Frauen

Nachbarschaftlich Leben für Frauen im Alter

Warum einsam – lebt gemeinsam!

Frauen stehen im Fokus des Vereins Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter. Ziel des Vereins ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen älterer allein lebender Frauen. Es wird ein Wohnkonzept geboten, das die Privatheit der eigenen vier Wände mit der Geborgenheit gegenseitiger nachbarschaftlicher Hilfe verbindet. Frauen finden sich in Wohngruppen zusammen, in denen sie jeweils eine eigene Wohnung anmieten – also unabhängig sind –, aber von Beginn an in eine Gruppe mit sympathischen Mitfrauen integriert sind. Die Frauen wohnen in Mehrparteienhäusern mit anderen Mieterinnen und Eigentümern. Ein Gemeinschaftsraum bietet geselliges Zusammensein für fröhliche Stunden. In regelmäßigen Treffen werden die Gruppenmitglieder mit einer Sozialpädagogin/Psychologin auf ihr Zusammenleben vorbereitet, um sich im Alltag gegenseitig zu helfen und beizustehen. Die Betreuung beginnt ca. 6 Monate vor dem Einzug. Monatliche Bildungsveranstaltungen runden die Vereinsarbeit ab.

Mitgehzentrale

gemeinsam sicher nach Hause

Das Projekt „Mitgehzentrale“ stellt Frauen eine technische Plattform zur Verfügung, mit deren Hilfe sie sich für den gemeinsamen Heimweg verabreden können. Sicherheit steht bei „Mitgehzentrale“ an erster Stelle. Bevor Frauen an der Plattform partizipieren können, müssen sie sich verifizieren. Die Vision des Projektes ist, dass sich Frauen auf ihrem nächtlichen Nachhauseweg sicher fühlen und unbeschwert das Nachtleben genießen können.

Heimwegtelefon

Wir bringen dich nachts sicher nach Hause!

Das „Heimwegtelefon“ ist eine Hotline für Menschen, die auf ihrem Heimweg allein unterwegs sind. Für die Initiative steht vor allem der soziale Aspekt der Kommunikation im Vordergrund. Während der Anrufende auf dem Heimweg unterwegs ist, wird er von einem Hotline-Mitarbeitenden auf dem Heimweg begleitet. Das Team von „Heimwegtelefon“ vermittelt den Anrufern am Telefon Sicherheit und kann im Notfall die Polizei alarmieren.

Jyoti – Fair Works

Fair works

„Jyoti – Fair Works“ ist ein Sozialunternehmen, das benachteiligte Frauen in Indien durch die Produktion fairer Kleidung fördert. Dabei wird auf faire Arbeitsbedingungen, nachhaltiges Handeln, die Wertschätzung des Schneiderhandwerks sowie der Menschen dahinter geachtet. Die Initiative bietet erwerbslosen Inderinnen eine Ausbildung im Nähen, ein faires Gehalt und eine Festanstellung an. Gemeinsam mit ihnen werden Kleidung und Accessoires aus recycelten, ökologisch und fair hergestellten Materialien designt, die im Online-Shop der Initiative verkauft werden. Aus den Erlösen werden Alphabetisierungs- und Fortbildungsprogramme in den Bereichen Arbeits- und Frauenrechte und eine eigene Krankenversicherung für die Frauen finanziert.

re-empowerment

Frauen gegen Partnerschaftsgewalt

re-empowerment ist die größte deutschsprachige Plattform gegen Partnerschaftsgewalt. Jede 4. Frau in Deutschland ist von häuslicher Gewalt betroffen. Viele der Frauen haben Kinder, deren Entwicklung durch das Miterleben der Gewalt massiv beeinträchtigt wird. Die öffentliche Informationsplattform von re-empowerment schafft ein Bewusstsein dafür, dass häusliche Gewalt weit über die sichtbare Gewalt hinausgeht. Sie klärt über den schleichenden Beginn von Gewaltbeziehungen, die Auswirkungen und Hilfsmöglichkeiten auf und verweist auf wichtige Publikationen und aktuelle Geschehnisse. Unser Selbsthilfe-Forum wendet sich an von Partnerschaftsgewalt betroffene Frauen. Sie bekommen Hilfe beim Ausstieg aus der Gewaltbeziehung und Unterstützung auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Durch weitestgehende Anonymität und weltweite, durchgehende Verfügbarkeit (24/7) erreichen wir auch Frauen, die aus Angst oder Scham oder wegen räumlicher Distanz andere Hilfsangebote nicht nutzen.

Maua - empowerment through dance e.V.

Am Naivashasee in Kenia hat sich ein Prostitutionsmarkt entwickelt, in dem die betroffenen Frauen ihre Dienste häufig ungeschützt und zu sehr niedrigen Preisen anbieten; sie und ihre Kinder werden zudem von der Gesellschaft ausgegrenzt. „Maua – empowerment through dance“ hat zum Ziel, das Selbstbewusstsein dieser Frauen zu stärken, ihre Verhandlungssicherheit in Bezug auf die eigenen Rechte und Lebenssituation zu verbessern sowie einen Anstoß zur Reintegration in die Gesellschaft zu geben. Hierzu nutzt Maua die Methoden Tanz, Schauspiel und Selbstverteidigungstraining. Weitere Ziele des mit der kenianischen Partnerorganisation Life Bloom Services International (LBSI) und den Frauen erarbeiteten Konzepts sind medizinische und psychologische Betreuung, gynäkologische Untersuchungen und HIV-Tests. Im August 2013 führen Maua und LBSI einen 4-wöchigen Pilotworkshop in Kenia durch. Dieser wird im Anschluss mit den Frauen und Partnern eigenständig weitergeführt.

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