Jugendliche

BAFF

„BAFF“ (Bands auf festen Füßen) ist ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde Joachimsthal, die nach einem rechtsextremen Übergriff auf türkische Kinder und Jugendliche Verantwortung für die Jugendlichen der Region übernommen hat. Wir bieten teilweise perspektivlosen Jugendlichen ein attraktives Angebot mit Rockmusik und Tanz. Derzeit gibt es sieben Bands und drei Tanzgruppen, die unter Anleitung eines Workshopleiters wöchentlich üben. In den Gruppen und beim regelmäßigen Treffen im Plenum praktizieren die Jugendlichen ein tolerantes und demokratisches Miteinander. Bei Konzerten und anderen Veranstaltungen begegnen sie Jugendlichen aus anderen Kulturen und bauen Beziehungen auf. Das Plenum wählt selbst Themen wie Alltagsrassismus, Asylbewerber oder Mobbing. Jugendliche lernen bei BAFF, rechtsextreme Angebote einzuschätzen und sich dagegen einzusetzen. Dadurch werden sie zu selbst- und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft.

Alumni - Netzwerke für Schulen

Alumni at School ist eine Initiative zur Unterstützung und Entwicklung von Alumni-Arbeit an deutschsprachigen weiterführenden Schulen. Sie hat das Ziel, dadurch die Studien- und Berufsberatung für Schüler zu verbessern. Ehemalige sehen wir dabei als optimale Ansprechpartner, um Schüler im Übergang von der Schule in das Studium oder in den Beruf zu beraten und zu unterstützen. Alumni at School versteht sich dabei als „Enabler“ von schulischer Initiative, die in der Regel von Lehrern, Ehemaligen, Schülern, Eltern und/oder Fördervereinen getragen wird. Alumni at School unterstützt diese schulische Initiativen kostenlos mit Software, einem Handbuch, Best-Practice-Beispielen und Netzwerkveranstaltungen, wird aber nicht selbst an den Schulen tätig.

futurepreneur e.V.

futurepreneur e.V. bietet jungen Menschen ab 14 Jahren in vier Formaten (Sommerunternehmer: vier bis sechs Wochen, Zukunftsunternehmer: vier bis sechs Wochen, Business for a Week: drei halbe und zwei ganze Tage, Business for a Day: zwei ganze Tage) erlebbares und erfahrbares Unternehmertum in einem befristeten Zeitraum von zwei Tagen bis maximal sechs Wochen an. Nach Theorie und Übungen entwickeln die Jugendlichen ihre Geschäftsidee auf Basis ihrer Fähigkeiten, Interessen und Kompetenzen. In allen Projekten ist die tatsächliche Umsetzung und Erprobung der Idee in der Realität das zentrale Element. Die Projekte, wie beispielsweise „Sommerunternehmer“, werden in Kooperation mit Jugendzentren, Schulen, Arbeitsämtern, Career Centern umgesetzt und haben zum Ziel nachhaltig Unternehmergeist zu zünden und Selbständigkeit als berufliche Option vorstellbar zu machen.

hilfreich - Schule sozial

Bei dem Projekt „hilfreich - Schule sozial" wird Schülern (und Lehrern) die Möglichkeit gegeben, ihre Pfandflaschen in einen an der Schule aufgestellten Container zu werfen. Bevor die Schüler ihre Pfandflaschen in die Container werfen, schreiben sie mit Edding die jeweilige Klassenstufe auf den Deckel der Flasche. Die Stufe mit den meisten gespendeten Pfandflaschen bekommt einen Preis, sodass neben der Gemeinnützigkeit auch die Stufendynamik gestärkt wird. Das gesammelte Geld fließt durch unseren Partner „Wort und Tat“ in ein gemeinnütziges Projekt, bei dem zum Leben notwendige Grundlagen (u.a. Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung) an Hilfsbedürftige weitergegeben werden. Da uns Multiplikation sehr wichtig ist, haben wir ein Projekt-Konzept entwickelt, sodass Schüler in ganz Deutschland das Projekt mit unserer Unterstützung selbstständig und auf ehrenamtlicher Basis durchführen können. Sie werden dafür mit einem Handbuch, Werbematerial und Coaching ausgestattet.

BAMBUSWALD hoch 10

Der deutsche Verein Schule fürs Leben möchte zusammen mit dem kolumbianischen Verein „Escuela para la Vida“ rund um die Stadt Cali, Kolumbien dieses zweite große Bildungsprojekt beginnen. Es sollen fünf Lehrwerkstätten für 120 mittellose Lehrlinge rund um den heimischen Bambus initiiert und getragen werden. Dafür wird 100 Hektar Bambuswald aufgeforstet, der als Lernort und Produktionsmaterial dient. Traditioneller Bestandteil dieser heimischen Waldform sind Permagärten zur Produktion von Nahrungsmitteln und Heilpflanzen (zirka 5% der Waldfläche). Eine der Lehrwerkstätten produziert ein innovatives Baumaterial aus Bambus (Vierkanthölzer, pressholzartig), das auch zum Hausbau in Eigenbauweise genutzt werden kann und als nachwachsender Holzersatz die Abholzung von Tropenwald zu verhindern hilft. BAMBUSWALDhoch10 ist als Bildungs- und Umweltunternehmen - als Social Business - geplant, das sich nach wenigen Jahren selbst tragen und nachhaltig die Lehrwerkstätten sowie neue Aufforstungen finanzieren soll.

Jedem einen Abschluss

Jedes Jahr verlassen rund 500 Hamburger Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Sie haben weder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt noch auf einen Berufseinstieg. Die sozialen Folgen sind für die Gesellschaft über Generationen hinweg spürbar. Rutschen diese 500 Jugendlichen nach der Schule in die Arbeitslosigkeit und perspektivisch in die Langzeitarbeitslosigkeit ab, kostet das die Stadt Hamburg jährlich pro Arbeitslosen 18.000 EUR, d.h. insgesamt 9 Millionen EUR pro Jahr. Um diesem gesellschaftlichen und finanziellen Problem entgegenzuwirken, begleitet „Jedem einen Abschluss“ (JEA!) Risikoschüler für nur 1.000 EUR pro Jahr durch intensive und persönliche Betreuung zum Hauptschulabschluss. Die Schüler werden von ehrenamtlichen Studenten über zwei Jahre hinweg in Form von fachlicher Nachhilfe, Sprachförderung, Kleingruppen-Coaching und Einzelfallhilfe gefördert. Die JEA!-Coaches sammeln dabei wertvolle Praxiserfahrungen und engagieren sich gleichzeitig sozial. Unmittelbar profitieren bei JEA! Schüler und Studenten gleichermaßen.

Seiten