Jugendliche

Tatort Zukunft

Verein für Resozialisierung und Kriminalprävention

Übergeordnetes Ziel ist es, Resozialisierung (Wiedereingliederung von ehem. Straftäter*innen) bei bereits straffällig in Erscheinung getretenen Menschen zu fördern. Bei der „Uni im Vollzug“, besuchen in Freiheit lebende und gefangene Studierende gemeinsam ein rechtlich-kriminologisches Seminar in einem Gefängnis. Hier werden Begegnungsräume geschaffen, in denen miteinander gelernt und diskutiert wird. Der „Glaubhafte Mentor*innen Ansatz“ richtet sich an junge Menschen auf Bewährung. Personen, die in der Vergangenheit selber mit dem Justizsystem zu tun hatten, werden als glaubhafte Mentoren angestellt, um Beziehungen zu aktuell straffälligen jungen Menschen aufzubauen. Da die Mentor*innen aus ähnlichen gesellschaftlichen Schichten kommen, ähnliche kulturelle Hintergründe aufweisen und über „Street Credibility“ sowie ähnliche Erfahrungen mit dem Justizsystem verfügen, können sie schneller, intensivere Beziehungen zu jungen straffälligen Personen aufbauen.

überkochen

So schmeckt neues Lernen!

Gemeinsames Kochen im Unterricht verknüpft Fachinhalte aus dem Lehrplan mit den Lebenswelten der SchülerInnen und eröffnet aktive Beteiligungsmöglichkeiten am Klassengeschehen. Die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden erlebbar.
Warum still sitzen? Warum Arbeitsblätter über Nachhaltigkeit und den Klimawandel ausfüllen? Mit überkochen kommt ein neues Lernformat an die Schule und fordert SchülerInnen und LehrerInnen auf sozial und ökologisch nachhaltig tätig zu werden, lädt sie ein, neue und eigene Ideen für eine gemeinsame Zukunft zu schmieden. Der überkochen-Wagen ist als mobile Küche für das Klassenzimmer entwickelt worden und schafft eine motivierende Arbeits- und Lernatmosphäre im Klassenzimmer. Rezepte, Aktionen und viele Informationen rund um Gesundheit, Kultur und Ökologie ergänzen das Konzept und erleichtern die Anwendung im Unterricht. SchülerInnen übernehmen verantwortungsvolle Rollen.
Let's cook!

Doing Good Challenge

Team up - Doing good feels good!

Ziel von Doing Good Challenge e.V. ist es, Jugendliche für soziales Engagement zu begeistern. Hierzu führt der in Trier ansässige, gemeinnützige Verein den bundesweiten Wettbewerb "Doing Good Challenge" durch, informiert über die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen und schafft Netzwerke zum Erfahrungsaustausch. Der Wettbewerb wurde bereits zweimal durchgeführt. Hierbei wurden rund 15.000 Jugendliche erreicht. Mit ihrem Wettbewerb möchten die Organisatoren vermitteln, dass soziales Engagement anderen hilft, aber auch Spaß machen und wichtige Erfahrungen bringen kann. Daher ist die „Doing Good Challenge“ thematisch offen, betont den Teamgeist und fördert kurze, prägnante Aktionen, die durch schnelle Erfolgserlebnisse die Grundlage für ein dauerhaftes Engagement legen. Hervorgegangen sind Verein und Wettbewerb aus einer Initiative von Rotaract und Interact, den Jugendorganisationen von Rotary International.

Aufklärung gegen Tabak e.V.

Tabak ist die größte Ursache für vermeidbare Krankheiten und frühzeitigen Tod in Deutschland. Aufklärung gegen Tabak startete Anfang 2012 auf Initiative eines Medizinstudenten in Gießen. Heute klären über 2500 Medizinstudierende von 39 Universitäten in den D-A-CH-Ländern pro Jahr ehrenamtlich 25300 SchülerInnen der fünften bis achten Klassen wirksam über die Vorteile des Nichtrauchens auf, bilden jährlich 15000 KrankenpflegeschülerInnen und hunderte angehende Ärzte in der fundierten Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventions- und Entwöhnungsstudien weltweit. 78 Medizinfakultäten in 18 weiteren Ländern wurden von der deutschen Initiative als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 650 000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch in Wartezimmern von Kliniken eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten als Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Step up! Karrierewege e.V.

Wissen, wo's beruflich hingeht

Step up! ist ein Berufsorientierungsprogramm zur individuellen Förderung von Hamburger Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. Zentrales Anliegen ist es, dass jeder Jugendliche den Platz in der Berufswelt findet, der seiner Persönlichkeit und seinen Potenzialen entspricht. Step up! zeigt jungen Erwachsenen Perspektiven auf und stärkt ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit – insbesondere da, wo Bildungsvorbilder und Zugang zu Ausbildungsberatung fehlen. Das zweijährige Programm startet mit einer eintägigen professionellen Studien- und Berufsberatung, die individuelle Empfehlungen für den persönlichen Werdegang liefert. Anschließend stellt Step up! passende Kontakte zu Mentoren aus der Berufspraxis her. Die Teilnehmer werden unterstützt, wenn es darum geht, Bewerbungen zu erstellen oder Vorstellungsgespräche zu „proben“. Über die individuelle Förderung hinaus bietet Step up! Vorträge und Workshops für Schulen an, um auf diese Weise einen Beitrag zur Berufsorientierung zu leisten.

Perspektivwerk

Junge Botschafter*Innen für globale Bildung

Im Programm "Perspektivwerk – Junge Botschafter*Innen für globale Bildung" geben junge Menschen aus Asien und dem Nahen Osten, die in Deutschland studieren, transkulturelle Workshops in Schulen. Als ausgebildete Peer-Trainer fördern sie die globale Kompetenz von Jugendlichen, mündige globale Bürger des 21. Jahrhunderts zu werden, regen zur Reflexion über Stereotypen und Xenophobie an und schaffen internationale Begegnungsräume für Schüler*Innen nicht-gymnasialer Schultypen, die selten an Austauschprogrammen teilnehmen können. Auf diese Weise bieten die ehrenamtlich arbeitenden Jungen Botschafter*Innen ihre besondere Expertise interessierten Lehrern, dem Bildungssystem und der Gesellschaft an. Zugleich erhalten sie selbst die Möglichkeit, während ihres Studiums in Deutschland über den universitären Tellerrand zu schauen und in Ausbildungsseminaren, der multikulturellen, partizipativen Arbeit im Netzwerk und in Schulworkshops eigene Kompetenzen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

CUBE. Your Take on Europe

CUBE. Your Take on Europe hat das Ziel junge, ungehörte Menschen mit europäischen Entscheidungsträger*innen in Dialog zu bringen. In einem Workshop entwickeln Jugendliche ihre Utopie für Europa, die auf Dialogveranstaltungen lokalen Politiker*innen präsentiert werden. Die Ideen aus den Workshops sammelt CUBE und bereitet diese auf, um sie in bestehende EU - Partizipationsformate einzuspeisen und an die Institutionen heranzutragen. Durch CUBE Workshops und Veranstaltungen erleben junge Menschen europaweit Demokratie und Teilhabe und erfahren ihre eigene politische Selbstwirksamkeit. Ungehörten Stimmen ein Ohr und diesen Ideen eine öffentliche und politische Plattform zu geben, ist CUBE´s Ziel. Durch das Konzept eröffnet CUBE einen inklusiven, lokalen Weg der Partizipation am europäischen Entscheidungsprozess für junge politisch nicht wahrgenommene Menschen.

Farid´s QualiFighting – Boxzentrum Münster e.V.

Boxen macht schlau!

Das Sport- und Bildungskonzept „Farid’s QualiFighting“ ist ein nachhaltiges Betreuungskonzept für Kinder und Jugendliche, das schulische und sportliche Leistungen verknüpft, ganz nach dem Credo „Boxen macht schlau"!
Die Kombination aus Lernförderung, Vermittlung von Tugenden wie Disziplin, Pünktlichkeit, Respekt vor dem anderen Geschlecht sowie anderen Religionen und dem Leistungssport fördert die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Aktuell werden 97 Teilnehmer/-innen im Alter von 6 bis 20 Jahren aus unterschiedlichsten Herkunftsländern eingebunden und alle verpflichten sich mit der Teilnahme am Boxsport zur Lernförderung.
Bei der Verschlechterung der Schulnoten macht das Training zu Gunsten von intensiverer Lernförderung eine Pause. Die Folgen dieser Maßnahmen sind bessere Schulnoten und erfolgreiche Boxer/-innen (z.B. einige Deutsche Meister, Europa Meisterin und Vize-Weltmeisterin).

Im Boxzentrum Münster e.V. wird das Konzept seit über 10 Jahren erfolgreich umgesetzt.

KonTEXT Leseprojekt für straffällige Jugendliche

Lektürearbeit als Denkanstoß für gefährdete Jugendliche

Das KonTEXT-Leseprojekt der Hochschule München ist ein studentisches soziales Projekt für straffällige Jugendliche. Es richtet sich außerdem an Schulverweigerer in der Jugendarrestanstalt München. Jährlich betreuen dort und in einer weiteren Haftanstalt rund 140 Studierende verschiedener Hochschulen über 100 Lesegruppen. Außerhalb der Haft begleiten sie Jugendliche, die von Richtern durch „Leseweisungen“ zur Teilnahme am Leseprojekt verpflichtet sind. Gemeinsam lesen sie mit den Jugendlichen ausgewählte Romane, reflektieren das Gelesene, stellen Bezüge zum Leben der Betroffenen her und lernen dabei voneinander. Die Lektürearbeit soll die Jugendlichen zum Nachdenken anregen, ihre Lesekompetenz, Bildung und Empathiefähigkeit fördern. Seit Projektstart 2011 profitierten etwa 4.000 Jugendliche und ca. 600 Studierende von den verschiedenen Projektangeboten. Ziel ist es, den Lebensweg der Jugendlichen positiv zu beeinflussen und einen wirksamen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten.

On the move – Sport und Integration

Ankommen - Freunde finden - Gemeinsam weitergehen

On the move ist eine Initiative von Sporttrainer*innen, die sich auf Bewegungsprogramme für geflüchtete Kinder und Jugendliche spezialisiert haben. Mit ihren Sportangeboten hat die Initiative seit 2014 über 1200 Teilnehmer*innen an zahlreichen Standorten in Berlin und Brandenburg erreicht.
2018 richtet On the move den Fokus auf die Zielgruppe der unbegleiteten, minderjährigen Ausländer*innen (UMAs): Mit mehrtägigen Workshops in verschiedenen Mannschaftssportarten werden geflüchtete und ortsansässige Jugendliche gleichermaßen angesprochen, um gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz zu stärken.
Haupteinsatzgebiet ist das Bundesland Brandenburg: Hier leben gegenwärtig etwas 1400 Jugendliche in betreuten Wohneinrichtungen für unbegleitete Minderjährige.
Um die nachhaltige Integration der geflüchteten Jugendlichen in die örtlichen Sportvereine - und damit in die dörfliche Gemeinschaft - zu fördern, werden Übungsleiter der Vereine in die Workshops mit einbezogen.

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