozialkompetenz und steigern ihr Selbstbewusstsein. Das Projekt trägt zu psychischen Stabilisierung bei und ermöglicht über die künstlerische Kreativität neue Strukturen und Bewältigungsstrategien aufzubauen. Dies fördert eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Freiheitsstrafe und leistet einen Beitrag zur Verringerung der Rückfallwahrscheinlichkeit. Neben 9 wöchentlichen Gruppen werden jährlich 6 bis 8 Workshops mit Künstlern durchgeführt.

Cake International

Kuchen genießen - Freiheit schenken

„Cake International“, eine Initiative von Pink Door e.V., ist ein Online-Kuchenlieferservice mit zentralem Standort in Berlin, der stadtweit liefert und als Social Business operiert. Aus Erfahrung von Pink Door e.V. gestaltet sich eine Arbeitsvermittlung von Frauen, die aus Zwangsprostitution ausgestiegen sind, schwierig. Gründe dafür sind u. A. fehlende Zeugnisse oder Zertifikate sowie die eingeschränkte psychische Belastbarkeit. Cake International (CI) löst dieses Problem mit einem Angebot an vielfältigen, niederschwelligen Tätigkeiten mit passgenauer Begleitung. Die Frauen bekommen die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern auszuprobieren und Arbeitserfahrungen zu sammeln. Schnuppertage, Praktika und Minijobs sind Möglichkeiten der Arbeitserprobung bei CI. Tätigkeiten, Arbeitstage und -zeiten werden individuell an die Bedürfnisse der Frauen angepasst. Langfristiges Ziel ist die Vermittlung der Frauen in den ersten Arbeitsmarkt sowie ihre finanzielle Unabhängigkeit.

The Justice Project e.V.

Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution

The Justice Project e.V. ist eine, in Karlsruhe tätige, soziale Organisation, die Prostituierten und Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung hilft. Hierfür betreibt The Justice Project zum einen eine Beratungsstelle für in der Prostitution tätige Frauen, begegnet den Frauen mit Aufsuchender Arbeit direkt im Rotlichtmilieu und steht ihnen mit Beratung, Begleitung, Vermittlung an Ärzten und Ausstiegshilfen nach den Grundsätzen akzeptierender Hilfe zur Seite. Zum anderen liegt der Fokus auf Frauen aus Westafrika, welche zum Zweck der sexuellen Ausbeutung von Menschenhändlern nach Europa gebracht wurden. In diesem Bereich bietet die Organisation Identifizierungsarbeit in Flüchtlingsunterkünften, ein Schutzhaus für betroffene Frauen und ihre Kinder, sowie ein vorbereitendes Integrationsprogramm und die Begleitung im Asylverfahren an. Zudem setzt The Justice Project auf Präventionsarbeit an Schulen und betreibt im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit ein fairtrade Modelabel.

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