Jugendliche

Schule für alle im Landkreis Giessen e.V.

Wir organisieren Bildungsgerechtigkeit!

Schule für alle im Landkreis Gießen e.V. initiiert und begleitet 100% ehrenamtlich Bildungspatenschaften zwischen Studierenden des Lehramts und der Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund aus Stadt und Landkreis Gießen. Das Eins-Zu-Eins-Setting der Bildungspatenschaften soll sowohl den Schülerinnen als auch den Studierenden zu Gute kommen: Die einen verbessern ihre schulische Situation, die anderen arbeiten unter Supervision an ihren pädagogischen Stärken und Schwächen und sind keinem allgemeinen Standard unterworfen. Das schlechte Abschneiden von Migrantenkindern im hessischen Schulsystem hat sicherlich viele Ursachen. Eine wesentliche Ursache sieht unsere Initiative darin, dass den Migrantenkindern die Unterstützung durch das Elternhaus, die die hessische Regelschule voraussetzt, aus unterschiedlichen Gründen fehlt. Der sozialen Vererbung von Bildungserfolg will unsere Initiative etwas entgegensetzen.

Vorbilder

Vorbilder ist ein communitybasiertes Mentoringprojekt, bei dem junge Menschen die Rolle einer Vertrauensperson für Schwarze Jugendliche übernehmen. Ziel des Einzelmentorings ist es, dass die Tandems eine nachhaltige Bindung aufbauen, Freizeitaktivitäten durchführen und sich bei Problemen gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Beim Gruppenmentoring werden relevante Themen und persönliche Ziele pädagogisch und partizipativ erarbeitet. Das Projekt schafft damit kulturelle und bildungspolitische Angebote z.B. in Form von Bewegungs-, Tanz- und Rollenspiel sowie sozialer Medien. Damit wird den Jugendlichen Zugang zu Angeboten ermöglicht, zu welchen sie bislang wenig Zugang hatten. Auf diese Weise erhöht das Projekt gesellschaftliche Teilhabechancen und zeigt, dass auch Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen mit gezielter Förderung ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Vorbilder kooperiert besonders mit Schulen in Hamburg, die sich in sozial benachteiligten Stadtteilen befinden.

Schulübergreifende Jugendzeitung

Der Demokratie auf der Spur.

Die schulübergreifende Jugendzeitung Demokratie Leben! stellt eine Informationsplattform von Jugendlichen für Jugendliche über den politischen Betrieb in Regensburg, der Oberpfalz, Bayern und in Deutschland dar. Es handelt sich um ein schulübergreifendes Projekt, bei welchem sich Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Regensburger Schulen treffen, um gemeinsam Beiträge zu finden und eine politische Jugendzeitung zu gestalten. Es wird Wert darauf gelegt, dass alle Beteiligten ihre Ideen eigenständig umsetzen und zielführende Kompromisse finden. Die jungen Leute schlüpfen in die Rolle von Layoutern und Redakteuren und erhalten einen authentischen und spannenden Einblick hinter die Kulissen des politischen Betriebs. Zielsetzung des Projektes ist es, adressatengerecht eine politische Jugendzeitung zu erarbeiten, die Lust auf Politik macht und die Auseinandersetzung mit politischen Themen fördert. Politik soll so erlebbar gemacht und spannend vermittelt werden.

Tatort Zukunft

Verein für Resozialisierung und Kriminalprävention

Übergeordnetes Ziel ist es, Resozialisierung (Wiedereingliederung von ehem. Straftäter*innen) bei bereits straffällig in Erscheinung getretenen Menschen zu fördern. Bei der „Uni im Vollzug“, besuchen in Freiheit lebende und gefangene Studierende gemeinsam ein rechtlich-kriminologisches Seminar in einem Gefängnis. Hier werden Begegnungsräume geschaffen, in denen miteinander gelernt und diskutiert wird. Der „Glaubhafte Mentor*innen Ansatz“ richtet sich an junge Menschen auf Bewährung. Personen, die in der Vergangenheit selber mit dem Justizsystem zu tun hatten, werden als glaubhafte Mentoren angestellt, um Beziehungen zu aktuell straffälligen jungen Menschen aufzubauen. Da die Mentor*innen aus ähnlichen gesellschaftlichen Schichten kommen, ähnliche kulturelle Hintergründe aufweisen und über „Street Credibility“ sowie ähnliche Erfahrungen mit dem Justizsystem verfügen, können sie schneller, intensivere Beziehungen zu jungen straffälligen Personen aufbauen.

überkochen

So schmeckt neues Lernen!

Gemeinsames Kochen im Unterricht verknüpft Fachinhalte aus dem Lehrplan mit den Lebenswelten der SchülerInnen und eröffnet aktive Beteiligungsmöglichkeiten am Klassengeschehen. Die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden erlebbar.
Warum still sitzen? Warum Arbeitsblätter über Nachhaltigkeit und den Klimawandel ausfüllen? Mit überkochen kommt ein neues Lernformat an die Schule und fordert SchülerInnen und LehrerInnen auf sozial und ökologisch nachhaltig tätig zu werden, lädt sie ein, neue und eigene Ideen für eine gemeinsame Zukunft zu schmieden. Der überkochen-Wagen ist als mobile Küche für das Klassenzimmer entwickelt worden und schafft eine motivierende Arbeits- und Lernatmosphäre im Klassenzimmer. Rezepte, Aktionen und viele Informationen rund um Gesundheit, Kultur und Ökologie ergänzen das Konzept und erleichtern die Anwendung im Unterricht. SchülerInnen übernehmen verantwortungsvolle Rollen.
Let's cook!

Doing Good Challenge e.V.

Team up - Doing good feels good!

Ziel von Doing Good Challenge e.V. ist es, Jugendliche für soziales Engagement zu begeistern. Hierzu führt der in Trier ansässige, gemeinnützige Verein den bundesweiten Wettbewerb Doing Good Challenge durch, informiert über die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen und schafft Netzwerke zum Erfahrungsaustausch. Der Wettbewerb wurde bereits zweimal durchgeführt. Hierbei wurden rund 15.000 Jugendliche erreicht. Mit ihrem Wettbewerb möchten die Organisatoren vermitteln, dass soziales Engagement anderen hilft, aber auch Spaß machen und wichtige Erfahrungen bringen kann. Daher ist die Doing Good Challenge thematisch offen, betont den Teamgeist und fördert kurze, prägnante Aktionen, die durch schnelle Erfolgserlebnisse und Wertschätzung die Grundlage für ein dauerhaftes Engagement legen. Hervorgegangen sind Verein und Wettbewerb aus einer Initiative von Rotaract und Interact, den Jugendorganisationen von Rotary International.

Aufklärung gegen Tabak e.V.

Tabak ist die größte Ursache für vermeidbare Krankheiten und frühzeitigen Tod in Deutschland. Aufklärung gegen Tabak startete 2012 auf Initiative eines Medizinstudenten in Gießen. Heute klären über 2.500 Medizinstudierende von 39 Universitäten in den D-A-CH-Ländern pro Jahr ehrenamtlich 25.300 SchülerInnen der fünften bis achten Klassen wirksam über die Vorteile des Nichtrauchens auf, bilden jährlich 15.000 KrankenpflegeschülerInnen und hunderte angehende Ärzte in der fundierten Entwöhnung am Patienten aus und betreiben die größten Tabakpräventions- und Entwöhnungsstudien weltweit. 78 Medizinfakultäten in 18 weiteren Ländern wurden von der deutschen Initiative als Education Against Tobacco in die Aktivität eingebunden. Das Netzwerk hat zwei wissenschaftlich fundierte Apps mit über 650.000 Nutzern für die Schulprävention entwickelt, die auch in Wartezimmern von Kliniken eingesetzt werden. Approbierte Mitglieder treten als Ärzteverband Tabakprävention mit der Politik in den Dialog.

Step up! Karrierewege e.V.

Wissen, wo's beruflich hingeht

Step up! ist ein Berufsorientierungsprogramm zur individuellen Förderung von Hamburger Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. Zentrales Anliegen ist es, dass jeder Jugendliche den Platz in der Berufswelt findet, der seiner Persönlichkeit und seinen Potenzialen entspricht. Step up! zeigt jungen Erwachsenen Perspektiven auf und stärkt ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit – insbesondere da, wo Bildungsvorbilder und Zugang zu Ausbildungsberatung fehlen. Das zweijährige Programm startet mit einer eintägigen professionellen Studien- und Berufsberatung, die individuelle Empfehlungen für den persönlichen Werdegang liefert. Anschließend stellt Step up! passende Kontakte zu Mentoren aus der Berufspraxis her. Die Teilnehmer werden unterstützt, wenn es darum geht, Bewerbungen zu erstellen oder Vorstellungsgespräche zu „proben“. Über die individuelle Förderung hinaus bietet Step up! Vorträge und Workshops für Schulen an, um auf diese Weise einen Beitrag zur Berufsorientierung zu leisten.

Perspektivwerk

Junge Botschafter*Innen für globale Bildung

Im Programm "Perspektivwerk – Junge Botschafter*Innen für globale Bildung" geben junge Menschen aus Asien und dem Nahen Osten, die in Deutschland studieren, transkulturelle Workshops in Schulen. Als ausgebildete Peer-Trainer fördern sie die globale Kompetenz von Jugendlichen, mündige globale Bürger des 21. Jahrhunderts zu werden, regen zur Reflexion über Stereotypen und Xenophobie an und schaffen internationale Begegnungsräume für Schüler*Innen nicht-gymnasialer Schultypen, die selten an Austauschprogrammen teilnehmen können. Auf diese Weise bieten die ehrenamtlich arbeitenden Jungen Botschafter*Innen ihre besondere Expertise interessierten Lehrern, dem Bildungssystem und der Gesellschaft an. Zugleich erhalten sie selbst die Möglichkeit, während ihres Studiums in Deutschland über den universitären Tellerrand zu schauen und in Ausbildungsseminaren, der multikulturellen, partizipativen Arbeit im Netzwerk und in Schulworkshops eigene Kompetenzen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

CUBE. Your Take on Europe

CUBE. Your Take on Europe hat das Ziel junge, ungehörte Menschen mit europäischen Entscheidungsträger*innen in Dialog zu bringen. In einem Workshop entwickeln Jugendliche ihre Utopie für Europa, die auf Dialogveranstaltungen lokalen Politiker*innen präsentiert werden. Die Ideen aus den Workshops sammelt CUBE und bereitet diese auf, um sie in bestehende EU - Partizipationsformate einzuspeisen und an die Institutionen heranzutragen. Durch CUBE Workshops und Veranstaltungen erleben junge Menschen europaweit Demokratie und Teilhabe und erfahren ihre eigene politische Selbstwirksamkeit. Ungehörten Stimmen ein Ohr und diesen Ideen eine öffentliche und politische Plattform zu geben, ist CUBE´s Ziel. Durch das Konzept eröffnet CUBE einen inklusiven, lokalen Weg der Partizipation am europäischen Entscheidungsprozess für junge politisch nicht wahrgenommene Menschen.

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