Jugendliche

ROCK YOUR LIFE! Deutschland

ROCK YOUR LIFE! unterstützt junge Menschen aus sozial benachteiligten Hintergründen beim erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Zu diesem Zweck stiftet ROCK YOUR LIFE! deutschlandweit Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Schüler*innen. ROCK YOUR LIFE! qualifiziert Studierende als Mentor*innen, die mindestens ein Jahr und bis zu zwei Jahre lang je eine*n Schüler*in kontinuierlich, 1:1 begleiten. Gemeinsam arbeiten Schüler*innen und Studierende an den individuellen Zielen und Fähigkeiten des Mentees. Durch das Mentoring werden die Potentiale der Schüler*innen gezielt gefördert und deren Eigeninitiative gestärkt. Zudem verbessern die Studierenden ihre sozialen Kompetenzen und werden für ihre gesellschaftliche Verantwortung sensibilisiert. Das Mentoring wird durch ein bundesweites Unternehmensnetzwerk ergänzt, das den Schüler*innen den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben ermöglicht und Unternehmen beim Finden motivierter Azubis unterstützt.

Jugendliche beraten Jugendliche

Zuhören, Dasein, Unterstützen, Stärken

Das Projekt Jugendliche beraten Jugendliche ist ein Projekt des Kinder- und Jugendtelefons Potsdam und ein kostenfreies telefonisches wie auch E-Mail gestütztes Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche der Region. Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater*innen unterstützen die Anrufenden in verschiedensten Themen im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen, in schwierigen Lebenssituationen und Krisen. Das Besondere des Projektes ist, dass Jugendliche (zwischen 16 und 21 Jahren) Gleichaltrige unterstützen und durch die Altersnähe besonders nahe Einfühlung zu deren Problemen haben. Sie werden in einem intensiven Kurs ausgebildet (100 Stunden mit Hospitationen, Selbsterfahrung, Fachthemen und Gesprächsführung). Die jugendlichen Berater erweitern ihre Kompetenzen, engagieren sich sozial und ehrenamtlich und setzen sich, gestärkt durch ihre Beratungserfahrung, darüber hinaus in ihrem Umfeld auf verschiedenste Art für eine gerechte Gesellschaft ein.

Neue Wege – Miteinander e.V.

Wertschätzung von Vielfalt ist ohne Angst verschieden zu sein (Adorno)

Der Verein Neue Wege – Miteinander hat die Zielstellung, Demokratie, Anerkennung und Respekt zu fördern und zu festigen und setzt sich für Chancengleichheit und gegen Rassismus und Antisemitismus ein. Der Verein schafft im Rahmen des Projektes ATELIER VIELFALT Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene mit empathisch-dialogisch ausgerichteten Elementen, um die Selbstverwirklichung junger Menschen stärkend zu begleiten und ihre eigene Identität zu stärken. Dazu gehören künstlerische Elemente, aber auch andere Formen des aktiven Einbringens der TeilnehmerInnen. Ein großes Anliegen ist, die potenzielle Schnittstelle zwischen Generationen und Kulturen zu sein und die Anerkennung anderer Kulturen und verschiedener Herkunft zu fördern. „Keiner ist besser, nur anders – JEDER hat Stärken“. Der Verein setzt sich dafür ein, den Dialog der deutschen und ausländischen Jugendlichen zu fördern und die Erkenntnis zu ermöglichen, dass nur das „Wir“ uns weiterbringt.

Kultur-Netzwerker e.V.

Die "Kultur-Netzwerker" sind ein soziales Netzwerk, das allen interessierten jungen Erwachsenen einen Zugang zu Kunst, Kultur und Theater eröffnet. Das Netzwerk möchte Barrieren im Kulturbereich überwinden, egal ob diese kultureller, sozialer oder finanzieller Art sind. Über Facebook können sich kulturunerfahrene Menschen ('Newcomer') zu Kulturveranstaltungen anmelden. Diese werden von kulturerfahrenen 'Scouts' begleitet. Die Newcomer haben die Möglichkeit, ihre organisatorischen Fragen vor der Veranstaltung zu klären und während und nach der Veranstaltung Wissensfragen zu stellen und ins Gespräch zu gehen. Dabei ist der Besuch keine 'Lehrveranstaltung', stattdessen möchten die Kultur-Netzwerker, dass es zu einem echten Austausch über das Gesehene und Gehörte zwischen allen - 'Scouts' und 'Newcomern' - kommt. Daher sind die Gruppen gezielt sehr kleingehalten. Das Projekt wird aktuell noch in München umgesetzt und möchte sich jetzt auf andere Städte ausweiten.

HerzCaspar e.V.

Gemeinsam statt einsam

Das Buddyprogramm HerzCaspar e.V. besucht Kinder und Jugendliche im Krankenhaus, um den oft eintönigen Alltag farbenfroh und abwechslungsreich zu gestalten. HerzCaspar wurde im Sinne des verstorbenen Caspar v. Schiller gegründet, der die Idee zu der Initiative hatte. Seit Januar 2019 verbringen junge, engagierte Menschen (HerzCaspar Buddies) zwischen 18 und 30 Jahren ehrenamtlich mindestens ein Mal pro Woche Zeit mit jungen Patienten im Kinder-UKE in Hamburg. Zu zweit oder in kleinen Gruppen bringen die HerzCaspar Buddies für ein paar Stunden Normalität ins sterile Umfeld, z.B. bei Gesellschaftsspielen, Do-It-Yourself Workshops, gemeinsamen Filme schauen und einfach nur mit quatschen. Durch die HerzCaspar Buddies erleben die Patienten nicht nur Abwechslung, auch die Familien werden für einen Moment entlastet. Außerdem werden auch Familien und Geschwister der Patienten durch gemeinsame Aktivitäten von HerzCaspar e.V. unterstützt.

Bildungsfestival

Das Bildungsfestival ist eine Fortbildungs- und Netzwerkveranstaltung für jugendliche Projektgruppen aus strukturschwachen Einzugsgebieten, die im Sommer 2019 bereits zum vierten Mal stattfand. Zu den drei Themenblöcken Diversität, Nachhaltigkeit und Persönlichkeit arbeiten die Teilnehmenden an einem Wochenende vormittags in Workshops von anderen Jugendlichen oder von externen Referent*innen und erhalten am Nachmittag Unterstützung für die Planung ihres zukünftigen Engagements oder ihrer zukünftigen persönlichen Entwicklung. Begleitende Keynotes von gesellschaftlichen Entscheidungsträger*innen, die sich durch Erfolge mit sozialen Start-ups, politischem Engagement oder Integrationsprojekten auszeichnen, beflügeln dabei immer wieder die Motivation. Abgerundet wird das Programm durch einen festlichen Auftakt, eine Festival-Challenge mit interaktiven Festivalständen, sowie einer Abschlussfeier mit von den Teilnehmenden gestaltetem Bühnenprogramm.

[AUSWEG]LOS by [U25]

Das Projekt [AUSWEG]LOS ist ein Suizidpräventionsprogramm für junge Menschen in Schulen und Jugendinstitutionen. Junge Menschen sollen sprachfähig werden, wenn es um die Themen Krisen und Suizidalität geht. Ziel ist es, niedrigschwellig und auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen und über Hintergründe, Anlässe und Warnsignale aufzuklären. Darüber hinaus sollen eigene Ressourcen erkannt und gestärkt, Gesprächsführungskompetenzen erweitert und das Hilfesuchverhalten gefördert werden. Die Teilnehmenden werden ermutigt, auf sich und ihre Mitmenschen zu achten und Hilfebedarf zu äußern. Interaktionen zur Stärkung der Persönlichkeit und zur Förderung des Wohlbefindens stehen hier im Mittelpunkt.

Migrants and Minorities Network e.V.

Netzwerk-Struktur zum Empowerment von jungen Menschen mit Migrations- oder bildungsfernem Hintergrund: Durch Peer Coaching und Gestaltungsräume sollen benachteiligten Jugendlichen Zugänge zu Bildung- und Förderprogramme geschaffen werden, um Bildungsmobilität in Deutschland zu ermöglichen.

PATE

Prävention Aufklärung Testikulärer Erkrankungen

Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden treffen vor allem jüngere Menschen. Leider ist in dieser Altersgruppe der Wissensstand über die Notwendigkeit einer Selbstuntersuchung zur Früherkennung dieser Krankheitsbilder oft gering. Das als Arbeitskreis gestaltete Projekt PATE (Prävention und Aufklärung Testikulärer Erkrankungen) beschäftigt sich genau damit – der Aufklärung über Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden, deren Prävention sowie damit verbunden der Förderung einer gesunden Selbstwahrnehmung. Untersucht werden soll der Effekt verschiedener Methoden auf die Vermittlung dieser Kenntnisse und deren praktischer Anwendung. Hierfür werden neben neuen Medien (Homepage, Handy-App, Powerpoint-Präsentation) auch Peer-to-Peer Teaching und die Wissensvermittlung mittels eigens entwickelter Moulagen und Modelle angewandt.

Studieren Ohne Grenzen

Bildung fördern - Veränderung gestalten

Etudes Sans Frontières – Studieren Ohne Grenzen Deutschland e.V. vergibt in krisengeprägten Regionen Stipendien an bedürftige Studierende, die durch eigene soziale Projekte zum Wiederaufbau ihres Landes und ihrer Gesellschaft beitragen und so einen Multiplikatoreffekt auslösen. Der Fokus liegt auf der Hochschulbildung, da diese in den Projektregionen meist (entwicklungs-)politisch vernachlässigt wird, jedoch hoch qualifizierte junge Menschen für Innovation und selbstbestimmte gesellschaftliche Weiterentwicklung unabdingbar sind. Durch Bildungsinfrastrukturmaßnahmen, wie beispielsweise die Mitausstattung von Bibliotheken, unterstützt Studieren Ohne Grenzen ferner die Hochschulen dabei, ihre entsprechenden Bedarfe zu decken, um zu einer höheren Bildungsqualität beizutragen.

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