Frauen

JUNO – eine Stimme für Flüchtlingsfrauen

Eine Stimme für Flüchtlingsfrauen

Die Integration von geflüchteten Frauen ist kulturell bedingt schwerer als die von Männern, da Frauen sich weniger in die Öffentlichkeit trauen oder vom Umfeld bedingt kaum in die Öffentlichkeit dürfen. Ihre besonders verletzliche Situation wird deswegen auch in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. JUNO bietet innerhalb eines geschützten, entspannten Rahmens ein leicht zugängliches Freizeit- und Integrationsprogramm, das die Frauen motiviert, ihr häusliches Umfeld zu verlassen und erste - sowie meist auch weiterführende - Schritte in der neuen Gesellschaft zu unternehmen. Bei einem regelmäßigen Frauencafé-Angebot und frauenspezifischen Freizeitaktivitäten (z.B. Schwimmkurs nur für Frauen, Aufklärungsangebote, Berufsvorbereitung), „empowern“ wir die Frauen und vermitteln Patenschaften zwischen deutschen und geflüchteten Frauen, um eine längerfristige Integration zu gewährleisten. Darüber hinaus sensibilisieren wir die Politik für den besonderen Schutzstatus von Flüchtlingsfrauen.

Taste of Malawi

Look good, Do good, Feel good

Der Grundgedanke des Projekts ist, dass jeder Mensch unabhängig und zufrieden werden kann, indem er lernt, seine Talente zu nutzen. Daher will Taste of Malawi lokale Schneiderinnen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen, mit anderen Frauen vernetzen und dadurch motivieren. Jede Frau, die finanziell unabhängig wird und nicht mehr auf Hilfsorganisationen angewiesen ist, ist ein Erfolg! Das Projekt gibt den Frauen alles, was sie brauchen, um sowohl ihr handwerkliches Können als auch ihre Business-Skills zu erweitern. Regelmäßige Treffen bieten ihnen eine Plattform, um Wissen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Sachen, die im Projekt geschneidert wurden, werden in Deutschland verkauft, um die Frauen und das Projekt mit dem Erlös zu unterstützen. Das Projekt ist sowohl auf deutscher als auch auf malawischer Seite ein Lernprojekt. In Deutschland lernen Studenten den Aufbau eines Social Business von Grund auf.

Rückenwind im Job – Mentoring für Frauen

Rückenwind im Job

Rückenwind im Job ist ein Mentoring-Projekt für arbeitssuchende Frauen mit besonderem Vermittlungsbedarf: Alleinerziehende Frauen mit niedrigem Ausbildungsniveau und/oder mangelnden Deutschkenntnissen, aber auch Frauen, die aufgrund ihres biographischen Hintergrunds mutlos geworden sind. Ihnen werden ehrenamtliche Mentorinnen zur Seite gestellt, die selbst fest im Beruf stehen. Aufgrund der besonders schwierigen Lebenslagen der Mentees umfasst die Vorbereitung der Mentorinnen für ihre Aufgabe eine spezielle Schulung. Sie werden während des einjährigen Prozesses zusätzlich durch die Projektkoordinatorin begleitet, um adäquat und bedarfsgerecht handeln und beraten zu können. Ziel ist vor allem die Ermutigung und Stärkung der Mentees als Voraussetzung für ihre Integration in den Arbeitsmarkt und damit die Verwirklichung sozialer Teilhabe von Frauen, die dies aus eigener Kraft so nicht erreichen können. Dies geschieht in einem Prozess des gemeinsamen Lernens im Tandem auf Augenhöhe.

Betna – Hotline gg. häusliche Gewalt in Ägypten

Häusliche Gewalt in Ägypten zur Sprache bringen!

Der gemeinnützige Betna e.V. setzt sich für Frauen und ihre Kinder in Ägypten ein, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind und/oder in ungewollten Abhängigkeitsverhältnissen stehen. Gemeinsam mit diesen Frauen und Kindern wird eine Perspektive für Zuflucht, Vertrauen, Geborgenheit und Schutz geschaffen. Das drückt sich auch im ägyptischen Namen des Vereins aus; „Betna“ bedeutet „unser Haus“. Der erste Schritt ist die Einrichtung einer Notfallhotline für Hilfesuchende: Sie wird den Betroffenen als Anlaufstelle dienen, indem Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt werden und Kontakte zu Ärzt*innen, Anwält*innen, Psycholog*innen etc. hergestellt werden. So wird Hilfe zur Selbsthilfe gegeben. Um diese Hilfestellung zu ermöglichen, besteht eine Zusammenarbeit mit der ägyptischen Frauenrechtsorganisation ADEW (The Association for the Development and Enhancement of Women). ADEW betreibt in der Nähe von Kairo das einzige wirklich genutzte Frauenhaus Ägyptens.

Bike Bridge Freiburg

Bridging Social and Cultural Gaps through Cycling

Bike Bridge organisiert Fahrradkurse für Frauen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung, eine häufig vernachlässigte Zielgruppe. Durch theoretisches und praktisches Fahrradtraining, kurze Spracheinheiten (Deutsch) und Ausflüge in der fahrradbegeisterten Stadt Freiburg soll die Mobilität der Teilnehmerinnen verbessert werden. Gleichzeitig soll der soziale und kulturelle Austausch sowie eine Annäherung von Geflüchteten und Locals ermöglicht und geschaffen werden. Bike Bridge schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Teilnehmerinnen untereinander sowie mit den Trainerinnen in Kontakt kommen, die regionale Kultur und Traditionen kennenlernen. Umgekehrt haben auch die Locals die Möglichkeit, die Kulturen und Traditionen der Teilnehmerinnen kennenzulernen. Den Frauen soll so ein Platz in der Gesellschaft angeboten und außerdem deren Teilnahme an sportlichen Aktivitäten gefördert werden.
Das Projekt ist auch in den Städten Hamburg und Frankfurt und bald in weiteren Städten aktiv.

füreinanderda

"Unsere Mütter sind alleinerziehend, aber nicht alleine."

Bei füreinanderda entlasten die ehrenamtlichen Mentorinnen der Generation 50+ und 50- ein- bis zweimal pro Woche Alleinerziehende. 6.400 Einelternfamilien leben in Augsburg, das ist ein Viertel aller Familien der Stadt. Bundesweit gibt es 2,7 Mio. Alleinerziehende. Das ehrenamtliche Engagement bewirkt viel: Die Alleinerziehenden erleben durch die Mentorinnen andere Werte und Vorstellungen, die Bereitschaft zur Veränderung der eigenen Situation ist groß. Die Alleinerziehenden entwickeln Visionen für sich und die Kinder. füreinanderda lebt und erlebt Integration: sozial – durch die Vernetzungsangebote der Alleinerziehenden untereinander und durch das Ernstnehmen ihrer Probleme; gesellschaftlich – durch das Erleben unterschiedlicher Kulturen, die arabische, türkische, marokkanische, iranische und deutsche Mütter leben; ebenso wie durch die von allen akzeptierte gleiche Berechtigung religiösen Ausdrucks. Dergestalt wird aus unterschiedlichen Lebensformen ein buntes Ganzes: füreinanderda.

Begleitung schwangerer Flüchtlingsfrauen

Ich bin fremd gewesen und Ihr habt mich aufgenommen (nach Mt 25)

Schwangere Frauen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, müssen vielfach traumatische Erlebnisse (Vergewaltigung, Verlust von Familienangehörigen etc.) bewältigen. Zudem sind sie mit den hier gängigen Untersuchungsmethoden im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge gar nicht oder wenig vertraut. Diese Frauen brauchen besondere Unterstützung und Begleitung. So ist die Idee entstanden, für diese Frauen ehrenamtliche Schwangerschaftsbegleiterinnen zu gewinnen und zu qualifizieren. Sie begleiten die Frauen während der Schwangerschaft zu Arztterminen und unterstützen die werdenden Mütter bei den Vorbereitungen auf das Leben mit Kind. Gegebenenfalls sind sie auch bei der Geburt dabei. Im Tandem mit der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und deren Netzwerke (z.B. Hebammen, Mutter-Kind-Kurse) werden die Flüchtlingsfrauen durch die Schwangerenbegleiterinnen in ihre Lebensumgebung integriert und befähigt, auf die Dauer alleine zurecht zu kommen.

Nachbarschaftlich Leben für Frauen im Alter

Warum einsam – lebt gemeinsam!

Frauen stehen im Fokus des Vereins Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter. Ziel des Vereins ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen älterer allein lebender Frauen. Es wird ein Wohnkonzept geboten, das die Privatheit der eigenen vier Wände mit der Geborgenheit gegenseitiger nachbarschaftlicher Hilfe verbindet. Frauen finden sich in Wohngruppen zusammen, in denen sie jeweils eine eigene Wohnung anmieten – also unabhängig sind –, aber von Beginn an in eine Gruppe mit sympathischen Mitfrauen integriert sind. Die Frauen wohnen in Mehrparteienhäusern mit anderen Mieterinnen und Eigentümern. Ein Gemeinschaftsraum bietet geselliges Zusammensein für fröhliche Stunden. In regelmäßigen Treffen werden die Gruppenmitglieder mit einer Sozialpädagogin/Psychologin auf ihr Zusammenleben vorbereitet, um sich im Alltag gegenseitig zu helfen und beizustehen. Die Betreuung beginnt ca. 6 Monate vor dem Einzug. Monatliche Bildungsveranstaltungen runden die Vereinsarbeit ab.

Mitgehzentrale

gemeinsam sicher nach Hause

Das Projekt „Mitgehzentrale“ stellt Frauen eine technische Plattform zur Verfügung, mit deren Hilfe sie sich für den gemeinsamen Heimweg verabreden können. Sicherheit steht bei „Mitgehzentrale“ an erster Stelle. Bevor Frauen an der Plattform partizipieren können, müssen sie sich verifizieren. Die Vision des Projektes ist, dass sich Frauen auf ihrem nächtlichen Nachhauseweg sicher fühlen und unbeschwert das Nachtleben genießen können.

Heimwegtelefon

Wir bringen dich nachts sicher nach Hause!

Das „Heimwegtelefon“ ist eine Hotline für Menschen, die auf ihrem Heimweg allein unterwegs sind. Für die Initiative steht vor allem der soziale Aspekt der Kommunikation im Vordergrund. Während der Anrufende auf dem Heimweg unterwegs ist, wird er von einem Hotline-Mitarbeitenden auf dem Heimweg begleitet. Das Team von „Heimwegtelefon“ vermittelt den Anrufern am Telefon Sicherheit und kann im Notfall die Polizei alarmieren.

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