Jugendliche

BaseMent e.V.

Eine Basis durch Mentoring

Der BaseMent e.V. ist ein durch Studenten organisierter Verein. Sein Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Nachhilfelehrer an die Seite zu stellen, die mehr sein sollen als das. Das dafür genutzte Mentoring-Konzept beschreibt den Prozess einer freundschaftlichen Beziehung zwischen einer älteren Person (Mentor/in) und einer jüngeren Person (Mentee), bei der Wissen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dabei sollen nicht nur die Noten verbessert, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung (von Mentor und Mentee) positiv gefördert werden. Auf diese Weise setzt sich das Team von BaseMent e.V. ehrenamtlich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein und hofft, das Bildungssystem nachhaltig beeinflussen zu können.

MUT Academy

Wir machen Mut

Die MUT Academy macht SchülerInnen Mut, drängende Herausforderungen ihres Lebens zu bewältigen: Den Hauptschulabschluss und den Übergang von der Schule in das Berufsleben. Diese Ziele werden erreicht, indem die MUT Academy fünftägige MUT Camps veranstaltet, in denen die SchülerInnen fachliche Lücken schließen und lernen, wieder an sich selber zu glauben.

Aelius Förderwerk

Bildung und Begabung fördern.

Selbst in Deutschland sind Bildungschancen deutlich abhängig von der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Eltern. Dabei ist gerade Bildung der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft. Das Aelius Förderwerk e.V. treibt die Initiative für ein bundesweites Schülerstipendienprogramm voran, um durch Mentoring und ein breites Angebot an finanzieller und ideeller Förderung jungen Menschen, trotz aller Hürden, die Möglichkeit zu bieten, ihr volles Potential zu entfalten. Ein fehlender akademischer Hintergrund der Eltern, Migrationsgeschichte, beschränkte finanzielle Mittel – all diese Faktoren sollen nicht die Zukunft junger Menschen prädestinieren. Während der Aufbauphase des bundesweiten Schülerstipendienprogramm wird das Aelius Förderwerk ab 2019 ein ideelles Förderprogramm und ein Mentoring-Angebot für Jugendliche aus benachteiligten Haushalten in Bayern zur Verfügung stellen.

Seniorpartner an Schulen

Das Projekt unterstützt zwei Neusser Schulen mit sogenannten „Einsteigerklassen“ mit der Bereitstellung von älteren Damen und Herren, die im Unterricht als Ansprechpartner für Lehrer und Schüler zur Verfügung stehen. In diesen Einsteigerklassen werden Flüchtlings- und andere ausländische Kinder unterrichtet, die durch sprachliche und/oder wissensbedingte Defizite nicht in der Lage sind, dem regulären Unterricht folgen zu können. Die Seniorpartner helfen den Schülern in Absprache mit der Lehrkraft während des Unterrichtes beim Erlernen der deutschen Sprache, beim Verstehen des allgemeinen Schulstoffes, schlichten Streit, hören zu und stehen mit Ihrer Lebenserfahrung bereit. Ziel ist es, die Integration der Schüler in den normalen Schulbetrieb zu erleichtern.

Youngsters Akademie

Youngsters schenken Berufungen

Die YOUNGSTERS Akademie weckt Interessen, fördert Eigeninitiative, entdeckt Talente und eröffnet Chancen. Als YOUNGSTERS-Reporter haben Schüler*Innen die Möglichkeit, eigene Themen auszuwählen und sie vor Ort in Unternehmen und Institutionen (Museen, Theater, Verbände, Messen, etc.) selbst zu recherchieren. Das Angebot der YOUNGSTERS Akademie richtet sich an Schüler*Innen der Sekundarstufe I und II und begleitet diese bis in das Berufsleben und Studium. Die Schüler*Innen produzieren im eigenen Schüler-Medien-Unternehmen Videos aus der Praxis für ihren Unterricht und für andere interessierte Schulen. Als innovatives Bildungsprojekt ermöglichen die YOUNGSTERS Schüler*Innen, praktisches Wissen mit Freude am Lernen selbst zu erschließen. Neben dem Praxiswissen fördert dieses Bildungsdesign die für die Zukunft wichtigen Soft Skills der Schüler*Innen, welche fit für´s Leben machen.

Street Kickers

Das Ziel der Initiative ist es, dass Jugendliche aus sozialen Brennpunkten in Bremen Sport in Form von Fußball in ihren Alltag integrieren. Über den Fußball können die Jugendlichen Freundschaften schließen sowie Menschen unterschiedlicher Herkunft und Stellung kennen und respektieren lernen. Das Angebot wird dabei als eine Begegnungsstätte dienen. Die Jugendlichen sollen Werte des menschlichen Zusammenlebens voneinander lernen, und zudem den Umgang mit Sieg und Niederlage lernen, um Emotionen leben und kontrollieren zu können. Dazu werden mehrfach in der Woche in unterschiedlichen Stadtteilen Bremens Street Fußball Turniere veranstaltet. Die TeilnehmerInnen werden in 1 gegen 1 und 3 gegen 3 Spielen gegeneinander antreten. Ihre Performance wird dabei aufgezeichnet und den TeilnehmerInnen nach Abschluss zur Verfügung gestellt, sodass diese ihre Entwicklung beobachten können.

IUVENTUS

Jugend für Jugend

Im von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 2001 gegründeten Jugendclub IUVENTUS übernehmen junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren selbst die Verwaltung. Im Rahmen seiner Jugendarbeit fördert IUVENTUS die kulturelle Betätigung von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund als Mittel der Identitätsfindung und sozialen Integration. Zu der neuen Zielgruppe gehören unter anderen Jugendliche mit Behinderung/Migrationshintergrund, die ihre Chance bekommen, die Freizeit so zu gestalten, wie sie selbst wollen. Mit viel Herzblut, Ideenreichtum und Menschlichkeit entwickelte sich IUVENTUS von einer Migranteninitiative zu einem "erwachsenen" Verein, dessen Fokus auf Integration und Inklusion liegt. Kontinuierlich werden über Grenzen des Clubs hinaus Kooperationspartner gesucht, Kontakte geknüpft und Ideen weitergetragen. Fortlaufend entstehen so regionale, nationale und internationale Projekte und Workshops mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu fördern.

Schule für alle im Landkreis Giessen e.V.

Der Verein Schule für alle im Landkreis Gießen e.V. initiiert und begleitet Bildungspatenschaften zwischen Studierenden des Lehramts und der Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund aus Stadt und Landkreis Gießen. Das Eins-Zu-Eins-Setting der Bildungspatenschaften soll sowohl den Schülerinnen als auch den Studierenden zu Gute kommen: Die einen verbessern ihre schulische Situation, die anderen arbeiten unter Supersvision an ihren pädagogischen Stärken und Schwächen und sind keinem allgemeinen Standard unterworfen. Das schlechte Abschneiden von Migrantenkindern im hessischen Schulsystem hat sicherlich viele Ursachen. Eine wesentliche Ursache sieht der Verein darin, dass den Migrantenkindern die Unterstützung durch das Elternhaus, die die hessische Regelschule voraussetzt, aus unterschiedlichen Gründen fehlt. Der sozialen Vererbung von Bildungserfolg will der Verein etwas entgegensetzen.

Vorbilder

Vorbilder ist ein Mentoringprojekt, bei dem junge Menschen die Rolle einer Vertrauensperson für Kinder mit afrikanischem Migrationshintergrund übernehmen. Ziel ist es, dass die Tandems eine nachhaltige Bindung aufbauen, Freizeitaktivitäten durchführen und sich bei Problemen gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Das Projekt schafft zudem kulturelle Bildungsangebote in Form von Spiel, Theater und Medien für Jugendliche, die bislang wenig Zugang zu diesen Angeboten hatten. Im Gruppenmentoring werden pädagogische Themen und Bildungsziele spielerisch erarbeitet. Typische Methoden sind zum Beispiel Rollenspiele, Bewegungs- und Tanzspiele sowie kreatives Schreiben. Auf diese Weise erhöht das Projekt die gesellschaftlichen Teilhabechancen und zeigt, dass auch Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen mit gezielter Förderung ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Vorbilder kooperiert besonders mit Schulen in Hamburg, die sich in sozial benachteiligten Stadtteilen befinden.

Schulübergreifende Jugendzeitung

Der Demokratie auf der Spur.

Die schulübergreifende Jugendzeitung Demokratie Leben! stellt eine Informationsplattform von Jugendlichen für Jugendliche über den politischen Betrieb in Regensburg, der Oberpfalz, Bayern und in Deutschland dar. Es handelt sich um ein schulübergreifendes Projekt, bei welchem sich Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Regensburger Schulen treffen, um gemeinsam Beiträge zu finden und eine politische Jugendzeitung zu gestalten. Es wird Wert darauf gelegt, dass alle Beteiligten ihre Ideen eigenständig umsetzen und zielführende Kompromisse finden. Die jungen Leute schlüpfen in die Rolle von Layoutern und Redakteuren und erhalten einen authentischen und spannenden Einblick hinter die Kulissen des politischen Betriebs. Zielsetzung des Projektes ist es, adressatengerecht eine politische Jugendzeitung zu erarbeiten, die Lust auf Politik macht und die Auseinandersetzung mit politischen Themen fördert. Politik soll so erlebbar gemacht und spannend vermittelt werden.

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