Jugendliche

TeenKom

Blitzjobs für Jugendliche

TeenKom hat das Ziel, junge Menschen mit Routinen eines selbstbestimmten Lebens in einer demokratischen Gesellschaft vertraut zu machen. Die Entwicklung einer passenden beruflichen Perspektive ist hier logischer Dreh- und Angelpunkt, denn „wer nicht sein eigenes Geld verdient, ist automatisch fremdbestimmt“. Bei TeenKom können Jugendliche/junge Erwachsene in sogenannten „Blitzjobs“ reale, nützliche Arbeitsaufgaben in über 20 Arbeitsfeldern lösen. Sie erkunden unterschiedliche Milieus, erproben Mobilität, üben Selbstmanagement, erfahren Wertschätzung und bessern ihr Taschengeld auf. Der Blitzjob wurde 2014 durch die Deutsche Rentenversicherung aufgrund seiner besonderen Ausgestaltung als neues Ehrenamtsformat anerkannt. Bisher wurden in Berlin über 3.500 Blitzjobs von 450 Jugendlichen, vor allem aus sozialen Brennpunkten, durchgeführt. TeenKom kombiniert Integrations- und Nachwuchsarbeit in Kooperation mit freien Trägern, öffentlichen Verwaltungen, Unternehmen und der Handwerkskammer.

Projekt LUiSE

Lernen mit Unternehmen in Strukturen des Ehrenamtes

"LUiSE" qualifiziert, unterstützt und vernetzt! Das Projekt bietet engagierten Jugendlichen in ehrenamtlichen Strukturen die Chance, sich in professionellen Workshops zu qualifizieren. Diese Bildungsangebote sollen Jugendliche bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen und sie auf das Berufsleben vorbereiten. Dafür gewinnt das Projekt Fachleute aus der regionalen Wirtschaft, die unentgeltlich ihre Zeit zur Verfügung stellen. "LUiSE" schafft Synergien zur Vernetzung von Wirtschaft und Ehrenamt, unterstützt bei der Besetzung freier Praktika und Ausbildungsstellen, stärkt ehrenamtliche Strukturen und beugt der Abwanderung junger Leute aus der Region Brandenburg vor. Das Pilotprojekt wurde von der gemeinnützigen Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ initiiert, die sich für die Stärkung der beruflichen Bildung in der Region Westbrandenburg engagiert. Für die Pilotierung konnte das Jugendrotkreuz Brandenburg als Mitgliedsorganisation des Landesjugendringes gewonnen werden.

Studenten bilden Schüler – München

Kostenlose Nachhilfe von Studenten für sozial benachteiligte Schüler

Bildungsgleichheit für alle durch engagierte Studenten!

"Studenten bilden Schüler"...
• unterstützt Flüchtlinge sowie Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Verhältnissen durch ehrenamtlich engagierte Studenten
• fördert im Einzelunterricht das selbstständige und nachhaltige Lernen der Schüler
• organisiert außerschulische Kultur- und Freizeitaktivitäten für Studenten und Schüler

"Studenten bilden Schüler" ist außerdem...
• eine Studenteninitiative mit Standorten in über 20 Universitätsstädten
• ein anerkannt gemeinnütziger und ausschließlich ehrenamtlicher Verein
• von privaten, wirtschaftlichen und politischen Einflüssen unabhängig

Der Standort München...
• hat sich seit seiner Gründung vor 2 Jahren zum größten Standort des Vereins "Studenten bilden Schüler" entwickelt
• besitzt 15 engagierte Standortleiter zur Organisation der Nachhilfe
• betreut aktuell 50 aktive Nachhilfepaare
• hat bisher über 100 Nachhilfepaare erfolgreich vermittelt

Quinoa Bildung gGmbH

Bildung für hervorragende Lebensperspektiven

Sozialer Status wird in Deutschland vererbt. Besonders negativ sind die Prognosen für Jugendliche in Stadtteilen wie dem Berliner Wedding, wo zwei Drittel der unter 15-Jährigen in Hartz IV-Haushalten lebt und ein Drittel der Jugendlichen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss verlässt. Quinoa hat dort im Sommer 2014 eine Sekundarschule (Kl. 7-10) eröffnet. Jungen Menschen sollen hervorragende Lebensperspektiven und eine echte Chance auf Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht werden – auch und gerade wenn sie in "Problemvierteln" leben. Quinoas Schülerschaft bildet den Wedding in seiner Zusammensetzung ab. Daher ist die Schule offen für alle: Eine Privatschule, in der der finanzielle Hintergrund keine Rolle spielt! Quinoa befähigt Jugendliche, ihr persönliches und berufliches Leben selbstbestimmt zu gestalten. Das ist Quinoas Ziel: Alle Schüler haben spätestens vier Jahre nach Abschluss der 10. Klasse eine Ausbildung abgeschlossen oder eine Hochschulzugangsberechtigung erworben.

Talented e.V.

Zeig, wie Talented du bist!

"Talented" ist ein Musikwettbewerb an Schulen. Die Schüler können dabei nicht nur ihr musikalisches Talent auf einer Bühne präsentieren, sondern erhalten ebenfalls die Möglichkeit, selbst an der Planung des Wettbewerbs an ihrer Schule teilzunehmen. "Talented" möchte dadurch einerseits das musisch-künstlerische Potenzial von Schülern fördern und auf der anderen Seite eine aktive Mitwirkung bei der Veranstaltungsorganisation ermöglichen. Die Sieger der einzelnen Schulwettbewerbe treten jeweils am Staffelende in einem großen Finale gegeneinander an. "Talented" wurde 2010 als Schülerprojekt gegründet und hat heute bereits über 50 Musikwettbewerbe veranstaltet. Das Projekt konzentriert sich vor allem auf Hamburg und Schleswig-Holstein, war aber auch schon bundesweit aktiv (u.a. Berlin, Köln). Aktuell läuft "Talented" in der 6. Staffel.

Jugendreisen für alle

Jugendfreizeiten und Workshops für die Region

Ferienfahrten und kostenlose Freizeitprojekte sind für Kinder aus sozial schwachen Familien oft die einzige Möglichkeit, einmal Abstand zu bekommen. Das betrifft zum einen häusliche Probleme wie Gewalt und Suchterkrankung der Eltern, aber auch die mangelnden Bildungsmöglichkeiten bzw. die fehlende Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld. Hier geht es aber nicht nur um die klassischen ALGII Empfänger, die Initiative richtet sich auch an die vielen alleinerziehenden Mütter und Väter, die teilweise nur über einen Teilzeitjob verfügen und aus eigenen Mitteln Freizeiten oder moderne Bildungsangebote für ihre Kinder nicht bestreiten können. Jugendreisen54 hat sich zur Aufgabe gemacht, allen Kindern die gleiche Chance auf Freizeit und Bildung in einem angemessenen Rahmen zu ermöglichen. Die Finanzierung der angebotenen Freizeiten und Bildungsangebote für Kinder aus sozial schwachen Familien bestreitet die Initiative ausschließlich über Spenden.

Mach Schule e.V.

Machen statt reden

Mach Schule e.V. organisiert Arbeitsgemeinschaften für Schüler aller Schulformen – Förderschule, Gymnasium, Realschule und Werkrealschule. Der Verein schafft Begegnungsstätten, indem Studenten AGs an Schulen anbieten, in denen Schüler aller Schulformen gemeinsam miteinander Erfahrungen sammeln. In den AGs werden soziale Kompetenzen vermittelt und es wird den Schülern die Möglichkeit geboten, über den Tellerrand zu blicken. Die studentischen AG-Leiter erhalten Pädagogik- und Methodikworkshops, die sie auf ihre Aufgaben in den AGs vorbereiten. Aktuell bietet Mach Schule e.V. neun Arbeitsgemeinschaften an, darunter: Rollstuhlbasketball-AG, Experimentier-AG, Bastel-AG, Koch-AG, Hip Hop-AG. Mit den AG-Angeboten will Mach Schule e.V., wie im Falle einer Rollstuhlbasketball-AG, Schüler für gesellschaftliche Umstände sensibilisieren, um Berührungsängste abzubauen. Inklusion ist politisch gewollt und muss endlich gesellschaftlich umgesetzt werden!

Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.

Perspektiven und Vielfalt

Der Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V. ist seit 1997 in der Jungen- und Männerarbeit aktiv. Auf gesellschaftlicher und individueller Ebene setzt sich der Verein im Rahmen seiner drei Projekte “Café Strich-Punkt“, “info4escorts“ und “Antihelden*“ für einen offenen Umgang mit Geschlechtern, Sexualitäten, Prostitution und sexualisierter Gewalt ein. Das startsocial-Projekt des Vereins umfasst die wesentlichen Herausforderungen der Tagesarbeit, nämlich die Finanzen und Finanzplanung, die Ausweitung der Aktivitäten über ehrenamtliche Helfer und Erhöhung der Anzahl der Vereinsmitglieder sowie einer punktuellen Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit. Die Finanzen sind von gewichtiger Bedeutung, insbesondere weil die intensive Präventionsarbeit bei Antihelden* sehr personalkostenintensiv ist und das Projekt auf den Erhalt von öffentlichen Förderungen angewiesen ist. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln kann der Verein nur einen kleinen Teil der Bedarfe abdecken.

Drogen – falsch abgebogen

Die Suchtprävention mit Betroffenen von GhJ

Das Einstiegsalter beim Drogenkonsum sinkt stetig. Ein Viertel aller Deutschen (ca. 20 Mio.) hat Erfahrungen mit illegalen Drogen (laut Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung). Also, Zeit zu handeln! Der Suchtpräventionsunterricht „Drogen-falsch abgebogen“ von "Gefangene helfen Jugendlichen e.V." setzt das Erfolgskonzept des Vereins fort und arbeitet mit zwei Säulen: Prävention für Jugendliche und Stabilisierung der ehrenamtlichen Referenten. Ehemalige und noch Inhaftierte sowie Ex-Drogenabhängige können aufgrund ihrer eigenen Vita den Schülern die schlimmen Auswirkungen des Drogenkonsums authentisch vermitteln: die physischen, psychischen, strafrechtlichen Folgen sowie die Auswirkungen auf das soziale Umfeld. Das Projekt ist bereits erfolgreich als Pilot gestartet. Analog zu den Erfahrungen aus der Vereinsarbeit verspricht die direkte Konfrontation von Betroffenen mit den Jugendlichen einen nachhaltigeren Wirkungsansatz, als klassische, pädagogische Ansätze dies vermögen.

hilfreich – Schule sozial

Großes bewirken.

Bei dem Projekt "hilfreich – Schule sozial" sammeln Schüler drei Wochen lang Pfandflaschen in einem schulinternen Wettbewerb. Von dem Erlös werden durch den Projektpartner "wortundtat" Trinkwasserbrunnen in Indien gebaut. Das Versprechen: 100 Prozent der Pfandflaschen werden gespendet, sodass der gesamte Erlös direkt den Hilfsbedürftigen zugute kommt. Alle Unkosten, die entstehen (z.B. für Flyer), werden von Sonderspenden gedeckt.

Der Verein hilfreich e.V. versteht sich dabei als Plattform: Er unterstützt Schüler in ganz Deutschland dabei, ein solches Projekt in Eigenverantwortung an ihrer Schule durchzuführen. Dazu stellt er das Konzept, Anleitungen und Vordrucke, Flyer und Plakate, Sammelcontainer und vieles mehr bereit.

Das Motto lautet dabei: "Lokal Bewusstsein wecken" - unter Schülern in Deutschland für die Lebensumstände von Menschen in ärmeren Teilen der Welt - "und global Leben retten" - durch Brunnenbau in Indien vom Erlös aller gesammelten Pfandflaschen.

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